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    <title>dcb9032874544c6da1a37b3f7ab25129</title>
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    <item>
      <title>Redebeiträge zur Fragemauer am 9. April 2026</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fragemauer zum Krieg in Iran, der Golfregion und dem Levant
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In dieser Mahnwache haben wir uns mit dem Schwerpunkt "Krieg in Iran" befasst. In Redebeiträgen von Elisabeth Paul und Harry Addicks haben wir die Position der DIG Aachen umrissen und versucht den Konflikt auch juristisch einzuordenen. In einem Gastbeitrag von Ali Akbarpour haben wir auch eine Stimme aus der iranischen Community gehört.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Redebeitrag von Elisabeth Paul, Vorsitzende der DIG Aachen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Donnerstag, den 9. April fand unsere 3. „Fragemauer“ statt. Mit diesem neuen Format wollten wir eine neue Phase einläuten. Nach der Freilassung der Geiseln, dem  Waffenstillstand“ und der vorsichtigen Hoffnung auf eine
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           „Lösung“ wollten wir den Blick richten auf Israel und jüdisches Leben, Fragen beantworten, in den Austausch kommen mit Ihnen und Euch. Kurz, wir wollten informieren über den jüdischen Staat abseits von Kummer, Leid und Bedrohung, sondern über die Errungenschaften, die Vielfalt, all das, was diesen wunderbaren Staat ausmacht, informieren.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Doch es ist anders gekommen, seit dem 28. Februar ist Krieg im Iran, in Israel, im Libanon, in Saudiarabien, kurz, in der ganzen Region.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am 28. Februar haben die USA und Israel den Iran angegriffen,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            um das Nuklearprogramm zu verhindern,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            die Zahl der ballistischen Raketen zu reduzieren,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            die Unterstützung der Proxis zu unterbinden,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            die iranische Bevölkerung zu befreien,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            die Drohnenschmiede unter anderem für Putin schleifen,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            die Straße von Hormus und damit die Ölversorgung zu sichern und
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            letztlich, das Mullah-Regime zu stürzen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/IMG_9662.JPEG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seitdem ist eine hitzige Diskussion entbrannt über die Kriegsziele und die völkerrechtliche Einordnung. Wie ehrlich es die USA und Israel mit der Formulierung ihrer Ziele meinten, ist schwer zu beurteilen. Sicher ist aber, dass die Verhinderung einer  nuklearen Bedrohung durch den Iran nicht nur im Interesse Israels, sondern im Interesse der ganzen Welt sein müsste.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein solches Regime mit dem Argument des Völkerrechts zu schützen erscheint absurd.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Laut KI ist „das Völkerrecht eine überstaatliche Rechtsordnung, die Beziehungen zwischen souveränen Staaten sowie internationalen Organisationen regelt. Es basiert auf Verträgen, wie der UN-Charta und allgemeinen Rechtsgrundsätzen, um Frieden, Sicherheit und Menschenrechte zu gewährleisten.“Diese Definition suggeriert, dass Völkerrecht und Menschenrecht deckungsgleich sind. Das dies nicht so ist, wird uns täglich vor Augen geführt. Das Völkerrecht ist sozusagen ein Regelwerk, das aber nur funktionieren kann zwischen Völkern, die eine gemeinsame Basis haben, die auf Rechtstaatlichkeit und Menschenrechten beruht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es kann nicht sein, dass Völkerrecht Terrorstaaten schützt, die ihre eigene Bevölkerung massakrieren und andere Staaten mit Auslöschung bedrohen, die also weder mit Menschenrechten, noch mit Völkerrecht etwas zu tun haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf der anderen Seite gibt es auch ein Recht auf präventive Selbstverteidigung und das macht Israel geltend. Wann ein solches Recht greift ist umstritten. Die Prof. Dr. Monika Polzin, Universitätsprofessorin für Völkerrecht und öffentliches an der Wirtschaftsuniversität Wien kommt zu dem Schluss, dass „Nichthandeln … dazu führen (kann), dass keine effektive Möglichkeit der Verteidigung gegen den zukünftigen Angriff mehr besteht.“ 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Demnach gibt es sehr gute Argumente für ein Recht Israels auf präventive Selbstverteidigung. Hier liegt nicht nur die abstrakte Bedrohung vor, dass ein Terrorregime Atomwaffen herstellen will, sondern eine weitaus schwerwiegendere Gefahrenlage. Die iranische Regierung will Israel vernichten. Sie verfolgt diese Vernichtungsabsicht mit der Unterstützung von
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Terrororganisationen wie der Hamas, der Hisbollah und den Huthis, die Israel schon seit Längerem direkt angreifen, und einem Raketen- und Atomprogramm. An diesem habe sie, so die USA und Israel, auch nach der Militäraktion im Juni 2025  weitergearbeitet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Somit ist der Iran eine existenzielle Bedrohung für Israel, für die gesamte Region und letztlich für die ganze Welt!
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/IMG_9676.JPEG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Redebeitrag von Harry Addicks, Mitglied der DIG Aachen e.V. und der Deutsch-Israelischen Juristenvereinigung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In seinem engagierten Redebeitrag wies er daraufhin, dass die DIG Aachen keineswegs ein Netanjahu-Fanclub ist, sondern setzte sich äußerst kritisch mit dem Urteil der Knesset zur Todesstrafe auseinander. Er betonte, „dass sie die Todesstrafe aus rechtsstaatlichen und menschenrechtlichen Gründen uneingeschränkt ablehnt. Diese Ablehnung beruht insbesondere auf dem irreversiblen Charakter der Sanktion, dem inhärenten Risiko von Fehlurteilen sowie ihrer Unvereinbarkeit mit zentralen Prinzipien moderner Strafrechtspflege und dem Schutz der Menschenwürde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die DIJV ist sich zugleich der außergewöhnlichen sicherheitspolitischen Herausforderungen bewusst, denen sich der Staat Israel gegenübersieht. Der Schutz der Bevölkerung vor schwersten Gewalttaten und terroristischen
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Angriffen ist eine zentrale staatliche Aufgabe. Gerade in solchen Situationen kommt jedoch der konsequenten Wahrung rechtsstaatlicher Grundsätze besondere Bedeutung zu. Die Stärke eines demokratischen Rechtsstaats erweist
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           sich insbesondere in der Art und Weise, wie er auf existenzielle Bedrohungen reagiert.“Israelische Staatsbürger sind demgegenüber, auch wenn sie in den besetzten Gebieten leben, von der Anwendung des Gesetzes ausgenommen. Diese normative Differenzierung führt dazu, dass vergleichbare Taten unterschiedlichen Strafregimen unterfallen können. Eine solche strukturelle
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ungleichbehandlung ist mit dem Gleichheitssatz und dem Diskriminierungsverbot nicht vereinbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ferner ist das Gesetz unvereinbar mit den auch den Staat Israel bindenden völkerrechtlichen Verpflichtungen zum Schutz des Rechts auf Leben sowie mit den Anforderungen an eine verhältnismäßige und nicht-diskriminierende Strafrechtspflege.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Gesamtschau führt die beschlossene Regelung zu schwerwiegenden Verstößen gegen grundlegende rechtsstaatliche und völkerrechtliche Prinzipien. Sie ist weder mit dem Gleichheitssatz noch mit den Anforderungen an ein fairesVerfahren noch mit den internationalen Verpflichtungen zum Schutz des Rechts auf Leben vereinbar.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/IMG_9651-9606c9f7.png" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Redebeitrag von Ali Akbarpour, Mitglied der iranischen Exil-Opposition in Aachen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Liebe Mitglieder der Gemeinde, sehr geehrte Damen und Herren,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           wir stehen heute hier in Erinnerung an die Schoah , an eines der dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte. Ein Kapitel, das nicht plötzlich begann, sondern das Ergebnis von Gleichgültigkeit, Wegsehen und dem Unwillen war, eine gefährliche Ideologie rechtzeitig zu erkennen und zu stoppen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Schoah lehrt uns nicht nur, was geschehen ist. Sie stellt uns eine viel wichtigere Frage: Haben wir aus der Geschichte gelernt? Damals entwickelte sich eine Diktatur Schritt für Schritt. Worte wurden zu Parolen, Parolen zu Gesetzen und Gesetze schließlich zu Verbrechen. Viele sahen die Zeichen, doch zu wenige handelten. Zu viele hofften, es würde sich von selbst lösen. Zu viele glaubten, es würde sie nicht betreffen. Und genau hier liegt die Verantwortung, die wir heute tragen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn wir auf die Gegenwart blicken, sehen wir erneut eine Welt, in derKonflikte nicht isoliert entstehen. Wir sehen Kräfte, die im Hintergrund wirken, die Einfluss nehmen, die Gruppen unterstützen, die Gewalt nicht beenden, sondern verlängern.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wenn heute von einem „Kopf der Schlange“ gesprochen wird, dann ist damit ein Zentrum gemeint , ein Ort, von dem aus Ideologie, Einfluss und Unterstützung ausgehen. Ein Ort, an dem Entscheidungen getroffen werden, die weit über die eigenen Grenzen hinaus Wirkung zeigen. Die Islamische Republik steht in diesem Zusammenhang im Fokus vieler Beobachtungen. Sie unterstützt seit Jahren Organisationen wie Hamas und Hisbollah, Gruppen, die in direktem Konflikt mit Israel stehen. Diese
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Unterstützung trägt dazu bei, dass Gewalt weiterbesteht, dass sich Fronten verhärten und dass ein dauerhafter Frieden kaum möglich erscheint.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Doch bei all dem dürfen wir eines nicht vergessen: Es geht nicht nur um Politik. Es geht um Menschen. Es geht um Leben. Es geht um Familien, die in Angst aufwachsen, auf allen Seiten dieses Konflikts. Und genau deshalb ist die Erinnerung an die Schoah heute so entscheidend. Denn „Nie wieder“ ist kein Satz für Gedenktage. Es ist ein Auftrag. Ein Auftrag, wachsam zu sein. Ein Auftrag, Ideologien zu erkennen, bevor sie zur Gefahr werden. Und ein Auftrag, nicht zu schweigen, wenn sich Muster
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           der Vergangenheit in neuer Form zeigen. Natürlich ist Geschichte niemals eins zu eins wiederholbar. Aber ihre Mechanismen, Gleichgültigkeit, Hass, systematische Feindbilder, sie können wieder auftauchen. Und wenn wir sie erkennen, dürfen wir nicht zögern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir leben in einer Zeit, in der Informationen sofort verfügbar sind. Wir können nicht sagen, wir hätten es nicht gewusst. Die Frage ist also nicht mehr, ob wir sehen, sondern ob wir handeln. Handeln bedeutet nicht immer große politische Entscheidungen. Es beginnt im Kleinen: im klaren Benennen von Unrecht, im Eintreten für Menschlichkeit, im Mut, auch unbequeme Wahrheiten auszusprechen. Die Schoah hat uns gezeigt, wohin es führt, wenn die Welt zu lange schweigt. Wenn wir heute wirklich aus ihr lernen wollen, dann müssen wir den Mut haben, Verantwortung zu übernehmen, nicht irgendwann, sondern jetzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Am Ende geht es um mehr als nur Erinnerung. Es geht um Haltung. Um die Entscheidung, nicht wegzusehen. Um die Entscheidung, Menschlichkeit über Gleichgültigkeit zu stellen. Möge die Erinnerung an die Schoah uns nicht nur traurig machen sondern stark. Stark genug, um hinzusehen. Stark genug, um zu handeln. Und stark genug, um dafür einzustehen, dass sich Geschichte nicht wiederholt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielen Dank.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 09:38:35 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Stammtische im Q2/26</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/stammtische-im-q2-26</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Offene Stammtische des DIG Aachen e.V. - Ort auf Nachfrage
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Alle Mitglieder und Interessierten sind
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           herzlich eingeladen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , an den Stammtischen der DIG Aachen teilzunehmen. Sie finden i.d.R. an jedem dritten Donnerstag im Monat statt. Somit sind die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Termine für das zweite Quartal
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wie folgt:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           16. April 2026 um 19.00 Uhr
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           21. Mai 2026 um 19.00 Uhr
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           18. Juni 2026 um 19.00 Uhr
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Den Ort erfahren Sie auf Anfrage an
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="mailto:info@dig-aachen.de" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           info@dig-aachen.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 09:37:34 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/stammtische-im-q2-26</guid>
      <g-custom:tags type="string">Veranstaltungsankündigungen</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/brian-nelson-19b7ZXP2LfQ-unsplash-459fa90b.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/brian-nelson-19b7ZXP2LfQ-unsplash-459fa90b.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Stellungnahme zur Wiedereinführung der Todesstrafe in Israel</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/stellungnahme-zur-wiedereinfuhrung-der-todesstrafe-in-israel</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Stellungnahme der DIG Aachen
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Deutsch-Israelische Gesellschaft Aachen e.V. ist zutiefst bestürzt über die Entscheidung der Knesset, die Todesstrafe wieder einzuführen, nachdem sie faktisch abgeschafft war. So sehr wir das Dilemma sehen, in dem Israel steckt, umringt von Feinden, die seine
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Auslöschung betreiben, überzogen von Terror in einem Ausmaß, das wir uns hier nicht vorstellen können, hoffen wir dennoch, dass Israel seinen demokratischen Prinzipien treu bleibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Israel befindet sich seit seinem Entstehen vor fast genau 86 Jahren im Kriegszustand. Doch ein Staat muss souverän handeln und darf sich nicht von Emotionen leiten lassen. Deshalb hoffen wir nun auf die demokratisch Mehrheit in Israel und auf die Opposition, diesen Beschluss, wie schon viele vorherige, vor den Obersten Gerichtshof zu bringen und rückgängig zu machen. Des Weiteren hoffen wir, dass die im Herbst stattfindenden Wahlen die Demokratiebewegung in Israel stärken werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 19:58:12 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/stellungnahme-zur-wiedereinfuhrung-der-todesstrafe-in-israel</guid>
      <g-custom:tags type="string">Rede-Stellungnahme,stellungnahme</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/PikiWiki_Israel_7260_Knesset-Room.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/PikiWiki_Israel_7260_Knesset-Room.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Fragemauer am 9. April 2026</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/fragemauer-am-2-april-2026</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fragemauer im April mit Themenschwerpunkt Israel und Iranisches Regime
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/Elisabeth3_Alex.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diesmal werden nicht Fragen nach jüdischem Leben und Israel im Mittelpunkt stehen werden, sondern Fragen nach der Lage in Israel, im Iran, im Libanon und den Golfstaaten. Hierzu gibt es aktuelle Einschätzungen von "Elnet", die wir dort präsentieren werden. Wir hoffen auf einen guten und interessanten Verlauf der Veranstaltung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 19:52:52 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/fragemauer-am-2-april-2026</guid>
      <g-custom:tags type="string">Veranstaltungsankündigungen</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Buchvorstellung und Diskussion mit Tim Stosberg</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/buchvorstellung-und-diskussion-mit-tim-stosberg</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Buchvorstellung und Diskussion mit Tim Stosberg am 13. Mai um 19 Uhr
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Adam Kirsch beschreibt die wundersame Karriere eines Begriffs, der sich seinen Weg aus den Settler Colonial Studies, einem Sprössling der Postcolonial Studies, in die politische Publizistik gebahnt hat. Geprägt wurde er in Australien und Nordamerika: »Siedler« seien dort auch Nachfahren von Immigranten in der x-ten Generation. Diese radikal progressiv daherkommende Idee hat mit fortschrittlichem Denken allerdings wenig, dafür umso mehr mit deutscher Romantik und englischem Puritanismus zu tun, wie Kirsch zeigt. Die Absicht, historisches Unrecht wiedergutzumachen, mündet in den Vorsatz, neues Unrecht in der Gegenwart zu legitimieren. Während die Rede von »Siedlerkolonialismus« in Amerika noch plausibel ist, ist sie in Bezug auf Palästina absurd. Das ohnehin fragwürdige Hoheitszeichen der Indigenität können Juden und Araber gleichermaßen reklamieren. Dass der Vorwurf aber gegen Israel umso lauter erhoben wird, hat einen einfachen Grund: Anders als bei den USA gibt es eine realistische Aussicht, Israel von der Landkarte zu streichen und Geschichte rückgängig zu machen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Autor
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tim Stosberg ist Doktorand am Lehrstuhl für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Vergleichende Regierungslehre an der Universität Passau. Er studierte Politikwissenschaft und Internationale Studien/Friedens- und Konfliktforschung in Bremen, Frankfurt, Darmstadt und Beer Sheva, Israel. Er ist Gründungsmitglied der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://kritischebildung.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Gesellschaft für kritische Bildung
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weitere Werke
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Letzte Veröffentlichung
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.kritischebildung.de/neuigkeiten/probleme-des-antirassismus/" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            „Once Victims Themselves“: Edward Saids Orientalism als Wegbereiter des postkolonialen Antisemitismus im Sammelband Probleme des Antirassismus. Postkoloniale Studien, Critical Whiteness und Intersektionalitätsforschung in der Kritik (Edition Tiamat, 2022)
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             . 
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In Vorbereitung: „Dekolonialisierung ist KEINE Metapher“. Zur Kritik postkolonialer Perspektiven auf den arabisch-israelischen Konflikt, in: Zarbock, Luca et al. (Hrsg.), Antisemitismus zwischen Latenz und Leidenschaft. Kommunikations- und Äußerungsformen des Judenhasses im Wandel, Verlag Barbara Budrich, Leverkusen 2024, i. E.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Organisatorisches
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Veranstalterin ist die Deutsch-Israelischen Gesellschaft Aachen e.V. in Kooperation mit der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://kritischebildung.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Gesellschaft für Kritische Bildung
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und den
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://frankenbuerger.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Frankenbu(e)rgern e.V.
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ort
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Burg Frankenberg, Goffarthstr. 45, Aachen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           13. Mai 2026, 19 Uhr
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kosten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kostenloser Eintritt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 17:06:12 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/buchvorstellung-und-diskussion-mit-tim-stosberg</guid>
      <g-custom:tags type="string">Veranstaltungsankündigungen</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/timstosberg.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/timstosberg.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Stellungnahme zur Kampagne "Kufiyas in Buchenwald"</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/stellungnahme-zur-kampagne-kufiyas-in-buchenwald</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Stellungnahme der DIG Aachen
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Der 11. April dieses Jahres ist der 81. Jahrestages der Befreiung des KZ Buchenwald. Aus diesem Anlass planen am 12. April  kommunistische, linke und sogenannte propalästinensische Gruppen dort eine Kampagne mit dem Titel „Kufiyas in Buchenwald“. Es sollen Veranstaltungen, Aktionen, Mahnwachen stattfinden mit den Forderungen, in der Gedenkstätte Buchenwald den „Genozid“ in Gaza zu thematisieren und sogenannte propalästinensische Symbole zuzulassen. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Anlass war, dass anlässlich des 80. Jahrestags der Befreiung des KZ Buchenwald im letzten Jahr einer Aktivistin mit Kufiya der Zutritt zu der Gedenkveranstaltung verwehrt wurde, weil diese nicht bereit war, die Kufiya abzulegen, die sie nach eigenen Angaben anlässlich des Jahrestages explizit als politisches Statement einsetzen wollte. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Unserer Meinung nach handelt es sich bei der geplanten Kampagne um eine Instrumentalisierung des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus für die eigene politische, antisemitische und menschenfeindliche Agenda. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bei den Organisator*innen handelt es sich um Menschen, denen es nicht um das Schicksal der Menschen in Gaza geht, sondern um Gruppierungen, die den Terror der Hamas bejubeln, die Angriffe vom 7. Oktober als „Akt des Widerstands“ feiern, sich mit der Hamas solidarisieren, die die Auslöschung Israels fordert und zum Kampf gegen alles Jüdische aufruft. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Solidarität mit einer faschistischen Terrororganisation, unterstützt und finanziert vom Iran, der derzeit sein wahres menschenverachtendes Gesicht zeigt, indem er in der eigenen Bevölkerung ein Blutbad mit brutal Ermordeten anrichtet, nur weil sie nicht mehr unter einem islamistischen Terrorregime leben wollen. Es sind Gruppen und Organisationen, die Israelhass in allen Facetten zelebrieren und  dazu beitragen, dass Juden und Jüdinnen weltweit ausgegrenzt, gejagt, beschimpft und bedroht, ja sogar ermordet  werden. Damit wird jüdisches Leben zunehmend  unsichtbar.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Gegen eine Gedenkstätte zu protestieren, die ständig rechtsextremen Angriffen ausgesetzt ist, ist nicht nur angesichts des globalen Rechtsrucks eine fatale  Entscheidung. Es ist ein Schlag ins Gesicht der Überlebenden und ihrer Angehörigen sowie aller, die in Gedenkstätten arbeiten. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wir erwarten, dass die demokratischen Kräfte in unserem Land sich dieser Kampagne entgegenstellen und sich schützend vor unsere Gedenkstätten  und vor unsere jüdischen Mitmenschen
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wir hoffen, dass sich in der politischen Linken eine klare Gegenbewegung gegen diesen Schlussstrich-Antisemitismus von Links bildet, die sich der Demo in Buchenwald entgegenstellt.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 17:47:41 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/stellungnahme-zur-kampagne-kufiyas-in-buchenwald</guid>
      <g-custom:tags type="string">Rede-Stellungnahme,stellungnahme</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/Bundesarchiv_Bild_183-1983-0825-303-_Gedenkst%C3%A4tte_Buchenwald-_Wachturm-_Stacheldrahtzaun.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/Bundesarchiv_Bild_183-1983-0825-303-_Gedenkst%C3%A4tte_Buchenwald-_Wachturm-_Stacheldrahtzaun.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Fragemauer im März fällt aus</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/fragemauer-im-marz-fallt-aus</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fragemauer im März findet nicht statt!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/IMG_8284.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aufgrund der aktuellen Lage in Israel und der Region, die volatil und auch unübersichtlich ist halten wir das Format der Fragemauer für ungeeignet die Gedanken, Bedenken und Hoffnungen der Betroffenen adäquat zu adressieren. Unsere Hoffnung auf einen dauerhaften Frieden für alle Menschen dort ist ungetrübt und wir werden im April an den Münsterplatz zurückkehren und uns dort positionieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 09:51:38 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/fragemauer-im-marz-fallt-aus</guid>
      <g-custom:tags type="string">Veranstaltungsankündigungen</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/5257AAC3-158B-4DB4-BDC2-B34C59E8E134.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/5257AAC3-158B-4DB4-BDC2-B34C59E8E134.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Igal Avidan in Aachen am 11. März 2026</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/igal-avidan-in-aachen-am-11-marz-2026</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lesung aus "... und es wurde Licht!" -- Jüdisch-arabisches Zusammenleben in Israel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der israelische Journalist und Autor Igal Avidan berichtet aus einer bewegten Gesellschaft im Jahr 2023, in der Jüd*innen und Araber*innen ein Zusammenleben gefunden hatten, das den Vorstellungen von ewigem Hass nicht entsprach, wie es von der Politik auf beiden Seiten geschürt wird. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Autor
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1962 in Tel Aviv geboren, hat Igal Avidan in Israel Englische Literatur und Informatik und dann in Berlin Politikwissenschaft studiert. Seit 1990 arbeitet der Nahostexperte als freier Berichterstatter aus Berlin für israelische und deutsche Zeitungen und Hörfunksender. 2017 erschien sein Buch "Mod Helmy. Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete". 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Organisatorisches
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veranstalterin ist die Akademie des Bistums Aachen in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Aachen e.V. und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Aachen e.V.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kosten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           6,00 € / 4,00 €* Tagungsbeitrag**
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           * Die Ermäßigung gilt für Schüler*innen, Studierende und Auszubildende (bis zur BAföG-Fördergrenze, das Studium oder die Ausbildung wurde also vor Vollendung des 45. Lebensjahres begonnen), Bundesfreiwilligendienste sowie Empfänger*innen von Grundsicherung und Arbeitssuchende. Bitte legen Sie einen Nachweis zu Beginn der Veranstaltung vor.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den Tagungsbeitrag zahlen Sie bitte an der Rezeption.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anmeldung unter: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="mailto:ichnehmeteil@bistum-aachen.de" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           ichnehmeteil@bistum-aachen.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 19:36:42 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/igal-avidan-in-aachen-am-11-marz-2026</guid>
      <g-custom:tags type="string">Veranstaltungsankündigungen</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/YWxsZV9kYXRlaWVuL3BlcnNvbmVuL0F2aWRhbl8oYyktUnV0aGUtWnVudHpfc3cuanBn.webp">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Veranstaltungshinweis zu Purim</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/veranstaltungshinweis-zu-purim</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Klezmerkonzert im Gemeindesaal der jüdischen Gemeinde
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Am Sonntag, den 8. März findet um 18.00 Uhr anlässlich von Purim ein Konzert der Klezmer-Gruppe "Trio Meydelech" statt. Veranstaltet wird das Konzert gemeinsam von der jüdischen Gemeinde Aachen und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Interessierte beachten bitte die folgenden Hinweise und Sicherheitsmaßnahmen:
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
                Teilnehmende müssen beim Einlass einen amtlichen Ausweis mitführen und sollten auf das Mitbringen großer Taschen und Rucksäcke verzichten.
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
                Der Eintritt ist frei.
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
                Eine Anmeldung ist erforderlich unter
            &#xD;
        &lt;a href="mailto:info@jgaachen.de"&gt;&#xD;
          
             info@jgaachen.de
            &#xD;
        &lt;/a&gt;&#xD;
        
            .
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 19:20:41 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/veranstaltungshinweis-zu-purim</guid>
      <g-custom:tags type="string">Veranstaltungsankündigungen</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/sheri-silver-LBEytWZnxbQ-unsplash.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/sheri-silver-LBEytWZnxbQ-unsplash.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Holocaust-Gedenktag</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/holocaust-gedenktag</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Kooperationsveranstaltung mit Rede von Prof. Dr. Stephan Grigat
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/signal-2026-01-12-144035_002.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 21 Jan 2026 20:29:53 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/holocaust-gedenktag</guid>
      <g-custom:tags type="string">Veranstaltungsankündigungen</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/signal-2026-01-12-144035_002.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/signal-2026-01-12-144035_002.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Stammtisch-Termine 2026</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/stammtisch-termine-2026</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Offene Stammtische des DIG Aachen e.V. - Ort auf Nachfrage
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Alle Mitglieder und Interessierten sind
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           herzlich eingeladen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , an den Stammtischen der DIG Aachen teilzunehmen. Sie finden einmal i
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           m Monat statt, i.d.R. am zweiten Donnerstag im Monat (Abweichungen in rot)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           22. Januar 2026
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           19. Februar 2026
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           12. März 2026
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           16. April 2026
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           21. Mai 2026
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           11. Juni 2026
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           9. Juli 2026
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           13. August 2026
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           10. September 2026
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           8. Oktober 2026
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           12. November 2026
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           10. Dezember 2026
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Achtung: Die Termine können sich kurzfristig ändern.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mitglieder der DIG Aachen werden rechtzeitig vorher auch per E-Mail eingeladen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Den Ort erfahren Sie auf Anfrage an
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="mailto:info@dig-aachen.de" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           info@dig-aachen.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 19 Jan 2026 17:22:10 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/stammtisch-termine-2026</guid>
      <g-custom:tags type="string">Veranstaltungsankündigungen</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/david-trinks-nZi5og5YslQ-unsplash.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/david-trinks-nZi5og5YslQ-unsplash.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Neues Mahnwachen-Format mit "Fragemauer"</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/neues-mahnwachen-format-mit-fragemauer</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erster Termin mit großem Erfolg
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/IMG_8284.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Donnerstag, den 8. Januar um 17 Uhr fand auf dem Münsterplatz unsere erste „Mahnwache“ in neuem Format statt, als „Fragemauer“ statt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Fragemauer“ ist eine Kampagne von
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://elnet-deutschland.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           ELNET (European Leadership Network)
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            einer Netzwerkorganisation im Kontext der europäisch-israelischen Beziehungen mit einem Fokus unter anderem auf Antisemitismus.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Trotz der apokalyptischen Wetterprognosen fanden sich ca 20 Leute ein, die interessiert die ausgehängten Fragen lasen und auch mit weiteren Fragestellungen an uns herantraten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach einer kurzen Begrüßung durch Elisabeth Paul, die knapp auf die aktuelle Situation in Israel und Nahost einging und das neue Format erklärte, wurden abwechselnd Fragen und Antworten verlesen. Zum Beispiel die Frage: „Warum gibt es den modernen Staat Israel?“ oder „Sind alle Juden Israelis? Sind alle Israelis Juden?“ oder „Gibt es arabische Staaten, die ein gutes Verhältnis zum Staat Israel haben?“ und weitere Fragen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Musikalische Beiträge lockerten die Veranstaltung auf. Zum Schluss wurde – wie in der Vergangenheit – die Hatikvah gespielt, bei der die Anwesenden im Kreis standen und sich an den Händen fassten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es war eine gelungene Veranstaltung. Das „neue Konzept“ war erfolgreich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir freuen uns über Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge an
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="mailto:info@dig-aachen.de"&gt;&#xD;
      
           info@dig-aachen.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Wir gehen davon aus, dass die Resonanz witterungsbedingt weiter steigen wird und hoffen, mit diesem Format in einen Diskurs zu kommen, bei dem die Anwesenden aktiv beteiligt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 11 Jan 2026 12:04:40 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/neues-mahnwachen-format-mit-fragemauer</guid>
      <g-custom:tags type="string">Veranstaltungsankündigungen</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/AD7C6F93-A597-48B2-8D51-8CC02F9F0D23.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/IMG_8286.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Neue Mahnwachen</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/neue-mahnwachen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Der Kampf gegen Antisemitismus geht 2026 weiter
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/Mahnwachen+2026.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Am Donnerstag, den 08. Januar, nehmen wir als DIG Aachen unsere Mahnwachen wieder auf.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nach zwei Jahren kontinuierlicher Präsenz, in denen das Schicksal der israelischen Geiseln im Mittelpunkt stand, führen wir diese Arbeit fort – und erweitern sie bewusst.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Einmal im Monat werden wir künftig mit neuen Formaten sichtbar gegen Antisemitismus eintreten, informieren und das Gespräch suchen. Grundlage dafür ist u. a. die Publikation „Die Fragemauer“ von der gleichnamigen Kampagne des European Leadership Network (
         &#xD;
  &lt;a href="https://elnet-deutschland.de/themen/antisemitismus/die-fragemauer-trifft-berlin/" target="_blank"&gt;&#xD;
    
