Der Nathankomplex – über das schwierige deutsch-jüdische Verhältnis

Hervorgehoben

Donnerstag, 23. November 2017, 19 Uhr
Volkshochschule Aachen, Peterstraße 21–25, Forum

Gemeinsame Veranstaltung DIG AC und VHS Aachen

Vortrag • Gerd Buurmann
Wie ist die oft einseitige und mit Sondermaßstäben operierende Kritik an Israel zu erklären? Gerd Buurmann hat einen nur auf den ersten Blick verblüffenden, dann aber nachdenklich machenden Ansatz: Es lastet ein
„deutscher Fluch“ auf dem Staat Israel, der Nathan-Fluch.
Solange Juden sich gemäß Lessings Nathan verhalten, sich als Gewaltopfer höchstens rhetorisch zur Wehr setzen oder am besten schweigen, wenn das Verdikt des Patriarchen aus Lessings Stück „Tut nichts! Der Jude wird verbrannt!“ oder das mittlerweile zu Deutschland gehörende „Hamas, Hamas, Juden ins Gas!“ skandiert werden, stellen sie für das Umfeld kein Problem dar. Sobald sie sich aber wehren, schlägt das Mitgefühl in
Antipathie und Ressentiment um. Juden müssen ideal bleiben. Der Rest der Menschheit darf sich erlauben, real zu sein.

Kurz gemeldet

Absage, Angriff, Gespräche

….

Gespräche
Schon lange wird darüber gemunkelt, jetzt ist es amtlich. Energieminister Yuval Steinitz gab in einem Interview mit dem Armeeradio zu, dass Israel geheime Kontakte zu Saudi-Arabien unterhalte. Vor allem bespreche man die Gefahr, die vom Iran ausgehe, erläuterte der Minister. Damit bestätigte zum ersten Mal ein offizieller Vertreter einer der beiden Staaten die kursierenden Gerüchte. Auf die Frage, warum man diese Verbindungen nicht offenlege, antwortete er: »Wir pflegen in der Tat verdeckte Kontakte mit vielen arabischen und muslimischen Staaten. Doch es ist die andere Seite, die an einer Geheimhaltung interessiert ist und dies wünscht. Wir haben kein Problem damit, diese Kontakte offenzulegen, respektieren jedoch diesen Wunsch.« Steinitz gehört zum Sicherheitskabinett der Regierung in Jerusalem.

……

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/30152

Ägypten öffnet Grenze zum Gazastreifen für drei Tage

Tausende Gaza-Einwohner beantragen Erlaubnis zum Grenzübertritt

Ägypten hat am Samstag nach monatelanger Blockade seine Grenze zum palästinensischen Gazastreifen wieder eröffnet. Drei Tage lang soll die Grenze in Rafah solchen Bewohnern offenstehen, die aus anerkannten humanitären Gründen nach Ägypten wollen. Rund 20.000 Einwohner des isolierten Palästinensergebiets hatten sich beim ägyptischen Innenministerium um eine Erlaubnis zum Grenzübertritt beworben.

https://www.welt.de/newsticker/news1/article170726447/Aegypten-oeffnet-Grenze-zum-Gazastreifen-fuer-drei-Tage.html

16 Löcher in Neukölln

Gestohlene Stolpersteine

 

Gewerkschafter, Sozialdemokraten, Kommunisten – die Hufeisensiedlung in Berlin-Neukölln hat eine linke Tradition. Einige Bewohner starben in der Nazizeit als Widerstandskämpfer. Nun wurde ihr Andenken geschändet.

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/berlin-stolpersteine-in-neukoelln-gestohlen-wunden-im-pflaster-a-1178452.html

Saudi Arabia’s Top Cleric: Fighting Jews Forbidden, Hamas a Terror group

The Grand Mufti of Saudi Arabia issued a ruling forbidding war against the Jews and proclaiming that Hamas is a terror group.

The Grand Mufti of Saudi Arabia, Abdulaziz Al Sheikh, issued a surprising religious ruling, saying that fighting against Israel was inappropriate and that Hamas is a “terror organization.”

The Muslim cleric issued the ruling while answering a question on a television program regarding the Palestinian riots surrounding the Temple Mount in July, Turkey’s Anadolu news agency reported.

https://unitedwithisrael.org/saudi-arabias-top-cleric-fighting-jews-forbidden-hamas-a-terror-group/