Erklärung

Hervorgehoben

Am Dienstag, 28. Mai 2019 kam der Autor und Journalist Alex Feuerherdt zu uns nach Aachen und hielt einen sehr gelungenen Vortrag zum Thema „Mythos ‚Nakba‘ – Die Entstehung Israels und die Vertreibung der Juden aus den arabischen Staaten“. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft Aachen e.V. dankt Herrn Feuerherdt für sein spannendes, sachliches, wissenschaftlich fundiertes und ausgewogenes Referat. Wir freuen uns über die vielen Zuhörer, die an der Veranstaltung teilgenommen haben, und über deren Resonanz. Dazu rechnen wir ausdrücklich auch jene Zuhörer, die dem Vortrag von Herrn Feuerherdt kritisch gegenüberstanden und die Diskussion im Anschluss an den Vortrag nutzten, um kritische Fragen zu stellen und kritische Kommentare zu äußern. Wir danken Herrn Feuerherdt, dass er auch auf diese kritischen Beiträge sachlich und ausführlich geantwortet hat. Kein Verständnis haben wir hingegen für das Verhalten des Vertreters unseres Mitveranstalters, der Aachener Volkshochschule, der den Vortrag als unsachlich, einseitig und unwissenschaftlich darstellte. Besonders befremdlich finden wir das, da diese Kritik zuvor vor allem von anwesenden Sympathisanten der antisemitischen BDS-Bewegung geäußert wurde. In diesem Zusammenhang fordern wir alle politischen und gesellschaftlichen Akteure vor Ort auf, dem gemeinsamen Bundestagsbeschluss von CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis90/Die Grünen zu folgen und der antisemitische BDS-Bewegung entschlossen entgegenzutreten.

Israel reagiert mit Luftschlägen auf Raketenbeschuss aus Gaza

Nachdem israelische Soldaten einen palästinensischen Angreifer getötet hatten, folgten Raketenangriffe des Islamischen Dschihad auf Israel. Danach beschossen israelische Kampfflugzeuge Stellungen der Extremisten im Gazastreifen und in Syrien.

https://www.welt.de/politik/ausland/article206084511/Nahost-Konflikt-Israel-reagiert-mit-Luftschlaegen-auf-Raketenbeschuss-aus-Gaza.html

Eskalation im Atomstreit mit Iran

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde,

Der Iran ist aus den Schlagzeilen verschwunden, doch der Streit um die Frage, ob und wie sich Teherans Griff zur Bombe noch verhindern lässt, spitzt sich zu.

In Reaktion auf die Tötung Soleimanis erklärten die iranischen Machthaber, an keine der im Atomdeal von 2015 vereinbarten Beschränkungen mehr gebunden zu sein. Warum aber betonten sie im gleichen Atemzug, die tote Hülle dieses Deals keineswegs verlassen zu wollen? Die Antwort hängt mit dem 18. Oktober 2020 zusammen: Ab diesem Tag wird laut Atomdeal das UN-Waffenembargo aufgehoben. Ab dann darf das Regime wieder unbegrenzt und mit dem Segen der Vereinten Nationen konventionelle Waffen importieren und exportieren. Zumindest bis dahin scheint man den Deal über Wasser halten zu wollen.

Nun lösten jedoch am 14.Januar 2020 die E-3 (Großbritannien, Frankreich und Deutschland) den im Atomdeal festgeschriebenen „Streitbeilegungsmechanismus“ aus. Dieser sieht bei fortdauernder Uneinigkeit die Überweisung der Iran-Akte an den UN-Sicherheitsrat vor, was die Wiedereinsetzung sämtlicher Iran-Sanktionen wahrscheinlich macht. Am 20. Januar drohte Irans Außenminister für diesen Fall mit dem Austritt aus dem Atomwaffensperrvertrag, also mit der Bombe. Werden die Europäer sich dieser Erpressung, die in den Medien kaum Erwähnung fand, beugen?