          ELNET
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  
         ), einer Denkfabrik und Netzwerkorganisation im Kontext der europäisch-israelischen Beziehungen: Fragen und Antworten zu Israel und Judentum, die Raum geben für Austausch, Einordnung und ehrliche Diskussion.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Denn Antisemitismus ist kein Randphänomen. Er betrifft jüdisches Leben hier und jetzt – auch in Aachen. Sichtbarkeit, Aufklärung und solidarische Präsenz bleiben notwendig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Vorbereitungen laufen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir freuen uns auf Gespräche, Begegnungen und alle, die sich gemeinsam mit uns klar positionieren wollen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wer Fragen hat ist herzlich eingeladen sie uns zu stellen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 05 Jan 2026 18:25:36 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/neue-mahnwachen</guid>
      <g-custom:tags type="string">Veranstaltungsankündigungen</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/Kopie+van+Mahnwachen+2026+%281000+x+500+px%29.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/Kopie+van+Mahnwachen+2026+%281000+x+500+px%29.png">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Karoline Preisler in Aachen</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/karoline-preisler-in-aachen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am 07.12. kommt Karoline Preisler nach Aachen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung aus Sicherheitsgründen anmeldungspflichtig ist (selbstverständlich kostenlos)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die DIG Aachen freut sich sehr, dass Karoline Preisler der Einladung gefolgt ist und uns am 07.12. im Gemeindesaal der jüdischen Gemeinde ihr neues Buch vorstellen wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir freuen uns auf die Diskussion mit dieser spannenden und preisgekrönten Aktivistin und Autorin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/Screenshot+2025-11-14+133607.png" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 14 Nov 2025 12:38:44 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/karoline-preisler-in-aachen</guid>
      <g-custom:tags type="string">Veranstaltungsankündigungen</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/Screenshot+2025-11-14+132018.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/Screenshot+2025-11-14+132018.png">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Gedenkrede von Dr. Marc Neugrösschel bei der Gedenkveranstaltung am 7. Oktober 2025</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/gedenkrede-von-dr-marc-neugroesschel-bei-der-gedenkveranstaltung-am-7-oktober-2025</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gedenkrede zum zweiten Jahrestag des Terrorüberfalls auf Israel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           vom 7. Oktober 2023
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           von Marc Neugröschel, gehalten in der Citykirche Aachen am 7. Oktober 2025
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Er fehlt uns wie die Luft zum Atmen“. Das sagte Tami Braslavsky im März über ihren heute 23jährigen Sohn Rom. Rom befindet sich seit dem 7 Oktober 2023 in Geiselhaft der palästinensischen Terrororganisation Islamischer Djihad. Neben der israelischen hat er auch die deutsche Staatsbürgerschaft. Er ist einer von 240 Menschen, die während des von der Hamas angeführten Terrorangriffes auf Israel vor genau zwei Jahren in den Gazastreifen verschleppt wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er arbeitete als Sicherheitsmann auf dem Nova-Musikfestival. Dort, wo die Terroristen eines der schlimmsten Massaker ihres Überfalls verübten. Von den rund 1.200 Menschen, die am 7. Oktober ermordet wurden, waren 378 junge Frauen und Männer Teilnehmende dieser Rave-Party. Eigentlich hätte sie ein Fest der „Freundschaft, Liebe und unendliche Freiheit“ sein sollen – so lautete ihr offizielles Motto.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anstatt zu fliehen, blieb Rom auf dem Festivalgelände, um anderen zu helfen – und wurde schließlich selbst von den Terroristen verschleppt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Er dachte immer an alle anderen, nur nicht an sich selbst“, sagt der 13-jähriger Ziv Braslavski über seinen großen Bruder Rom.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ende Juli veröffentlichten die Geiselnehmer ein Video von Rom, das ihn verzweifelt und abgemagert zeigt. „Der Albtraum, den ich nicht zu träumen wagte, ist Wirklichkeit geworden“, sagte seine Mutter nach dem Ansehen des Filmmaterials. Sein Vater fügte hinzu, der Sohn, der einst so stark und seelisch gefestigt gewesen sei, wirke nun, als habe er jede Hoffnung aufgegeben: „Er hat in seinem ganzen Leben nie geweint – und jetzt sieht er aus wie jemand, der nicht mehr leben will“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Roms Cousine, Liron Oberländer erzählt, wie sie versucht, ihrem Cousin eine Stimme zu geben. Das Plakat mit seinem Bild trage sie überall mit sich. „Er verdient es“, sagt sie, „dass seine Geschichte bekannt wird“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Er verdient es, dass seine Geschichte bekannt wird.“ Diese Worte, bringen auf den Punkt, worum es am heutigen Jahrestag gehen sollte: die Geschichten jener Menschen in den Mittelpunkt zu rücken, die am 7. Oktober 2023 Opfer des wohl furchtbarsten terroristischen Überfalls in der Geschichte Israels und dem größten Massenmord an Juden seit dem Holocaust wurden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der 7. Oktober 2023 viel auf einen Samstag, der in Israel, als letzter Tag der Woche, ähnlich wie Sonntage in Deutschland, für viele Menschen arbeitsfrei ist. Gleichzeitig war nach dem hebräischen Kalender Simchat Tora, der jüdische Feiertag, an dem die zyklischen Lesungen der Thora von vorne beginnt. An diesem Tag wird in den Synagogen der erste Abschnitt des ersten Buch Mose gelesen: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“. Doch was an diesem Morgen geschah, hätte in keinem zynischeren Gegensatz zu dieser Erzählung vom „Anfang der Welt“ stehen könne.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um 6:30 Uhr morgens heulen zuerst im Süden Israels, später auch in Tel Aviv und anderen Orten, die Sirenen des Luftalarms. Über 3 000 – manche Schätzungen sprechen von fast 4 000 – Raketen werden aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert. Gleichzeitig dringt eine Armee von rund 6 000 Angreifern aus dem Gazastreifen auf dem Land-, See- und Luftweg nach Israel ein. Sie infiltrieren Kibbutzim und Städte im Süden Israels, attackieren Wohnhäuser, überfallen Menschen in ihren Schlafzimmern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als die Terroristen in den Kibbutz Holit erreichen, der nur zwei Kilometer von der Südgrenze zum Gazastreifen entfernt liegt, versucht die Familie Matthias die Tür ihres Hause zu verbarrikadieren. Vergeblich. Die Terroristen eröffnen das Feuer. Kugeln und Splitter dringen durch die Fenster. Dann öffnen die Angreifer die Tür, werfen eine Granate, schießen weiter.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die 50-jährige Deborah Matthias und ihr 49-jähriger Mann Shlomi werden vor den Augen ihres 16-jährigen Sohnes Rotem hingerichtet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zuvor verliert Shlomi seinen Arm, als er versucht, die Terroristen davon abzuhalten, in das Haus einzudringen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Mutter bricht über ihrem Sohn zusammen, als sie versucht, ihn vor den Kugeln zu schützen. Ein Geschoss durchbohrt ihren Körper und trifft Rotem am Bauch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine halbe Stunde lang bleibt Rotem reglos unter dem toten Körper seiner Mutter liegen, während er hört, wie die Terroristen im Hintergrund lachen und das Haus nach Überlebenden durchsuchen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er stellt sich tot, versucht, so wenig wie möglich zu atmen, damit die Angreifer ihn nicht bemerken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ich betete, dass sie mich nicht finden“, erzählt er später.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann flüchtet er in die Waschküche und versteckt sich unter einer blutüberströmten Decke. Er schreibt eine WhatsApp-Nachricht in die Familiengruppe: „Mama und Papa sind tot. Es tut mir leid.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Terroristen wollen sichergehen, dass niemand im Haus überlebt hat, und stecken es in Brand. Rotem flieht und wird von Soldaten der israelischen Armee gerettet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Verlust von Angehörigen, Freunden und Nachbarn kommt, dass viele Menschen ihre Häuser verloren und evakuiert werden mussten. Die angegriffenen Orte im Süden Israels wurden unbewohnbar – teils durch die Zerstörung selbst, teils durch die anhaltende Bedrohung aus dem Gazastreifen. Ihre Einwohner zogen in Hotels oder andere provisorische Unterkünfte. Viele verloren dadurch ihre Arbeit. Ihr Schicksal teilten sie mit den Menschen im Norden Israels, die aufgrund des Raketenbeschusses der Hisbollah aus dem Libanon ebenfalls ihre Wohnorte verlassen mussten. Die Schätzungen über die Zahl dieser Binnenflüchtlinge schwankten zeitweise zwischen 140.000 und 250.000.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie viele von ihnen eines Tages in ihre Heimatorte zurückkehren werden, ist ungewiss. Viele sind zu schwer traumatisiert oder haben Sicherheitsbedenken wieder in unmittelbarer Nähe zur Grenze des Libanon oder zum Gazastreifen zu leben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und doch beginnt in manchen Orten der Wiederaufbau, kehrt langsam wieder Leben in die zerstörten Gemeinden zurück.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine von ihnen ist der Kibbutz Nir Oz, der besonders schwer getroffen wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von den 400 Einwohnern der Gemeinde wurden 54 ermordet, 76 nach Gaza verschleppt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zurzeit sind noch 14 Mitglieder des Kibbutz in Geiselhaft; man vermutet, dass nur noch fünf von ihnen am Leben sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Solidaritätspartnerschaft Bergisch Gladbach – Nir Oz e.V., für die Sie heute Abend spenden können, hat bereits Beachtliches beim Wiederaufbau geleistet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie engagiert sich zudem für die Betreuung der 18 Waisenkinder aus der Gemeinschaft, die am 7. Oktober ihre Eltern verloren haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zurück zum Geschehen am Tag des Angriffs. Etwa zur gleichen Zeit, als das Haus der Familie Matthais in Holit anggeriffen wird, verstummt die Musik auf dem Nova Festival. Raketenalarm ertönt. Die Festivalbesucher fliehen entlang der Landstraße 232 Richtung Nordosten. Genau dort greifen die Terroristen an, eröffnen das Feuer auf die flüchtenden Menschenmassen und verwandeln die Route in eine Todeszone.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unter den Fliehenden ist die 38-jährige Liraz Assulin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gegen 6:45 Uhr schickt Liraz ihrer Familie eine Sprachnachricht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ich liebe euch“, sagt sie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Hintergrund ist Maschinengewehrfeuer zu hören.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Es hörte sich wie ein Abschied an“, erzählt Liraz’ jüngere Schwester Liz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenige Minuten später versucht Or, eine weitere Schwester, Liraz anzurufen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie hört arabisches Stimmengewirr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann sagt jemand: „Die Jüdin ist tot, die Jüdin ist tot“, und legt auf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Etwa eine Stunde später benutzt der Hamas-Terroist Mahmoud Afnas das Handy der Ermordeten Liraz, um aus dem Kibbutz Mefalsim seine Familie in Gaza anzurufen. In dem Telefonat, das von israelischen Sicherheitskräften abgefangen wurde, brüstet sich der Terrorist:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Hallo, Papa – ich spreche aus Mefalsim. Öffne jetzt mein WhatsApp, dann siehst du die Getöteten. Schau, wie viele ich mit meinen eigenen Händen getötet habe. Dein Sohn hat Juden getötet … Ich spreche von dem Handy einer Jüdin – ich habe sie und ihren Mann getötet. Ich habe zehn mit meinen eigenen Händen getötet, Papa, zehn mit meinen eigenen Händen. Öffne WhatsApp und sieh, wie viele ich getötet habe … Mama, dein Sohn ist ein Held.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Angriff vom 7 Oktober 2023 war ein antisemitisch motivierter Angriff auf Juden. Keine Reaktion auf kolonialistische Unterdrückung, wie es zum Beispiel im Aufruf zu einer Demo von der Aachener Palästina-Solidarität heißt, die jetzt gerade, eine Gehminute von hier, auf dem Marktplatz stattgefunden hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kfar Aza, Be’eri, Nahal Oz, Nir Oz, Nirim, Kissufim, Alumim, Magen, Ein HaShlosha und Re’im – all diese angegriffenen Orte liegen in jenem Gebiet, das der UN-Teilungsplan von 1947 eindeutig dem jüdischen Staat zuwies. Keiner von diesen Orten verhinderte die Gründung eines palästinensischen Staates neben ihnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Gazastreifen steht seit 1994 unter palästinensischer Verwaltung – also seit nunmehr über zwanzig Jahren. Diese Verwaltung war frei und unabhängig genug, eine Terrorarmee aufzubauen, Waffenfabriken zu errichten und ein Tunnelsystem von über 500 Kilometern Länge zu schaffen. Zum Vergleich: Das Streckennetz der Londoner U-Bahn umfasst lediglich rund 400 Kilometer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wäre auch nur ein Bruchteil Mittel, die für den Aufbau dieser militärischen Infrastruktur aufgewendet wurden, in die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des Gazastreifens investiert worden, hätte dieser sich längts zu einem prosperierenden palästinensischen Staat – oder einem Teil davon – entwickelt können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch der Hamas geht es in erster Linie um die Zerstörung Israels, nicht um das Wohl der Palästinenser. Im Oktober 2017 fanden in Gaza Gespräche statt, die den Versuch einer Versöhnung verfeindeter palästinensischer Gruppierungen betrafen. In diesem Rahmen stellte der Hamas-Anführer Yahya Sinwar seine Position folgendermaßen klar: „Die Zeit, in der die Hamas über die Anerkennung Israels diskutierte, ist vorbei. Heute geht es darum, wann wir Israel auslöschen werden.“ (Times of Israel / Ynet, 19.10.2017). Sinwar war der Drahtzieher des Angriffs vom 7. Oktober; mittlerweile wurde er von Israel getötet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die getöteten Zivilisten des derzeitigen Gaza-Krieges rechtfertigt Sinwar als „notwendige Opfer“. In einem Brief an den Hamas-Politiker Ismail Haniyeh schrieb er, dass der Tod der umgekommenen Palästinenser „Leben in die Adern dieser Nation einhauchen und sie veranlassen werde, zu ihrer Herrlichkeit und Ehre aufzusteigen.“ (Wall Street Journal, 10.06.2024).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für die Hamas ist der Krieg gegen Israel ein ideologischer Selbstzweck. So sagte der Hamas-Sprecher Taher El-Nounou im November 2023 der New York Times: „Ich hoffe, dass der Kriegszustand mit Israel dauerhaft wird.“ (New York Times, 08.11.2023).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Hamas ist der palästinensische Ableger der islamistischen Muslimbruderschaft, deren Gründer Hassan al-Banna sich in seinen Schriften auf Adolf Hitler beruft. (David Patterson, Judaism, Antisemitism, and Holocaust: Making the Connections, Cambridge University Press 2022, Kapitel 8 „Islamic Jihadism: The Legacy of Nazi Antisemitism“.) Mit Hitler teilte er die derealiserende antisemitische Auffassung, dass es beim Zionismus nicht darum ginge, den Juden eine Zuflucht oder Heimat zu schaffen, sondern eine Operationsbasis für deren vermeintliche Weltherrschaft – der klassische antisemitische Verschwörungsmythos. (David Patterson, “From Hitler to Hamas: A Genealogy of Evil,” ISGAP Flashpoint 2023.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Youssef Karadwi, einer der profiliertesten Prediger der Muslimbrüder bezeichnete Hitler als Gottes Strafe für die Juden. 2009 sagte er in einer Predigt, die auf dem katarischen Sender Al Jazira übertragen wurde: „Ergreift die Juden — diese verräterischen Angreifer … dieses unterdrückerische, tyrannische Gesindel. Verschont keinen von ihnen — tötet sie bis auf den Letzten“. (MEMRI, Januar 2009)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Genau diese judenfeindlichen Vorstellungen stecken sowohl hinter dem Angriff vom 7. Oktober als auch hinter dessen Apologetik durch Aktivisten in der westlichen Welt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Noch am 7 Oktober 2023 selbst, noch während sich die Terroristen der Hamas auf israelischem Territorium befinden, postet die amerikanisch-somalische Journalistin und Influencerin Najma Sharif auf Twitter: „Was habt ihr denn gedacht, was Entkolonialisierung bedeutet? Gute Stimmung? Aufsätze? Seminararbeiten? Lächerlich. Wenn nicht so — ja wie denn dann? Zeigt’s uns doch.“ Wenige Tage später demonstrieren Aktivisten in New York mit Transparenten auf denen Dinge zu lesen sind wie „Resistance is justified when people are occupied“, sinngemäß auf deutsch „Bewaffneter Wiederstand gegen Besetzung ist legitim“ oder „Palästina hat ein recht Wiederstand gegen Apartheid und Siedlerkolonialismus zu leisten“.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine auf Verschwörungsmythen basierender antisemitischer Angriff wird umgedeutet zum antikolonialistischen Widerstand. Oder genauer gesagt: die Stilisierung Israels zum imperialistischen kolonialistischen Unterdrücker ist Ausdruck und Adaption des antisemitischen Klischees von einem vermeintlich mächtigen und unterdrückerischem Weltjudentum.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Projektion westlicher Kolonialverbrechen auf den jüdischen Staat wird in den 60er und 70erJahren vor allem vom Propagandaapparat der stalinistischen Sowjetunion verbreitet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In dieser Zeit definierte sie nicht nur den sowjetischen Antisemitismus, sondern motivierte auch antisemitische Terroranschläge deutscher Linksextremisten und palästinensischer Gruppen. So zum Beispiel den Anschlag auf das jüdische Gemeindehaus in Berlin am 9. November 1969 oder, im Juni 1976, die Entführung der in Tel Aviv gestarteten Air France Maschine nach Entebbe, wo jüdische von nicht-jüdischen Passagieren getrennt wurden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute wird die gleiche Ineinssetzung von Zionismus und Imperialismus ins Feld geführt, um den Terrorangriff vom 7. Oktober 2023 zu rechtfertigen und dessen Opfer zu Tätern, zu bösartigen Kolonialisten zu stilisieren. Dabei handelt es sich, wie gesagt, um eine Derealisierung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nichts verbindet die deutsche Kolonialherrschaft in Westafrika oder die belgische im Kongo mit der Souveränität des Staates Israel. Die europäischen Kolonialherren besetzten fremde Länder fernab der Heimat, um sie wirtschaftlich auszubeuten und ihre Machtposition im imperialistischen Wettbewerb mit konkurrierenden Staaten zu stärken. Das Einzige, was die Kolonialisten mit den von ihnen besetzten Ländern verband, war das Interesse, sie auszubeuten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Judentum hingegen hat seine Wurzeln in Israel. Das ist historisch und archäologisch unbestreitbar belegt. Sowohl in der religiösen jüdischen Tradition als auch in der säkularen jüdischen Alltagskultur ist die Bezugnahme auf das Land Israel seit Jahrtausenden allgegenwärtig und spielt eine zentrale Rolle für jüdische Identität und jüdisches Selbstbewusstsein. Man mag darüber streiten, ob sich daraus das Recht auf den jüdischen Staat in diesem Land ableitet. Doch egal, wie man diese Frage beantwortet: Der Anspruch auf diese jüdische Souveränität in Israel, wie sie im Zionismus artikuliert wurde, hat sicher nichts mit dem kolonialistischen Kalkül europäischer Imperialmächte zu tun.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die vermehrte jüdische Einwanderung in das damalige britische Mandatsgebiet Palästina im 20. Jahrhundert hatte nichts mit imperialistischen Großmachtambitionen zu tun. Sie war nicht der Versuch, eine Operationsbasis für eine jüdische Weltherrschaft zu schaffen, wie Hitler und al-Banna es behaupteten. Sie war der Diskriminierung, Verfolgung und Ermordung von Juden auf der ganzen Welt geschuldet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Obgleich fest in die Gesellschaften Europas integriert, wurden Juden dort zu fremden Eindringlingen aus dem Nahen Osten erklärt und verfolgt. Deshalb machten sie aus ihrem biblischen und historischen Ursprungsland, das zugleich eine geistige Heimat war, eine reale Heimat und gründeten unter anderem die Kibbuzim in der Negev-Wüste, die am 7. Oktober 2023 von den Hamas-Terroristen überfallen und zerstört wurden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ende des 19. Jahrhunderts bezeichnete der deutsche antisemitische Ideologe Wilhelm Marr Deutschlands Juden als „orientalische Fremdlinge“, die dem Abendland „durch die Römer aufgedrungen worden“ seien.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Deutschland der 1930er Jahre waren an allen Ecken Schilder zu sehen, die Juden „nach Palästina“ schickten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Lebten Juden in Europa, wurden sie zu Eindringlingen aus dem Nahen Osten erklärt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gehen sie in den Nahen Osten, sind sie kolonialistische Besatzer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Geht zurück nach Polen!“ – das ruft ein Teilnehmer einer Pro-Palästina-Demonstration vor der New Yorker Columbia University im April 2024 einer Gruppe pro-israelischer und jüdischer Gegendemonstranten entgegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf einer Anti-Israel-Demonstration in London im Februar 2024 ist ein Transparent mit folgender Aufschrift zu sehen: „Der einzige Ort, an dem ihr zuhause seid, ist Jahanam.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Jahanam“ ist der islamische Begriff für die Hölle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit dieser Parole rechtfertigt eine in ein Palästinensertuch gehüllte Aktivistin die Angriffe vom 7. Oktober. Nach ihrer Auffassung behaupten die Opfer des 7. Oktober zu Unrecht, dass sie in Israel zuhause seien. Sie hätten kein Recht, dort zu leben, und seien deshalb zu Recht von der Hamas überfallen worden. Doch auch an einem anderen Ort hätten diese Juden kein legitimes Zuhause; auch sonst gehörten sie nirgendwo hin – außer in die Hölle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser explizite Ausschluss von jüdischen Israelis aus der menschlichen Gemeinschaft bringt die islamitisch-antisemitische Rechtfertigung der Angriffe des 7 Oktober auf den Punkt. Die klassische antisemitische Vorstellung vom wandernden Juden, dem eine Heimat versagt wird, kombiniert mit der Vorstellung von Juden als verbündeten Satans, die in die Hölle gehören. Das ist Antisemitismus in seiner reinsten Form.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Verbreitung dieser ganz klassischen antisemitischen Ideen unter dem Deckmantel der Israelkritik führen zwangsläufig dazu, dass in Manchester und Halle Synagogen angegriffen werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die antisemitische Dämonisierung von Israelis als heimatlose Teufel und kolonialistische Unterdrücker bildet darüber hinaus die Grundlage der Empathieverweigerung gegenüber den israelischen Opfern des 7 Oktobers.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bereits im Oktober und November 2023, also unmittelbar nach dem Terror-Angriff, werden Poster mit Fotos der israelischen Geiseln in München, New York, Paris und anderenorts von Wänden gerissen. Gestern Nachmittag wurde eine junge Frau dabei gefilmt, wie sie im Nord-Londoner Stadtteil Muswell ein improvisiertes Mahnmal für Solidarität mit den Entführten zerstörte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ebenfalls in Großbritannien: Im vergangenen November cancelte das Exeter Dance International Film Festival die geplante Vorführung des Videos „Rave“: Bei der gefilmten Tanz-Choreographie handelte es sich um eine künstlerische Aufarbeitung des Massakers auf dem Nova-Festival.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Beim diesjährigen Eurovision Song Contest wird mit der israelischen Sängerin Yuval Raphael eine Überlebende des Massakers auf dem Nova-Festival ausgebuht, während sie ein Lied über Traumabewältigung vorträgt. Den Sendeanstalten gelang es irgendwie, das Konzert aus Pfiffen und Buhrufen, die den Vortrag Raphaels in der Basler Konzerthalle überlagerten, herauszufiltern.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Doch im Internet kursieren mit Handys gefilmte Zuschauervideos aus der Konzerthalle. Sie zeigen, mit welcher Aggressivität die junge Sängerin geschasst wurde. Man hört vor allem die Buhrufe und Pfiffe. Der eigentliche musikalische Beitrag auf der Bühne gerät in den Hintergrund. Man wundert sich, wie Raphael sich überhaupt auf ihre Performance konzentrieren konnte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor der Halle, in der der Gesangswettbewerb stattfindet, protestieren Aktivisten gegen den Auftritt der israelischen Sängerin und verlangen ihre Disqualifikation.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Debatten über den Boykott israelischer Künstler, Sportler und Akademiker sind nicht erst seit dem 7 Oktober 2023 zu einem wiederkehrenden Ritual vor medialen Großereignissen und Konferenzen geworden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nächsten Monat will die European Broadcasting Union erneut über den Ausschluss Israels vom kommenden Eurovision Song Contest in Wien abstimmen. Bundekanzler Fredrich Merz sendete das richtige Signal, als er vorgestern in der ARD sagte, Deutschland solle auf die Teilnahme am ESC verzichten, sollte Israel tatsächlich ausgeschlossen werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch die Anfeindung Yuval Raphaels in Basel ist nicht einfach noch ein Fall anti-israelischer Diskriminierung. Denn es handelte sich um die beschämende Verhöhnung einer Überlebenden einer zutiefst traumatisierenden Gewalttat
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am 7. Oktober entkam die vom Publikum angefeindete Sängerin nur knapp dem Tod.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Yuval Raphael war auf dem Nova-Festival. Als der Raketenbeschuss aus Gaza losging, flüchtete sie in einen überirdischen Schutzraum nahe des Festivalgeländes. Solche Bunker sind im Süden Israels vielerorts zu finden – insbesondere an Straßen neben unbebauten Flächen. Sie sollen Menschen, die auf offener Straße vom Raketenalarm überrascht werden, Schutz bieten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von außen wirken diese Unterstände ein wenig wie Betonklötze oder befestigte Bushaltestellenhäuschen, die aus dem Wüstensand ragen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am 7. Oktober 2023 wurden sie zur Todesfalle für über hundert Besucher des Nova-Festivals, die versuchten, den Raketen und bewaffneten Angreifern zu entkommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die gerade mal vier Quadratmeter großen Mini-Bunker haben nur einen Ein- und Ausgang. Für die 40 bis 50 Schutzsuchenden, die sich gemeinsam mit Yuval Raphael in dem kleinen Betonraum verschanzten, gab es kein Entrinnen, als sie gegen sieben Uhr morgens von den Hamas-Terroristen entdeckt wurden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Angreifer schossen Maschinengewehrsalven auf die in dem Bunker gefangenen Menschenansammlung. „Ich schaute zu meiner Linken. Die junge Frau, die meine Hand hielt war tot“ erinnert sich Rapahel später.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sie war eine von elf Überlebenden dieses Massakers. Acht Stunden lang kauerte sie zwischen den Leichen der Ermordeten neben und auf ihr. Sie erinnert sich, dass einer der leblosen Körper auf ihrem Bein lag. Sie stellte sich selbst tot, um nicht entdeckt zu werden. Immer wieder tauchten in dieser Zeit aufs Neue Terroristen auf, feuerten in den Bunker, um sicher zu gehen, dass niemand dort überlebt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Für die damals 22jährige Yuval Raphael wurde die Musik ein Mittel, um ihr Trauma zu verarbeiten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt keine Worte für die selbstgerechte Arroganz jener Zuschauer des Eurovision Song Contest, die diese junge, mutige Frau ausbuhten und dabei noch so taten, als würden sie für eine gerechte Sache demonstrieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Empathielosigkeit gegenüber den Opfern des 7. Oktobers ist unerträglich, genauso wie die damit verbundene Realitätsverweigerung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Journalist Elad Simchayov des israelischen Fernsehsenders N12 konfrontiert einen Aktivisten, der am 17. Mai in Basel gegen den Auftritt Raphaels bei der Eurovision demonstrierte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Simchayov zum Demo-Teilnehmer: „Yuval Raphael ging auf ein Musikfestival, als Terroristen kamen, ihre Freunde ermordeten, Menschen vergewaltigten und verstümmelten.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Darauf antwortet der angesprochene, in eine Palästina-Flagge gehüllte Aktivist: „Das sind Fake News. Es gab keine Vergewaltigungen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es gab Vergewaltigungen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein israelisches Expertengremium hat Aussagen von siebzehn Zeuginnen und Zeugen dokumentiert, die über mehr als fünfzehn einzelne Fälle sexueller Gewalt berichteten – darunter Vergewaltigungen, Gruppenvergewaltigungen und Verstümmelungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hinzu kommen 27 Aussagen von Ersthelfern, die in sechs verschiedenen Orten auf Dutzende von Fällen stießen, die eindeutige Spuren sexueller Gewalt erkennen ließen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So schildern die Rettungskräfte, sie hätten die Körper halbnackter oder völlig nackter Frauen gefunden, einige von ihnen mit entblößtem Genitalbereich und gespreizten Beinen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An mehreren Tatorten wurden Leichen – meist von Frauen – teils vollständig, teils von der Hüfte abwärts entkleidet, mit gefesselten Händen und Schusswunden, oft im Kopf- oder Genitalbereich, aufgefunden. In einzelnen Fällen waren sie an Bäume oder Pfähle gebunden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           All das wurde im öffentlich zugänglichen Dinah-Bericht festgehalten – es ist für alle nachlesbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch ein im Februar 2024 veröffentlichter Bericht der UN-Sonderbeauftragten für sexuelle Gewalt, Pramila Patten, kommt zu dem Schluss, dass es „plausible Gründe für die Annahme“ gebe, dass am 7. Oktober konfliktbedingte sexuelle Gewalt verübt wurde – darunter Vergewaltigungen und Gruppenvergewaltigungen. Zudem gebe es glaubhafte Indizien für Genitalverstümmelungen, sexualisierte Folter und andere Formen unmenschlicher und erniedrigender Behandlung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für viele Pro-Palästina-Aktivisten zählt das nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Rahmen meiner eigenen Forschungstätigkeit stoße ich immer wieder auf Stimmen, die davon überzeugt zu sein meinen, die Anschuldigungen sexueller Gewalt seien eine Erfindung, mit der Israel versuche, die Weltöffentlichkeit für seine politischen Zwecke zu manipulieren, um einen angeblich längst vor dem 7. Oktober geplanten Angriff auf Gaza zu rechtfertigen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Damit reproduzieren auch sie den klassischen antisemitischen Verschwörungsmythos.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Genau hier, meine Damen und Herren, verläuft die Grenze zwischen legitimer Kritik an der Politik des Staates Israel und antisemitischer Dämonisierung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Empathieverweigerung gegenüber den Opfern des 7. Oktober basiert auf der Annahme, dass ihre Geschichten ein Instrument politischer Manipulation seien, die inszeniert werde, um Palästinenser und andere Menschen zu unterdrücken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Antisemitisch derealisiert wird auch Israels Gegenreaktion auf die Angriffe vom 7. Oktober. Ja, die humanitäre Lage in Gaza ist verheerend. Ja, die Menschen dort leiden. Ja, auch die vom Krieg, Hunger und Not betroffenen Palästinenser in Gaza verdienen unser Mitgefühl. Selbstverständlich darf man Kritik an der israelischen Regierung und ihrem militärischen Vorgehen üben und kaum irgendwo wird dies lauter getan als in Israel selbst. Doch wer die israelische Militäroperation zum Genozid verzerrt, der betont nicht das Leid der Palästinenser, sondern instrumentalisiert es, um Israel zu verteufeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Vorstellung vom massen- und völkermordenden Juden entstand nicht im Kontext der Debatte über den Gaza-Krieg. Im 16. Jahrhundert unterstellt Martin Luther Juden in einer seiner Tischreden, einen Sinn, der sie dazu treibe, Christen zu ermorden, wo immer sie dies nur könnten. In den frühen 1940ern verbreitete nationalsozialistische Propaganda die Erfindung von einem jüdischen Mordplan gegen das deutsche Volk. 2014 behauptete der britische Rechtsextremist Nick Griffin in einer Rede im Europäischen Parlament, „zionistische Suprematisten“ betrieben einen Völkermord an den von ihm so bezeichneten weißen, christlichen, einheimischen Völkern Europas; Stalin erklärte Zionismus zum Nationalsozialismus. Und spätestens seit der UN-Antirassismuskonferenz in Durban 2001 wurden Vergleiche zwischen Israel und Nazi-Deutschland zum Gemeinplatz im linksliberalen Diskurs.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es sind diese Vorstellungen, die zur Entmenschlichung der Opfer des 7. Oktober und ihrer Umdeutung zu Tätern führen. Die junge Frau, die gestern Nachmittag in London dabei gefilmt wurde, wie sie mit einer Schere die an einem Zaun befestigten, gelben Bänder abschnitt, die an die israelischen Geiseln erinnern, sagte zu ihrer Rechtfertigung: „Völkermord zu verteidigen ist ekelhaft.“ (The Telegraph, 7. 10. 2025.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer Israel kritisieren will, braucht nicht auf solche antisemitischen Stereotype zurückzugreifen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um die Antisemitismusforscherin Monika Schwarz-Friesel zu paraphrasieren: Es ist kein Ding der Unmöglichkeit, über palästinensisches Leid, Elend und auch Ungerechtigkeit im Nahostkonflikt zu berichten, ohne Invektive, antijudaistische Bilder und antisemitische Klischees zu benutzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Satz stammt aus der kürzlich erschienenen Neuauflage ihres Buches Toxische Sprache und geistige Gewalt, das Sie auch hier auf dem Büchertisch finden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am heutigen Tag gedenken wir den Ermordeten des 7. Oktober 2023.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            (phonetisch: Yehí zichrám barúkh) – Möge ihr Andenken ein Segen sein
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           יהיה זכרם ברוך
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sprechen ihren Angehörigen unser Mitgefühl aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch hier, zwischen uns, befinden sich Menschen, die am 7. Oktober 2023 Familienmitglieder verloren haben. Wir trauern um Omer Chermesh aus Kfar Aza.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir hoffen auf eine baldige Rückkehr der Geiseln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aufgrund der Verhandlungen über den aktuellen Vorschlag zu einem Friedensplan gibt es neue Hoffnung. Doch damit sind auch Angst und Befürchtungen verbunden. Werden die so schmerzlich Vermissten am Ende tatsächlich freikommen? Sind sie überhaupt noch am Leben? Und wenn ja, wie geht es ihnen gesundheitlich?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es sind diese Fragen, die die Familien der Verschleppten vielleicht gerade in diesen Tagen des Hoffens um so mehr zerreißen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir wünschen den Angehörigen und Nahestehenden der Entführten viel Kraft. Wir hoffen, dass möglichst viele der Entführten bald lebendig und gesund zu ihnen zurückkehren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir hoffen auf Frieden – Frieden zwischen Israelis und Palästinensern, Frieden zwischen Israel und den anderen Ländern des Nahen Ostens. Aber auch auf Frieden innerhalb der israelischen Gesellschaft, die durch die Debatten über die Ereignisse des 7. Oktober, über die Frage, wer Verantwortung dafür trägt, dass sie nicht verhindert wurden, sowie über die Reaktionen Israels auf den Angriff, gespalten ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die israelische Gesellschaft streitet. Doch sie zeigt sich auch solidarisch. Freiwillige helfen in der vom Krieg getroffenen Landwirtschaft, beim Wiederaufbau der zerstörten Ortschaften oder leisten ehrenamtlich psychosoziale Betreuung. Alte Infrastruktur wird repariert, neue entsteht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Immer wieder in der Geschichte haben der Staat Israel, seine Gesellschaft und das jüdische Volk beispiellose und verheerende Krisen überstanden. Auch heute geht das Leben in Israel weiter. Und deshalb haben wir auch in dieser schweren Zeiten Grund zur Hoffnung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um es mit den Worten des ESC-Beitrages von Yuval Raphael zu sagen: A New day will rise – Ein neuer Tag wird anbrechen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           עם ישראל חי
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (phonetisch: Am Jisra’el Chai; übersetzt: Es lebe das Volk Israel)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 19:57:56 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung zur Freilassung der Geiseln</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/pressemitteilung-zur-freilassung-der-geiseln</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit großer Freude haben wir die Freilassung der noch lebenden Geiseln aus dem Gazastreifen verfolgt. Unsere Gedanken und Gefühle sind bei ihnen und ihren Angehörigen und Freund*innen. Wir hoffen, das es ihnen gelingt, ein neues Leben in Frieden führen zu
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           können, ohne Hass, ohne Angst, ohne Bedrohung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gleichzeitig trauern wir mit den Angehörigen und Freund*innen der getöteten Geiseln. Wir sind erleichtert, dass sie nun in der Lage sind, sich von ihnen verabschieden zu können und ihren Trauerprozess zu einem Abschluss bringen zu können. Wir hoffen auf einen dauerhaften Frieden, der es sowohl Israel als auch den Palästinenser*innen ermöglicht, ein friedliches Leben zu führen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Hamas entwaffnet wird und die terroristische Infrastruktur zerstört wird. Die terroristische Hamas darf bei dem Aufbauprozess keine Rolle mehr spielen. Dies ist auch im Interesse der friedlichen palästinensischen Zivilbevölkerung, die ihren Widerstand gegen die Hamas ohne Gefahr für ihr eigenes Leben bisher nicht zum Ausdruck bringen konnte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir setzen große Hoffnungen in die Verantwortungsübernahme arabischer Staaten für die Umsetzung des 20-Punkte-Plans, für die Entwaffnung und Entmachtung der Hamas, für den Aufbau ziviler Strukturen, für den Wiederaufbau Gazas, für die Versorgung mit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lebensmitteln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir hoffen auf einen Neubeginn der palästinensisch-israelischen Beziehungen und eine friedliche Zukunft in Israel und Gaza.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Darüber hinaus hoffen wir, dass der Friedensprozess auch positive Auswirkungen hat auf das Klima auf unseren Straßen, auf denen der Antisemitismus seit dem Hamas-Massaker am 7. Oktober ein unvorstellbares Ausmaß angenommen hat, das eine akute Bedrohung für
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           jüdische Menschen darstellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - Für die Deutsch-Israelische Gesellschaft Aachen e.V. -
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Elisabeth Paul
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Presseanfragen richten Sie gerne jederzeit an:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="mailto:info@dig-aachen.de"&gt;&#xD;
      
