Herzlich Willkommen

bei der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V.

Seit 1968 engagieren sich Aachener Bürger*innen für gute Beziehungen zwischen Aachen und Israel. Erfahren Sie hier mehr über uns.

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Mahnwache

FRAGEMAUER GEGEN JEDEN ANTISEMITISMUS

Jeden ersten Donnerstag

im Monat
um 17 Uhr am Münsterplatz

Findet im Mai am 7. Mai statt!

Aufgemerkt: Fragemauer im Juni fällt aus!

Erfahrungbericht Welche Frage haben Sie?

Aktuelle Termine

Regelmäßig veranstalten wir neben den monatlichen Mahnwachen andere Veranstaltungen mit spannenden Referent*innen und zu aktuellen Themen. Erfahren Sie hier was aktuell ist und seien Sie herzlich eingeladen teilzunehmen.


20. Mai 2026
"Dor leDor - Generation zu Generation" - deutschsprachige Künstler im Zeichen ihres Judentums - Lesung mit Musik - 7. Juni 2026, 11.00 Uhr , Salvatorkirche Aachen Das Projekt widmet sich einem einerseits typisch jüdischen, andererseits allgemein sehr ansprechenden Thema durch das Prisma der drei großen deutschsprachigen jüdischen Schriftsteller des 19. - 20. Jahrhunderts Heinrich Heine, Franz Kafka und Paul Celan. Am Beispiel ihrer besonderen Werke werden verschiedene spanndene Aspekte in der Überlieferung und Wahrnehmung des Judentums von Generation zu Generation zum Ausdruck gebracht. Die literarische Vorlage bilden Heines unvollenderer Jugendroman "Der Rabbi von Bacherach", Kafkas "Brief an den Vater" sowie der Jerusalemer Gedichtszyklus von Celan - voller Suche und Sehrsucht nach dem eigenen Ich und einem Zuhause-Gefühl als Juden in einer nichtjüdischen Mehrheitsgesellschaft. Vorbelastet durch verschiedene entsprechende schmerz- und leidvolle Erfahrungen in ihrem sozialen Umfeld, ihrer Familie wie auch die des Holocausts erscheinen diese drei Künstler als Inbegriff der inneren Zerrissenheit in ihrem Judentum, die sie zu überwinden suchten. Musikalisch und somit emotional wird die Lesung durch die Musik der drei jüdischen Komponisten aus drei Epochen vertieft, die mit den Schriftstellern gut korrespondieren: Felix Mendlessohn (zu Heine), Gustav Mahler (zu Kafka) und Don Jaffé (zu Celan: Übrigens: Don Jaffé ist ein Holocaust-Überlebender aus Riga, lebt in Bremen und widmet sich in seinem Schaffen der Jüdischen Geschichte). Es sind vier Musiker beteilgt - Geige, Cello, Oboe und Klavier. Der Pianist tritt auch als Vorleser auf.
16. April 2026
Alle Mitglieder und Interessierten sind herzlich eingeladen , an den Stammtischen der DIG Aachen teilzunehmen. Sie finden i.d.R. an jedem dritten Donnerstag im Monat statt. Somit sind die Termine für das zweite Quartal wie folgt: 16. April 2026 um 19.00 Uhr 21. Mai 2026 um 19.00 Uhr 18. Juni 2026 um 19.00 Uhr Den Ort erfahren Sie auf Anfrage an info@dig-aachen.de
31. März 2026
Fragemauer im April mit Themenschwerpunkt Israel und Iranisches Regime
Mehr aktuelle Termine

Unsere Positionen und Reden

Regelmäßig positionieren wir uns zu aktuellen politischen und anderen Themen. Was wir zu sagen haben, können Sie hier nachlesen.

