Jerusalem

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Unter dem Header “Jerusalem” finden sie 2 Beiträge. Zum einen ein Beitrag über den historischen Hintergrund Jerusalems im Islam
http://www.dig-aachen.de/jerusalem/islam-auf-dem-tempelberg-islam-on-the-temple-mount/ ,
zum anderen eine Meinung zum Thema Jerusalem 2017 / Trumps Entscheidung
 http://www.dig-aachen.de/jerusalem/jerusalem-2017/
Kommentare sind gerne willkommen.

Die heiligen Stätten Israels: Archäologie als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln?

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Gemeinsame Veranstaltung DIG Aachen, VHS Aachen und der jüdischen Gemeinde Aachen

Vorankündigung: Vortrag Ulrich Sahm 30. Januar 2018 um 19 Uhr im Gemeindesaal der Synagoge in Aachen
Bitte vorher bei der VHS Aachen oder hier bei der DIG Aachen oder der jüdischen Gemeinde Aachen mit Name und Anschrift anmelden.

Niemand käme auf die Idee, den Katholiken den Vatikan streitig zu machen. Doch im Heiligen Land sind fast alle Heilige Stätten umstritten. Besonders kompliziert ist der Status christlicher Heiliger Stätten, wie der Grabeskirche in Jerusalem. Den Schlüssel halten zwei muslimische Familien und drinnen prügeln sich die Mönche von 6 christlichen Konfessionen. Die Moslems gönnen den Juden nicht einmal die Klagemauer, während die Israelis versuchen, mit archäologischen Ausgrabungen ihre Präsenz in Jerusalem seit 3000 Jahren zu beweisen. Im Streit darum, welche Gruppen, welche Ansprüche auf welche heilige Stätten haben, verschwimmt die Grenzen zwischen religiösen Differenzen und dem Kampf um politische Souveränität.

Sicherheitshinweis:
Aufgrund unserer Sicherheitsvorkehrungen kann es beim Einlass zu Wartezeiten kommen. Wir bitten Sie daher frühzeitig vor Veranstaltungsbeginn zu erscheinen und Ihren Personalausweis für das Sicherheitspersonal bereit zu halten. Bitte vermeiden Sie das Mitführen von größeren Taschen oder Rucksäcken. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

NS-Gedenkprojekt soll im neuen Jahr endlich fertiggestellt werden

Interessanter Artikel der Aachener Nachrichten – Stadt

NS-Gedenkprojekt soll im neuen Jahr endlich fertiggestellt werden
„Wege gegen das Vergessen“: Auch das Justizzentrum erhält jetzt eine Tafel

Den Artikel finden Sie im ePaper unter:
https://epaper.zeitungsverlag-aachen.de/2.0/article/79361addf6

16.12.2017

NS-Gedenkprojekt soll im neuen Jahr endlich fertiggestellt werden

„Wege gegen das Vergessen“: Auch das Justizzentrum erhält jetzt eine Tafel

Von Gerald Eimer

Aachen. Vor knapp einem Vierteljahrhundert wurde die Idee für das Gedenkprojekt „Wege gegen das Vergessen“ geboren, nun zeichnet sich endlich die Fertigstellung ab. Die letzte der insgesamt 44 Gedenktafeln im Stadtgebiet soll – sofern die Finanzierung sichergestellt werden kann – im kommenden Jahr aufgestellt werden. Dies stellt Holger A. Dux in Aussicht, der als pädagogischer Mitarbeiter der Volkshochschule (VHS) im Bereich Politik und Geschichte heute auch die „Wege gegen das Vergessen“ betreut.

Einen derart mühseligen und langwierigen Weg werden sich die ersten Initiatoren kaum vorgestellt haben, als sie Mitte der 1990er Jahre ihre Wünsche nach einem Mahnmal für die Opfer der Nazi-Diktatur in Aachen an Politik und Verwaltung herangetragen haben. Daraus entwickelte sich im Laufe weiterer Jahre die Idee, eine „dezentrale NS-Gedenkstätte“ zu schaffen und auf Tafeln im gesamten Stadtgebiet an Orte zu erinnern, an denen einst Unrecht geschah und staatlich organisiert schwere Verbrechen begangen wurden. Ein Denkmalweg wurde geschaffen mit Tafeln, auf denen mit wenigen Worten an den braunen Terror gegen Juden und Andersdenkende erinnert wird. Er ist zugleich Mahnung, so etwas nie wieder zuzulassen.