           info@dig-aachen.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 11:06:36 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/pressemitteilung-zur-freilassung-der-geiseln</guid>
      <g-custom:tags type="string">Pressemitteilung,stellungnahme</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/taylor-brandon-Y8r0RTNrIWM-unsplash+%281%29.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/taylor-brandon-Y8r0RTNrIWM-unsplash+%281%29.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Redebeiträge der Gedenkveranstaltung am 7. Oktober 2025</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/redebeitraege-der-gedenkveranstaltung-am-7-oktober-2025</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Redebeitrag von der Vorsitzenden Elisabeth Paul
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sehr geehrte Anwesende,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           auch ich möchte Sie ganz herzlich begrüßen zu unserer heutigen Gedenkfeier, inzwischen der zweiten, 2 Jahre nach dem Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Tag wird, ja er muss in unsere Erinnerungskultur eingehen. Er darf nie vergessen werden!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn dieser Angriff war nicht nur ein Angriff auf Israel und die Menschen in den Kibbuzim und auf dem Nova-Festival, sondern er war ein Angriff auf alle Jüdinnen und Juden weltweit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er hat jüdische Menschen auf der ganzen Welt retraumatisiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er hat den Traum von einer sicheren Heimstätte, einem sicheren Hafen, nach jahrtausendelanger Verfolgung, tief erschüttert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er war ein weiterer Höhepunkt in der Geschichte antisemitischer Verfolgungen und Pogrome über Jahrtausende und er schließt unmittelbar an die Gräuel des Holocaust an, die fabrikmäßige Ermordung von 6 Millionen Jüdinnen und Juden. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er schickte eine Botschaft in die Welt: „ihr werdet nie und nirgendwo sicher sein – Nie!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und diese Botschaft ist angekommen, sie wurde verstanden!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Holocaust, begann nicht in den Gaskammern und endete auch nicht dort, sondern er begann mit Wegsehen, mit sich nicht einmischen, mit Mitmachen, mit einer unfassbaren Solidaritäts- und Empathieverweigerung, mit Opportunismus und Feigheit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und ich stelle erschüttert fest, dass wir heute wieder genau dastehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu viele schauen weg, wenn Jüdinnen und Juden pauschal verurteilt werden und man sie verantwortlich macht für die Politik der israelischen Regierung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu viele schauen weg, wenn Jüdinnen und Juden sich nicht trauen, eine Kippa oder einen Davidstern zu tragen oder Ivrit zu sprechen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu wenige beziehen Position, wenn der antisemitische Hass auf unseren Straßen tobt und Jüdinnen und Juden offen bedroht werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dass solche Drohungen in die Tat umgesetzt werden, zeigt der jüngste Anschlag in Manchester in der vorigen Woche an Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag, dem Versöhnungsfest. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit einer Woche wagen wir es wieder, zu hoffen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Trumps 20-Punkte-Plan erscheint überraschend vernünftig, ist wie ein Licht am Ende des Tunnels. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er bezieht relevante Akteure, wie arabische Staaten und sogar die Türkei, mit ein und nimmt sie in die Pflicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er sieht die Entwaffnung der Hamas und einen entmilitarisierten Gazastreifen und den Rückzug der israelischen Armee vor, den Wiederaufbau durch eine internationale Koalition und zeichnet so eine Zukunft, die sowohl die Sicherheit Israels, als auch die Bedürfnisse der Palästinenser*innen respektiert. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anders als Trumps zynischer »Riviera-Plan« ist dieser Vorschlag fair, da er beiden Seiten gerecht wird und beiden Seiten etwas abverlangt und gerade deshalb ist er so hoffnungsvoll.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und während die ganze Welt auf die Verhandlungen schaut und auf Versöhnung, Diplomatie, Deeskalation und Frieden setzt, tobt auf unseren Straßen - und nicht nur hier - der Hass, wird Antisemitismus in seiner reinsten Form propagiert, wird Israel die alleinige Schuld für das Leid der palästinensischen Bevölkerung im Gazastreifen angelastet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unser Mitgefühl gilt auch den Menschen im Gazastreifen, die fürchterlich leiden. Auch wir wünschen uns ein Ende der katastrophalen Lage dort.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch sehen wir die Ursache für das Leid in dem fürchterlichen Massaker der Hamas und der Drohung, dies immer wieder zu wiederholen und in der Kriegsführung, die die eigene Bevölkerung in Geiselhaft nimmt und die Opferzahlen für ihre menschenverachtende Propaganda nutzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Menschen im Gazastreifen werden von klein an mit Hass gefüttert und sind politische Manövriermasse in ihrem erklärten Kampf gegen Israel und alles Jüdische.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir, die Deutsch-Israelische Gesellschaft Aachen e.V. sind solidarisch mit dem jüdischen Staat, unabhängig von der jeweiligen Regierung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir hoffen mit der israelischen Demokratiebewegung auf die baldige Freilassung der Geiseln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir hoffen, dass auf den Trümmern von Gaza ein friedlicher Staat aufgebaut werden kann, wie dies vor 83 Jahren in Deutschland geschah.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Letztlich hoffen wir, dass es irgendwann einen freiheitlichen, demokratischen palästinensischen Staat an der Seite Israels geben wird, der für Israel keine Bedrohung darstellt und eine gemeinsame friedliche Zukunft ermöglicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Redebeitrag zu den Geiseln von Karin Clemens (Mitglied der DIG Aachen)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am frühen Morgen des 07. Oktobers, einem Samstag, einem Tag an dem das Leben in Israel ruht, rollte eine tödliche Welle der Gewalt über das Land in einem barbarischen Albtraum, den niemand jemals für möglich gehalten hätte. Die Terrorkommandos der islamistischen Hamas verübten grausame Gewaltakte; die Menschen wurden aus ihren Häusern gezerrt, aus ihren Schlafzimmern - sie wurden gefoltert, vergewaltigt, verschleppt und viele von ihnen ermordet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei den Anschlägen kamen mehr als 1.200 Menschen ums Leben, darunter 800 Zivilisten. Über 4.800 Menschen wurden verletzt und mehr als 250 als Geiseln genommen. 48 von ihnen sind noch in der Gewalt der Terroristen, bei 20 von ihnen hoffen wir inständig, dass sie noch am Leben sind.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Diese nüchternen Zahlen und Fakten können nicht das Leid wiedergeben, das dahinter steht. Der 07. Oktober ist eine entsetzliche Zäsur in ein Leben davor und danach, verbunden für uns alle mit einem ekelerregenden aufflammenden Antisemitismus weltweit. Die Uhren laufen seither anders und es ist eine sehr, sehr schmerzhafte Zeit.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um dem zu begegnen halten wir seit Mai 2024 eine wöchentliche Mahnwache, mittlerweile donnerstags um 17 Uhr, auf dem Münsterplatz hier in Aachen ab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei versuchen wir die Stimme dieser Geiseln zu sein, wir versuchen ihre Würde zu wahren und ihnen ein Gesicht zu geben; sie sind viel, viel mehr als nur Opfer der Hamas, Zahlen in einer Statistik oder Schachfiguren bei Verhandlungen - sie sind Väter, Brüder, Tochter, Familie, Ehepartner, Liebende, Freunde – kurz, sie sind Menschen. Menschen mit einer eigenen Geschichte, Menschen, denen am 07.10. ein grauenhaftes Unrecht angetan wurde. Zwei Jahre in Geiselhaft, zwei Jahre Hunger, Durst, Folter, Dunkelheit, schimmelige, stinkende Tunnel, unaufhörlicher Schmerz, Todesangst und dazu kommt die Verzweiflung der Angehörigen, die in einer Achterbahn der Gefühle aus Angst, Zorn, Wut, Liebe und Hoffnung sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich kann im Rahmen dieser Veranstaltung nicht all diesen Menschen gänzlich gerecht werden und so ausführlich über sie sprechen wie ich das gerne tun möchte, aber ich kann auch hier ihre Stimme sein. Ich stelle mir dabei die Frage wie die Welt aussehen würde, wenn die Menschen überall anstatt Hass gegen Juden zu verbreiten und Israel zu dämonisieren für die Freilassung der Geiseln und für Frieden demonstrieren würden?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es ist mir schier unerträglich, dass diese Menschen immer noch nicht wieder daheim sind und dieses Unrecht immer noch besteht. Unsere Solidarität ist unverbrüchlich mit ihnen und ihren Angehörigen und ich sage jetzt und hier ihre Namen, fordere ihre Freilassung und das können und sollten wir alle tun – unablässig, so lange bis sie endlich wieder zu Hause sind; die Lebenden zur Heilung, die Toten um Ruhe in ihrer Heimat zu finden und den Angehörigen die Möglichkeit zu geben sie würdig zu bestatten und damit den Kreis zu schließen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich zitiere Yael Adar, die Mutter der ermordeten deutsch-israelischen Geisel Tamir Adar: "Wir alle – alle Familien der Verschleppten sagen das – wir fühlen uns, als wäre es immer noch der 7. Oktober 2023, ein langer Tag." 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich hoffe so sehr, dass dieser unendlich lange Tag endlich ein Ende finden wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zu den Namen der Menschen, die ich jetzt vorlese, nenne ich ihr Alter.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ohne ihre Rückkehr kann es keine Genesung, keine Heilung, für Israel geben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://my.website-editor.net/site/92939f516c80405b867914836fc84ddd/redebeitraege-der-gedenkveranstaltung-am-7-oktober-2025?nee=true&amp;amp;ed=true&amp;amp;showOriginal=true&amp;amp;preview=true&amp;amp;dm_try_mode=true&amp;amp;dm_checkSync=1&amp;amp;dm_device=desktop#_ftnref1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.zeit.de/zeit-magazin/2025/41/geiseln-gazastreifen-deutsche-nahostkonflikt-angehoerige"&gt;&#xD;
      
