Warum Juden zurück ins Land der Täter flohen

Der Krieg war vorbei. Aber der Antisemitismus loderte weiter. Viele Juden aus Osteuropa suchten nach 1945 ausgerechnet in deutschen, umfunktionierten Lagern Schutz. Davon erzählt jetzt ein Buch.

https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article165995637/Warum-Juden-zurueck-ins-Land-der-Taeter-flohen.html?wtrid=socialmedia.email.sharebutton

Protestkundgebung gegen die Einladung des iranischen Außenministers nach Berlin

STOP THE BOMB Logo

Eilmeldung:
Heute wurde bekannt, dass der iranische Außenminister Javad Zarif nach Berlin eingeladen wurde. Die Kampagne STOP THE BOMB ruft zu einer Protestkundgebung auf.
Bitte unterstützen Sie unsere Kundgebung, und verbreiten Sie diese Nachricht.
Danke & Beste Grüße, STOP THE BOMB

Protestkundgebung: Keine Geschäfte mit Irans antisemitischem Terrorregime!

Keine Geschäfte mit Antisemiten – keine Geschäfte mit Irans Terrorregime!

Dienstag, 27.6.2017, ab 13 Uhr, Auswärtiges Amt, Werderscher Markt 1, 10117 Berlin
Kaum ist der antisemitische Quds-Marsch vorbei, wird der iranische Außenminister nach Deutschland eingeladen.
Vom Quds-Marsch direkt ins Auswärtige Amt – vor drei Tagen erst veröffentlichte das iranische Außenministerium eine Stellungnahme gegen das „antimenschliche, kindermordende und kriminelle zionistische Regime“ und rief im Namen von Khomeini zum Quds-Marsch auf, mit dem seit 1979 die Vernichtung Israels propagiert wird.
Jetzt wird der iranische Außenminister Javad Zarif nach Deutschland eingeladen und von Außenminister Sigmar Gabriel und Bundespräsident Frank Walter Steinmeier empfangen. Damit steht die Bundesregierung wieder einmal an der Spitze, wenn es darum geht, das iranische Regime und seine terroristische und antisemitische Politik zu legitimieren.
Keine Unterstützung des iranischen Regimes!
Für die Unterstützung der demokratischen Opposition!
Pressemeldung

Vom Al-Quds-Tag ins Auswärtige Amt

Die Kampagne STOP THE BOMB protestiert mit einer Kundgebung gegen die Einladung des iranischen Außenministers Javad Zarif

Berlin, 26.6.2017
Laut iranischen Pressemeldung ist der iranische Außenminister Javad Zarif ab heute für zwei Tage Gast der Bundesregierung. Unter anderem soll er von Außenminister Sigmar Gabriel und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu Gesprächen empfangen werden. [1]
Die Kampagne STOP THE BOMB protestiert auf das Schärfste gegen den Besuch, der nur drei Tage nach dem antisemitischen Al-Quds-Tag stattfindet. Der so genannte „Quds-Tag“ (Quds = arabisch für Jerusalem) wurde 1979 vom iranischen Revolutionsführer Khomeini als alljährlicher politischer Kampftag für die Eroberung Jerusalems und Vernichtung Israels etabliert.
Zarifs Außenministerium hat vor drei Tagen eine Stellungnahme gegen das „antimenschliche, kindermordende und kriminelle zionistische Regime“ veröffentlicht und im Namen von Khomeini zum Quds-Marsch aufgerufen. [2] Auch Präsident Hassan Rohani nahm wie jedes Jahr an dem Aufmarsch in Teheran teil und verkündete den „Hass auf das usurpatorische zionistische Besatzungsregime“. [3]
STOP THE BOMB Sprecherin Ulrike Becker kritisiert: „Mit dieser Einladung setzt die Bundesregierung den skandalösen Kurs des deutschen Außenministeriums gegenüber dem iranischen Holocaustleugner-Regime fort. Eine Partnerschaft mit dem Iranischen Regime bedeutet immer auch, die ideologische Basis des Regimes zu akzeptieren und damit zu legitimieren, und das ist der antizionistische Antisemitismus.“
Die Kampagne STOP THE BOMB kritisiert außerdem die Intransparenz des Auswärtigen Amtes. Ende Mai war Ayatollah Hamidreza Torabi, der Leiter der aus Teheran gelenkten Hamburger „Islamischen Akademie Deutschland“ zu einer „Friedenskonferenz“ ins Auswärtige Amt eingeladen worden. Torabi lief im letzten wie auch in diesem Jahr beim Quds-Marsch in Berlin mit antiisraelischen Hassparolen in der ersten Reihe. Das Auswärtige Amt beantwortete Fragen aus dem Bundestag jedoch nur ausweichend. [4]
Zarifs Besuch fällt in eine Zeit, in der die Islamische Republik unter verstärktem Druck durch neue Sanktionen durch die USA steht, wo erwogen wird, die Revolutionsgarden auf die US-Terrorliste zu setzen. Dies könnte die kriegerische Expansion des iranischen Regimes in seinen arabischen Nachbarländern endlich einschränken.
Becker weiter: „Die Bundesregierung muss aufhören, als Schutzschild der Islamischen Republik zu agieren. Sie darf kein Partner eines Regimes bleiben, das die gesamte mittelöstliche Region mit Krieg überzieht. Statt den Terrorpaten in Teheran zu helfen, sollte sich die Bundesregierung an die Seite von Säkularen und Demokraten aus dem Mittleren Osten stellen, die auch dieses Jahr wieder zahlreich bei den Protesten gegen den Al-Quds-Marsch in Berlin präsent waren.“
Protest-Kundgebung: 27. Juni 2017, 13 Uhr vor dem Auswärtigen Amt. Außerdem wird die Kampagne STOP THE BOMB mit einer Truck-Kampagne gegen den Besuch von Zarif protestieren.
[1] www.irna.ir/en/News/82577676/
[2] http://en.mfa.ir/index.aspx?siteid=3&fkeyid=&siteid=3&pageid=36409&newsview=461459
[3] www.president.ir/en/99547
[4] twitter.com/AJCBerlin/status/878295254369042432, www.bild.de/politik/ausland/headlines/aa-vertuscht-besuch-52147804.bild.html
Zur Kenntnis hier auch unsere letzte Pressemeldung zum Quds-Marsch:

