The Dove Flyer (Farewell Baghdad)

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Nächste Filmvorführung in der Reihe cineVHS in Kooperation VHS Aachen / DIG Aachen ist am 06. Mai 2019 um 20:15 Uhr im Apollo Kino Pontstr. 141-149.

Der Film “The Dove Flyer” des israelischen Regisseurs Nissim Dayan basiert auf dem gleichnamigen Roman des Schriftstellers Eli Amir.Der 16-jährige Schüler Kabi Amari lebt 1950 mit seiner Familie in Bagdad. Ihre Zukunft ist ungewiss. Jedes Familienmitglied träumt seinen eigenen Traum: Die Mutter möchte zurück in das muslimische Viertel ziehen, wo sie sich sicherer fühlte, der Vater will nach Israel auswandern, während Abu sich nur für seine geliebten Tauben interessiert. Als Kabis Onkel Hazkael verhaftet wird, begibt sich Kabi auf die Suche nach ihm und schließt sich der zionistischen Untergrundbewegung an.

https://www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer/the-dove-flyer-farewell-baghdad

Das Verhältnis der Kirchen zum Staat Israel

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Vortrag
Wie hat sich das Verhältnis zwischen Kirche(n) und Israel seit der ersten Einwanderungswelle am Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt? Was hat sich mit der Staatsgründung 1948 verändert? Diese und andere Fragen werden im geschichtlichen Überblick thematisiert.
Es gibt viele Beispiele dafür, dass kirchliche oder kirchlich geförderte Organisationen gegen Israel aktiv sind oder sich entsprechend äußern. Zu nennen wären unter anderem Pax Christi, Brot für die Welt oder das Dokument „Kairos Palästina“. Ein aktuelles Beispiel ist zudem eine geplante Israelreise der Evangelischen Kirche im Rheinland, die vom Jüdischen Landesverband wegen einer antiisraelischen Handreichung abgesagt wurde. Außerdem soll der Vortrag darauf eingehen, wie kirchliche Vertreter auf kritische Fragen zu derlei Verhalten reagiert haben und welche Ursachen für dieses Verhalten bestehen. Neben den negativen Vorfällen gibt es auch Beispiele für Christen und kirchliche Initiativen, die sich an die Seite Israels stellen. Hierzu gehören etwa die Sächsischen Handwerker, die in ihrer Freizeit kostenlos Wohnungen von Holocaustüberlebenden renovieren. Oder Initiativen wie „Ebenezer“, eine Organisation, die Juden bei der Einwanderung nach Israel unterstützt.
Elisabeth Hausen arbeitet beim Christlischen Medienverbund KEP als Redakteurin für das Nachrichtenportal Israelnetz und hält Vorträge zum Judentum und zum Nahen Osten.
Elisabeth Hausen 191-01004
21. Mai 2019 (2 Ustd.)
Di 19–20.30 Uhr • Kein Entgelt
VHS, Peterstraße 21–25, Forum

Jüdische Flüchtlinge aus arabischen Ländern

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Jüdische Flüchtlinge aus arabischen Ländern

Die Ausstellung, eine Kooperation zwischen VHS Aachen und DIG Aachen, dokumentiert das Schicksal der 850 000 Juden in arabischen Ländern und dem Iran, die nach der Staatsgründung Israels aus ihren Heimatländern vertrieben wurden. Dabei bestand beispielsweise die jüdische Gemeinde im Irak seit mehr als 2 500 Jahren und war nicht nur als Wiege des Babylonischen Talmud lange ein kulturelles Zentrum des Judentums. Diese alte Gemeinde wurde im Zuge der Staatsgründung Israels von der irakischen Regierung diskriminiert, von den Medien angegriffen und von der Justiz aus politischen Gründen verfolgt. Schließlich, nachdem es zu Anschlägen gegen jüdische Einrichtungen gekommen war, wurden diejenigen Juden, die sich für eine Auswanderung nach Israel registriert hatten, enteignet, ausgebürgert und ausgewiesen. So oder ähnlich erging es den Juden in allen islamischen Ländern des Nahen und Mittleren Ostens. Ein Menschheitsverbrechen, das damals, wenige Jahre nach dem Holocaust, keine internationale Empörung auslöste und das heute neben den dauerpräsenten palästinensischen „Flüchtlingen”, die unter einer beispiellosen internationalen Alimentierung jährlich mehr werden, fast vergessen ist.
Die Eröffnung der Ausstellung erfolgt am 9. April 2019 um 19 Uhr VHS, Peterstraße 21–25, Forum 2. Stock.
Begrüßung: Richard Gebhardt (Volkshochschule Aachen)
Einführung: Jörg Lindemann (DIG Aachen)
Die Ausstellung dauert bis zum bis 31. Mai 2019
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"Arabern geht es nirgends besser als in Israel"