           https://www.zeit.de/zeit-magazin/2025/41/geiseln-gazastreifen-deutsche-nahostkonflikt-angehoerige
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
               Name u. aktuelles Alter der Geiseln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ariel Cunio (28) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             David Cunio (35)
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Alon Ohel (24) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eitan Horn (39) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Avinatan Or (32) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Elkana Bohbot (36) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Evyatar David (24) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ziv Berman (28)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gali Berman (28) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eitan Mor (25)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Maxim Herkin (37) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Omri Miran (48) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bar Abraham Kupershtein (23) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Guy Gilboa-Dalal (24) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nimrod Cohen (21) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Matan Zangauker (25)
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Matan Angrest (22) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Segev Kalfon (27) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Rom Braslavski (21)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Yosef-Haim Ohana (25) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Bipin Joshi (24)
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tamir Nimrodi (20) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Itay Chen (19) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eliyahu Margalit (75)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eitan Levi (53) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sahar Baruch (24) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Joshua Luito Mollel (21)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tal Haimi (41) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Arie Zalmanowicz (85) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ran Gvili (24) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dror Or (48) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tamir Adar (38) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ronen Engel (54) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Inbar Hayman (27) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Guy Iluz (26) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Asaf Hamami (41) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Lior Rudaeff (61) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Muhammad Al-Atarash (39) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Meny Godard (73) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Omer Neutra (21) au
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Yossi Sharabi (53) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Daniel Oz (19) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Daniel Perez (22)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Uriel Baruch (35) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sontia Ok’Krasari (30) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sontisek Rintalk (43) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Amiram Cooper (85) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hadar Goldin (23)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 08 Oct 2025 17:09:03 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/redebeitraege-der-gedenkveranstaltung-am-7-oktober-2025</guid>
      <g-custom:tags type="string">rede,stellungnahme,Rede-Stellungnahme</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/bartosz-kwitkowski-kbx74R7fCRs-unsplash.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/bartosz-kwitkowski-kbx74R7fCRs-unsplash.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mahnwache am 02.10.2025 - Redebeiträge</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/mahnwache-am-02-10-2025-redebeitraege</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rede der Vorsitzenden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Herzlich willkommen – es ist wieder Donnerstagnachmittag – es ist wieder Mahnwache für die sich immer noch in brutaler Gefangenschaft befindenden Geiseln, die nun seit fast 2 Jahren leiden, hungern, hoffen - unvorstellbar, wie ein Mensch so etwas aushalten kann - vermutlich nur mit Hoffnung, mit Hoffnung auf Menschen, die an sie denken, die auf sie warten, die für sie beten, die mit ihnen leiden, die sich an sie erinnern, die sich nach ihnen sehnen. Auf Menschen, die Empathie für sie empfinden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und das tun auch wir und dafür werben wir mit unseren Mahnwachen. Wir versuchen, diesen Menschen ein Gesicht zu geben durch das Erzählen ihrer Schicksale und Persönlichkeiten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es sind die Menschen, die am 7. Oktober 2023 grausam aus ihrem Alltag gerissen wurden, auf das Schlimmste verstümmelt, gedemütigt, ermordet, vergewaltigt wurden, die mit ansehen mussten, wie ihren Eltern, Kindern Geschwistern, Nachbarn, Freunden Barbarisches angetan wurde.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist unvorstellbar, dass nach diesen eliminatorischen, antisemitischen Gewaltexzessen, dem schlimmsten Pogrom seit der Shoah, nicht Mitleid, Solidarität und Empathie die Weltgemeinschaft ergreift, sondern unverhohlener Judenhass in seiner reinsten Form oder auch getarnt als israelbezogener Antisemitismus, der Israel zum Juden unter den Staaten macht und all seinen Hass und Abscheu auf diesen jüdischen Staat projiziert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich erinnere mich an den Vietnamkrieg, als Millionen Menschen weltweit dagegen demonstrierten. Ich kann mich aber nicht erinnern, dass Amerikaner oder Amerikanerinnen angegriffen wurden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch der brutale Krieg Putins gegen die Ukraine hat nicht zu Folge, dass Russ*innen Angst haben müssen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            2014 bis 2017 gab es einen brutalen Krieg gegen den IS, bei dem sich eine Anti-IS-Allianz gebildet hatte aus den USA, den syrischen Kurden, europäischen Ländern, sogar der Türkei, arabischen Ländern, Kanada, Australien.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gemeinsam kämpften sie mit Truppen und Luftangriffen gegen den IS, dessen Hauptstadt Rakka im Norden Syrien, dabei nahezu vollständig zerstört wurde.  Die Bilder gleichen denen von Gaza. Dieser Antiterrorkrieg forderte – wie in Gaza – ebenfalls viele Menschenleben, auch das Leben vieler Zivilist*innen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Gegensatz zum Krieg in Gaza wurde dieser Krieg als notwendig erachtet und dem IS wurde nicht die Einrichtung eines IS Staates versprochen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anders ist das bei Israel. Hier müssen Jüdinnen und Juden und Israel*innen weltweit Angst haben, verfolgt, beschimpft, ausgegrenzt und Schlimmeres zu werden. Sie werden kollektiv verantwortlich gemacht für Netanjahus Politik und Kriegsführung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und deshalb werden wir auch nicht müde, uns gegen jede Form des Antisemitismus zu wehren und unsere Solidarität mit dem jüdischen Staat zu beteuern und zwar unabhängig von der jeweiligen Regierung und erst recht unabhängig von Netanjahu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir distanzieren uns ausdrücklich von der rechten Regierung und deren Expansions- und Vertreibungsphantasien, von der Siedlungspolitik in der Westbank, von Netanjahus politischem Überlebenskampf auf Kosten der Menschen dort.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und so werden wir auch nicht müde, uns mit der israelischen Demokratiebewegung zu solidarisieren, die ein Ende des Kriegs fordert und die Freilassung der Geiseln. Wir erteilen allen Besatzungsplänen sowohl in Gaza, als auch in der Westbank eine klare Absage.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nun liegt seit einigen Tagen Trumps 20-Punkte-Plan auf dem Tisch, der Erstaunliches enthält, ebenso wie Visionäres.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er erscheint überraschend vernünftig, sozusagen wie ein Licht am Ende des Tunnels. Nicht, weil er revolutionär ist, sondern überraschend vernünftig. Ich zitiere Sabine Brandes aus der JA: „Es ist ein strukturierter Ansatz, der die relevanten Akteure einbezieht, auf langfristige Stabilität setzt und eine grundlegende Wahrheit zeigt: Ohne politische Lösung gibt es keine Sieger, nur Verlierer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anders als der unrealistische »Riviera-Plan« ist dieser Vorschlag nüchtern, detailliert und gerade dadurch hoffnungsvoll. Er sieht einen entmilitarisierten Gazastreifen vor, den Wiederaufbau durch eine internationale Koalition und so einen Weg zur Stabilität, der Israels Sicherheit und die Bedürfnisse der Palästinenser respektiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Allerdings sind die Parteien, deren Zusammenarbeit nötig ist – Hamas, die US-Regierung und Israels Premier Benjamin Netanjahu – kaum Vorbilder des Vertrauens. Die Hamas bleibt eine blutrünstige Terrororganisation ohne Interesse an Koexistenz. Trump ist für seine Inkonsequenz bekannt und Netanjahu, Meister des politischen Taktierens, hat wenig Engagement für Wahrheit oder Versöhnung gezeigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass er dem Plan zugestimmt hat, obwohl er weiß, dass Teile seiner Koalition kategorisch dagegen sind, könnte einerseits dem Druck aus den USA zuzuschreiben sein, oder auch der Realisierung, dass es an der Zeit ist, das Ruder herumzureißen, bevor beide Seiten im kriegerischen Elend untergehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der letzte Punkt im Plan beschreibt einen Dialog zwischen Israelis und Palästinensern, um sich auf einen Horizont für ein friedliches und erfolgreiches Zusammenleben zu einigen. Heilung statt Hass, Zuversicht statt Zynismus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn es dieses Mal tatsächlich mehr ist als nur weitere Worte, wenn es zu echten mutigen Taten führt, dann könnten die 20 Punkte der Beginn von etwas längst Überfälligem sein: einer Zukunft im Nahen Osten, für die es sich zu kämpfen lohnt – nicht mit Waffen, sondern mit einer Vision.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich glaube, treffender kann man den Plan nicht beschreiben. Er ist ein Hoffnungsschimmer und die lange – auch von uns – geforderte – Vision eines friedlichen Zusammenlebens. Allerdings wird der Weg dorthin lang sein, da dürfen wir uns keinen Illusionen hingeben. Leider droht auch dieser Plan wieder zerrissen zu werden, bevor er auf die internationale Agenda kommt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kurs der Gaza-Flottille
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die „Global Sumud Flotilla“ befindet sich in schwerem Fahrwasser: Nach der Meuterei auf der „Bounty“ kommt es zur Kollision mit dem Eisberg und schließlich zur Kernschmelze auf See
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glosse von Imanuel Marcus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es gibt viele Möglichkeiten, Hass auf den einzigen jüdischen Staat zu zeigen. Die einfache Variante ist eine Pro-Terror-Demo auf den Straßen Berlins, Londons und Stockholms oder das Anbringen eines Pro-Terror-Aufklebers an einer verrosteten Straßenlaterne.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wer aber Wert auf mehr Medienpräsenz legt, sticht in See – und dies auf 47 mehr oder minder seetüchtigen Booten.-
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Weg der „Global Sumud Flotilla“ führt über das malerische Mittelmeer. Schon lange bevor diese Flotte der Israelfeinde nah an Gaza herankam, passierten Malheurs. Kaum hatten die ersten 20 Boote Barcelona verlassen, zwang sie ein zionistischer Sturm zur zeitweisen Rückkehr in den sicheren Hafen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Tunis wurde nach Angaben der Teilnehmerin Greta Thunberg eines der Boote mit einer Drohne angegriffen. Präsentiert wurde ein Foto, das leicht angesengte Rettungswesten zeigte. Selbst die tunesische Regierung bestritt die Darstellung der früheren Klimaschützerin aus Schweden. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine weitere vermeintliche Drohnenattacke führte ebenfalls zu einem Brand an Bord eines der Boote. Ein im Netz verbreiteter Videoclip zeigte, wer den Brand offenbar verursachte: Ein Teilnehmer hantierte mit einem Feuerwerkskörper und schoss diesen aus Versehen auf sein eigenes Boot ab. Mehr mysteriöse Drohnenangriffe gab es nach Angaben von Teilnehmern letzte Woche. Schäden an den Booten wurden aber gar nicht festgestellt. Hmmm.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inkompatibilität
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Meuterei auf der „Bounty“ passierte vor einer Woche: Greta Thunberg trat als Mitglied der führenden „Steuerungsgruppe“ der Flottille zurück. Ihr Argument: Die Kommunikation der Organisatoren konzentriere sich zu sehr auf »interne Angelegenheiten«. Laut „Il Manifesto“ will sie seither nur noch als „Organisatorin und Teilnehmerin“ fungieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Riss war aber noch tiefer. Von einer Kollision mit dem Eisberg konnte sinnbildlich die Rede sein, als vor ein paar Tagen ein tunesischer Koordinator namens Khaled Boujemaa die Segel strich und beleidigt abdampfte. Der Grund: Laut Bericht beschuldigte er einen Kollegen, die Anwesenheit ebenfalls tunesischer LGBTQI-Aktivisten auf Flottillen-Booten verschwiegen zu haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Passen queere Aktivisten und Islamisten also nicht zusammen? Was für eine Überraschung! Sind „Queers for Palestine“ tatsächlich die „Chickens for KFC“? Wer hätte das gedacht?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In einem Video, das er später löschte, erwähnte Boujemaa Teilnehmer, die die Flottille schon in Tunis verließen, da einige der Boote ihrer Ansicht nach zu alt und schlecht gewartet sind.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Boujemaas Kollege Yusuf Omar, der Sprecher der „Global Sumud Flotilla“, trat ebenfalls zurück – und die deutsch-österreichische Aktivistin und Millionenerbin Marlene Engelhorn hatte ihre Teilnahme bereits abgeblasen, bevor ihr Boot überhaupt abgelegt hatte. (BASF-Erbin – Zyklon B)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der vorletzte Akt des Theaterstücks, das die Terrorfreunde der Flottille im Mittelmeer aufführen, war am Dienstag an der Reihe. Es war eine Art Kernschmelze auf See: Israel legte Belege dafür vor, dass die palästinensische Terrororganisation Hamas an der Durchführung und Finanzierung der „Global Sumud Flotilla“ beteiligt ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es geht dabei um zwei Mitglieder der „Palästinensischen Konferenz der Palästinenser“ (PCPA), die die Vertretung der Hamas im Ausland darstellt. Wieder hielt sich die Überraschung in Grenzen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Inzwischen wurde die Gaza Flotilla von Israel gestoppt, die Besatzungsmitglieder in einen israelischen Hafen gebracht, von wo aus sie nach Europa zurückgebracht werden sollen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alle sind unverletzt und wohlauf!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Israels Militäreinsatz gegen die Gaza-Hilfsflotte hatte international teils Kritik ausgelöst. Die türkische Regierung sprach von einem „Akt des Terrors“ und einem Verstoß gegen das Völkerrecht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An dieser Stelle möchte ich auf unsere Veranstaltung hinweisen, die am 07. Oktober 2025 um 19 Uhr in der Citykirche stattfinden wird. Im Fokus dieser Veranstaltung steht natürlich das Erinnern, Mahnen und Gedenken an das Massaker des 07. Oktobers 2023. Die Gedenkrede halten wird Dr. Marc Neugröschel, St. Edmund’s College, University of Cambridge und London Centre for the Study of Contemporary Antisemitism. Musikalisch begleiten wird der bekannte Pianist Luis Castellanos. Luis Castellanos ist u.a. erster Preisträger des nationalen Chopin-Wettbewerbs in Kolumbien und tritt regelmäßig als Solist und als gefragter Kammermusikpartner auf. Für diese kostenlose Veranstaltung bitten wir aus Sicherheitsgründen um eine Anmeldung - das geht ganz einfach über einen Link, der sich auf unserer Homepage findet oder über den QR Code auf den Plakaten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In diesem Rahmen werden wir freiwillige Spenden sammeln für Projekte des Wiederaufbaus des Kibbuz Nir Oz sowie für die Waisenkinder des Kibbuz. Das 1958 gegründete Kibbuz, 2 km von Gaza entfernt, gehört zu den am stärksten betroffenen Orten der Terrorakte des 07. Oktobers 2023. Die Hälfte der Häuser sind verbrannt oder zerstört, nur fünf Häuser im gesamten Ort wurden nicht beschädigt. Jeder Vierte der rund 400 Einwohner wurde qualvoll ermordet oder entführt. Dass die Hamas dabei weder Halt vor Kindern, Säuglingen noch alten Menschen gemacht hat, wissen wir. So leider auch nicht vor Amiram Cooper, einem der Gründer des Kibbuz Nir Oz. Er wurde am 7. Oktober von Hamas-Terroristen gefangen genommen, seine Frau Nurit wurde am 23. Oktober zusammen mit Yocheved Lifshitz freigelassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach ihrer Freilassung erzählte sie ihrer Familie von der brutalen Entführung am sogenannten Schwarzen Schabbat. Die Terroristen schossen auf ihre Eingangstür und holten die Senioren gewaltsam aus dem Haus. Das Ehepaar wurde zusammen mit fünf anderen Kibbuz-Mitgliedern in einem Raum im Untergrund festgehalten, wie ihr Sohn Rotem Cooper berichtete.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während der gesamten Gefangenschaft war es ihnen unmöglich zu erkennen, ob es Tag oder Nacht war. Die Familie Cooper hofft, dass Amiram mitbekommen hat, dass seine Frau freigelassen wurde, als sie aus dem Zimmer geholt wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am 3. Juni 2024 bestätigte die israelische Armee aufgrund von Geheimdienstinformationen, dass Amiram Cooper und die drei weiteren Geiseln Nadav Popplewell (51), Chaim Peri (79) und Yoram Metzger (80) im Gazastreifen von der Hamas ermordet worden waren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber auch Amiram Cooper war so viel mehr als nur ein Opfer der Hamas.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er wurde 1938 in Haifa geboren. Als 19-Jähriger kam er nach Nir Oz und ging nie wieder fort. Er baute den Kibbuz mit auf, gründete eine Familie und sah die Besiedlung der westlichen Negevwüste als seine Lebensaufgabe an. Von Beruf Wirtschaftswissenschaftler arbeitete Amiram Cooper viele Jahre als Chefökonom der Region Ma’on. In seiner Freizeit schuf er mehr als sechs Jahrzehnte lang Lieder und Gedichte und veröffentlichte mehrere Lyrikbände. Für die Musik seiner Lieder arbeitete er oft mit anderen Kibbuz-Mitgliedern zusammen. Zudem verfasste er auch Theaterstücke und Artikel zu den Themen Politik und Wirtschaft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1980 dichtete er anlässlich des 25. Jahrestages der Gründung von Nir Oz ein »Liebeslied«, und seine Worte klingen heute fast wie eine Prophezeiung: »Wo ist das Lied / Lied der Liebe / Verborgen im Grau des Herbstes / Warum verblasst das Grün auf den Zweigen / und wirft fallende Blätter ab / Durch die stürmischen Straßen / und die Bäume stehen gebeugt / Es geht mit Trauer / und sucht den Frühling zum Blühen.«
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.juedische-allgemeine.de/israel/er-war-ein-poet/" target="_blank"&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            https://www.juedische-allgemeine.de/israel/er-war-ein-poet/
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aktuelle Nachrichten der vergangenen Woche bestätigen aufs Neue die Grausamkeit und Menschenverachtung der Hamas. Sie haben verkündet aufgrund der Kampfhandlungen Israels im Gazastreifen den Kontakt zu zwei Geiseln verloren zu haben Nicht etwa weil sie initial diese Menschen entführt haben. Die Angehörigen haben darum gebeten die Namen der betreffenden Geiseln nicht zu veröffentlichen und daran halte ich mich selbstverständlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Psychospielchen, die diese Terroristen veranstalten zeigen nur wie hasserfüllt und ekelhaft sie sind. Das ist kein Widerstandskampf, das ist pure Menschenverachtung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und ihre Aussagen müssen nicht stimmen, ich erinnere daran, dass sie vorgegeben haben Edan Alexander sei tot und Daniella Gilboa gezwungen haben ihren eigenen Tod vorzutäuschen. Also hoffe ich weiter, dass diese Menschen lebend wiederkehren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Karin Clemens zu den Geiseln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Reden wurden im Rahmen der Mahnwache am 02.10.2025 vorgetragen und hier mit redaktionellen Änderungen veröffentlicht. Es gilt das gesprochene Wort.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 03 Oct 2025 18:42:03 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/mahnwache-am-02-10-2025-redebeitraege</guid>
      <g-custom:tags type="string">rede</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/IMG_5098.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/IMG_5098.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mahnwache am 25.09.2025 - Rede der Vorsitzenden</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/mahnwache-am-25-09-2025-rede-der-vorsitzenden</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es macht mich einigermaßen fassungslos, was sich derzeit auf der weltpolitischen Bühne abspielt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da wird von inzwischen zwei Dritteln der UN-Mitgliedsstaaten einen Staat Palästina anerkannt, den es eigentlich gar nicht gibt. Und der Druck auf Deutschland wächst, dies ebenfalls zu tun.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Man erkennt also einen Staat an, den es de facto nicht gibt, weil die Palästinenser nicht bereit waren, einen Staat an der Seite Israels, sondern nur an der Stelle Israels zu akzeptieren. Man war nicht bereit, Israel anzuerkennen, Frieden mit Israel zu schließen, ja nicht einmal zu verhandeln. Das was sich heute Staat Palästina nennt ist ein islamistisches, faschistisches und terroristisches Konstrukt, was eine Absage an alle demokratischen, freiheitlichen, liberalen Werte bedeutet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zur Erinnerung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein Staat wird definiert durch ein Staatsgebiet, durch ein Staatsvolk und durch staatliche Strukturen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gäbe es ein definiertes Staatsgebiet, müsste dies über Grenzen verfügen, Grenzen u.a. zu Israel, was die Existenz Israels implizieren würde, was aber von palästinensischer Seite immer abgelehnt wurde und abgelehnt wird.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Von einem palästinensischen Volk zu sprechen ist ebenfalls umstritten, weil es zwar ein Gebiet Palästina gab und die dort lebenden Palästinenser, Juden, Christen und Muslime waren. Golda Meir beispielsweise nannte sich Palästinenserin. Arafat hat im Rahmen seines Kampfes für einen palästinensischen Staat das palästinensische Volk sozusagen erfunden, um ihm eine Identität zu geben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Staatliche Strukturen gibt es nicht, es sei denn, man erkennt das islamistisch, terroristisch, faschistische Hamas-Regime als Regierung an oder die korrupte PA, die sich zwar derzeit geläutert gibt, aber bis vor kurzem noch sogenannte Märtyrerrenten gezahlt hat, sich nie vom Massaker des 7. Oktobers distanziert hat und auch in der eigenen Bevölkerung kaum Anerkennung hat.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Kurz: Die Anerkennung hat
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            nur
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            symbolische Bedeutung und kann nur als Belohnung des Terrors vom 7. Oktober gewertet werden und als Strafmaßnahme gegen Israel.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn es wirklich um einen Weg zur Lösung des Nahostkonflikts geht, müssen die ehemaligen Besatzungsmächte Ägypten, Jordanien und andere gemäßigte arabische Staaten mit ins Boot geholt werden, um gemeinsam mit Israel eine Perspektive für Gaza und auch für die Westbank zu entwickeln.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Dabei müssen Antworten gegeben werden auf israelische Sicherheitsbedürfnisse und auf palästinensische Entwicklungschancen.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das ist mühsamer als Symbolpolitik, die auf innenpolitische Erfolge abzielt. Aber nur so kann ein neues Kapitel in dem Konflikt beginnen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und die Reaktionen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Hamas jubelt und feiert die Anerkennung eines palästinensischen Staates als „Früchte des 7. Oktobers“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Die Hamas sieht sich, trotz anderer Bekundungen der „Anerkennenden“, als Gewinner und als zukünftige Regierung dieses Staates, ohne Israel anzuerkennen, ohne die Geiseln frei zu lassen, ohne die Waffen niederzulegen.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die PA fordert von England 2 Billionen Reparationszahlungen für ihre Mandatszeit zwischen 1917 bis 1947.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die PA, die noch vor kurzem Märtyrerrenten gezahlt hat und sich nie vom Massaker des 7. Oktobers distanziert hat, wird gehandelt als zukünftige Regierung dieses Palästinenserstaates.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und ansonsten – der antisemitische Wahnsinn treibt immer weitere Blüten. Da wird an einem Geschäft in Flensburg ein Schild angebracht mit der Aufschrift „Juden haben hier Hausverbot“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Michel Friedmann, der in einer Kleinstadt in Mecklenburg-Vorpommern anlässlich des 120. Geburtstags von Hannah Arend über Demokratie sprechen wollte, wird ausgeladen. Begründet wird dies mit Sicherheitsbedenken.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und die sogenannten Pro-Palästina-Demos sind für Jüdinnen und Juden reinste Horrorveranstaltungen, auf denen sie dem grenzenlosen Hass  völlig schutzlos ausgeliefert sind.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine weltweite Solidaritätskampagne für Gaza, die nahezu alle Länder erfasst hat und auch innenpolitisch die bürgerliche Mitte, ist in Wirklichkeit eine Diffamierungskampagne gegen Israel. Sie bedroht nicht nur Israel und Israelis, sondern auch Jüdinnen und Juden weltweit, die für die Politik der israelischen Regierung verantwortlich gemacht werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wären die Demos wirklich propalästinensisch und würden sich folglich gegen die Hamas wenden, wären wir als erste an ihrer Seite!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aber wo bleibt die Kritik an der Hamas?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            An der völkerrechtswidrigen Geiselnahme der eigenen Bevölkerung?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            An den immer wieder veröffentlichten Videos der Geiseln und der eigenen Dokumentation des unmenschlichen Umgangs mit ihnen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            An der Umfunktionierung öffentlicher Gebäude für militärische Zwecke
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wo der Protest gegen öffentliche Hinrichtungen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wo der Protest gegen die immer noch stattfindenden Raketenabschüsse auf Israel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wo die weiterhin unverhohlene Drohung, Israel auszulöschen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wo die Forderung, endlich die Geiseln frei zu lassen und die Waffen niederzulegen, wie es die Wehrmacht im 2. Weltkrieg gemacht hat und damit den Krieg zu beenden?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Dies soll keine Legitimation für die israelische Kriegsführung sein, die auch wir, gemeinsam mit der Mehrheit der israelischen Bevölkerung und der dortigen Demokratiebewegung kritisieren.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch im Gegensatz zum Mainstream kontextualisieren wir unsere Kritik und stellen fest, dass und ich ztiere Daniel Neumann, den Vorsitzenden des Landesverbands der jüdischen Gemeinden in Hessen: „
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Barbarei, die Grausamkeit und die Euphorie des 07. Oktober offenbarten dabei einen Blick in die tiefsten menschlichen Abgründe. Verdichteten sich zu dem, was man am ehesten als »das Böse« bezeichnet. Und erzeugten für Israel und in geminderter Form auch für Juden in aller Welt in den Worten des israelischen Philosophen Micah Goodman »eine Nahtoderfahrung«. Denn an diesem Tag wurden die schlimmsten Ängste wahr. Wurden Alpträume Wirklichkeit. Schien das Ende Israels für einen Moment greifbar. Und die Juden Israels blickten ihrer eigenen Vernichtung ins Auge. Dem eigenen Tod. Und der kollektiven Auslöschung.“
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Rede wurde vorgetragen von der Vorsitzenden Elisabeth Paul im Rahmen der Mahnwache am 25.09.2025 und hier mit redaktionellen Änderungen veröffenlticht. Es gilt das gesprochene Wort.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 18:48:09 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/mahnwache-am-25-09-2025-rede-der-vorsitzenden</guid>
      <g-custom:tags type="string">rede</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/IMG_5098.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Gedenkveranstaltung zum 7. Oktober</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/gedenkveranstaltung-zum-7-oktober</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die DIG Aachen lädt ein zum Gedenken an den 7. Oktober
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung aus Sicherheitsgründen in diesem Jahr anmeldungspflichtig ist (selbstverständlich kostenlos)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/Screenshot+2025-09-12+201756.png" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 18:44:24 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/gedenkveranstaltung-zum-7-oktober</guid>
      <g-custom:tags type="string">Veranstaltungsankündigungen</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/Screenshot+2025-09-12+201756+-+Kopie.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Vortragsabend mit Verleger Klaus Bittermann</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/lesung-klaus-bittermann</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Die DIG Aachen lädt ein zu einem Abend mit Klaus Bittermann am 10.09.2025
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="/"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/Reel-Post+Bittermann-70f8ac74.PNG"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Liebe Mitglieder der DIG Aachen e.V.,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           sehr geehrte Damen und Herren,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Mittwoch, den 10. September 2025
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , laden wir herzlich zu einem Vortrag und anschließender Diskussion mit dem Verleger und Autor
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Klaus Bittermann
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ein. Beginn ist um
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           19 Uhr
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            in der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Burg Frankenberg
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Klaus Bittermann ist Gründer und Leiter des
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Edition Tiamat
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Verlags
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            in Berlin, der seit vielen Jahren für unabhängiges Publizieren, literarische Qualität und gesellschaftspolitische Relevanz steht. Bittermann selbst gilt als streitbarer Intellektueller mit einem Gespür für unbequeme Themen und für Autor*innen, die den öffentlichen Diskurs bereichern. Seine Bücher und Essays zeichnen sich durch Schärfe, Ironie und eine klare Haltung aus.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir freuen uns auf einen Abend voller Denkanstöße, spannender Texte und lebendiger Diskussion. Die Teilnahme ist kostenlos. Aufgrund der begrenzten Plätze bitten wir um Anmeldung unter
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="mailto:info@dig-aachen.de" target="_blank"&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            info@dig-aachen.de
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Veranstaltung präsentieren wir Ihnen in freundlicher Kooperation mit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/cropped-cropped-cropped-cropped-cropped-cropped-cropped-cropped-FrankenBuerger_RGB.png" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/channels4_profile.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit freundlichen Grüßen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Elisabeth Paul, Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Aachen e.V.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 25 Aug 2025 17:25:07 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/lesung-klaus-bittermann</guid>
      <g-custom:tags type="string">Veranstaltungsankündigungen</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/Screenshot+2025-08-25+192639_2.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/Screenshot+2025-08-25+192639_2.png">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mahnwache am 14.08.2025 - Rede der Vorsitzenden</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/kopie-mahnwache-am-08-08-2025-rede-der-vorsitzenden</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Herzlich willkommen zu unserer wöchentlichen Mahnwache! 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Seid nun fast eineinhalb Jahren treffen wir uns hier und jedes Mal hoffen wir, dass es das letzte Mal ist, dass wir uns hier treffen, und immer hoffen wir:
         &#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           dass die Geiseln endlich frei sind, 
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           dass die Hamas endlich kapituliert und und ihre Waffen niedergelegt hat, 
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           dass der fürchterliche Krieg im Gazastreifen zu Ende ist,
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           dass sich eine zivile palästinensische Verwaltung gegründet hat, mit internationaler Unterstützung
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           dass es einen Wiederaufbauplan für Gaza gibt und
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           dass internationale und benachbarte Staaten ihre verbindliche Unterstützung beim Wiederaufbau zugesagt haben.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  
         Leider ist all dies nicht in Sicht, sondern: 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           der grauenhafte Krieg hält an, 
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           die Zahl der Getöteten auf beiden Seiten steigt ständig,
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           die Situation im Gazastreifen ist menschlich nicht mehr vertretbar,
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           die Geiseln sind immer noch in der Gewalt der Hamas, 
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           die Hamas ist nicht bereit, zu kapitulieren,
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           es gibt keinen Wiederaufbauplan,
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           es gibt keine verbindlichen Zusagen, den Wiederaufbau zu unterstützen,
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           die Angehörigen der Geiseln kämpfen gemeinsam mit der israelischen Demokratiebewegung verzweifelt für deren Freilassung und für ein Ende des Krieges und
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           die internationale Solidarität mit Israel schwindet täglich.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und auch wir, die Deutsch-Israelische Gesellschaft Aachen, leiden. Es fällt uns zunehmend schwer, gegen den internationalen, medialen,  politischen und sozialen Druck, der gegen Israel aufgebaut wird, unsere Solidarität mit dem jüdischen Staat zu erklären, unabhängig von seiner Regierung. Und darum geht es uns. Uns geht es um Solidarität mit dem jüdischen Staat, der Rückversicherung jüdischer Menschen in aller Welt, ihrer Lebensversicherung vor Gewalt, Verfolgung und Pogromen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Und wer das nicht versteht, wer vergisst, was dieser Staat bedeutet, wie er und vor welchem Hintergrund er entstanden ist, dass er „auf der Asche von Auschwitz“ errichtet wurde, dass er kein koloniales, sondern ein antikoloniales Projekt ist, dass dieser Staat seit dem ersten Tag seiner Entstehung von Feinden umringt und in seiner Existenz bedroht ist, den oder die wollen wir erinnern. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Auch wir kritisieren die rechte Regierung Netanjahus, die Pläne der rechtsradikalen Ben Gvir und Smotrich, die Palästinenser*innen aus dem Gazastreifen zu vertreiben und Gaza wieder zu besiedeln. 
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Auch wir kritisieren die Siedlungspolitik im Westjordanland. 
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Auch wir kritisieren die Versuche Netanjahus, die Rechtsstaatlichkeit zu zerstören, zum Beispiel, die Absetzung der Oberstaatsanwältin Gali Baharav-Miara, die sich wiederholt gegen Regierungsentscheidungen gewandt hat. 
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Auch wir fordern die israelische Regierung auf, die humanitäre Versorgung im Gazastreifen sicher zu stellen
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  
         Aber wir sind ebenso entsetzt über die weltweite Dämonisierung Israels bei aller teilweise berechtigten Kritik.  
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir sind empört über die Ankündigung von Merz, die Waffenlieferungen an Israel einzuschränken. Diese Entscheidung steht im Gegensatz zur Auffassung der Bundesregierung, dass Israel das Recht hat, sich gegen den Terror der Hamas zu verteidigen und eine Entwaffnung der Hamas unerlässlich ist.  Diese Entscheidung ist ein Einknicken vor der weltweiten Propagandakampagne gegen Israel. Nach der  Ankündigung einiger Länder, Palästina als Staat anzuerkennen, ohne zu klären, wer, wie, unter welchen Bedingungen diesen Staat regieren wird und wie ein solcher Staat aussehen soll -- soll es ein islamistischer Staat, ein Gottesstaat sein, judenfrei selbstverständlich -- würde dies einen weiteren Punktsieg für die Hamas bedeuten. Denn noch immer sind 50 Geiseln in der Gewalt der Hamas. Noch immer „regiert“ die Hamas im Gazastreifen. Noch immer überfällt sie die Lebensmittellieferungen. Noch immer ist sie in der Lage zu kämpfen. Noch immer ist sie militärisch handlungsfähig. Ob die Kriegsführung im Gazastreifen noch angemessen ist, ist auch in Israel sowohl politisch wie militärisch äußerst umstritten, selbst in höchsten Militärkreisen. Wir teilen die Befürchtung, dass die Geiseln durch eine Intensivierung der Kämpfe massiv bedroht sind und sich die humanitäre Lage im Gazastreifen weiter verschärfen wurde. Wie würden einen Waffenstillstand und Verhandlungen zur Freilassung der Geiseln begrüßen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Wir sind froh, dass Netanjahu versichert hat, eine Annexion des Gazastreifens nicht vorzunehmen und dort eine dauerhafte Präsenz von Israel nicht angestrebt wird. Dies stellt eine erfreuliche Ablehnung der Vorschläge von Smotrich und Ben Gvir dar. Auch wir wünschen uns einen dauerhaften Frieden, die Rückkehr der Geiseln, eine Entwaffnung der Hamas und eine friedliches Palästina in einem demokratischen, freien Staat.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wir fordern:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           die Freilassung der Geiseln und die Kapitulation der Hamas! Damit wäre Israels Begründung für die Fortsetzung und Intensivierung dieses Krieges die Basis entzogen!
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           von Israel ein Ende der illegalen Siedlungen im Westjordanland und ein effektives Vorgehen gegen Siedlergewalt
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Israel auf, die humanitäre Hilfe im Gazastreifen sicher zu stellen
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           nicht zuletzt: FREE GAZA FROM HAMAS!
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  
         Und zum Schluss ein Zitat von Philipp Peyman-Engel: „Vielleicht wäre es zur Abwechslung einmal an der Zeit, statt Israel fortwährend kontrafaktisch zu dämonisieren, maximalen politischen Druck auf die Hamas auszuüben. Damit dieser Krieg ganz schnell endet, die israelischen Geiseln in Gaza freikommen, das Leid in Gaza endet -- und auch die palästinensischen Zivilisten in Gaza endlich von der Hamas befreit werden.“
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Unsere Solidarität gilt der israelischen Demokratiebewegung, die Woche für Woche mit 60.000 bis 100.000 Teilnehmer*innen für die Freilassung der Geiseln, für ein Ende des Krieges und gegen die rechte Regierung von Netanjahu demonstriert und dies mit israelischen Fahnen, die man hier bei uns nur unter Lebensgefahr mit sich führen kann.
        &#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Rede wurde vorgetragen von der Vorsitzenden Elisabeth Paul im Rahmen der Mahnwache am 14.08.2025 und hier mit redaktionellen Änderungen veröffenlticht. Es gilt das gesprochene Wort.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 19 Aug 2025 16:37:33 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/kopie-mahnwache-am-08-08-2025-rede-der-vorsitzenden</guid>
      <g-custom:tags type="string">rede</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/IMG_5098.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Stellungnahme zum geplanten Flashmob für Gaza auf dem Münsterplatz</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/stellungnahme-zum-geplanten-flashmob-fuer-gaza-auf-dem-muensterplatz</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich weiß nicht, ob es naiv oder infam ist, einen Flashmob für Solidarität mit den Menschen in Gaza zu inszenieren, und damit der „spürbaren Spaltung in der Gesellschaft hier entgegen zu wirken“, ohne nur mit einem Wort die Verursacher der verheerenden humanitären Situation im Gazastreifen zu nennen -- die Hamas -- eine faschistische Terrororganisation, die sich den Genozid an dem jüdischen Staat auf ihre Fahnen geschrieben hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Frau Vohn berichtet von ihren demütigenden Erfahrungen im Westjordanland in den 2000er Jahren, ohne zu erwähnen, dass es die Zeit der 2. Intifada war, in der palästinensische Terroristen der Hamas, des islamischen Dschihads und der Al Aksa Brigaden Selbstmordanschläge in Israel verübten, Busse in die Luft jagten, mit Autos in Menschenmengen fuhren und so im Verlauf von fünf Jahren ungefähr 4000 unschuldige Zivilist*innen auf brutalste Weise in den Tod rissen. Und was dem ganzen die Krone aufsetzt ist, dass sie „für die sichere Rückkehr der israelischen Geiseln [Anm.: wie lobsam!] und der unschuldigen inhaftierten palästinensischen Gefangenen ist“.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Da setzt sie tatsächlich unschuldige Geiseln, die unter unvorstellbaren Qualen nun seid fast zwei Jahren in unterirdischen Tunneln gequält werden, gleich mit Terroristen, die in israelischen Gefängnissen gefangen gehalten werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Noch einmal zu Erinnerung: Für die Freilassung unschuldiger israelischer Geiseln wurden Tausende Terroristen freigelassen. Im Jahr 2011 wurde Sinwar im Rahmen eines Gefangenenaustauschs gemeinsam mit 1026 anderen Häftlingen gegen den israelischen Soldaten Gilad Shalid freigelassen. Sinwar war einer der Architekten des 7. Oktober. Die Hamas und ihre islamistischen Unterstützer planen einen Genozid an Israelis, Jüdinnen und Juden. Und wie ein solcher Genozid aussieht, davon hat die Hamas am 07.10.2023, einen Vorgeschmack gegeben und das mit dem Versprechen, ihn immer wieder zu wiederholen bis Israel vernichtet ist. Ein Gedenken an die Menschen in Gaza ist lobenswert, aber nicht in diesem Kontext und nicht vergessen das Trauma der jüdischen Menschen weltweit.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da nützt es auch wenig, dass Frau Vohn in Auschwitz der toten Jüdinnen und Juden gedacht hat. Die lebenden Jüdinnen und Juden werden ihren Flashmob nicht honorieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - Für die Deutsch-Israelische Gesellschaft Aachen e.V. -
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Elisabeth Paul
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Presseanfragen richten Sie gerne jederzeit an:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="mailto:info@dig-aachen.de"&gt;&#xD;
      