Am 1. Februar 2020 veröffentlichte Mena-Watch meine diesbezügliche Analyse

https://www.mena-watch.com/neue-eskalationsstufe-im-atomstreit-mit-iran/

die ich heute um ein kurzes Postskriptum ergänzte:

http://www.matthiaskuentzel.de/contents/neue-eskalationsstufe-im-atomstreit-mit-iran

Am 15. Januar sendete das Student/inn/en-Radio der Universität Leipzig ein 40-minütiges Programm über mein Buch Nazis und der Nahe Osten. Wie der islamische Antisemitismus entstand. Ich nehme hier in einem mehrteiligen Interview Stellung; ein Unterkapitel des Buches wird verlesen. Sie können die Sendung hier nachhören:

https://stura.uni-leipzig.de/news/sturadiosendung-vom-15012020

Weitere Besprechungen, u.a. von „Radio Dreyeckland“ und dem Blog „scharf-links.de“ finden Sie hier:

http://www.matthiaskuentzel.de/contents/besprechungen-zu-nazis-und-der-nahe-osten

Ich werde das neue Buch in Kürze in Wuppertal, Dorsten und Oldenburg präsentieren. Nähere Einzelheiten finden Sie weiter unten.

Freundlich grüßt

Ihr/euer

Matthias Küntzel

WUPPERTAL: Mittwoch, den 12. Februar 2020, 19:00 Uhr. Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal, Genügsamkeitstraße, 42105 Wuppertal.
Veranstalter: Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal.

DORSTEN: Donnerstag, den 13. Februar 2020, 19:00 Uhr.
Jüdisches Museum Westfalen, Julius-Ambrunn-Straße 1, 46282 Dorsten.
Veranstalter: Jüdisches Museum Westfalen.

OLDENBURG: Dienstag, den 21. April 2020; nähere Einzelheiten werden folgen.

USA sollen versucht haben, weiteren hochrangigen iranischen Militär zu töten

Der Versuch schlug fehl: Das US-Militär wollte Medienberichten zufolge in der Nacht der Soleimani-Tötung einen weiteren Quds-Befehlshaber ausschalten.

https://www.spiegel.de/politik/ausland/iran-krise-usa-sollen-versucht-haben-weiteren-iranischen-befehlshaber-zu-toeten-a-6bd03892-952c-4d5f-996b-7f8a2e820e02

Und plötzlich öffnet der Imam die Tür

Eine Moscheegemeinde in Berlin kündigt eine Gedenkfeier für den getöteten iranischen General Soleimani an. Doch die Gemeinde scheint unwillkommene Besucher austricksen zu wollen – und lockt sie an den falschen Ort. Eine Videoreportage (5 Minuten 50).

https://www.welt.de/politik/deutschland/plus204902798/Trauerfeier-fuer-Soleimani-in-Berlin-Und-ploetzlich-oeffnet-der-Imam-die-Tuer.html

USA fliegen Vergeltungsangriffe im Irak und in Syrien

Zuletzt starb ein US-Bürger bei einem Raketenangriff im Irak. Washington gibt der von Iran unterstützten Hisbollah die Schuld – und ließ nun heftige Attacken auf syrische und irakische Ziele fliegen.

https://www.spiegel.de/politik/ausland/usa-fliegen-vergeltungsangriffe-gegen-hisbollah-miliz-im-irak-und-in-syrien-a-1303085.html

Labour-Chef Corbyn und Anschlag von Halle führen Liste antisemitischer Vorfälle an

Das Simon-Wiesenthal-Zentrum wertet Labours Antisemitismusproblem als schlimmsten Vorfall des Jahres. Auch der deutsche Uno-Botschafter landete auf der Liste – das Auswärtige Amt protestierte dagegen.

https://www.spiegel.de/politik/ausland/jeremy-corbyn-halle-wiesenthal-zentrum-veroeffentlicht-antisemitismus-liste-a-1301870.html