Najem Wali im derStandard.at-Interview über seine „Reise in das Herz des Feindes“ – mit Gewinnspiel Der Schriftsteller Najem Wali hat ein Tabu gebrochen. Als erster arabischer Intellektueller hat der Exil-Iraker Israel besucht. Und dabei Dinge erlebt und gehört, die alles andere als dem offiziellen arabischen Mainstream entsprechen. Den Arabern in Haifa etwa, schreibt Wali, ginge es in Sachen Lebensstandard und Bürgerrechte besser als ihren Brüdern in den arabischen Diktaturen, deren Machthaber beteuern sie befreien zu wollen. Seither erhält Wali, der als junger Mensch vom Saddam-Regime verhaftet und gefoltert wurde, regelmäßig Drohungen. Im Gespräch mit derStandard.at erzählt er von seiner Sicht der Dinge. – derstandard.at/1234370678180/Exil-Iraker-sorgt-mit-neuem-Buch-fuer-Aufsehen-Arabern-geht-es-nirgends-besser-als-in-Israel

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Wahlanalyse Israel

Eine, wie ich meine, sehr gute Analyse der Wahlen in Israel, aus Prag: 

… hier, wie avisiert, als „Gegenstück“ zu der „Bild“-Analyse, die Übersetzung eines recht interessanten Artikels aus der tschechischen Wirtschafts-Tageszeitung „Hospodářské Noviny“ (entspr. unserem „Handelsblatt“). 

Der Autor begründet recht nachvollziehbar warum die „Linke“ in Israel vorerst fast „am Ende“ ist.  

Der „Tenor“ ist  … 

Alle Bemühungen der früheren „Sozialdemokratischen“ Ministerpräsidenten von Golda Meir, über Y. Rabin bis Ehud Barak u.a., deren Friedensverhandlungen, Verträge, Absprachen (u.a. auch mit Yassir Arafat etc.) haben, über Jahrzehnte, Israel kein Stück zum dauerhaften Frieden und Akzeptanz durch die arabischen Nachbarn weiter gebracht. Auch nicht zur Einstellung des Terrors. (s. Artikel ins Deutsche übersetzt, m.d. Bitte um „Nachsicht“ für, vielleicht, nicht ganz perfekte  Übersetzung)

Die einst mächtigen linken Parteien in Israel sind fast am Ende. Netanjahu wird vom Sieg berauscht

Kneset von rechts besetzt. Die Wahlen in Israel haben den Trend bestätigt – die ehemaligen linken Parteien sind stark in der Defensive.

  • Autor: ČTK-AP

Martin Novák

11. 4. 2019 00:00

Selbst der Verdacht auf Korruption hat viele Israelis nicht davon abgehalten, Premierminister Benjamin Netanyahu zu unterstützen. Die Parlamentswahlen am Dienstag hat er gewonnen, und mit den rechten Verbündeten wird er eine mehrheitliche Regierung im Parlament zustande bringen . Er hat zum vierten Mal in Folge gewonnen, seit 2009 regiert er ununterbrochen. Auch die israelische Rechte als Ganzes gewinnt mit ihm.

Die Polizei untersucht in mehreren Fällen den Premierminister. Es besteht der Verdacht der unbefugten Annahme von Geschenken wie teurem Alkohol oder Schmuck. Ein anderer Fall ist der angebliche Einfluss auf die Medien. Netanyahu steht im Verdacht, dem einflussreichen Blatt Jediot Achronot versprochen zu haben, gegen der Konkurrenz vorzugehen, wenn die Zeitung nicht kritisch schreiben wird über ihn.

Die Wahlen bestätigten den seit mehreren Jahren in der israelischen Politik erkennbaren Trend. Langsames und allmähliches Sterben der Linken. Die Labour Party, einst die dominierende Kraft der israelischen Politik, erhielt nur sechs Prozent der Stimmen. Eine andere traditionelle und einst starker linke Merec hat gerade so die 3,25 Prozent der Stimmen erreicht, die Schwelle um in das Parlament einzuziehen.

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Wahlen in Israel und 120 Sitze in der Knesset

Koalition oder rechte Parteien

Kud Likud – 35

Ry United Torah Judentum – 8

Als Shas – 8

Je Israel ist unser Zuhause – 5

Ená United Right – 5

Kulanu – 4

Andere

Blau und Weiß (Mitte) – 35

Práce Labour Party (Links) – 6

Aš Hadash (Arabisch) – 6

Ec Merec (links) – 4

Lad Balad (Arabisch) – 4

Es ist ein beispielloser Zusammenbruch der Parteien der sozialdemokratischer Prägung. Dabei stand die Linke bei der Gründung Israels und regierte jahrzehntelang. Aus der Labour Party / Arbeiterpartei kamen alle Premierminister bis 1977, als Menachem Begin, ein rechter Politiker, erstmals die Regierung bildete. 