           info@dig-aachen.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 18 Aug 2025 17:53:20 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/stellungnahme-zum-geplanten-flashmob-fuer-gaza-auf-dem-muensterplatz</guid>
      <g-custom:tags type="string">stellungnahme</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/taylor-brandon-Y8r0RTNrIWM-unsplash+%281%29.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/taylor-brandon-Y8r0RTNrIWM-unsplash+%281%29.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Stammtische im Q4/25</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/stammtische-im-q4-25-ort-auf-nachfrage</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Offene Stammtische des DIG Aachen e.V. - Ort auf Nachfrage
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Alle Mitglieder und Interessierten sind
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           herzlich eingeladen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , an den Stammtischen der DIG Aachen teilzunehmen. Sie finden einmal i
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           m Monat statt. Somit sind die
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Termine für das vierte Quartal
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           wie folgt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           16. Oktober 2025 um 19.00 Uhr
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           13. November 2025 um 19.00 Uhr
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           11. Dezember 2025 um 19.00 Uhr (vorher fälschlicherweise als 18. Dezember)
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Achtung: Die Termine können sich kurzfristig ändern. Mitglieder der DIG Aachen werden rechtzeitig vorher auch per EMail eingeladen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Den Ort erfahren Sie auf Anfrage an
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="mailto:info@dig-aachen.de" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           info@dig-aachen.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 14 Aug 2025 13:01:46 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/stammtische-im-q4-25-ort-auf-nachfrage</guid>
      <g-custom:tags type="string">Veranstaltungsankündigungen</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/roxanne-desgagnes-di1tfXuDdOg-unsplash-3a22ae28.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/roxanne-desgagnes-di1tfXuDdOg-unsplash-3a22ae28.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Stellungnahme zu Deutschlands Plänen Waffenlieferungen an Israel einzuschränken</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/zu-deutschlands-plaenen-waffenlieferungen-an-israel-anzuschraenken</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Deutsch-Israelische Gesellschaft Aachen e.V. ist irritiert über die Entscheidung der Bundesregierung, die Waffenlieferungen an Israel einzuschränken. Diese Entscheidung steht im Gegensatz zu der Auffassung der Bundesregierung, dass Israel das Recht hat, sich gegen den Terror der Hamas zu verteidigen und eine Entwaffnung der Hamas unerlässlich ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Entscheidung ist ein Einknicken vor der weltweiten Propagandakampagne gegen Israel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach der Ankündigung einiger Länder, Palästina als Staat anzuerkennen, ohne zu klären, wer, wie unter welchen Bedingungen diesen Staat regieren wird und wie ein solcher Staat aussehen sollte, würde dies einen weiteren Punktesieg für die Hamas bedeuten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Noch immer sind 50 Geiseln in der Gewalt der Hamas. Noch immer „regiert“ die Hamas im Gazastreifen. Noch immer überfällt sie die Lebensmittellieferungen. Noch immer ist sie in der Lage, zu kämpfen. Noch immer ist sie militärisch handlungsfähig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ob die Kriegsführung im Gazastreifen noch angemessen ist, ist auch in Israel sowohl politisch wie militärisch umstritten, selbst in höchsten Militärkreisen. Wir teilen die Befürchtung, dass die Geiseln durch eine Intensivierung der Kämpfe massiv bedroht sind und würden einen Waffenstillstand und Verhandlungen zur Freilassung der Geiseln begrüßen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir sind froh, dass Netanjahu versichert hat, eine Annexion des Gazastreifens nicht vorzunehmen und eine dauerhafte Präsenz dort von Israel nicht angestrebt wird.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dies stellt eine erfreuliche Ablehnung der Vorschläge von Smotrich und Ben Gvir dar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch wir wünschen uns einen dauerhaften Frieden, die Rückkehr der Geiseln, eine Entwaffnung der Hamas und ein friedliches Palästina als freien, demokratischen Staat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber der Weg dorthin ist lang.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Presseanfragen richten Sie gerne jederzeit an:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="mailto:info@dig-aachen.de"&gt;&#xD;
      
           info@dig-aachen.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 08 Aug 2025 10:33:25 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/zu-deutschlands-plaenen-waffenlieferungen-an-israel-anzuschraenken</guid>
      <g-custom:tags type="string">stellungnahme</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/bartosz-kwitkowski-kbx74R7fCRs-unsplash.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/bartosz-kwitkowski-kbx74R7fCRs-unsplash.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mahnwache am 08.08.2025 - Rede der Vorsitzenden</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/mahnwache-am-08-08-2025-rede-der-vorsitzenden</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Eigentlich fehlen mir die Worte, hat es mir buchstäblich die Sprache verschlagen und andererseits weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Bei den grausamen Geiselvideos – aber dazu wird Karin gleich etwas sagen, oder
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           bei den gefakten Bildern von hungernden Kindern in Gaza, oder
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           bei der angeblichen oder tatsächlichen Hungerkatastrophe, oder
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           von der Diskussion über Hilfslieferungen, oder
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           von der medialen Berichterstattung, oder
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           von den Plänen, Palästina als eigenen Staat anzuerkennen, oder
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           von den Boykottüberlegungen in der EU gegenüber Israel, oder
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           von der Verweigerung von militärischer Unterstützung für Israel, oder
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           von der UNO und ihren Verflechtungen mit der Hamas
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           oder, oder, oder …
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Da wird Israel weltweit an den Pranger gestellt und aufgefordert, den Krieg in Gaza endlich zu beenden. Nicht die Hamas wird aufgefordert, die Geiseln zu entlassen und die Waffen nieder zu legen, was den Krieg auf der Stelle beenden würde. Dies höchstens in einem Nebensatz. Auch die Horrorvideos, auf denen die Hamas selbst ihr barbarisches Vorgehen dokumentiert, finden kaum Beachtung und auch nicht die Tatsache, dass es sich bei 5 der noch in Geiselhaft befindlichen Menschen um deutsche Staatsbürger handelt. Man hat sich an die Grausamkeit der Hamas gewöhnt, sie löst kaum noch Entsetzen aus.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was aber weltweit Entsetzen auslöst sind die Fotos der Menschen im Gazastreifen, mit denen wir geflutet werden. Selbst wenn sich etliche dieser Bilder als gefakt erweisen und jeder weiß, dass die Hamas diese Bilder braucht für ihre psychologische Kriegsführung. Und auch die Tatsache, dass die Informationen ausschließlich aus Quellen der Hamas stammen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Alternative Infos von der israelischen Regierung oder von Hamas-Gegnern, äußerst mutigen Menschen aus dem Gazastreifen, finden in unseren Medien kaum Erwähnung. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Da muss es einen schon verwundern, dass es nicht die westlichen Länder sind, sondern die palästinensische Autonomiebehörde und die arabischen Staaten sind, die eine Freilassung der Geiseln und eine Entwaffnung der Hamas fordern; dass die Autonomiebehörde die Hamas anklagt, Lebensmittel abzuzweigen, eine Information, der sich inzwischen auch die UN angeschlossen hat und dennoch bleibt das Narrativ in der Welt, dass Israel allein an einer angeblichen oder tatsächlichen Hungersnot im Gazastreifen die Schuld trägt.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Und all diese unüberprüfbaren Berichte verdichten sich in den letzten Wochen zu einer weltumspannenden Verurteilung Israels, des einzigen jüdischen Staates , des Staats der Holocaustüberlebenden und deren Nachkommen. 
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
              
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dieser Staat kämpft seit seiner Entstehung vor 77 Jahren um seine Existenz. Dabei sollte er eine Lebensversicherung für Jüdinnen und Juden sein. Inzwischen fungiert es als Jude unter den Staaten, auf den alles Böse projiziert wird, übrigens eine Form des israelbezogenen Antisemitismus. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Spitze der Reaktionen ist aber die Ankündigung vieler Länder, allen voran Frankreichs und Großbritanniens, Palästina als eigenen Staat anzuerkennen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Seit 77 Jahren gibt es Israel und seit 77 Jahren könnte es auch einen palästinensischen Staat geben, wenn denn die Palästinenser dazu bereit gewesen wären und wären. Bisher waren alle Verhandlungen erfolglos. Symptomatisch stehen die 3 Neins von Khartum aus dem Jahr 1967, in der die Arabische Liga kategorisch sowohl die Anerkennung Israels, als auch Verhandlungen, als auch Frieden mit Israel ablehnten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nun soll es einen palästinensischen Staat ohne jegliche Verhandlungen geben, was in Israel als Belohnung des Massakers vom 7. Oktober verstanden wird. 
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Und Ghazi Hamad, Mitglied des Hamas-Politbüros, erklärt in einem TV-Interview mit Al Jazeera: „Die Initiative mehrerer Länder, einen palästinensischen Staat anzuerkennen, ist eine der Früchte des 7. Oktober …….Wir haben bewiesen, dass der Sieg über Israel nicht unmöglich ist und dass unsere Waffen ein Symbol palästinensischer Ehre sind.“ Und weiter führt er aus, dass die Früchte des 7. Oktobers der Welt in Bezug auf die palästinensische Frage die Augen geöffnet hätten. Das palästinensische Volk verdiene ein eigenes Land, so Hamas. Nach Vorstellung der Hamas wäre ein Staat Palästina islamistisch geprägt und ein Schritt zur Errichtung eines Kalifats.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Wir als Deutsch-Israelische Gesellschaft Aachen e.V.  halten die Entscheidung, Palästina einseitig als Staat anzuerkennen, für ein politisch falsches Zeichen zum falschen Zeitpunkt. Zum derzeitigen Zeitpunkt kommt sie einer Belohnung der Hamas gleich nach dem bestialischen Terrorüberfall am 7. Oktober, dem schlimmsten Pogrom an jüdischen Menschen seit der Shoah.  Von vielen Menschen in Israel wird dieser Überfall als Holocaust wahrgenommen und bezeichnet.  Das Massaker hat viele Jüdinnen und Juden weltweit erneut traumatisiert. 
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Vor diesem Hintergrund muss der Schritt, zum jetzigen Zeitpunkt einen palästinensischen Staat anzuerkennen, als ein weiteres Zeichen der Empathielosigkeit empfunden werden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir, die deutsch-israelische Gesellschaft Aachen, halten an der Vision einer Zweistaatenlösung fest, denn die Palästinenser haben, ebenso wie Israel, ein Leben in Sicherheit, Wohlstand und Frieden verdient.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch Voraussetzung muss die Befreiung der Geiseln, die Entwaffnung und Entmachtung der Hamas sein und eine palästinensische Führung, die zu Kompromissen bereit ist und das Existenzrecht Israels anerkennt. 
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Und auch Israel muss seine Hausaufgaben machen und seine aggressive Siedlungspolitik im Westjordanland aufgeben.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Doch eine Anerkennung zu diesem Zeitpunkt stärkt nicht die Kräfte des Friedens, sondern jene des Terrors.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Osloer Friedensprozess muss wieder aufgenommen werden und an die Verhandlungen angeknüpft werden, um einen dauerhaften und nachhaltigen Frieden zu schaffen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie wichtig Symbole in der Politik auch sind, aber dies Symbol geht in die falsche Richtung. Es belohnt einseitig die palästinensische Seite, unabhängig von der Ursache des derzeitigen Krieges und der völkerrechtswidrigen Politik der Hamas und straft Israel als einzigen Schuldigen“ ab.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und zum Schluss noch einmal unser Bekenntnis zu Israel, dem jüdischen Staat, zur israelischen Demokratie- und Friedensbewegung. In sie setzen wir große Hoffnungen bei ihrem Kampf um die Demokratie in Israel und hoffentlich baldige Neuwahlen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Wir verurteilen die Pläne zur Annexion und Besiedlung des Gazastreifens durch Israel und die Siedlungspolitik im Westjordanland. Wir distanzieren uns von der rechten Regierung Netanjahus unter Beteiligung von Bezalel Smotrich und Itamar Ben Gvir und ihrer martialischen Rhetorik.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 07 Aug 2025 10:34:43 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/mahnwache-am-08-08-2025-rede-der-vorsitzenden</guid>
      <g-custom:tags type="string">rede</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/100-5d00e03e.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/100-5d00e03e.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Stellungnahme zu Frankreichs Plänen Palästina als Staat anzuerkennen</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/zu-frankreichs-plaenen-palaestina-als-staat-anzuerkennen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir halten die Entscheidung Frankreichs, Palästina einseitig als Staat anzuerkennen, für ein politisch falsches Zeichen zum falschen Zeitpunkt. Zum derzeitigen Zeitpunkt kommt sie einer Belohnung der Hamas gleich nach dem bestialischen Terrorüberfall am 7. Oktober, dem schlimmsten Pogrom an jüdischen Menschen seit der Shoah.  Von vielen Menschen in Israel wird dieser Überfall als Holocaust wahrgenommen und bezeichnet.  Das Massaker hat viele Jüdinnen und Juden weltweit erneut traumatisiert. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Vor diesem Hintergrund muss der Schritt, zum jetzigen Zeitpunkt einen palästinensischen Staat anzuerkennen, als ein weiteres Zeichen der Empathielosigkeit empfunden werden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir müssen an der Vision einer Zweistaatenlösung festhalten, denn die Palästinenser haben, ebenso wie Israel, ein Leben in Sicherheit, Wohlstand und Frieden verdient.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch Voraussetzung muss die Befreiung der Geiseln, die Entwaffnung und Entmach-tung der Hamas sein und eine palästinensische Führung, die zu Kompromissen bereit ist und das Existenzrecht Israels anerkennt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch Israel muss seine Hausaufgaben machen und seine aggressive Siedlungspolitik im Westjordanland aufgeben.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine Anerkennung zu diesem Zeitpunkt stärkt nicht die Kräfte des Friedens, sondern jene des Terrors.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Osloer Friedensprozess muss wieder aufgenommen werden und an die Verhandlungen angeknüpft werden, um einen dauerhaften und nachhaltigen Frieden zu schaffen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie wichtig Symbole in der Politik auch sind, aber dieses Symbol geht in die falsche Richtung. Es belohnt einseitig die palästinensische Seite, unabhängig von der Ursache des derzeitigen Krieges und der völkerrechtswidrigen Politik der Hamas und straft Israel als einzigen Schuldigen ab.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Presseanfragen richten Sie gerne jederzeit an:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="mailto:info@dig-aachen.de"&gt;&#xD;
      