Proteste gegen den antisemitischen Quds-Marsch in Berlin

STOP THE BOMB kritisiert Unterstützung der islamistischen Organisatoren durch die deutsche Politik

Berlin, 21.6.2017
Am 23. Juni findet der alljährliche „Quds-Marsch“ in Berlin statt, und auch in diesem Jahr werden von zwei Bündnissen Gegenaktivitäten organisiert.
Der so genannte „Quds-Tag“ (Quds = arabisch für Jerusalem) wurde 1979 vom iranischen Revolutionsführer Khomeini als politischer Kampftag für die Eroberung Jerusalems und Vernichtung Israels etabliert. Jedes Jahr findet er am Ende des Ramadan statt. Auch in Berlin wird dabei zur Zerstörung Israels aufgerufen.
Es ist begrüßenswert, dass die Gegenaktivitäten von allen im Berliner Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien unterstützt werden. Das Bündnis STOP THE BOMB kritisiert jedoch die Unterstützung von radikalen Islamverbänden, die am Quds-Marsch beteiligt sind.
Das „Islamische Zentrum Hamburg“ (IZH), das vom Hamburger Verfassungsschutz Anfang Juni als „Brückenkopf des iranischen Regimes nach Deutschland und Europa“ bezeichnet wurde und seit Jahren organisatorisches Zentrum des Quds-Marsches ist, ist mit der Stadt Hamburg über einen Staatsvertrag verbunden. [1]
Ayatollah Hamidreza Torabi, der Leiter der zum IZH gehörigen „Islamischen Akademie“ wurde zu einer „Friedenskonferenz“ ins Auswärtige Amt eingeladen. 2016 lief er beim Quds-Marsch in der ersten Reihe und hielt ein Schild, das Israel als „widerrechtlich und verbrecherisch“ bezeichnete. [2]
STOP THE BOMB Sprecherin Ulrike Becker erklärt: „Gesellschaftliches Engagement gegen religiösen Fundamentalismus läuft ins Leere, wenn Islamverbände, die Islamismus und Antisemitismus fördern und sich an Aufrufen zur Vernichtung Israels beteiligen, durch die Politik hofiert werden. Die staatliche Unterstützung von Islamverbänden, die aus dem Iran gesteuert werden, ist de facto eine Unterstützung des Islamismus und muss aufhören, sowohl in der Innenpolitik, wie auch außenpolitisch.“
Die durch die Politik aufgewerteten Verbände fühlen sich inzwischen stark genug, um ihr konservativ-orthodoxes Frauenbild auch in Deutschland mit Macht durchzusetzen. In Hamburg wurde unter federführender Beteiligung des IZH [3] eine Boykottkampagne [4] gegen einen Frauen- und MigrantInnenmarsch organisiert, der sich gegen Rechtspopulismus und Islamismus richtete.
Die Kampagne STOP THE BOMB fordert ein Verbot des antisemitischen Quds-Marsches in Berlin, der zur Vernichtung Israels aufruft, und sich „gegen den Gedanken der Völkerverständigung“ richtet. Dies ist laut wissenschaftlichem Dienst des Bundestags ein Kriterium für juristische Verbotsmaßnahmen. [5]
[1] www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/8879116/2017-06-01-bis-pm-verfassungsschutzbericht-2016/, www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Hamburg-haelt-an-Islam-Staatsvertrag-fest,staatsvertrag188.html
[2] www.bild.de/politik/ausland/headlines/aa-vertuscht-besuch-52147804.bild.html
[3] www.emma.de/artikel/hamburg-schura-boykottiert-frauenmarsch-334467
[4] www.schurahamburg.de/index.php/2-uncategorised/178-distanzierung-vom-frauen-und-migrantinnenmarsch-am-13-mai-2017-in-hamburg
[5] https://www.bundestag.de/blob/406352/56314c0ebaa8af3f0ded702878565653/wd-3-178-14-pdf-data.pdf, S.10

Kirchen sollen Israel „Apartheidstaat“ nennen

Bethlehem/Genf (idea) – Die Kirchen sollten Israel offiziell als „Apartheidstaat“ bezeichnen. Dazu hat die „Nationale Koalition christlicher Organisationen in Palästina“ den Weltkirchenrat (Genf) in einem Offenen Brief aufgefordert. Anlass ist das bevorstehende Treffen des Zusammenschlusses in Bethlehem, „im besetzten Palästina“, wie es in dem Schreiben heißt….

http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/palaestinensische-christen-kirchen-sollen-israel-apartheidstaat-nennen-101522.html