Auch später noch bestimmte die Labour Party / Arbeiterpartei die israelische Politik. Yitzhak Rabin und Shimon Peres unterzeichneten 1993 ein Friedensabkommen mit dem palästinensischen Führer Yassir Arafat. Dies war jedoch der Anfang vom Ende der israelischen Linken.

Es sind hauptsächlich zwei Gründe für die nachlassende Unterstützung der Linken. Der erste Grund war die Enttäuschung, dass das Friedensabkommen weder Frieden noch die Lösung des Konfliktes mit den Palästinensern gebracht hat. Es gab auch keine Einstellung der Terroranschläge. Israelische und palästinensische Politiker konnten sich nicht einigen auf beidseitig akzeptablen Kompromissen. Viele Israelis gewannen den Eindruck, dass die Palästinenser keine Einigung wollen, sondern vielmehr einen Weg suchen, wie den jüdischen Staat zu zerstören. Dies hat die Labour /  Arbeiterpartei, die das letzte mal die Wahlen vor zwanzig Jahren gewann, jede Popularität gekostet.

  • Ein Jahr später folgte der Zusammenbruch der Schlüsselverhandlungen von Premierminister Ehud Barak und Arafat im amerikanischen Camp David, gefolgt von einer zweiten palästinensischen Intifada. Die Israelis reagierten bei den Wahlen mit mehr Unterstützung der Rechten. Und das dauert bis heute an. Netanyahu und andere rechtsgerichtete Politiker punkten damit, dass sie wenig über den Frieden reden und viel über die Verteidigung Israels gegen den Terrorismus und feindliche Staaten wie der Iran.

„Die israelische Öffentlichkeit ist vor allem pragmatisch. Sie hat Schlussfolgerungen aus dem Scheitern der Linken und ihrer Vision gezogen. Sie hat die Richtung geändert“, sagt der Historiker Gadi Taub von der Hebräischen Universität in Jerusalem

Der zweite Grund für das Scheitern der Linken ist die erfolgreiche israelische Wirtschaft und das Ende der Ära des Staatsaufbaus im Zusammenhang mit Kibbuz und kollektivem Eigentum. Israel ist heute ein Land von Start-ups, technologischen Innovationen und international erfolgreichen Privatunternehmen in verschiedenen Bereichen. Die sozialen Themen spielen bei den Entscheidungen der Wähler aufgrund des hohen Lebensstandards der Mehrheit der Bevölkerung keine große Rolle, und die Linke hat keine anderen starken Themen.

Es scheint, dass die Wende in der israelischen Politik langfristig ist. „Einige Kommentatoren sagen, die israelische Linke begeht Selbstmord. Das ist nicht der Fall, sie ist schon lange tot“, schrieb Gideon Levy, ein Analyst der linken Tageszeitung Haaretz.

So weit gestern die tschechische Wirtschaftszeitung „Hospodařske Noviny“

Ex-Mitglied von Pro NRW scheitert vor Gericht

Interessanter Artikel der Aachener Nachrichten – Stadt

Den Artikel finden Sie im ePaper unter:
https://epaper.zeitungsverlag-aachen.de/2.0/article/657339026f

11.04.2019

Ex-Mitglied von Pro NRW scheitert vor Gericht

Karlsruhe Der wegen seiner führenden Mitgliedschaft in der verfassungsfeindlichen Bürgerbewegung pro Nordrhein-Westfalen (Pro NRW) aus dem Dienst entlassene Polizist Wolfgang Palm darf endgültig nicht zurück an seine Arbeit. Nach Niederlagen durch alle Instanzen wies nun das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe auch eine Verfassungsbeschwerde Palms ab. Diese sei unzureichend begründet. (Az.: 2 BvR 2432/18) Palm ist Stadtrat in Aachen und war von 2010 bis 2015 Mitglied von Pro NRW, teilweise als stellvertretender Landesvorsitzender. Wegen seiner führenden Mitarbeit in der vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich eingestuften Organisation leitete das Polizeipräsidium Aachen 2011 ein Disziplinarverfahren gegen den Polizeihauptkommissar ein, das 2014 zur Entlassung führte. (afp)

Deutschland sollte sich ohne Wenn und Aber an die Seite Israels stellen

Am 14. März 2019 wurde im Bundestag über einen Antrag der FDP-Fraktion abgestimmt. Ziel des Antrags war es, das Abstimmungsverhalten der Bundesrepublik Deutschland in den Vereinten Nationen im Blick auf Israel neu auszurichten.1

https://www.audiatur-online.ch/2019/04/11/deutschland-sollte-sich-ohne-wenn-und-aber-an-die-seite-israels-stellen/