Israelischer Kampfjet nach Einsatz in Syrien abgestürzt

Bei einem Einsatz in Syrien ist ein israelisches Kampfflugzeug unter Beschuss geraten und danach in Israel abgestürzt.

  • Der F16-Kampfjet habe nach dem Angriff auf „iranische Ziele“ die Kontrolle verloren, teilte das Militär mit.
  • Die Piloten konnten sich demnach retten.

https://www.welt.de/politik/ausland/article173411832/Israelischer-Kampfjet-nach-Einsatz-in-Syrien-abgestuerzt.html

»Die Warnungen waren zutreffend«

Irans Präsenz in Syrien wird immer stärker. Erstmals kam es zu einer direkten militärischen Konfrontation mit der israelischen Luftwaffe

Schockwellen gingen am Samstag durch das Land: Zum ersten Mal sind Israel und der Iran in eine direkte Konfrontation auf syrischem Territorium verwickelt worden. Und zum ersten Mal seit 1982 ist ein israelischer Jet abgeschossen worden.

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/30842

Von wegen Normalität

Nach den jüngsten antisemitischen Vorfällen zweifeln manche am guten Willen der Behörden

Angst?« Sami Baron schüttelt den Kopf. »Nein«, sagt er entschlossen, als hätte man ihm eine absurde Frage gestellt. Mit Nachdruck fügt er hinzu: »Angst habe ich wirklich nicht.« Er blickt durch die Fensterscheiben seines Restaurants im Süden Amsterdams auf die belebte Straße – die Scheiben, über die vor einigen Wochen im ganzen Land berichtet wurde, als ein Mann sie eines Mittags vor den Augen von Passanten und zwei Polizisten mit einem Knüppel einschlug.

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/30839

Den Mullahs entgegentreten

Arye Sharuz Shalicar erklärt, wie Israel auf Irans Machtpolitik reagieren muss

Schon lange vor dem direkten Zusammenprall mit der israelischen Armee am vergangenen Samstag hatte der Iran angefangen zu zündeln – mit der Gefahr eines Krieges. Er kann das, denn er hat sich zu einer führenden Regionalmacht entwickelt. Stark wurde das Mullahregime, weil es internationalen Terror förderte.

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/30849

KZ-Opfer wehren sich gegen AfD-Mitglieder

Interessanter Artikel der Aachener Nachrichten – Stadt

KZ-Opfer wehren sich gegen AfD-Mitglieder
Gedenkstätte Bergen-Belsen: Im Stiftungsrat sollen auch in Zukunft keine Rechtspopulisten sitzen.

Den Artikel finden Sie im ePaper unter:
https://epaper.zeitungsverlag-aachen.de/2.0/article/878dd4920a

KZ-Opfer wehren sich gegen AfD-Mitglieder

Gedenkstätte Bergen-Belsen: Im Stiftungsrat sollen auch in Zukunft keine Rechtspopulisten sitzen.

Von Christina Sticht

Hannover. Hunger, Kälte, Misshandlungen, Krankheiten: Mehr als 50 000 Menschen sind im Konzentrationslager Bergen-Belsen ums Leben gekommen. Zum Jahrestag der Befreiung im April kommen jedes Jahr Holocaust-Überlebende aus aller Welt in die Gedenkstätte in der Lüneburger Heide. Ehemalige Lagerinsassen engagieren sich auch im Stiftungsrat der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten. Doch seit im Herbst die AfD in den Landtag in Hannover einzog, ist nichts mehr wie zuvor.

Den Geschäftsführer der Stiftung, Jens-Christian Wagner, erreichen seither alarmierte Briefe von Überlebenden-Verbänden aus Israel, Frankreich und den USA. Sie befürchten, dass demnächst ein Mitglied der AfD in den Stiftungsrat einziehen könnte. Denn nach dem Stiftungsgesetz aus dem Jahr 2004 hat jede Fraktion im niedersächsischen Landtag einen Anspruch auf einen Sitz in dem Gremium.

Für Wagner, der auch Leiter der Gedenkstätte Bergen-Belsen ist, ist das eine schwer erträgliche Vorstellung. Politik und Wissenschaft müssten sich mit den rassistischen und fremdenfeindlichen Positionen der AfD auseinandersetzen, sagt er. „KZ-Überlebenden möchte ich das aber nicht zumuten.“ Opferverbände stellten sogar ihre Mitarbeit infrage, sollte es bei der geltenden Regelung bleiben.

In Niedersachsen will man es so weit nicht kommen lassen. Um den Einzug der AfD zu verhindern, haben die Fraktionen von SPD, CDU, FDP und Grünen einen gemeinsamen Gesetzentwurf vorgelegt, nach dem die Zahl der Landtags-Vertreter im Stiftungsrat auf vier beschränkt werden soll. Damit bliebe die AfD als kleinste Fraktion außen vor.

Niedersachsen ist kein Einzelfall: Mit dem Einzug der AfD in den Bundestag und zahlreiche Landesparlamente geht einher, dass sie in Gedenkstätten-Gremien Sitze erhalten. „Für die Überlebenden der Shoa ist dies äußerst schmerzhaft“, sagt der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster. Er setzt darauf, dass den AfD-Vertretern Sachargumente entgegengesetzt werden.

„Es wird sich zeigen, ob die AfD weiterhin auf Provokationen setzt oder Themen konstruktiv angehen kann, obwohl sie sich meiner Meinung nach nicht klar von Rechtsextremen distanziert“, sagt Schuster. „Gezielte Provokationen sind das Mittel ihrer Wahl, um Aufmerksamkeit zu erringen. Sollten solche Provokationen auf Kosten der Opfer gehen, muss es Wege geben, um die jeweiligen Gremienmitglieder auszuschließen.“

Für Gedenkstätten-Leiter Wagner reicht das Problem noch tiefer. Er beklagt einen „erinnerungspolitischen Klimawechsel“. Auf kommunaler Ebene habe es Anträge der AfD gegeben, etwa Gelder für NS-Gedenkstätten zu streichen. Der Thüringer AfD-Fraktionsvorsitzende Björn Höcke hatte Anfang 2017 die deutsche Erinnerungskultur als „dämliche Bewältigungspolitik“ bezeichnet, die eine „erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“ erfordere.

Am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus im Januar 2017 fuhr der AfD-Rechtsaußen demonstrativ vor der KZ-Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar vor, obwohl er dort zur unerwünschten Person erklärt worden war. An mehreren Stellen mussten sich Mitarbeiter der Gedenkstätte postieren, um Höcke abzufangen und das Hausverbot durchzusetzen.

Jeanne d’Arc aus dem Westjordanland

„Jalla, verschwindet“, schreit das Mädchen die beiden Soldaten an, bevor es anfängt, sie zu schubsen, zu treten und zu schlagen. Immer wieder holt sie aus, kreischt den Israelis ins Gesicht. „Ich schlage euch! Ich beiße euch! Raus hier! Verschwindet!“ Auch als ihre Cousine und ihre Mutter zur Hilfe eilen, bleiben die Soldaten ruhig, passiv.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/israel-prozess-gegen-palaestinenserin-ahed-tamimi-beginnt-a-1193005.html