2. Mahnwache auf dem Münsterplatz
Am Freitag, den 17. Mai fand unsere 2. Mahnwache auf dem Münsterplatz statt.
Trotz heftigen Regens, kamen ca. 40 bis 50 Menschen, um der Geiselopfer zu gedenken, die nun seit mehr als sieben Monaten unter unvorstellbaren Bedingungen in unterirdischen Gängen von der Hamas gefangen gehalten werden. Kinder, Männer, Frauen. Niemand weiß, ob sie noch leben.
Ute Haupts von der UWG merkte in ihrem nachdenklichen Redebeitrag ihren Wunsch nach einem Leitfaden oder Kompass an, um sich in der schwierigen Lage orientieren zu können.
Tim Herkens von der FDP thematisierte den grassierenden Antisemitismus, insbesondere die Angriffe auf die israelische Teilnehmerin auf dem ESC, sowie die aggressiven Camps an vielen Hochschulen, die sich als palästinasolidarisch darstellen, aber Israel- und Judenhass predigen.
In weiteren, auch kritischen Redebeiträgen wurde die Politik Netanjahus kritisiert und die Frage nach der Angemessenheit der militärischen Operationen gestellt.
Die nächste Mahnwache findet am kommenden Freitag, den 24.5.2024 um 17 Uhr auf dem Münsterplatz statt. Der für die letzte Mahnwache vorgesehene musikalische Beitrag des Pianisten Luis Castellanos wird bei der übernächsten Mahnwache, am Freitag, den 31.5.2024 stattfinden.

Alle Mitglieder und Interessierten sind herzlich eingeladen , an den Stammtischen der DIG Aachen teilzunehmen. Sie finden i.d.R. an jedem dritten Donnerstag im Monat statt. Somit sind die Termine für das zweite Quartal wie folgt: 16. April 2026 um 19.00 Uhr 21. Mai 2026 um 19.00 Uhr 18. Juni 2026 um 19.00 Uhr Den Ort erfahren Sie auf Anfrage an info@dig-aachen.de

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft Aachen e.V. ist zutiefst bestürzt über die Entscheidung der Knesset, die Todesstrafe wieder einzuführen, nachdem sie faktisch abgeschafft war. So sehr wir das Dilemma sehen, in dem Israel steckt, umringt von Feinden, die seine Auslöschung betreiben, überzogen von Terror in einem Ausmaß, das wir uns hier nicht vorstellen können, hoffen wir dennoch, dass Israel seinen demokratischen Prinzipien treu bleibt. Israel befindet sich seit seinem Entstehen vor fast genau 86 Jahren im Kriegszustand. Doch ein Staat muss souverän handeln und darf sich nicht von Emotionen leiten lassen. Deshalb hoffen wir nun auf die demokratisch Mehrheit in Israel und auf die Opposition, diesen Beschluss, wie schon viele vorherige, vor den Obersten Gerichtshof zu bringen und rückgängig zu machen. Des Weiteren hoffen wir, dass die im Herbst stattfindenden Wahlen die Demokratiebewegung in Israel stärken werden.