           info@dig-aachen.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 07 Aug 2025 10:34:21 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/zu-frankreichs-plaenen-palaestina-als-staat-anzuerkennen</guid>
      <g-custom:tags type="string">stellungnahme</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/gray-clary-fiW94Ppt7Nw-unsplash.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mahnwache und Vernissage am 12.06.2025</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/mahnwache-am-12-06-2025</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Mahnwache findet statt und gleich danach eine Vernissage!
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/Mahnwache+und+Vernissage+am+12.06..png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         &amp;#55357;&amp;#56547; Am Donnerstag, 12.06., findet unsere Mahnwache wie gewohnt um 17 Uhr am Münsterplatz statt. Wir gedenken der Geiseln in Gaza und aller Opfer von Hass und Terror. ✡️&amp;#55357;&amp;#56687;️
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          &amp;#55357;&amp;#56764;️ Um 19 Uhr laden wir außerdem herzlich zur Vernissage der Wanderausstellung „#Antisemitismus für Anfänger*innen“ in der Sparkasse am Elisenbrunnen ein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          &amp;#55357;&amp;#56553; Eine Anmeldung ist erforderlich – gerne auch kurzfristig per Mail an info@dig-aachen.de.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Kommt vorbei, zeigt Solidarität und setzt gemeinsam mit uns ein Zeichen! &amp;#55357;&amp;#56473;&amp;#55358;&amp;#56589;
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          #NieWiederIstJetzt #DIGAachen #Mahnwache #Antisemitismus #Gedenken #Israel #Aachen #Vernissage #Wanderausstellung #Solidarität
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 11 Jun 2025 19:23:09 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/mahnwache-am-12-06-2025</guid>
      <g-custom:tags type="string">Veranstaltungsankündigungen</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/Sebastian_Alex.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Stammtische im Q3/25 * Aktualisiert*</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/stammtische-im-q3-25-ort-auf-nachfrage</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Offene Stammtische des DIG Aachen e.V. - Ort auf Nachfrage
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Alle Mitglieder und Interessierten sind
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           herzlich eingeladen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          , an den Stammtischen der DIG Aachen teilzunehmen. Sie finden einmal i
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           m Monat statt. Somit sind die
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Termine für das dritte Quartal
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           wie folgt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          10. Juli 2025 um 19.00 Uhr
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          14. August 2025 um
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            18.30 Uhr
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          11. September 2025 um 19.00 Uhr
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Achtung: Die Termine können sich kurzfristig ändern. Mitglieder der DIG Aachen werden rechtzeitig vorher auch per EMail eingeladen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Den Ort erfahren Sie auf Anfrage an
          &#xD;
    &lt;a href="mailto:info@dig-aachen.de" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           info@dig-aachen.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 13 Apr 2025 18:11:25 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/stammtische-im-q3-25-ort-auf-nachfrage</guid>
      <g-custom:tags type="string">Veranstaltungsankündigungen</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/guy-tsror-lyFz8jsZxFg-unsplash.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/guy-tsror-lyFz8jsZxFg-unsplash-5032e977.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wanderausstellung "Antisemitismus für Anfänger"</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/wanderausstellung-antisemitismus-fuer-anfaenger</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Die DIG Aachen lädt ein zur Wanderausstellung "Antisemitismus für Anfänger"
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/wanderausstellung-antisemitismus-myriam-halberstam.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sehr geehrte Damen und Herren,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           als Deutsch-Israelische Gesellschaft Aachen e.V. werden wir im Juni 2025 vom 04.06. bis 30.06. in der Sparkasse Aachen am Elisenbrunnen die Wanderausstellung "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Antisemitismus für Anfänger
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           " präsentieren. Die Ausstellung behandelt auf satirische Weise an Hand von Comics das Thema Antisemitismus. Sie nähert sich der Thematik aus einem auf den ersten Blick eher unerwarteten, letztlich jedoch eindringlichen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blickwinkel. Durch ironische und überspitzte Darstellungen werden alltägliche Reaktionen und Lebensbereiche gezeigt, in denen Judenfeindlichkeit präsent ist. Der Einblick in den Antisemitismus in der Gesellschaft regt dazu an, eigene Stereotype zu hinterfragen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die 25 Cartoons stammen aus der gleichnamigen Anthologie „Antisemitismus für Anfänger“ und laden ein zum herzhaften Lachen über die Antisemiten und den alltäglichen Antisemitismus. Wir hoffen, durch diesen etwas anderen Zugang, das Thema ohne pädagogischen Zeigefinger breiter platzieren zu können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Besonders freuen wir uns, dass die Antisemitismusbeauftragte des Landes NRW, Frau Sylvia Löhrmann, die Schirmherrschaft übernommen hat.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Vernissage wird am Donnerstag, den
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           12.6.2025
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            um 19:00 Uhr mit der Kuratorin Myriam Halberstam stattfinden, die mit einem kurzen Vortrag in die Ausstellung einführen wird.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Musikalisch wird die Vernissage begleitet von dem Aachener a-capella-Chor „Capella a Capella“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit freundlichen Grüßen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Elisabeth Paul, Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Aachen e.V.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 13 Apr 2025 18:10:16 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/wanderausstellung-antisemitismus-fuer-anfaenger</guid>
      <g-custom:tags type="string">Veranstaltungsankündigungen</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/wanderausstellung-antisemitismus-myriam-halberstam.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/wanderausstellung-antisemitismus-myriam-halberstam-088eb968.png">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Stammtische im Q2/25</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/stammtische-im-q2-25-ort-auf-nachfrage</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Offene Stammtische des DIG Aachen e.V. - Ort auf Nachfrage
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Alle Mitglieder und Interessierten sind
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           herzlich eingeladen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          , an den Stammtischen der DIG Aachen teilzunehmen. Sie finden i.d.R. an jedem dritten Donnerstag im Monat statt. Somit sind die
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Termine für das zweite Quartal
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          wie folgt:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            10. April 2025 um 19.00 Uhr
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            22. Mai 2025 um 19.00 Uhr
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Juni-Stammtisch muss wegen einer Parallelveranstaltung noch terminiert werden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          *Hinweis* Bei den Terminen im Q2 gab es leider ein Missverständnis. Sie wurden nun korrigiert. Sollten Sie sich andere Daten notiert haben, dann beachten Sie bitte die hier angegeben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Den Ort erfahren Sie auf Anfrage an
          &#xD;
    &lt;a href="mailto:info@dig-aachen.de" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           info@dig-aachen.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 03 Apr 2025 20:13:16 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/stammtische-im-q2-25-ort-auf-nachfrage</guid>
      <g-custom:tags type="string">Veranstaltungsankündigungen</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/brian-nelson-19b7ZXP2LfQ-unsplash-459fa90b.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/brian-nelson-19b7ZXP2LfQ-unsplash-459fa90b.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Rede der Vorsitzenden im Rahmen der Mahnwache am 27.03.2025</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/rede-der-vorsitzenden-im-rahmen-der-mahnwache-am-27-03-2025</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich möchte Euch alle heute zu unserer Mahnwache begrüßen und Euch und Ihnen für Ihre Treue danken, jeden Donnerstag – seit inzwischen einem Dreivierteljahr – hier zu sein und ein Zeichen zu setzen
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           für die Befreiung der Geiseln,
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           gegen jeden Antisemitismus
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           und auch ein Zeichen der Solidarität mit dem einzigen jüdischen Staat weltweit, und zwar unabhängig von der jeweiligen Regierung.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Israel als sichere Heimstätte für Jüdinnen und Juden, als Lebensversicherung, das war die Idee von Theodor Herzl, dem geistigen Vater, dessen Vision ein demokratischer, säkularer, liberaler jüdischer Staat war. Der Holocaust hatte die Notwendigkeit dieser Sicherheit auf grausame Weise gezeigt und seine Gründung beschleunigt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Noch in der Nacht nach seiner Proklamation wurde Israel von 5 arabischen Nachbarn überfallen. Ihm folgten zahlreiche Kriege. Kurz: Israel kennt keinen Frieden. Im Mai feiern wir seinen 77. Geburtstag und ein Friede ist weiterhin nicht in Sicht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch was am 07. Oktober 2023 geschah, übertrifft jede Horrorvorstellung. Ein Massaker an Zivilist*innen, an Jugendlichen, Männern, Frauen, Alten, Kindern, ja sogar Babys und Ungeborenen, kurz: an allen jüdischen oder jüdisch gedachten Menschen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es war der größte Massenmord an Jüdinnen und Juden seit der Schoah und bei vielen Israelis wird dies Ereignis inzwischen als Holocaust bezeichnet. Das ist genozidal; das ist eliminatorischer Antisemitismus in seiner reinsten Form. Das ist kein Freiheitskampf und schon gar kein Aufbegehren oder Kritik am Staat Israel.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und die entsetzlichen Gräueltaten, die kaum auszuhalten sind, geköpfte Babys, gelynchte junge Menschen, die fröhlich ein Friedensfest feierten, einige mit Palästinensertüchern geschmückt als Zeichen der Solidarität, entführte Menschen als Trophäen zur Schau gestellt, gequält, gedemütigt, vergewaltigt, und Peiniger, die sich an ihren Qualen ergötzen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und diese Taten waren nicht die Exzesse Einzelner, nein, es waren die Taten tausender Menschen, die ihr ganzes Leben lang mit Hass indoktriniert wurden. Menschen, die aufgefordert waren, ihre schlimmsten Hassfantasien auszuleben, und zwar organisiert, befehligt, gesteuert und gefeiert von der Hamas mit Unterstützung des Iran.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mir ist es wichtig, dies noch einmal zu erwähnen, um das, was seither geschah zu kontextualisieren:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Etwas mehr als eine Woche ist es her, dass Israel seine militärischen Operationen gegen die Hamas im Gazastreifen wieder aufgenommen hat, nachdem es von Gaza, vom Jemen und vom Libanon aus wieder beschossen wurde. Und schon ist alles wieder beim Alten: Die UNO verurteilt Israel, ein großer Teil der Medien verbreitet wieder Hamas-Propagandazahlen und bezichtigt Israel, einen Vernichtungskrieg gegen die palästinensische Bevölkerung zu führen.  
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die tatsächlichen Livestreams aus der Zeit des Waffenstillstands, in denen sich Hamas-Terroristen ihrer Verbrechen brüsteten, das von ihnen verantwortete Leid im Gazastreifen als großen Triumph feierten und israelische Geiseln in obszönen Inszenierungen zur Schau stellten, waren bemerkenswert schnell wieder vergessen und kaum jemand scheint sich an dem üblen Schauspiel zu stoßen, das über die Bühne ging, als der Waffenstillstand zu Ende war.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der aus dem Gazastreifen geflüchtete Hamas-Gegner Hamza Howidy fasste es in einem Facebook-Posting treffend zusammen:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           »Noch vor wenigen Wochen, während der Geiselbefreiungen, veranstalteten sie große Militärparaden, marschierten in voller Uniform, die Waffen gut sichtbar, und feierten, als hätten sie den Sieg errungen. Sie wollten gesehen werden, Stärke ausstrahlen, da sie wussten, dass sie unter dem Waffenstillstand in Sicherheit waren. Sie genossen die Aufmerksamkeit und führten ihre Macht vor den Kameras vor.
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Aber jetzt? Weg. Dieselben Kämpfer, die sich gerade noch am helllichten Tag brüsteten, sind in der Bevölkerung verschwunden. Die Uniformen sind abgelegt, die Waffen versteckt, und wieder einmal sind es die einfachen Menschen im Gazastreifen, die den Folgen des Kriegs ausgesetzt sind, während die Hamas-Führer wieder in ihre Tunnel kriechen, sicher vor der Zerstörung, die sie verursacht haben. Das ist das Muster: Provozieren, eskalieren und dann verschwinden. Sie entfachen einen Krieg in dem Wissen, dass die Zivilbevölkerung die Kosten tragen wird, und verschwinden dann, wenn der wahre Preis fällig wird.«
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und wer kein Zivilist ist, wird dank williger Helfer einfach zu einem gemacht, um Israel an den Pranger zu stellen. So etwa Hossam Shabat, der angeblich getötet worden sei, bloß weil er Al-Jazeera-Journalist war. Dass dieser »Journalist« nicht nur den gesamten Krieg über Lügen in die Welt setzte, und nicht nur »Journalist« war, sondern Kämpfer der Terrororganisation somit ein völlig legitimes militärisches Ziel war, das wird von in der Berichterstattung einfach unterschlagen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Inzwischen machen Nachrichten neue Hoffnung von  Tausenden Menschen, die im Gazastreifen auf die Straßen gehen, um mit Parolen wie »Raus mit der Hamas« und »Weg mit Al-Jazeera« ein Ende der Unterdrückung durch die Terrororganisation fordern.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Man kann den Mut der Demonstrant*innen nicht hoch genug werten und sie genießen unsere volle Solidarität. Wir haben unser Mitgefühl für die Palästinenser*innen immer zum Ausdruck gebracht und ihnen unsere Unterstützung zugesichert, wenn sie sich gegen die Hamas stellen, die sei ebenso zu Opfern macht, wie Israel und Jüdinnen und Juden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich möchte aber die Rolle der israelischen Regierung nicht unerwähnt lassen, die nicht das Schicksal der Geiseln im Blick hat, sondern ihr eigenes Überleben. Mit der Entlassung des Chefs des Inlandgeheimdienstes Ronen Bar, der eine Untersuchungskommission zu den Versäumnissen des 7.Oktobers einrichten wollte und der angekündigten Entlassung der Generalstaatsanwältin Gali Baharav-Miara, die sich vor Bar stellt, führt er die von ihm initiierte Justizreform fort, die die israelische Demokratie gefährdet.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Oliver Vrankovic, deutsch-israelischen Aktivist, sagt dazu: „Die von ihren Umsturzplänen besoffene Regierung um den Premier mit den Katar Connections in seinem Büro geht aufs Ganze und nimmt den Schimmer der Hoffnung auf bessere Zeiten inmitten des anhaltenden Alptraums. Zehntausende israelische Patrioten demonstrieren seit einer Woche jeden Tag für Demokratie und Rechtsstaat und für  die Freilassung der Geiseln.“ 
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Heute Abend wird es wieder eine große Demonstration in Tel Aviv geben.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Ihnen allen und den mutigen Demonstrierenden im Gazastreifen gilt unsere uneingeschränkte Solidarität.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 03 Apr 2025 20:05:20 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/rede-der-vorsitzenden-im-rahmen-der-mahnwache-am-27-03-2025</guid>
      <g-custom:tags type="string">rede</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/Elisabeth-hochkant-533cee2b.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Stellungnahme zu Trumps Plänen für Gaza</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/stellungnahme-der-dig-zu-trumps-plaenen-fuer-gaza</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Trumps Plan für Gaza widerspricht dem Völkerrecht, da eine freiwillige Räumung des Gazastreifens mehr als unwahrscheinlich ist und eine Zwangsräumung einer ethnischen Säuberung gleichkäme.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Gazastreifen gehört nicht zu den USA und auch nicht zu Israel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir halten an der Vision einer Zweistaatenlösung fest, wobei der Gazastreifen und das Westjordanland Teile eines palästinensischen Staates sein werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Daher lehnen wir die Pläne der rechten Regierung Netanjahus ab, das Westjordanland und den Gazastreifen zu besiedeln, ebenso wie die Aktivitäten rechter Siedler*innen im Westjordanland.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auf dem Weg zu einer Zweistaatenlösung gibt es aber viele Hindernisse, die zu beseitigen sind. Ein „weiter so“ kann es nicht geben
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am wichtigsten ist die Bekämpfung der Hamas und ein Betätigungsverbot des UNRWA. Das UNRWA hat Hamas-Terroristen als Mitarbeiter, es hat Hamas-Mitglieder als Leistungsempfänger, das UNRWA stellte der Hamas seine Einrichtungen als militärische Infrastruktur zur Verfügung.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Wer das UNRWA finanziert, investiert in die Wiederauferstehung der Hamas als die Ordnungsmacht im Gaza-Streifen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ebenso wichtig ist eine „Enthamasierung“ der Bevölkerung, die unbedingte Voraussetzung ist für ein friedliches Nebeneinander eines jüdischen und eines palästinensischen demokratischen Staates.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine Zerstörung der militärischen Infrastruktur der Hamas, die sich unter zivilen Einrichtungen befindet, ist Voraussetzung für den Aufbau des Gazastreifens.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Daher ist die schlichte Rückkehr der Palästinenser in den Norden des Gazastreifens und der Wiederaufbau ihrer Häuser über den teilweise intakten unterirdischen Tunneln keine Option
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Für den Wiederaufbau des Gazastreifens ist die temporäre Umsiedlung, wie sie auch den Bewohner*innen der zerstörten Kibbuze zugemutet wurde, unerlässlich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dies zu bewerkstelligen und die Bevölkerung von dieser Notwendigkeit zu überzeugen kann mit Sicherheit nicht die USA und einem Trump gelingen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als Garantiemacht für einen friedlichen Aufbau des Gazastreifens könnten die USA eine konstruktive Rolle spielen, gemeinsam mit weiteren Akteuren, die von beiden Seiten respektiert werden. Dies könnte eine Chance für eine neue zivile Ordnung und den Wiederaufbau des Gazastreifens darstellen. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei einem Wiederaufbau Gazas muss das Trauma der israelischen Bevölkerung zwingend mitgedacht werden, die der permanenten Drohung der Hamas, ein Massaker wie das des 7.10. zu wiederholen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Inszenierung der Freilassung der ersten Geiseln im Rahmen der aktuellen Vereinbarung zeigt den Anspruch der Hamas, den öffentlichen Raum und die Ordnung im Gaza-Streifen wieder zu beherrschen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ohne eine zivile Ordnung im Gaza-Streifen und eine Entmachtung der Hamas gibt es keine Zweistaatenlösung. Wer richtigerweise fordert, „dass die Terroristen der Hamas in Gaza in Zukunft keine Rolle mehr spielen dürfen”, muss sagen, wie dieses Ziel zu erreichen ist.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 10 Feb 2025 07:55:13 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Rede anlässlich der Gedenkveranstaltung in der Citykirche am 26.1.25</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/rede-anlaesslich-der-gedenkveranstaltung-in-der-citykirche</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Die Rede der Vorsitzenden der DIG Aachen, Elisabeth Paul, anlässlich der Gedenkfeier zur Befreiung des Vernichtunsgslagers Auschwitz-Birkenau vor 80 Jahren 
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Morgen vor 80 Jahren wurde das KZ Auschwitz von den Alliierten befreit. Auschwitz ist das Symbol für den Holocaust, für Menschenverachtung, für Entmenschlichung, für  einen kaltblütigen, industriellen Massenmord an den europäischen Jüdinnen und Juden, für einen einzigartigen Zivilisationsbruch in der Geschichte, der  mit nichts vergleichbar ist.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und dieser Zivilisationsbruch hatte eine Vorgeschichte: sie begann mit Ausgrenzung, mit Markierung von Menschen, mit bösen Geschichten über diese Menschen, mit Entmenschlichung und Verfolgung, mit dem Boykott jüdischer Einrichtungen und endete schließlich in der massenhaften industriell organisierten Vernichtung von 6 Millionen Jüdinnen und Juden, mit der Vernichtung von 5 600 Sinti und  Roma,  mit der Vernichtung sogenannter Asozialer, Zeugen Jehovas, Homosexueller, Kommunist*innen, Behinderter, kurz, aller Andersdenkenden, und derer, die nicht in das perverse, menschenverachtende völkische Konzept passten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           Und diese Ideologie war festgeschrieben in Hitlers „Mein Kampf“, in dem er seine völkischen und menschenverachtenden Hasstiraden auf die Juden ausführte. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und die Geschichte zeigt,  dass aus dieser Ideologie konkrete Politik wurde, grausame Realität, wie wir alle wissen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und es brauchte ganze 52 Tage, um aus einer Republik eine Diktatur zu machen
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So etwas darf NIE WIEDER geschehen, und deshalb sind wir alle heute hier!
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Nie wieder ist jetzt“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Wehret den Anfängen“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das sind Slogans, die nicht sinnentleert werden dürfen 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Von Primo Levi, einem jüdischen Schriftsteller und Holocaustüberlebenden, stammt der Satz: “Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen.“ 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und   wir müssen uns fragen:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          kann so etwas wirklich nie wieder geschehen?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          wird so etwas nie wieder geschehen,
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Haben wir der Anfänge gewährt oder sind wir schon wieder mittendrin
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Haben wir zu sehr geschwiegen?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Haben wir zu viel zu- oder weggeschaut?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Haben wir zu wenig entgegengesetzt?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn Jüdinnen und Juden sich nicht mehr trauen, eine Kippa oder einen Davidstern zu tragen
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn es gefährlich ist, in der Öffentlichkeit Hebräisch zu sprechen
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn Jüdinnen und Juden für die Politik Israels verantwortlich gemacht werden
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn jüdische Einrichtungen angegriffen werden oder als jüdisch markiert werden
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn jüdische Einrichtungen, SchriftstellerInnen oder Künstler*innen boykottiert werden
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn Unis zu Angsträumen für jüdische Studierende werden
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Kurz: wenn Jüdinnen und Juden zu Parias erklärt werden und ihnen jegliche Empathie verweigert wird
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Holocaust, die Shoah ist präzedenzlos und mit nichts vergleichbar! Und  dennoch stellt sich die Frage nach Kontinuitätssträngen, die der Shoah zu Grunde lagen und die auch heute noch virulent sind.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So schreibt Esther Schapira, eine jüdische Journalistin und Filmemacherin in der jüngsten Ausgabe der Jüdischen Allgemeinen: „Bislang war die Schoa die biografische und historische Wegmarkierung aller Nachgeborenen. Sie teilte unser Leben in ein „Davor“ und „Danach“. Nun kommt eine weitere hinzu. „Das schlimmste Massaker seit der Schoa“  ………… Bei aller Singularität der Schoa gibt es Assoziationen, die nicht mehr verschwinden werden: Der Blick in den Abgrund der Grausamkeit. Der Stolz der Mörder auf ihre Tat. Der Hass, der alle Juden trifft. Der Kampf ums Weiterleben und die Rückkehr ins Weiterleben nach dem Überleben.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Seit dem 7. Oktober, dem bestialischen Massaker der Hamas, gibt es weltweit einen nie da gewesenen, offenen Antisemitismus in all seinen Erscheinungsformen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Teile der Linken verbünden sich mit islamistischen Kräften
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Rechtsradikale generieren sich vordergründig als Schützer*innen jüdischen Lebens, was nur als Spaltungsversuch verstanden werden kann und in  klarem Widerspruch steht zu 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Forderung nach einer  erinnerungspolitischen 180-Grad-Wende
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          oder der Bezeichnung der Shoah als Fliegenschiss und 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          das Holocaustmahnmahl als Denkmal der Schande. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Bezeichnung der NS-Zeit als einen Vogelschiss in der Geschichte
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Verwendung antisemitischer Chiffren, wie den Globalisten hat Hochkonjunktur in unterschiedlichsten Milieus.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und die Wahlerfolge rechtsextremer Parteien zeigen, dass diese Ideologie in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Als DIG sehen wir es als unsere historische Verantwortung, uns solidarisch an die Seite Israels, den einzigen jüdischen Staat weltweit zu stellen, den Staat der Holocaustüberlebenden und deren Nachkommen und zwar unabhängig von der jeweiligen Regierung.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die zionistische Idee eines jüdischen Staates als Heimstätte aller Jüdinnen und Juden, sozusagen als Lebensversicherung, ist Folge jahrtausendalter Verfolgung weltweit und wurde  durch den Holocaust beschleunigt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Heute erscheint die Idee eines solchen Staates notwendiger denn je und dennoch ist seine  Existenz so gefährdet, wie noch nie seit seinem Bestehen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Heute begehen wir das Gedenken an den Holocaust und sind bereit, unsere Lehren und unsere Verantwortung daraus zu ziehen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir treten gegen Rassismus und jede Form des Antisemitismus auf, gleich ob sie von rechts, von links, aus religiösen Kontexten oder aus der Mitte der Gesellschaft kommt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          DAFÜR STEHEN WIR HEUTE HIER, GEMEINSAM MIT VIELEN MENSCHEN IN GANZ DEUTSCHLAND!
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          NIE WIEDER IST JETZT!
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 28 Jan 2025 08:14:52 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Nächste Stammtische - Ort auf Nachfrage</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/stammtische</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Nächste Stammtische - Ort auf Nachfrage
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         23.1 19.00 Uhr
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          20.2 19.00 Uhr
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          20.3 19.00 Uhr
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           10.4 19.00 Uhr 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 22 Jan 2025 13:56:27 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Veranstaltungsankündigungen</g-custom:tags>
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    </item>
    <item>
      <title>"September 5" - Kooperation der DIG Aachen mit dem Apollo Kino</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/september-5-kooperation-der-dig-aachen-mit-dem-apollo-kino</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         September 5 - "Kino im Dialog"  - Kooperation zwischen DIG Aachen und Apollo-Kino Aachen
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Am Donnerstag, den 16.1. wurde im Apollo-Kino der Film „September 5“ in Kooperation mit der DIG Aachen e.V. im Rahmen des Formats „Kino im Dialog“ gezeigt. 50 bis 60 Anwesende  folgten der  anschließenden einstündigen Diskussion, die von Richard Gebhardt, politischer Bildner und Publizist und Jonas Paul, Politologe und Mitglied unseres Vorstands moderiert wurde. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bei dem einleitenden kurzen Dialog zwischen den Moderatoren wurden Aspekte der ethischen Verantwortung von Medien, der Wirkmacht von Bildern und deren Entwicklung seit den 1970er Jahren bis heute vertieft. Außerdem wurden die Bezüge der Terroristen des „schwarzen Septembers“ zu RAF-Terroristen und zu Rechtsradikalen, wie der Wehrsportgruppe Hoffmann thematisiert, die zeigen, wie damals wie heute Antisemitismus als Klammer zwischen allen Milieus von rechts über die Mitte bis links virulent sind.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bei der anschließenden sehr konstruktiven Diskussion kamen vor allem persönliche Bezüge und Erinnerungen  zur Sprache, die teilweise sehr emotional waren und Betroffenheiten zum Ausdruck brachten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/10751.jpeg" length="166200" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 22 Jan 2025 13:44:05 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Veranstaltungsberichte</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Gedenkveranstaltung am Sonntag, 26.01.2024 in der Citykirche</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/gedenkveranstaltung-am-sonntag-26-01-2024-in-der-citykirche</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
          Gedenkfeier anlässlich der Befreiung des Vernichtunsgslagers Auschwitz-Birkenau vor 80 Jahren -  26.01.25 15:00 bis 16.30 
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Im Rahmen der Gedenkfeier erinnern biografische Skizzen an ermordete Aachener Juden und Jüdinnen, .  Musikalisch wird die Veranstaltung durch die Klezmer-Band „Dance of Joy“ begleitet.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 22 Jan 2025 13:40:28 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Veranstaltungsankündigungen</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>16.01.25 19.00 Uhr im Apollo - "Kino im Dialog"</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/16-01-25-19-00-uhr-im-apollo-kino-im-dialog</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          "Kino im Dialog"  - Veranstaltung in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Aachen e.V.
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Vorstellung des Films "September 5" 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zu Gast:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Richard Gebhardt, Politischer Bildner und Journalist
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jonas Paul, Politologe und Mitglied im Vorstand der DIG Aachen
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         München, 5. September 1972, zehnter Wettkampftag der Olympischen Sommerspiele. Erstmals seit 1936 wieder in Deutschland, sollten es die „heiteren Spiele“ werden und der Welt das Bild eines neuen, liberalen Deutschlands vermitteln. Doch um 4.40 Uhr hört die Frühschicht des amerikanischen Senders ABC Schüsse aus dem nahe gelegenen Olympischen Dorf. Eine Gruppe palästinensischer Terroristen hat elf Mitglieder der israelischen Mannschaft als Geiseln genommen. Gegen den Widerstand der eigenen Nachrichtenabteilung berichtet das ABC-Sports-Team Live über die 21-stündige Geiselnahme.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Erzählt wird die Geschichte von Geoff (John Magaro), einem jungen, ehrgeizigen Producer, der sich bei seinem Chef, dem legendären Roone Arledge (Peter Sarsgaard), beweisen will. Mit Hilfe der deutschen Dolmetscherin Marianne (Leonie Benesch) übernimmt Geoff unerwartet die Leitung der Live-Sendung. Während die Zeit drängt, widersprüchliche Gerüchte die Runde machen und das Leben der Geiseln auf dem Spiel steht, muss Geoff schwierige Entscheidungen treffen und sich mit seinem eigenen moralischen Kompass auseinandersetzen. Wie soll man über eine solche Situation berichten, wenn die Täter die mediale Aufmerksamkeit für ihre Zwecke nutzen?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Link zur Veranstaltung und Ticketkauf:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://apollo-aachen.de/september-5/"&gt;&#xD;
      
