Der ewige Antisemit

Hervorgehoben

Dokumentarfilm
120 Minuten Deutschland, 2017
Montag, 19. November 2018, 20.15 Uhr, Eintritt 6,– €
cineVHS Apollo Kino & BarPontstraße 141–149
Buch und Regie: Henryk M. Broder, Joachim Schroeder
Henryk M. Broders Der ewige Antisemit war eines der kontroversesten Bücher der 80er Jahre – aufgrund einer einstweiligen Verfügung wurde es kurzzeitig aus den Buchhandlungen genommen.
Es löste heftige Reaktionen aus, weil es nicht den lassischen
Antisemitismus der judenfeindlichen Rechten beschrieb, sondern den Antizionismus im linken und fortschrittlichen Milieu enttarnte.
Heute, mehr als 30 Jahre später, ist auch die Neuauflage von 2005 längst vergriffen. Antisemitismus und Antizionismus haben nichts von ihrer Virulenz verloren, im Gegenteil, sie haben sich von den Rändern der Gesellschaft zur Mitte hin verlagert und verbünden sich häufig mit dem muslimischen Antisemitismus, den sie notorisch verharmlosen oder bestreiten, ein Phänomen, das vor allem auf Seiten der politischen „Linken“ verbreitet ist.
Es war also längst höchste Zeit für eine filmische Analyse des
ewigen Antisemiten und so entstand dieses Road-Movie, in dem Broder, Leon de Winter, Hamed Abdel-Samad und ihr chauffierender Produzent Joe Schroeder in wechselnden Konstellationen nach Dresden, Paris, Naumburg, Hildesheim, München und Malmö fahren, um herauszufinden, was die Ereignisse der letzten Jahre für die Juden, die noch in Europa leben, bedeuten.
Schroeders aktueller Spielfilm Kill Me Today. Tomorrow I’m Sick!, eine „schockierende schwarze Komödie“ (Abdel-Samad), ein großartig umgesetztes Spiel „zwischen Drama, Gewalt, Humor und Politik“ (Dominik Graf), gewann gerade den Silver Zenith auf dem Montréal World Film Festival.

Der ewige Antisemit

Dokumentarfilm

Montag, 19. November 2018, 20.15 Uhr, Eintritt 6,– €
cineVHS Apollo Kino & BarPontstraße 141–149

120 Minuten Deutschland, 2017
Buch und Regie: Henryk M. Broder, Joachim Schroeder Henryk M. Broders Der ewige Antisemit war eines der kontroversesten Bücher der 80er Jahre – aufgrund einer einstweiligen Verfügung wurde es kurzzeitig aus den Buchhandlungen genommen.
Es löste heftige Reaktionen aus, weil es nicht den lassischen
Antisemitismus der judenfeindlichen Rechten beschrieb, sondern den Antizionismus im linken und fortschrittlichen Milieu enttarnte.
Heute, mehr als 30 Jahre später, ist auch die Neuauflage von 2005 längst vergriffen. Antisemitismus und Antizionismus haben nichts von ihrer Virulenz verloren, im Gegenteil, sie haben sich von den Rändern der Gesellschaft zur Mitte hin verlagert und verbünden sich häufig mit dem muslimischen Antisemitismus, den sie notorisch verharmlosen oder bestreiten, ein Phänomen, das vor allem auf Seiten der politischen „Linken“ verbreitet ist.
Es war also längst höchste Zeit für eine filmische Analyse des
ewigen Antisemiten und so entstand dieses Road-Movie, in dem Broder, Leon de Winter, Hamed Abdel-Samad und ihr chauffierender Produzent Joe Schroeder in wechselnden Konstellationen nach Dresden, Paris, Naumburg, Hildesheim, München und Malmö fahren, um herauszufinden, was die Ereignisse der letzten Jahre für die Juden, die noch in Europa leben, bedeuten.
Schroeders aktueller Spielfilm Kill Me Today. Tomorrow I’m Sick!, eine „schockierende schwarze Komödie“ (Abdel-Samad), ein großartig umgesetztes Spiel „zwischen Drama, Gewalt, Humor und Politik“ (Dominik Graf), gewann gerade den Silver Zenith auf dem Montréal World Film Festival.

Der Mann, der alles über Khashoggis Sterben weiß

Die Türkei nutzt die Tötung des Journalisten Jamal Khashoggi, um Saudi-Arabien in Bedrängnis zu bringen. Treibende Kraft ist der türkische Geheimdienstchef Hakan Fidan – ein Mann mit guten Kontakten zu Iran.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/jamal-khashoggi-hakan-fidan-treibt-mohammed-bin-salman-vor-sich-her-a-1237590.html

Der undiplomatische deutsche Diplomat in Ramallah

Diplomaten und ganz speziell deutsche Diplomaten sind bekannt dafür, in ihren Äusserungen pingelig auf jedes Detail zu achten. Die deutsche Geschichte wäre anders verlaufen, wenn ein Mitarbeiter des damaligen Auswärtigen Amtes in Bonn versehentlich und auch noch schriftlich die „ständige Vertretung“ in Ost-Berlin als „Botschaft“ bezeichnet hätte. Denn Bonn hatte bekanntlich die DDR nie als Staat anerkannt. Nur so konnte 1990 die „Wiedervereinigung“ zustande kommen. Doch ausgerechnet im Nahen Osten, wo jede unvorsichtige Formulierung einen „Weltkrieg“ auslösen könnte, scheint es das Auswärtige Amt im Falle der Palästinenser mit der sonst üblichen Genauigkeit nicht so ernst zu nehmen.

https://www.audiatur-online.ch/2018/11/06/der-undiplomatische-deutsche-diplomat-in-ramallah/

Neue US-Sanktionen – iranische Tanker verschwinden vom Radar

Gerade sind die jüngsten US-Sanktionen gegen den Iran in Kraft getreten. Sie richten sich vor allem gegen den Ölsektor. Der Iran will seinen Export allerdings fortsetzen – und greift zu verschiedenen Tricks.

https://www.welt.de/politik/ausland/article183271718/Neue-US-Sanktionen-Iranische-Tanker-verschwinden-vom-Radar.html

Der SS-Mann, den sie „Bubi“ nannten

Der 94-jährige Johann R. muss sich vor dem Landgericht Münster wegen seiner Tätigkeit im KZ Stutthof verantworten. Judy Meisel war damals 14 Jahre alt und sah unvorstellbare Grausamkeiten. Jetzt will sie ihn erkannt haben. Ein Besuch bei ihr in den USA.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article183193774/NS-Prozess-Der-SS-Mann-den-sie-Bubi-nannten.html