Doch so sachlich und nüchtern die Texte auch erscheinen mögen – unumstritten waren sie nie, wie sich bereits beim Streit um Formulierungen auf der ersten Tafel zeigte, die im Oktober 2001 am Rathaus angebracht wurde. Vor allem Vertreter der CDU sorgten sich damals, dass ihre katholische Vorgängerpartei Zentrum und auch die Stadt Aachen in ein zu schlechtes Licht gerückt werden könnten. Die Tafel erinnert unter anderem daran, dass der Rat 1933 Adolf Hitler die Ehrenbürgerschaft der Stadt Aachen andiente.

Viele Jahre musste auch die Tafel auf Halde liegen, die voraussichtlich im Frühjahr endlich am Justizzentrum angebracht werden kann. Auch dort hatten sich Vertreter des Justizapparates an Formulierungen gestört. Nunmehr habe man sich einigen können, konnte Dux am Donnerstag im VHS-Betriebsausschuss mitteilen, was insbesondere SPD-Ratsfrau Sibylle Reuß begrüßte. Gerade „dieser Fleck“ hätte nicht länger freibleiben dürfen, sagte sie.

„Während des nationalsozialistischen Regimes wurden politisch unliebsame und jüdische Richter, Staatsanwälte und andere Bedienstete entlassen und durch angepasste und regimetreue ersetzt, um die nationalsozialistische Herrschaft durchzusetzen und zu sichern“, wird auf der Tafel stehen, die sich derzeit in der Produktion befindet und dann zügig aufgehängt werden soll. Der zunächst geplante Satz „‚Rechtsprechung erfolgte seitdem weitgehend auf der Grundlage der nationalsozialistischen Ideologie“ wird nicht zu lesen sein.

Sieben Standorte fehlen noch

Für sieben weitere Tafeln, die unter anderem auch auf Stelen montiert werden, müssen laut Dux noch die Besitzverhältnisse der jeweiligen Aufstellflächen geklärt werden. Es geht um die noch fehlenden Standorte an der Försterstraße, am Gut Entenpfuhl sowie an Raerener, Horbacher, Vaalser, Lütticher und Eupener Straße. Damit wäre die dezentrale Gedenkstätte vollständig.

Beendet ist die Arbeit dennoch nicht, wie insbesondere Matthias Fischer für die Linke deutlich machte. Er wünscht sich die Einstellung einer pädagogischen Kraft, die etwa auch Begleitmaterialen für Schulen bereitstellen und Lehrer in ihrer Arbeit unterstützen kann. Nützlich wäre dies auch für das Projekt „Stolpersteine“ des Kölner Künstler Gunter Demnig, das ebenfalls der VHS zugeordnet wurde. Mit in den Bürgersteigen eingelassenen „Stolpersteinen“ wird an den einstigen Wohnorten ebenfalls an Opfer der NS-Zeit erinnert.

Noch aber scheint es keine Bereitschaft zu geben, Geld für eine zusätzliche halbe Stelle bereitzustellen.

Alle Infos zum Gedenkprojekt:

www.wgdv.de

Die Alarmsignale hören!

Szenen wie die Verbrennung von Israel-Fahnen müssten Alarm auslösen, kommentiert Sebastian Engelbrecht. Die Parlamente und Regierungen in Bund und Ländern seien nun gefragt, Konzepte gegen Antisemitismus zu entwickeln. Der Weg der Aufklärung sei lang, aber ohne Alternative.

http://www.deutschlandfunk.de/antisemitismus-die-alarmsignale-hoeren.720.de.html?dram:article_id=406208

Zentralrat der Juden warnt vor Antisemitismus in Moscheen

  • Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, warnt vor Antisemitismus unter Muslimen.
  • Seiner Auffassung nach wird in Moscheen noch nicht genug gegen antisemitische Tendenzen getan.
  • Viele Imame predigten weiterhin gegen Juden und Israel, sagt Schuster.

http://www.sueddeutsche.de/politik/nach-anti-israelischen-demos-zentralrat-der-juden-warnt-vor-antisemitismus-in-moscheen-1.3794820

Muslimische Gewalt – Das Eindringen der Wirklichkeit

VON CHRISTOPH SCHWENNICKE am 15. Dezember 2017

Wenn Flaggen verbrannt werden, scheint die Empörung größer, als wenn Frauen vergewaltigt werden. Doch die brennenden Davidsterne haben etwas aufgebrochen in der Gemeinschaft der ideologisch Gefestigten. Es schließt sich ein Kreis

https://www.cicero.de/innenpolitik/Antisemitismus-Muslime-Juden-Willkommenskultur-Karl-Lagerfeld

„Wir sind Muslime, wir können keine Rassisten oder Antisemiten sein“

Im Streit um den Status Jerusalems präsentiert sich Erdogan als Anführer der islamischen Welt. Gegen Trumps Entscheidung will er vor den Vereinten Nationen vorgehen. Den USA wirft er vor, auf „Rechten herumzutrampeln“.

https://www.welt.de/politik/ausland/article171628109/Wir-sind-Muslime-wir-koennen-keine-Rassisten-oder-Antisemiten-sein.html

Kommentar: Der kranke Mann vom Bosporus?