           https://apollo-aachen.de/september-5/
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 09 Jan 2025 09:54:55 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Veranstaltungsankündigungen</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ausstellung in der Citykirche „GESICHTER UND SCHICKSALE. JÜDISCHE AACHENERINNEN UND AACHENER – VERFOLGT UND ERMORDET“</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/ausstellung-in-der-citykirche-gesichter-und-schicksale-juedische-aachenerinnen-und-aachener-verfolgt-und-ermordet</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Ausstellung:
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „GESICHTER UND SCHICKSALE. JÜDISCHE AACHENERINNEN UND AACHENER – VERFOLGT UND ERMORDET“ 
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/DSC_0051.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Am Montag, den 4. November wurde die Ausstellung:
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „GESICHTER UND SCHICKSALE. JÜDISCHE AACHENERINNEN UND AACHENER – VERFOLGT UND ERMORDET“ 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          in der Citykirche mit einer Vernissage eröffnet.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Ausstellung war bis zum 18.11.2024 zu sehen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 14 Dec 2024 10:23:59 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/ausstellung-in-der-citykirche-gesichter-und-schicksale-juedische-aachenerinnen-und-aachener-verfolgt-und-ermordet</guid>
      <g-custom:tags type="string">Veranstaltungsberichte</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/DSC_0045.JPG">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/DSC_0045.JPG">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Nachtrag zur Gedenkveranstaltung am 7.10.24 in der Citykirche</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/nachtrag-zur-gedenkveranstaltung-am-7-10-24-in-der-citykirche</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Essay von Christoph David Piorkowski basierend auf seiner Rede am 7.10.24 in der Citykirche
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/AD_4nXeV8PRVw2LKpXJWYyCqz4WvNnk45W1s0WU3J3lV2vfzweO5RP2_kI88X-Mxm_PeyTIFscYXE3t7Dh2bR8dEtJHAOFHraYPaKx43_PR3SPFbEJv2KmgPWUK2.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Dieser Essay basiert auf der Rede, die Christoph David Piorkowski auf der Gedenkveranstaltung der DIG Aachen anlässlich des ersten Jahrestages des 7. Oktober gehalten hat.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Die Antisemiten werden den Juden den 7. Oktober nicht verzeihen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mit dem 7. Oktober 2023 ist für Juden und antisemitismuskritische Menschen ein neues Zeitalter angebrochen. Das geistige Virus des Judenhasses hat eine neue Mutationsstufe erreicht. 
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Essay.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Von Christoph David Piorkowski
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mit dem genozidalen Massaker der Hamas – einem Ereignis, das bis heute keinen Begriff gefunden hat, der die Spezifik dieses grausamen Verbrechens adäquat zu bezeichnen vermöchte – mit dem 7. Oktober 2023 also sind Jüdinnen und Juden überall auf dem Globus in einer veränderten Welt aufgewacht. Natürlich hat sich das Ressentiment auch vor diesem Tag allenthalten geäußert – insofern ist 10/7 keine bloße Zäsur. Und doch, so scheint es vielen Betroffenen, ist in der Folge etwas anders geworden, Antisemitismus als Virus des Geistes hat eine neue Mutationsstufe erreicht; für den Großteil der Menschheit war der 7. Oktober spätestens am 8. Oktober vorüber, für Juden und mit Juden solidarische Personen hat der 7. Oktober an jenem Tag begonnen – seither ist jeden Tag 7. Oktober.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Selbst-Gerechten unter den Völkern blieben keine 24 Stunden lang stumm. Die Leichen des antisemitischen Massakers, das die Hamas in Israel verübt hat, waren noch nicht einmal sämtlich geborgen, da startete in zahllosen Ländern der Welt schon die schuldprojektive Empörungsmaschine. Angesichts der antizipierten Vergeltung, die Israel in Gaza wohl ausüben würde, fantasierten die notorischen Israelhasser schon von einem Genozid an Palästinensern, noch bevor die IDF ihren Marschbefehl erhielt. Selbst durch Massenvergewaltigung und Folterung von Frauen oder das Töten von Kindern im Beisein ihrer Eltern wurde das binäre Wahrnehmungsmuster, in dem die Israelis als bösartige Täter und die Palästinenser bloß als Opfer erscheinen, vielen Menschen nicht als das offenbar, was es ist: Das Produkt eines antisemitischen Wahns, einer Ideologie, in welcher „die Juden“ auf alle Zeit die Rolle des Bösen bekleiden.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das antijüdische Ressentiment folgt keiner einfachen Abwertungsformel, ist anders gelagert als klassischer Rassismus. Antisemitismus definiert seine Objekte als schwach und übermächtig zugleich. Die Juden werden zwar als Schädlinge gedeutet, doch auch als heimliche Herrscher der Welt. So ist Antisemitismus kein bloßes Vorurteil, sondern eine Ideologie mit Allerklärungsanspruch, die ein gesundes und grundgutes Volk mit einer krankhaften und bösen Elite kontrastiert – oder auch die reinen Indigenen Palästinas mit den angeblich „raumfremden“ Kolonisatoren.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wo rassistische Projektionen ihre Objekte vornehmlich abwerten, gilt „der Jude“ als nachgerade teuflischer Frevler, als Urgrund und Prinzip alles Bösen auf der Welt, als ein Zerstörer der natürlichen Ordnung, und nicht zu akzeptierende Form der Existenz. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Seit dem Holocaust zeigt sich Antisemitismus indes häufig in einer sich selbst verleugnenden und mithin oberflächlich camouflierten Form. Seine aktuell häufigste Artikulation findet er in sogenannter „Israelkritik“, in der klassisch antisemitische Motive wie Kindermord, Rachsucht, Medienkontrolle, Zersetzung, Täuschung und heimliche Machenschaften häufig eins zu eins aufzufinden sind – wie etwa die umfangreichen empirischen Studien der Kognitionswissenschaftlerin Monika Schwarz-Friesel illustrieren. So lässt sich das Ressentiment artikulieren, ohne „die Juden“ beim Namen zu nennen. Im „Palli-Washing“ des Antisemitismus zeigt sich die Umweg-Kommunikation des postnazistischen Antisemitismus, der sich als moralische Haltung verkauft. Léon Poliakov erklärte zu Recht, Israel sei heute der „kollektive Jude“, ja gleichsam der „Jude unter den Staaten.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dabei wird Judenhass immer zu Notwehr erklärt, ist geprägt durch die Umkehr von Täter und Opfer – wie einst Adorno und Horkheimer schrieben, werden die Juden vom absolut Bösen als das absolut Böse gebrandmarkt. Dieses Muster des völkischen Antisemitismus lässt sich auch auf den von Islamisten übertragen, welche sich als Schüler der Nazis offenbaren, die sich anschickten, Teile der arabischen Welt in den 1930er und 40er Jahren verschwörungsantisemitisch zu verhetzen – wodurch der Antisemitismus auch zur maßgeblichen Ursache (und nicht bloß zur Wirkung) des Nahostkonflikts wurde.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Wille zur Vernichtung des „Zersetzers der Ordnung“ und personifizierten Prinzips der Moderne, des Sündenbocks für alle Verwerfungen der Welt wird den Objekten dieses uralten Hasses in pathisch-projektiver Weise unterstellt. So scheint es legitim eben diese zu vernichten. Wenn sie sich dann wehren, und sei es mit Krieg, fühlt sich der antisemitische Geist in seiner krankhaften Wahrnehmung bestätigt, dass die Juden die eigentlichen Völkermörder seien. Dabei steht dieser hyperbolisierende Vorwurf bereits seit etlichen Jahren im Raum, dafür braucht es den aktuellen Gaza-Krieg nicht, der zwar auf rücksichtslose Weise geführt wird, doch sicher keine Absicht zur Vernichtung impliziert. Das Narrativ ist gefeit gegen jede Empirie. Der Hasser schnappt nach jedem empirischen Krümel, der ihn in seiner wahnhaften Weltsicht bestätigt, doch käme er auch ohne Erfahrungssplitter aus. Im Maschinenraum des Geistes werden im Akkord die gleichen projektiven Bilder produziert, die fremde Erfahrung mit Bekanntem ummantelt, bis sie sich in letzterem aufgelöst hat. Statt einer mimetischen Annäherung der Wahrnehmung an die Wirklichkeit, wird eine Identifikation des Wirklichen mit der – ob der Macht des antisemitischen Ressentiments – vor jeder Erfahrung installierten Wahrnehmungsapparatur vollzogen. Oder wie Jean-Paul Sartre formulierte: Nicht die Erfahrung schafft das Bild vom Juden, sondern das Vorurteil fälscht die Erfahrung.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dabei können es Antisemiten nicht ertragen, Jüdinnen und Juden als Opfer zu erleben. So erklärt sich der gleichsam pathologische Reflex, die Shoah und nun auch den 7. Oktober zu verleugnen oder zu bagatellisieren – das Pogrom gar als Akt der Befreiung zu feiern.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Man muss sich das klarmachen: Die Hamas hat ihre Grausamkeit dokumentiert, sie hat die Bilder ihres Menschheitsverbrechens als Fortsetzung dieses Verbrechens benutzt, die Videos der Gräuel als Waffen verwendet, um das jüdische Trauma-Gedächtnis zu treffen. Die Botschaft des Terrors war unmissverständlich: „Ihr seid auf alle Zeit von Vernichtung bedroht. In eurer vermeintlichen Schutzstätte genauso, wie an jedem anderen Ort auf der Welt“. Nicht von ungefähr haben die Hamas-Terroristen eine Woche nach dem 7. Oktober den sogenannten „Tag des Zorns“ ausgerufen und Jüdinnen und Juden zu Freiwild erklärt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dann aber passierte folgendes: Trotz oder vielmehr wegen der öffentlichen Verlautbarung ihrer genozidalen Absichten, hat die islamistische Mörderbande ihre Bildpolitik bald radikal geändert. Nun postete man nicht mehr die Fotos von gefolterten Frauen, denen man eine Kugel in den Intimbereich geschossen hatte, sondern jene von totgebombten Kindern in Gaza. Die Hamas und ihre antisemitische Schutzmacht, das klerikal-faschistische Mullah-Regime, scheinen sich mit Blick auf die jüdischem Leben gegenüber völlig empathielose Reaktionsweise weitester Teile der Weltöffentlichkeit – die sich höchstens kurz an den Hamas-Gräuel störte und anschließend den Judenstaat dämonisierte – von Anfang an sicher gewesen zu sein. Man konnte sich das öffentliche Massaker leisten, und wusste, dass man schließlich doch als Opfer gelten würde.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bald wurde von den großen Medienhäusern der Welt, von New York Times, CNN, BBC und vielen anderen fast ausschließlich über das Leiden der palästinensischen Bevölkerung berichtet, während der 7. Oktober und die israelischen Geiseln allerhöchstens noch als Fußnote vorkamen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die für den Antisemitismus maßgebliche Umkehr von Täter und Opfer, von Ursache und Wirkung findet sich nicht zuletzt in den Nahost-Diskursen der seriösen bürgerlichen Mitte der Gesellschaft – auch dieser Tage wird das allenthalben offenbar.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Gros der Rezeption auch westlicher Medien des Krieges zwischen Israel und Hisbollah, stempelt den jüdischen Staat zum Aggressor, der den Konflikt nun grausam eskaliere. Dass die vernichtungsantisemitische Hisbollah – ein Export der islamischen Revolution – vor allem deshalb ins Leben gerufen wurde, um als Proxy der Mullahs gegen Israel zu kämpfen, und die radikal-islamistische Miliz aus dem Libanon fast jeden Tag Raketen abfeuert, scheint für viele Menschen dabei kaum von Belang. So wie im Nahost-Diskurs selten erwähnt wird, dass die Nakba – die Flucht und Vertreibung von etwa 700.000 Palästinensern – sich in Reaktion auf den Angriffskrieg vollzog, den ein breites Bündnis aus arabischen Staaten gleich nach der Staatsgründung Israels vom Zaun brach. Als wäre es die jüdische Seite gewesen, die den Teilungsplan der Vereinten Nationen von 1947 abgelehnt hätte – der Jischuv war es, der die Zwei-Staaten-Lösung wollte, die arabische Seite aber lehnte sie ab, man wollte keine jüdische Präsenz in Palästina. Und viele wollen diese bis heute nicht dulden: So stimmen nach neueren Umfragen zum Beispiel 77,7 Prozent der Menschen im Westjordanland und 70,4 Prozent der Menschen in Gaza einer rein palästinensischen Einstaatenlösung zu, also einer, die auch einen solchen Staat ablehnt, in dem beide Völker zusammenleben würden. „From the river to the sea“ meint Vertreibung und Vernichtung.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die jüdisch-israelische Sicht auf die Dinge, die Notwendigkeit, das Überleben zu sichern, der Umstand, dass der einzige jüdische Staat mit der Größe des deutschen Bundeslands Hessen seit seiner Gründung von Vernichtung bedroht ist und es sich nicht leisten kann, Kriege zu verlieren – all das spielt in vielen Berichten keine Rolle.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Um hier nicht missverstanden zu werden: Das Leiden der Menschen in Gaza ist furchtbar, jedes tote Kind ist eines zu viel, und auf jeden Fall muss man vieles an der israelischen Kriegsführung, an der Regierung Netanjahu und auch an der Gewalt rechtsreligiöser Siedler im Westjordanland kritisieren. Doch die Antisemiten von rechts und links, aus der Mitte und aus dem islamistischen Lager interessieren sich nicht für die Kinder in Gaza, die die Hamas als Schutzschild missbraucht. Sie sind bloß ein nützliches Mittel zum Zweck, um Hass mit Humanität zu ummanteln und den Antisemitismus als ehrbar auszugeben. Beinahe obsessiv haben Organe der UN, weite Teile der weltweiten Presse, Kunstszenen sowie akademische Milieus auf Israels Einmarsch in Gaza gestarrt. Keine andere Gewalt auf der Welt produziert eine so intensive Empörung. „No Jews, no News“ ist der implizite Leitfaden antisemitischer Affektökonomie. Israelbezogener Antisemitismus grassiert auch ohne das Leiden in Gaza. Er stellt sich an diesem lediglich scharf, um sich dann hemmungslos auszuagieren. So waren die Bomben ein beruhigender Balsam für irritierte antisemitische Seelen. Die kognitiven Dissonanzen, die die Nachricht von enthaupteten Babys womöglich bei manchen notorischen Israelhassern bewirkt hatte, waren augenblicklich aufgelöst. Endlich schien die empirische Welt wieder komplett mit der ideologischen Betrachtung versöhnt. Gut war wieder gut, und Böse wieder böse. 
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  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Welche Wirkungen haben die Attacke der Hamas, und die israelische Antwort darauf, in Gesellschaften rund um den Globus entfaltet?
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  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          10/7 hat die traurige Erkenntnis bestätigt, dass selbst ein eliminatorischer Antisemitismus, vor dessen Grausamkeit die menschliche Sprache versagt, weiteren Antisemitismus erzeugt, anstatt dessen Kritik durch die Mehrheitsgesellschaft. 
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  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der antisemitische Vernichtungsexzess, den die Hamas in aller Offenheit vollführt hat, und der ihre bereits in der Gründungscharta freimütig publizierte Absicht widerspiegelt, hat bei den allermeisten Menschen auf dem Globus gerade nicht dazu geführt, sich gegen Judenhass zu stellen. Stattdessen verzeichnen etwa jüdische Museen seit dem 7. Oktober einen Rückgang der Besucher. Stattdessen vernimmt man ein dröhnendes Schweigen, auch von Menschen, die man eigentlich als Freunde vermeinte. Stattdessen bricht das schwelende Ressentiment in den verschiedensten Segmenten der Gesellschaft nun immer aggressiver und unverhohlener auf. Der Judenhass des Einen führt zum Judenhass des Nächsten, die Mauern der postnazionalsozialistischen Tabuzone offener Feindschaft gegen Juden waren immer schon wacklig und stürzen jetzt ein.
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  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Klima ist schon vor 10/7 rauer geworden: Laut einer Studie der EU-Agentur für Grundrechte (FRA) haben 80 Prozent der europäischen Juden in den letzten Jahren einen deutlichen Anstieg antijüdischen Hasses erlebt. Alle diesbezüglichen Erhebungen zeigen, dass sich die Lage nun noch einmal verschärft. Wir erleben in Europa und den USA eine Flutwelle antisemitischer Gewalt, wie seit 1945 nicht mehr. Von Judenhass getragene Großdemonstrationen in Städten wie London, Paris oder Berlin, wo „antiimperialistische“ Linke mit Islamisten im Gleichschritt marschieren, während die postkolonial geprägte Academia der selbstgerechten Rage der Straße sekundiert. Gewalt gegen jüdische Einrichtungen, Schändungen von Orten des Holocaustgedenkens. Bedrohungen von und Angriffe auf jüdische Studenten und jüdische Schüler, sowie Journalisten und Politikerinnen, die sich gegen Judenhass positionieren. Markierungen von Häusern, die von Juden bewohnt werden, Brandanschläge auf Synagogen und antisemitismuskritische Einrichtungen, Mobbing und entgrenzte Hasspropaganda auf Tik Tok, Instagram, Youtube und X. Aktuell wird eine ganze Generation auf Tik Tok und Co. in den Kaninchenbau antisemitischer Verschwörungsmythen hineingetrieben. Insbesondere jüngere Menschen, so zeigen es Umfragen aus den USA, neigen dazu, Israel zu dämonisieren.
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  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was wir leider wenig bis gar nicht erleben, sind große Solidaritätsdemonstrationen, auf denen nichtjüdische Menschen den Terror der Hamas und den Terror von Antisemiten in Europa als solchen benennen und dagegen aufbegehren. Stattdessen zieht überall der Mob durch die Straßen, judenfeindliche Symbole und Parolen sind im öffentlichen Raum oft normalisiert, nicht zuletzt an zahlreichen Universitäten, die die Elite von morgen hervorbringen.
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  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Juden, die in der Diaspora leben, müssen tagtäglich mit Gewalt kalkulieren, wenn sie es wagen, sich als Juden zu zeigen. In der U-Bahn in Berlin eine Kippa zu tragen, in Wien auf der Straße Hebräisch zu sprechen – eigentlich selbstverständliche Handlungen werden sich wohl manche lieber zweimal überlegen. Öffentliches jüdisches Leben in Europa muss sich notgedrungen hinter Panzerglas ereignen. Wie unfassbar traurig und beschämend das ist. 
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  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch bei sehr vielen Menschen in der Gesellschaft ruft der Antisemitismus nicht mal ein Achselzucken hervor. Und während Juden in Europa auf gepackten Koffern sitzen, weil sie nicht wissen, wie lange sie den Hass noch ertragen können, sind manche „Experten“ primär darum bemüht, das Phänomen Antisemitismus zu verrätseln und definitorisch in der Schwebe zu halten. 
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  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So scheinen viele Akademiker, nicht zuletzt in Deutschland, mehr um die Freiheit zur Hassrede besorgt, als um die Freiheit von jüdischen Studierenden, die aus Furcht vor dem selbstgerechten Mob, der die Campus von Universitäten bevölkert, die Uni meiden, sich exmatrikulieren, einfach nur noch wegwollen, aber wohin? Als skandalös wird oft weniger der Antisemitismus als vielmehr dessen Skandalisierung empfunden. Wie oft in der Geschichte wird Gewalt gegen Juden in den Vorwurf des Antisemitismus projiziert, als „Angriff auf die Kunst- oder Wissenschaftsfreiheit“. Als wäre nicht der dämonisierende Boycott israelischer Künstlerinnen und Forscher das Problem, sondern der in Unis und Kulturinstitutionen nach wie vor seltene Boycott der Boykotteure. Viele scheinen den Antisemitismusvorwurf jedenfalls schlimmer zu finden als den Antisemitismus selbst.
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  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was das Entsetzen vieler Juden über die Gewalt des 7. Oktober und die antisemitischen Ausschreitungen auf dem Planteten verstärkt, sind der Umstand mangelnder Solidarität, das laute Schweigen und die Gleichgültigkeit weitester Teile der Mehrheitsgesellschaft. Für Jüdinnen und Juden bedeutet 10/7 eine langfristig doppelte Verunsicherung: Sowohl das Leben in sämtlichen Ländern der Diaspora, als auch jenes im vermeintlichen Nothafen Israel ist seit dem 7. 10. gefährlicher geworden. Wo soll man noch hin, lautet die drängende Frage, wenn das Ressentiment in Gewalt umschlägt, in jedem Weltwinkel Ungemach droht, genauso wie aus jeder politischen Richtung?
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  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Denn auch das ist eine der verstörenden Erkenntnisse, die 10/7 nochmals aktualisiert: Weite Teile der heutigen Linken, die von postkolonialen Diskursen geprägt sind, sind dermaßen ideologisch verbohrt, das nicht einmal die Abschlachtung jüdischer Kinder ihr radikal zweigeteiltes Weltbild erschüttert, in dem es keinen Platz für Graustufen gibt.
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  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Denn postkoloniale Theoretiker:innen predigen in der Regel eine „manichäische Teilung“ zwischen dem oppressiven Okzident hier und dem unterdrückten globalen Süden dort. Die Verfolgungsgeschichte der Juden und ihre nach wie vor leidvolle Gegenwart haben in dieser an der „Colourline“ vollzogenen Grenzziehung keinen Platz. Antisemitismus wird, wenn überhaupt, nur als eine Subform von Rassismus begriffen. Oder als eine Diskriminierung, die bloß während der Zeit des NS-Regimes bestand, und deren Opfer heute eben nicht mehr die „weißgewordenen“ Juden, sondern die „orientalisierten“ Araber seien. So sieht es etwa der Altvater des Postkolonialismus, der US-Amerikaner Edward Said.
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  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
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          Israel gilt gegen die historischen Fakten als siedlerkolonialer und künstlicher Staat – als wäre nicht jeder Staat ein künstliches Gebilde. Auch das unzweideutig antisemitische Motiv vom „wurzellosen Bösen“, das die Volkskultur zersetzt, prägt viele postkoloniale Debatten, die wiederum sehr viele Hochschulen prägen. Die von überall her geflüchteten Juden– ob äthiopisch, aschkenasisch oder misrachisch – werden hier als „weiße“ Kolonialherren verteufelt. Dass in Folge des panarabischen Angriffskrieges auf das frisch gegründete Israel 1948 nicht nur 700.000 Palästinser:innen von Flucht und Vertreibung betroffen waren, sondern auch 900.000 Jüdinnen und Juden ihre arabischen Heimatländer verlassen mussten, wird im antizionistischen Diskurs nicht erwähnt. Auch dass Israel in erster Linie ein antikolonialer Flüchtlingsstaat ist, und mit kolonialer Ausbeutung wenig zu tun hat, wird in diesem ambiguitätsfeindlichen Denken unterschlagen.
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  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dabei ist der Übergang von einer Lesart, die Israel als kapitalistisch-imperialistisches Kolonialprojekt verfemt hin zu einem Verschwörungsglauben, der hinter Imperialismus und Kapitalismus grundsätzlich „den Juden“ vermutet, in Theorie und Praxis durchaus fließend. In der Agitation sogenannter propalästinensischer Protescamps, die an zahlreichen Unis ins Kraut geschossen sind, gerinnt der Kampf gegen den bösen Zionismus oft zum Kampf für die Befreiung der Menschheit. Die zum Fetisch avancierten Palästinenser gelten hier als Avantgarde im Kampf für das Gute. Ein regionaler Konflikt zwischen Bevölkerungsgruppen bekommt eine heilsgeschichtliche Bedeutung. Auf den erhofften Sieg der Palästinenser gegen die israelische Besatzungsmacht wird der Wahnglaube einer Befreiung der Menschheit von einem vermeintlich global agierenden Zionismus projiziert. Der Weltverschwörungsmythos klingt hier unverhohlen an, erlösungsantisemitischer Wahn wird für jede und jeden offenbar.
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  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zwar gibt es nicht zuletzt im deutschsprachigen Raum auch eine laute antisemitismuskritische Linke, die Judenhass in Theorie und Praxis bekämpft. Diese ist seit dem 7. Oktober nach jetzigem Stand nicht kleiner geworden. Doch leider auch nicht größer, wie es aktuell scheint. Analyse und Kritik des Antisemitismus sind nach wie vor kein wesentlicher Teil der dominierenden linken Theorieproduktion. Anstatt, dass 10/7 ein Fanal gewesen wäre, um das Weltbild der wirklichen Welt anzupassen, scheinen viele sogenannte progressive Geister sich noch tiefer in ihrem theoretischen Weltimitationsgewölbe zu verbunkern als bislang. Die kurze Offenbarung der moralischen Schwächen ihrer unterkomplexen Betrachtung der Welt hat eine narzisstische Kränkung befördert, die die Abwehr der Wirklichkeit noch intensiviert und den Wunsch erzeugt, sie wieder in die Theorie einzusperren, aus der sie am 7. 10. zu entkommen drohte. Paradoxerweise muss man dieser Tage konstatieren: Viele postkoloniale „Linke“ werden den Juden den 7. Oktober nicht vergeben können, so wie Deutsche oft den Juden die Shoah übelnehmen, die sie zu Nachfahren des Tätervolkes macht.
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  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mithin gilt heute insgesamt abermals das, was der Schriftsteller und Holocaustüberlebende Jean Améry schon nach dem Sechs-Tage-Krieg feststellen musste: Das weite Teile der weltweiten Linken nicht bereit sind, mit Juden Empathie aufzubringen. So fühlen sich nicht zuletzt linksstehende Juden, wie die Soziologin Eva Illouz, seit dem 7. Oktober oft schmerzlich allein. Vielen von ihnen beginnt nun zu dämmern, dass die Revolution ihrer vermeintlichen Genossinnen nicht ihre ist, ja nicht sein kann, weil die Welt, die die heutige Linke sich wünscht, für Jüdinnen und Juden keine bessere ist, im Gegenteil, sie wäre noch schlimmer als diese.
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  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Man sollte indes niemals den Fehler begehen, auf der rechten Seite nach Hilfe zu suchen. Zwar gerieren sich rechtspopulistische Akteure aus taktischen Gründen manchmal israelfreundlich – vor allem, um ihrer hassgetränkten Agitation gegen Migranten mehr Nachdruck zu verleihen, ihren dumpfen Rassismus zu nobilitieren und Juden und Muslime gegeneinander auszuspielen. Gleichzeitig aber rezitieren sie konstant antisemitische Verschwörungsnarrative, etwa mit dem Mythos vom „großen Austausch“, der die Migranten aus muslimischen Ländern zu stumpfen Objekten eines heimlichen Plans von als jüdisch gelesenen Eliten erklärt. Antisemitismus ist das Tiefenfundament im ideologischen Gebäude (neu)rechter Akteure. Man darf sich keine Illusionen machen: Das Erstarken rechtspopulistischer Akteure, von der AfD und ihren Schwesterparteien, ist für Jüdinnen und Juden eine riesige Gefahr, genau wie für Muslime und andere Minderheiten.
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  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Judenhass ist letztlich ein Querfrontphänomen, er formt eine illustre Empörungsgemeinschaft. Scheinbar widersprüchliche Akteure finden sich im Hass auf „den Juden“ zusammen. So befürwortet die Nazi-Partei NPD, die sich inzwischen in „Die Heimat“ umbenannt hat, die sich progressiv wähnende Bewegung BDS, die zum Boycott gegen Israel aufruft. Postkolonial inspirierte Studierende, etwa an der Columbia University, verehren die Quassam-Brigaden der Hamas und preisen die Märtyrer der Mordbataillone. Radikale Islamisten und völkische Faschisten sind ohnehin vereint in ihrem Hass auf Frauen, Demokratie und „die Juden“ als „dunklem Prinzip der Moderne“. 
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  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Antisemitismus kommt überall vor, rechts und links und in der Mitte der Gesellschaft, in der Schule, der Uni, im Verein, und im Büro, in der Kirche, der Moschee und im bourgeoisen Feuilleton. Die Ereignisse in Israel und in Palästina haben unserer vielfach zerklüfteten Gesellschaft eine weitere sichtbare Trennlinie beschert, die quer zu ihren übrigen Frakturen verläuft. Zwischen den Hardcore-Judenhassern und Tendenz-Antisemiten auf der einen, formt sich ein Lager auf der anderen Seite, das Antisemitismus als solchen benennt. Auch wenn die Kritik oft vergeblich zu sein scheint, kennt die Aufklärungsarbeit keine Alternative. Man muss sich also weiter um jene bemühen, die keine geschlossenen Weltbilder haben, auch wenn man hier Sisyphos-Arbeiten verrichtet.
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  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
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          Auch sollte man sich trotz und wegen allem, was geschieht, trotz der furchtbaren Folgen des 7. Oktober für jüdische Menschen überall auf der Welt, und natürlich auch für zahlreiche Menschen in Gaza, für einen langfristigen Frieden engagieren, das heißt jene moderaten israelischen und palästinischen Kräfte, die noch immer an die Möglichkeit einer Koexistenz glauben, zum Dialog motivieren. Man darf sich vor dem Leid der Palästinenser nicht verschließen, muss aber auch verdeutlichen, dass dieses Leid nicht bloß Israel anzulasten ist, sondern vielfach auf die Kappe von Akteuren wie Hamas geht, die sich bei nicht wenigen Menschen der Region nach wie vor großer Beliebtheit erfreut – und das obwohl sie einen maßgeblichen Beitrag dazu leistet, dass ein Staat Palästina bislang nicht existiert. „Propalästinensisch“ müsste mithin bedeuten, zwar gegen die fundamentalistischen Teile der jüdischen Siedlerbewegung und die Regierung Netanjahu zu protestieren, doch auch gegen die Gräuel des politischen Islam. Wer „für Palästina“ und nicht bloß „gegen Israel“ ist, müsste der Hamas eine Kriegserklärung machen. Proisraelisch und propalästinensisch sind keineswegs antagonistisch zu verstehen, auch wenn das in der aktuellen Lage so erscheint. Ein Frieden ist möglich, wenn auch kompliziert. Eine ambiguitätstolerante Betrachtung ist die mentale Voraussetzung dafür. Einer redlichen Kritik an Politikformen Israels, die nicht von Antisemitismus geprägt ist, von Dämonisierung, Delegitimierung, Derealisierung und doppelten Standards, können auch Antisemitismuskritiker stets mit offenen Ohren begegnen.
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  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dem tendenziell antisemitischen Geraune, das weite Teile des Diskurses zum Nahostkonflikt grundiert, manchmal ohne, dass die Leute verstehen, was sie sagen, gilt es indes lautstark entgegenzutreten. 
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  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 05 Nov 2024 21:32:49 GMT</pubDate>
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      <title>Mahnwache  - Donnerstags 17.00 Uhr  auf dem Münsterplatz</title>
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      <pubDate>Thu, 31 Oct 2024 09:14:28 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>9.11.24, 18.00 Uhr - Synagogenplatz - Gedenken an die Pogromnacht 1938 in Aachen</title>
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         "Ich werde fortgehen, um zu sehen, wo es in der Welt ein Stückchen Erde gibt, auf dem wir leben können" 
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 31 Oct 2024 09:10:47 GMT</pubDate>
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      <title>AUSGEBUCHT !! "Judenhass - Michael Friedmann im Gespräch"</title>
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.citykirche.de/veranstaltungen/termin/2024/07/judenhass-michel-friedman-im-gespraech/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.citykirche.de/veranstaltungen/termin/2024/07/judenhass-michel-friedman-im-gespraech/
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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      <pubDate>Thu, 31 Oct 2024 09:08:32 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Gedenkveranstaltung am 7. Oktober 2024 in der Citykirche</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/gedenkveranstaltung-am-7-oktober-2024-in-der-citykirche-in-aachen-erinnern-mahnen-gedenken</link>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gedenkveranstaltung am 7. Oktober 2024 in der Citykirche in Aachen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erinnern – Mahnen – Gedenken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Am 7. Oktober fand in der Citykirche in Aachen eine Gedenkveranstaltung statt unter dem Motto „Erinnern-Mahnen-Gedenken, verbunden mit einem Spendenaufruf für den von der Hamas geschändeten Kibbuz Nir Oz. Veranstalter waren die Deutsch-Israelische Gesellschaft Aachen e.V., die Jüdische Gemeinde Aachen, die Citykirche und das Gedenkbuchprojekt.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ungefähr 350 Menschen waren gekommen, um des Überfalls der Hamas zu gedenken und ein Zeichen der Solidarität zu setzen mit den jüdischen Menschen und dem Staat Israel.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Vorsitzende, Elisabeth Paul, erinnerte daran, dass dieser bestialische Überfall im kollektiven Gedächtnis verankert werden müsse, damit Bekenntnisse, wie „nie wieder ist jetzt“ und „wehret den Anfängen“ nicht zu bloßen Slogans verkommen. Dem Antisemitismus müsse in all seinen Erscheinungsformen   entgegnen getreten werden. Er dürfe nicht nur rechts verortet werden. Sie sehe dies als die große politische und gesellschaftliche Herausforderung.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dennoch dürfe man die Hoffnung nicht aufgeben, dass die Geiseln befreit werden. Sie halte an der Vision eines friedlichen Zusammenlebens zwischen Israelis und Palästinenser*innen weiterhin fest, obwohl der Weg dorthin weit sei.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In ihrem Grußwort betonte Bürgermeisterin Hilde Scheidt die Notwendigkeit, unsere Demokratie gegen all ihre Feinde zu schützen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die evangelische Pfarrerin Sylvia Engels verwies in ihrem äußerst engagierten Redebeitrag auf die Einzigartigkeit des Massakers und die antisemitische Botschaft, die sowohl in der Tradition mittelalterlicher antisemitischer Narrative, wie der Ritualmordlegende stehe, als auf in der Tradition des christlichen Antijudaismus. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Christoph-David Piorkowski, freier Journalist und Autor machte einen furiosen Ritt durch allle Facetten des Antisemitismus, insbesondere die nach dem 7. Oktober brandaktuellen und gefährlichen Allianzen rechter, linker und islamistischer Aktivisten. Die Bedrohung jüdischen Lebens veranschaulichte  er an Bespielen postkoloniales Aktivitäten an vielen Unis weltweit.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/AD_4nXcaQwlxwv-uJ2FThPmEFZIDENv6iAV-2r65vj5rEl3L00fS_nB-FsmLSgU0kp7aS-twve_n7Xn1ZEb7jWUeByplxygvIvJmJ5hNizAS1K-JKxPERxlFL5cx.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rebecca Or, Mitglied der jüdischen Gemeinde, schilderte in ergreifenden Worten ihren Schmerz nach der Ermordung ihres Neffen am 7. Oktober. Sie rezitierte eine Trostbotschaft in Hebräisch und Deutsch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Anschließend betete der Rabbiner Michael Jedwabny das Gebet „El maleh Rahamim“ .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In seiner kurzen, aber eindrucksvollen Ansprache richtete er ebenfalls Worte des Schmerzes, aber auch der Hoffnung an die Anwesenden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Musikalisch wurde die Veranstaltung von dem in dieser Besetzung erstmals auftretenden Klezmertrio „lachendes Weinen“ begleitet. Beginnend mit dem selbstkomponierten Stück „lachendes Weinen“, das namensgebend für das Trio ist, wurden die Beiträge in berührender und sensibler Weise musikalisch umrahmt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Schluss wurde die Hatikvah gespielt und mitgesungen. Moderiert wurde die Veranstaltung souverän von Jonas Paul, Mitglied des Vorstands der DIG Aachen e.V. und von Felix Kehren, dem Vorsitzenden des „Jungen Forums“ der DIG Aachen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Der Spendenaufruf für den Kibbutz Nir Oz ergab ein Sammelergebnis von 1400 € - ein beeindruckender Solidaritätsbeweis.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Verein „Solidaritätspartnerschaft Bergisch Gladbach e.V.“ nimmt gerne weitere Spenden entgegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           IBAN: DE50 3706 2600 4048 2270 10
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 19 Oct 2024 13:33:09 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/gedenkveranstaltung-am-7-oktober-2024-in-der-citykirche-in-aachen-erinnern-mahnen-gedenken</guid>
      <g-custom:tags type="string">Veranstaltungsberichte</g-custom:tags>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Stellungnahme des JuFo zum Übergriff auf die Mahnwache am 07.06.2024:</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/stellungnahme-des-jungen-forums-aachen-zu-dem-uebergriff-auf-die-mahnwache-am-07-06-2024</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Stellungnahme des Jungen Forums Aachen zu dem 
         &#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Übergriff auf die Mahnwache am 07.06.2024:
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Wie jede Woche veranstaltete das Junge Forum gemeinsam mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Aachen eine Mahnwache gegen jeden Antisemitismus und für die Befreiung aller Geiseln, als es gestern zu einem politisch motivierten Angriff auf einen Mahnwachenteilnehmer kam.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mehrere Personen saßen im unmittelbaren Umfeld unserer Mahnwache und fielen negativ auf, da sie während der Mahnwache mehrere Male den Mittelfinger zeigten und aus dem Hintergrund heraus durch Gesten provozierten. Zu dem Zeitpunkt spielte ein Pianist auf unserer Mahnwache das Lied “Shalom Aleichem” (Friede sei mit euch), ein traditionelles Lied, welches zum Shabbat gesungen wird.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ohne vorangegangene Reaktion unsererseits traten zwei der drei Personen an einen Demoteilnehmer heran und entrissen ihm gewaltsam eine Israel Flagge und zerstörten den Metallstab an dem die Fahne befestigt war. Mit der Israel Fahne in der Hand rannten sie weg. Nachdem sie einige Meter entfernt waren, schmissen sie die Flagge auf den Boden und traten mehrere Male auf die Fahne. Nachdem einige MahnwachenteilnehmerInnen in ihre Richtung gingen um die Flagge wieder zu bekommen liefen sie mit der Flagge davon.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ist nicht das erste Mal, dass wir als Junges Forum verbalen Angriffen ausgesetzt sind, doch diese Aktion gestern stellt einen vorläufigen Höhepunkt in einer Reihe von Vorfällen dar. Wer bereit ist gewaltsam eine Mahnwache zu stören, die sich, sowohl thematisch als auch in den Redebeiträgen für einen Kampf gegen Antisemitismus einsetzt, zeigt sein wahres Gesicht und ist Antisemit. Wir sprechen unsere volle Solidarität mit dem betroffenen Teilnehmer aus und kritisieren diese eindeutig aus Israelhass motivierte Aktion aufs Schärfste. Wir werden weiterhin jede Woche unseren Kampf gegen Antisemitismus fortsetzen und fühlen uns durch den heutigen Vorfall in der Wichtigkeit unseres Anliegen nur bestätigt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ebenso sind wir tief besorgt über den seit Wochen ausbleibenden fehlenden polizeilichen Schutz unserer Mahnwachen. Trotz wöchentlicher Bitte um Schutz, schafft die Polizei es nicht uns zu schützen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Junges Forum bei Instagram: 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.instagram.com/jufo.aachen?utm_source=ig_web_button_share_sheet&amp;amp;igsh=ZDNlZDc0MzIxNw==" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.instagram.com/jufo.aachen?utm_source=ig_web_button_share_sheet&amp;amp;igsh=ZDNlZDc0MzIxNw==
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Berichte in den Medien
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;a href="/"&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Erster ﻿Artikel in der Aachener Zeitung
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.aachener-zeitung.de/lokales/region-aachen/aachen/staatsschutz-ermittelt-nach-antisemitischem-vorfall-bei-mahnwache/14015006.html"&gt;&#xD;
      