16. April 2026
Fragemauer zum Krieg in Iran, der Golfregion und dem Levant
31. März 2026
Die Deutsch-Israelische Gesellschaft Aachen e.V. ist zutiefst bestürzt über die Entscheidung der Knesset, die Todesstrafe wieder einzuführen, nachdem sie faktisch abgeschafft war. So sehr wir das Dilemma sehen, in dem Israel steckt, umringt von Feinden, die seine Auslöschung betreiben, überzogen von Terror in einem Ausmaß, das wir uns hier nicht vorstellen können, hoffen wir dennoch, dass Israel seinen demokratischen Prinzipien treu bleibt. Israel befindet sich seit seinem Entstehen vor fast genau 86 Jahren im Kriegszustand. Doch ein Staat muss souverän handeln und darf sich nicht von Emotionen leiten lassen. Deshalb hoffen wir nun auf die demokratisch Mehrheit in Israel und auf die Opposition, diesen Beschluss, wie schon viele vorherige, vor den Obersten Gerichtshof zu bringen und rückgängig zu machen. Des Weiteren hoffen wir, dass die im Herbst stattfindenden Wahlen die Demokratiebewegung in Israel stärken werden.
23. März 2026
Der 11. April dieses Jahres ist der 81. Jahrestages der Befreiung des KZ Buchenwald. Aus diesem Anlass planen am 12. April kommunistische, linke und sogenannte propalästinensische Gruppen dort eine Kampagne mit dem Titel „Kufiyas in Buchenwald“. Es sollen Veranstaltungen, Aktionen, Mahnwachen stattfinden mit den Forderungen, in der Gedenkstätte Buchenwald den „Genozid“ in Gaza zu thematisieren und sogenannte propalästinensische Symbole zuzulassen. Anlass war, dass anlässlich des 80. Jahrestags der Befreiung des KZ Buchenwald im letzten Jahr einer Aktivistin mit Kufiya der Zutritt zu der Gedenkveranstaltung verwehrt wurde, weil diese nicht bereit war, die Kufiya abzulegen, die sie nach eigenen Angaben anlässlich des Jahrestages explizit als politisches Statement einsetzen wollte. Unserer Meinung nach handelt es sich bei der geplanten Kampagne um eine Instrumentalisierung des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus für die eigene politische, antisemitische und menschenfeindliche Agenda. Bei den Organisator*innen handelt es sich um Menschen, denen es nicht um das Schicksal der Menschen in Gaza geht, sondern um Gruppierungen, die den Terror der Hamas bejubeln, die Angriffe vom 7. Oktober als „Akt des Widerstands“ feiern, sich mit der Hamas solidarisieren, die die Auslöschung Israels fordert und zum Kampf gegen alles Jüdische aufruft. Solidarität mit einer faschistischen Terrororganisation, unterstützt und finanziert vom Iran, der derzeit sein wahres menschenverachtendes Gesicht zeigt, indem er in der eigenen Bevölkerung ein Blutbad mit brutal Ermordeten anrichtet, nur weil sie nicht mehr unter einem islamistischen Terrorregime leben wollen. Es sind Gruppen und Organisationen, die Israelhass in allen Facetten zelebrieren und dazu beitragen, dass Juden und Jüdinnen weltweit ausgegrenzt, gejagt, beschimpft und bedroht, ja sogar ermordet werden. Damit wird jüdisches Leben zunehmend unsichtbar. Gegen eine Gedenkstätte zu protestieren, die ständig rechtsextremen Angriffen ausgesetzt ist, ist nicht nur angesichts des globalen Rechtsrucks eine fatale Entscheidung. Es ist ein Schlag ins Gesicht der Überlebenden und ihrer Angehörigen sowie aller, die in Gedenkstätten arbeiten. Wir erwarten, dass die demokratischen Kräfte in unserem Land sich dieser Kampagne entgegenstellen und sich schützend vor unsere Gedenkstätten und vor unsere jüdischen Mitmenschen Wir hoffen, dass sich in der politischen Linken eine klare Gegenbewegung gegen diesen Schlussstrich-Antisemitismus von Links bildet, die sich der Demo in Buchenwald entgegenstellt.
Weitere Positionen