Igal Avidan in Aachen am 11. März 2026

Lesung aus "... und es wurde Licht!" -- Jüdisch-arabisches Zusammenleben in Israel

Der israelische Journalist und Autor Igal Avidan berichtet aus einer bewegten Gesellschaft im Jahr 2023, in der Jüd*innen und Araber*innen ein Zusammenleben gefunden hatten, das den Vorstellungen von ewigem Hass nicht entsprach, wie es von der Politik auf beiden Seiten geschürt wird. 


Zum Autor

1962 in Tel Aviv geboren, hat Igal Avidan in Israel Englische Literatur und Informatik und dann in Berlin Politikwissenschaft studiert. Seit 1990 arbeitet der Nahostexperte als freier Berichterstatter aus Berlin für israelische und deutsche Zeitungen und Hörfunksender. 2017 erschien sein Buch "Mod Helmy. Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete". 


Organisatorisches

Veranstalterin ist die Akademie des Bistums Aachen in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Aachen e.V. und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Aachen e.V.

 

Kosten

6,00 € / 4,00 €* Tagungsbeitrag**

* Die Ermäßigung gilt für Schüler*innen, Studierende und Auszubildende (bis zur BAföG-Fördergrenze, das Studium oder die Ausbildung wurde also vor Vollendung des 45. Lebensjahres begonnen), Bundesfreiwilligendienste sowie Empfänger*innen von Grundsicherung und Arbeitssuchende. Bitte legen Sie einen Nachweis zu Beginn der Veranstaltung vor.


Den Tagungsbeitrag zahlen Sie bitte an der Rezeption.

Anmeldung unter: ichnehmeteil@bistum-aachen.de

31. März 2026
Die Deutsch-Israelische Gesellschaft Aachen e.V. ist zutiefst bestürzt über die Entscheidung der Knesset, die Todesstrafe wieder einzuführen, nachdem sie faktisch abgeschafft war. So sehr wir das Dilemma sehen, in dem Israel steckt, umringt von Feinden, die seine Auslöschung betreiben, überzogen von Terror in einem Ausmaß, das wir uns hier nicht vorstellen können, hoffen wir dennoch, dass Israel seinen demokratischen Prinzipien treu bleibt. Israel befindet sich seit seinem Entstehen vor fast genau 86 Jahren im Kriegszustand. Doch ein Staat muss souverän handeln und darf sich nicht von Emotionen leiten lassen. Deshalb hoffen wir nun auf die demokratisch Mehrheit in Israel und auf die Opposition, diesen Beschluss, wie schon viele vorherige, vor den Obersten Gerichtshof zu bringen und rückgängig zu machen. Des Weiteren hoffen wir, dass die im Herbst stattfindenden Wahlen die Demokratiebewegung in Israel stärken werden.
31. März 2026
Fragemauer im April mit Themenschwerpunkt Israel und Iranisches Regime
26. März 2026
Buchvorstellung und Diskussion mit Tim Stosberg am 13. Mai um 19 Uhr
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