Erklärung des Außenministeriums Russlands

http://www.mid.ru/en/foreign_policy/news/-/asset_publisher/cKNonkJE02Bw/content/id/2717182?p_p_id=101_INSTANCE_cKNonkJE02Bw&_101_INSTANCE_cKNonkJE02Bw_languageId=de_DE

6 April 201710:40

In Moskau ist man über die Situation bei der palästinensisch-israelischen Regelung sehr beunruhigt. Während die Palästinenser und Israelis seit fast drei Jahren keine politischen Verhandlungen führen, verschlechtert sich zunehmend die Situation in der Region.

Das Vakuum im Nahost-Friedensprozess schafft Voraussetzungen für einseitige Schritte, die den Perspektiven einer völkerrechtlich anerkannten Lösung des Palästina-Problems schaden, die eine friedliche und sichere Koexistenz der zwei Staaten, Israels und Palästinas,  vorsehen würde.

In Moskau hält man nach wie vor die Formel der Regelung der Beziehungen zwischen beiden Staaten auf dem Verhandlungsweg für optimal, weil das den nationalen Interessen der mit uns befreundeten Völker Palästinas und Israels sowie den Interessen aller Länder der Region und der ganzen Weltgemeinschaft entsprechen würde.

Wir bestätigen unsere Treue den Beschlüssen der UNO bezüglich der Regelungsprinzipien, darunter des Status Ost-Jerusalems als Hauptstadt des künftigen palästinensischen Staates. Gleichzeitig halten wir es für nötig, zu erklären, dass wir in diesem Kontext West-Jerusalem als Hauptstadt Israels betrachten.

Konkrete Aspekte der Lösung des gesamten Spektrums der Fragen bezüglich des endgültigen Status der palästinensischen Territorien, darunter des Jerusalem-Problems, sollen bei direkten Verhandlungen zwischen den Seiten vereinbart werden. Als ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrats, Co-Sponsor des Friedensprozesses und aktiver Teilnehmer des Nahost-Quartetts wird Russland auch weiterhin die Israelis und die Palästinenser bei den Verhandlungen unterstützen. Besonderes Augenmerk werden wir auf die Förderung der Möglichkeiten zum freien Zugang zu den heiligen Stätten in Jerusalem für alle Gläubigen richten.

Kommentar: Wo blieb der Aufschrei? Ach ja, ich vergaß, es ging ja nicht gegen die USA!

Federica Mogherini on Israel-Palestine two state solution | EU External Action on Twitter

http://honestlyconcerned.info/links/federica-mogherini-on-israel-palestine-two-state-solution-eu-external-action-on-twitter-twitter/

 

Federica Mogherini on Israel-Palestine two state solution | EU External Action on Twitter | Twitter

““PM Netanyahu realised there is full EU unity: only realistic solution is based on two states, with #Jerusalem as capital. We want to continue to work with the Quartet with US, Russia and UN and to enlarge this forum“ @FedericaMog https://t.co/8AGjMBNBaE

HIER WEITERLESEN: HTTPS:

Kommentar von Honestly Concerned

Man kann es kaum glauben. Bei 1:40 sagt die „nette“ Dame doch ernsthaft „Inshallah“. Mogherini’s Doppelstandards und Voreingenommenheit könnte kaum deutlicher aufgezeigt werden, als in diesem Statement. Ihr überheblicher und herablassender Umgang PM Netanyahu gegenüber sagt den Rest. Ja, das ist die Dame, die schon seinerzeit den Terroristen Arafat in seiner Mukata besuchte und dort stolz Fotos mit ihm machte…. Von jemandem wie ihr hat Israel wahrlich nichts zu erwarten!

Weihnachtsfeiern finden nicht statt

Die Stadt Nazareth hat alle Weihnachts- und Neujahrsfeiern in diesem Jahr abgesagt.

Das berichten israelische Medien. Bürgermeister Salam habe den Schritt damit begründet, dass US-Präsident Trump mit seiner Entscheidung, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, die Weihnachtsfreude genommen habe. Die Absage sei angemessen, da man Teil eines einzigen Volkes sei. – Nazareth ist die größte arabisch geprägte Stadt auf israelischem Staatsgebiet und neben Bethlehem und Jerusalem einer der zentralen Orte der Weihnachtsfeierlichkeiten in Israel.

http://www.deutschlandfunk.de/nazareth-weihnachtsfeiern-finden-nicht-statt.1939.de.html?drn:news_id=827255