           https://www.aachener-zeitung.de/lokales/region-aachen/aachen/staatsschutz-ermittelt-nach-antisemitischem-vorfall-bei-mahnwache/14015006.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Späterer Artikel in der Aachener Nachrichten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.aachener-zeitung.de/lokales/region-aachen/aachen/antisemitischer-vorfall-tatverdaechtiger-identifiziert/15166280.html"&gt;&#xD;
      
           https://www.aachener-zeitung.de/lokales/region-aachen/aachen/antisemitischer-vorfall-tatverdaechtiger-identifiziert/15166280.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Artikel auf yonu News
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;a href="/"&gt;&#xD;
      
           https://www.yonu.news/uebergriff-auf-mahnwache-zur-solidaritaet-mit-israel/
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 08 Jun 2024 08:20:29 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/stellungnahme-des-jungen-forums-aachen-zu-dem-uebergriff-auf-die-mahnwache-am-07-06-2024</guid>
      <g-custom:tags type="string">Junges Forum,Rede-Stellungnahme</g-custom:tags>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Pressemitteilung zum Übergriff auf die Mahnwache am 7.06.24</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/pressemitteilung-zum-uebergriff-auf-die-mahnwache-am-7-06-24</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Pressemitteilung zum Übergriff auf die Mahnwache 
         &#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          am 07.06.2024
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Wie jede Woche veranstaltete die Deutsch-Israelische Gesellschaft Aachen e.V. gemeinsam mit dem „JungenForum“ der DIG eine Mahnwache auf dem Münsterplatz für die Freilassung der Geiseln, gegen jedenAntisemitismus und für ein Zeichen der Solidarität mit dem jüdischen Staat, als es zu einem politischmotivierten Angriff auf einen der Teilnehmenden kam. Mehrere Personen, die im Umfeld saßen, fielen durchZeigen des Mittelfingers und andere provozierende Gesten negativ auf. Zu diesem Zeitpunkt spielte ein Pianistauf unserer Mahnwache das Lied „Shalom Aleichem“ (Friede sei mit euch), ein traditionelles Lied, das zumShabbat gesungen wird.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ohne Reaktion unsererseits traten plötzliche zwei der drei Personen an einen Demoteilnehmer heran undentrissen ihm gewaltsam eine Israel Flagge, mit der sie wegrannten. Nachdem sie einige Meter entfernt waren,schmissen sie sie auf den Boden und traten mehrere Male darauf. Nachdem einige Teilnehmende der Mahnwache in ihre Richtung gingen, um die Flagge wieder zu bekommen liefen die Angreifer mit der Flaggedavon.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ist nicht das erste Mal, dass wir verbalen Angriffen ausgesetzt sind. Immer wieder werden wir verbal attackiert,immer wieder lachen umstehende Menschen, während die Namen der Geiseln verlesen werden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch wer bereit ist, gewaltsam eine Mahnwache zu stören, die sich sowohl thematisch als auch in denRedebeiträgen für einen Kampf gegen Antisemitismus einsetzt, zeigt sein wahres Gesicht als Antisemit.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir sind tief besorgt über den seit Wochen ausbleibenden Polizeischutz unserer Mahnwachen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Unsere Mahnwachen sehen wir als ein besinnliches, friedliches Format, das sich unterscheidet von Hassskandierenden Demos.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So wollen wir unter anderem jüdischen Menschen Solidarität zeigen und ihnen das Gefühl geben, sich zumindesteine Stunde in der Woche als Jude und Jüdin zu uns zu gesellen und sich geschützt zu fühlen unter Menschen, dieihnen Empathie entgegenbringen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In Zeiten, in denen Jüdinnen und Juden sich wieder in die Anonymität begeben und sich verstecken, in denen sichAntisemitismus in all seinen Ausprägungen weltweit ausbreitet, bedarf ein solches Format umso mehr desSchutzes der Polizei.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir werden unsere Mahnwachen fortsetzen, jeden Freitag von 17 bis 18 Uhr auf dem Münsterplatz vor dem Dom.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir bleiben dabei — Am Israel Chai!
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Elisabeth Paul, 1. Vorsitzende DIG Aachen e.V.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Felix Kehren, Vorsitzender „Junges Forum“ der DIG Aachen e. V.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 08 Jun 2024 08:17:08 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/pressemitteilung-zum-uebergriff-auf-die-mahnwache-am-7-06-24</guid>
      <g-custom:tags type="string">Veranstaltungsberichte</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mahnwache 07.06.24</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/mahnwache-07-06-24</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Mahnwache am 07.06.2024 auf dem Münsterplatz
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Am Freitag, den 07.06.2024, fand um 17:00 Uhr wieder unsere wöchentliche Mahnwache am Münsterplatz in Aachen statt.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dieses Mal haben musikalische Begleitung durch den Pianisten Luis Castellanos, aber es fand leider auch ein tätlicher Übergriff auf Teilnehmende der Mahnwachse statt. Dazu finden Sie unter diesem Text unsere Pressemitteilung zu diesem Thema.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Organisiert wird die wöchentliche Mahnwache vom Jungen Forum Aachen und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Aachen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          JuFo bei #Instagram:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          https://www.instagram.com/jufo.aachen?igsh=amRkdnJzZzNpZWc1
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Text, vorgetragen durch Elisabeth Paul auf der Mahnwache am 07.06.2024
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Kein anderer Krieg in der Geschichte aller Kriege stand unter solch einer internationalen Beobachtung, 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          keine andere Armee musste sich ihren schlimmsten Feinden gegenüber so höflich verhalten, 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          keine andere Nation musste die Verbrecher ernähren, die ihre eigenen Leute ermordeten und entführten, 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          kein anderer Soldat musste so nachsichtig mit den Menschen sein, die ihre Frauen vergewaltigten und ihre Kinder und Eltern bei lebendigem Leib verbrannten. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Kein anderes Land wurde jemals mehr gehasst und in Frage gestellt, weil es sich verteidigte, 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          kein anderes Volk, egal in welchem Land der Welt, wurde mehr schikaniert, beleidigt, bestraft, mit Sanktionen belegt, belogen, von Unterstützern des Online-Terrorismus entmenschlicht und täglich von Terroristen angegriffen und bombardiert. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Kein anderes Land hatte mehr gegen sich selbst gerichtete UN-Resolutionen, 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          kein anderes Land, das von Terroristen aller Art und aus allen Teilen seines Landes angegriffen wurde, wurde jemals als „Terrorstaat“ bezeichnet, wenn es seine Bürger verteidigte. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Kein anderes militärisches Beweismaterial über terroristische Kriegsverbrechen wurde von der WHO und anderen offiziellen Stellen mehr ignoriert. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Kein anderes wirklich besetztes Gebiet – wie Nordzypern von der Türkei oder die Krim von Russland … – hat jemals die Straßen oder Universitätsgelände mit solch absurdem und erbärmlichem „Aktivismus“ überflutet, für ein Land, das sich vor Oktober nie um sie gekümmert hat. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Keine andere Frau, egal welcher Nation oder Religion, wurde mehr angezweifelt oder weniger unterstützt als die israelischen Frauen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Keine andere Geisel, egal aus welchem Terroranschlag, wurde von der öffentlichen Meinung mehr ignoriert, 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          kein anderes BABY auf der Welt wurde 8 Monate lang entführt, während dieser Zeit weder UNICEF, noch ROTES KREUZ, noch AMNESTY … , niemand hat auch nur einmal darüber getwittert oder seine Gefangenschaft in Frage gestellt …
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Willkommen im Antisemitismus, der neuen Saison. Produziert vom Iran und radikalen Islamisten auf der ganzen Welt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 07 Jun 2024 13:43:24 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/mahnwache-07-06-24</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Mitgliederversammlung vom 04.06.24</title>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/files/uploaded/Bericht-MV_final.pdf" target="_blank"&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 04 Jun 2024 08:37:39 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Mahnwache am 31.05.24</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/mahnwache-am-31-05-24</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Mahnwache
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Am Freitag, den 31.05.2024, um 17:00 Uhr fand am Münsterplatz in Aachen unsere wöchentliche Mahnwache statt, gegen jeden Antisemitismus, für die Freilassung aller Geiseln und die Solidarität mit Israel.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir hatten Luis Castellanos als musikalische Begleitung angekündigt. Der musste leider kurzfristig absagen und wird nun am 07.06.2024 dabei sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gab aber wieder viele Interessierte und ein paar gute Reden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Folgt uns für weitere Infos zu Terminen und Neuigkeiten!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           JuFo bei Instagram:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.instagram.com/jufo.aachen?igsh=amRkdnJzZzNpZWc1"&gt;&#xD;
        
            https://www.instagram.com/jufo.aachen?igsh=amRkdnJzZzNpZWc1
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Rede von Maria Kehren von Omas gegen Rechts Aachen, vom 31.05.2024
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Tour-Guide in Auschwitz beendete die Führung durch das Vernichtungslager mit den Worten: „Ich möchte, dass Sie alle von hier weder Wut noch Hass mitnehmen, sondern dass Sie einfach freundlich zueinander sind, denn hier haben Sie gesehen, wohin der Hass führen kann.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Name ist Maria Kehren und ich bin eine OMA GEGEN RECHTS. Eins unserer Hauptanliegen ist auch der Kampf gegen Antisemitismus und ich freue mich, dass ich ein paar Worte an euch richten darf. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es geht bei dieser Mahnwache weder um den Krieg in Gaza noch um unschuldige getötete Zivilisten oder die Netanyahu Regierung. Es geht darum, dass jüdische Menschen weltweit wieder in Angst leben. Und das nur weil sie jüdisch sind. 2022 habe ich in Jerusalem einen Davidstern gekauft, den ich seitdem trage und der mir viel bedeutet. Kürzlich sprach ich mit einer jüdischen Frau darüber, warum ich diesen Stern trage. Sie sagte: „Sie sind nicht jüdisch, Sie können ihn tragen, ich aber bin jüdisch und kann ihn deshalb nicht tragen.“ Es hat mich sehr beschämt, dass der Antisemitismus in Deutschland wieder so erstarkt ist, dass Menschen ihre jüdische Identität in der Öffentlichkeit lieber verstecken. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor einigen Monaten habe ich mir noch gewünscht, dass es eines Tages überflüssig sein wird, dass die Polizei Synagogen und andere jüdische Einrichtungen in Deutschland bewachen muss. „Dann ist es endlich so, wie es sein soll“ habe ich mir immer gesagt. Mittlerweile sind wir aber meilenweit davon entfernt. Doch was hat ein jüdischer Mensch in Berlin, Columbia oder Paris damit zu tun, was in Gaza passiert? Es gibt kein weiteres Volk auf der Welt, das permanent für Ereignisse quasi in Sippenhaft genommen wird. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Israel ist ein fantastisches, weltoffenes, demokratisches Land - das einzige demokratische Land im Nahen Osten –umgeben von Feinden, von denen ihm viele die Vernichtung wünschen oder diese sogar als Staatsräson haben. Es war bis zum 7. Oktober 2023 der einzige (relativ) sichere Staat für Jüdinnen und Juden. In Israel leben Menschen jüdischen, muslimischen und christlichen Glaubens friedlich zusammen und haben die gleichen Rechte. Am Eingang eines Restaurants in Haifa steht ein Schild mit der Inschrift: „We Welcome all sizes, all colors, all ages, all sexes, all religions, all types, all beliefs, all people are safe here.“ DAS ist Israel! 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Antisemitismus aber ist geprägt von Hass. Orkun Sensebat hat bei der ersten Mahnwache vor vier Wochen von der Uhr im Iran gesprochen. Diese Uhr auf dem Palästinaplatz in Teheran läuft rückwärts und zählt die Tage, die Israel noch maximal bis zu seiner Vernichtung verbleiben. Die Vernichtung Israels ist in vielen islamistisch geprägten Gesellschaften ein wichtiges Element. Die Omas gegen Rechts setzen sich auch für geflüchtete Menschen ein und warnen davor, grundsätzlich alle muslimischen Menschen unter Generalverdacht zu stellen. Allerdings wünschen wir uns endlich eine ganz deutliche Stellungnahme der Mehrheit der muslimischen Bevölkerung in Deutschland, die sich von antisemitischen Kundgebungen distanziert. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Antisemitismus ist nichts Neues. Es gibt ihn in unterschiedlichen Ausprägungen schon seit Jahrhunderten, doch heute glauben wir aus der Vergangenheit gelernt zu haben und überall heißt es: „Nie wieder“ und doch wir schauen wieder zu, schweigen oder empören uns vom Sofa aus in sozialen Netzwerken, wenn in Deutschland „Yalla Yalla Intifada“ oder „From The River to the Sea“ skandiert wird. Ja, es ist unbequem, aus der Komfortzone zu kommen. Doch es ist nötig, wenn wir tatsächlich aus der Vergangenheit gelernt haben wollen. Die größte Unterstützung für die Nationalsozialisten kam durch die schweigende Bevölkerung. Doch auch unser Schweigen ist nach wie vor viel zu laut und unser Schweigen wirkt als Katalysator für den Antisemitismus in Deutschland. Es beginnt bereits im privaten Umfeld, in der Familie, am 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Arbeitsplatz und bei Freunden und Bekannten. Wir gehen immer noch lieber einem eventuellen Konflikt aus dem Weg, anstatt Farbe zu bekennen. Dabei gibt es auch tatsächlich noch viele Menschen, die einige Dogwhistles oder gängige Synonyme gar nicht kennen. Tatsächlich wissen viele Menschen zum Beispiel nicht, dass der Spruch „Jedem das Seine“ über dem Tor von Buchenwald stand und sind sogar dankbar, wenn man sie darauf hinweist. Viele Synonyme oder Codes für Antisemitismus kennen noch lange nicht alle. Deshalb sollten wir auf jeden Fall immer etwas sagen! 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich möchte dazu aufrufen, JETZT alles zu tun, damit niemand seinen Kindern und Enkeln erklären muss, wie es „so weit“ kommen konnte.  Geht zu Gedenkveranstaltungen! Unterstützt interreligiöse Projekte, klärt über antisemitische Begriffe und Verschwörungserzählungen auf! Organisiert euch und geht zu Gegenprotesten der israelfeindlichen Demos. In Berlin stand eine Frau ganz alleine als Gegenprotest mit einem Schild, auf dem „Vergewaltigung ist kein Widerstand“ stand. Sie musste von etlichen Polizisten geschützt werden. Wie viel einfacher wäre es, wenn sie durch viele Menschen unterstützt würde? 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich freue mich sehr, dass seit vier Wochen diese Mahnwache stattfindet und dass ihr hier seid – bei jedem Wetter. Trotzdem frage ich mich, wo die vielen anderen Menschen sind, die „nie wieder“ skandieren? Ich wünsche mir, dass diese Mahnwache jede Woche größer wird und ganz deutlich zeigt: „wir sind mehr“. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich möchte mit einem Zitat aus dem Buch von Rachel Hanan schließen. Sie hat Auschwitz überlebt und sie sagt: „Hasst nicht und schweigt nicht!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielen Dank und Am Israel Chai! 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 31 May 2024 08:41:04 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/mahnwache-am-31-05-24</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/Mahnwache_20240531.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Rede der 1. Vorsitzenden zum Geburtstag des Grundgesetzes</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/geburtstag-des-grundgesetzes</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veranstaltung von Gedenkbuchprojekt e.V. und dem Projekt „Platz für Demokratie“ der Bürgerstiftung Lebensraum Aachen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich freue mich, dass heute so viele Menschen gekommen sind, um gemeinsam 75 Jahre Grundgesetz zu feiern, die Basis der demokratischen Verfassung unserer Bundesrepublik, also einen doppelten Geburtstag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           75 Jahre Grundgesetz bedeutet auch: 75 Jahre Freiheit, 75 Jahre Frieden, 75 Jahre „offene Gesellschaft“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dass Sie und Ihr heute hier so zahlreich erschienen sind, bedeutet ein klares Bekenntnis zu diesen Werten, zu unserer Demokratie, für Völkerverständigung, für Freiheit, Menschenwürde und Selbstbestimmung, gegen Rassismus und gegen Antisemitismus in all seinen Erscheinungsformen und gegen Rechtsextremismus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und das ist dringender denn je, denn Demokratie ist kein Selbstläufer, sie braucht Wachsamkeit und die ständige Unterstützung der Menschen, die in ihr leben, Menschen wie Ihnen und Euch, die seit Monaten auf die Straße gehen und Gesicht zeigen für unsere Demokratie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           §1 des Grundgesetzes lautet „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist die Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ Unser Grundgesetz garantiert die Entfaltung der Persönlichkeit, die freie Meinungsäußerung, die Gleichheit von Frauen und Männern, die Glaubensfreiheit, „...sofern die Rechte anderer nicht verletzt werden.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nur in einer liberalen Demokratie kann man als Mensch entspannt leben, auch wenn man nicht mit der jeweiligen Regierung in allem übereinstimmt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch der Weg Deutschlands zum Grundgesetz führt durch die Erfahrungen zweier Weltkriege, durch die Abgründe des Nationalsozialismus, durch die Menschheitsverbrechen des Holocaust. Und so ist das Grundgesetz die rechtliche Antwort auf die Erniedrigung und Auslöschung der Individuen durch ein System planmäßiger Willkür, systematischer Erniedrigung und letztlich Ermordung im sogenannten Dritten Reich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und daran erinnert die Ausstellung des Gedenkbuchprojekts. Ca 1000 Kurzportraits von Holocaustopfern, nicht nur 6 Millionen jüdischen Menschen, sondern auch Roma und Sinti, Homosexuellen, sogenannten Asozialen, Kommunist*innen, Sozialist*innen und Sozialdemokrat*innen, Zeug*innen Jehovas, kurz, alle, die die menschenverachtende völkische Ideologie als nicht lebenswert erachtete.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist immer wieder wichtig, zu erinnern, den Opfern ein Gesicht zu geben, die wahnsinnige Zahl mit Einzelschicksalen zu konkretisieren zu versuchen, das Ausmaß etwas begreiflich zu machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit Jahren erleben wir weltweit und auch in Europa ein Erstarken rechtspopulistischer und rechtsextremer Parteien, ob in Schweden, Finnland, Polen, Ungarn, Spanien, Italien oder auch in unserem Nachbarland, den Niederlanden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und auch unsere Demokratie und die Freiheiten, die in ihrer Verfassung festgeschrieben sind, sind bedroht von Verfassungsfeind*innen innerhalb und außerhalb des Parlaments.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Veröffentlichung der „Remigrationspläne“, die die AFD auf ihrer „Potsdamer“ Konferenz diskutierte, hat die Menschen aufgeschreckt, erschaudern lassen und wecken schlimmste Erinnerungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie sind konkret, betreffen Verwandte, Freunde, Nachbarn, letztlich auch einen selbst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie, die unseren Wohlstand mit geschaffen haben, die seit Generationen mit und unter uns leben, sollen abgeschoben, vertrieben, ihrer Heimat beraubt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das dürfen wir nicht zulassen. Wir müssen uns schützend vor sie stellen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch dürfen wir nicht vergessen, dass auch jüdische Menschen sich bedroht fühlen. Wenn auch die AFD vorgibt, jüdisches Leben zu schützen, so ist dies nur ein weiterer Trick, um die Gesellschaft zu spalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In den 10 Jahren, in denen diese Partei in Parlamenten, Talkshows und sozialen Medien ihr Unwesen treibt, verbreitet sie ihre rassistische, antisemitische und völkische Ideologie, hetzt gegen Minderheiten und bietet scheinbar einfache Lösungen an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ob sie von „Umvolkung“ sprechen oder von „wohltemperierten Grausamkeiten und dem unvermeidlichen Verlust einiger Volksgruppen“, ob es das „Mahnmal der Schande“ (alias Holocaustmahnmal), ist oder die Shoah als „Vogelschiss in der Geschichte“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ob es antisemitische Chiffren sind, wir die Geldeliten, die Globalisten oder Weltverschwörungsideologien, wie wir sie in der Corona-Zeit ausgiebig gehört haben, wo das internationale Judentum für die Pandemie verantwortlich gemacht wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Holocaust kam nicht aus heiterem Himmel. Nein, er hatte eine Vorgeschichte. Und die begann mit Theorien, mit Phantasien von wertem und unwertem Leben, die man schon in den zwanziger Jahren in Hitlers „Mein Kampf“ hätte lesen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es folgten konkrete Ausgrenzungen, Markierungen von Menschen, die als nicht deutsch aussortiert wurden, mit dem Boykott jüdischer Einrichtungen und gipfelte schließlich im Holocaust.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und aus diesem Menschheitsverbrechen, das in der Geschichte einzigartig ist, ist die Erkenntnis und das Bekenntnis „Nie wieder“ gewachsen, das inzwischen zu einer fast inflationär genutzten Floskel zu verkommen droht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Füllen wir es wieder mit Leben!
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bekennen wir uns zu unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Agieren wir als Demokrat*innen gemeinsam und machen keine neuen Fronten auf! Bilden wir breite Bündnisse gegen die wirklichen Feinde unserer Demokratie!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beschleunigt durch die Erfahrungen der Shoah wurde 1948 auf Basis eines UN-Beschlusses der Staat Israel gegründet, um Jüdinnen und Juden nach jahrtausendelanger Verfolgung eine „sichere Heimstätte“ zu gewähren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und die Sicherheit dieses einzigen jüdischen Staates weltweit, die als Lebensversicherung für Jüdinnen und Juden auf der ganzen Welt fungiert, ist Teil der deutschen Staatsräson.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch weder ist die Hoffnung auf einen sicheren Hafen für jüdische Menschen weltweit in Erfüllung gegangen, noch wird die deutsch Staatsräson Israels gelebt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir erleben seit dem fürchterlichen Überfall der Hamas am 7. Oktober letzten Jahres einen unvorstellbaren Hass auf den Staat Israel als auch auf jüdische und israelische Menschen weltweit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man kann Israels Politik und Netanyahu kritisieren, aber das Recht auf Selbstverteidigung muss man dem jüdischen Staat zugestehen. Ob die Kriegsführung verhältnismäßig ist, wer kann das wirklich beurteilen angesichts einer hybriden Kriegsführung, bei der die Hamas sich hinter der Zivilbevölkerung und unter zivilen Einrichtungen versteckt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Frage, die sich mir immer wieder stellt ist die, warum nicht mit gleicher Vehemenz, mit der Israel aufgefordert wird, einem Waffenstillstand zuzustimmen, die Hamas aufgefordert wird, die Geiseln frei zu lassen und die Waffen niederzulegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Terror der Hamas hat Jüdinnen und Juden weltweit traumatisiert und sendet weltweit Botschaften aus, sie zu töten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So erleben wir derzeit weltweit und auch in unserem Land, auch in unserer Stadt einen Antisemitismus in all seinen Ausprägungen. Er ist nicht nur rechts zu verordnen, sondern ebenfalls links, in der Mitte der Gesellschaft und auch in muslimischen Kontexten. Dabei ist der israelbezogene Antisemitismus, der klar zu unterscheiden ist von legitimer Kritik an der israelischen Regierung, derzeit der aggressivste, macht er doch Israel zu dem Juden unter den Staaten und nimmt jüdische Menschen weltweit in die Verantwortung für das, was in Gaza geschieht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es kann und das darf nicht sein:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dass wir 75 Jahre Grundgesetz feiern und zulassen, dass das fundamentale Grundrecht der Gleichheit für „nicht deutsche Menschen“ und für Jüdinnen und Juden nicht gilt,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            dass Jüdinnen und Juden allein auf Grund ihres „Jüdischseins“ ausgegrenzt, bespuckt, beschimpft, ausgeschlossen werden,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            dass Jüdinnen und Juden hier bei uns verantwortlich gemacht werden für das, was in Gaza geschieht
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            dass Jüdinnen und Juden Angst um ihr Leben haben,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            dass Jüdinnen und Juden sich wieder unsichtbar machen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Schicksal und das Leid der Palästinenser*innen in Gaza ist schwer zu ertragen. Es berührt jede und jeden, auch uns von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. Doch sehen wir die Verantwortung für dies unermessliche Leid bei der Hamas, die ihre eigene Bevölkerung in Geiselhaft genommen hat. Sie allein ist in der Lage, das Leid sofort zu beenden, wenn sie die Geiseln frei lässt und die Waffen niederlegt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was mir besonders am Herzen liegt, ist,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            dass wir den Gesprächsfaden untereinander nicht abreißen lassen, und dies meine ich nicht nur unter gesellschaftlichen Gruppen, sondern auch in der Politik
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            dass wir aus der „Wir und Ihr-Rhetorik“ herausfinden und Gemeinsamkeiten erkennen,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            dass wir uns zuhören
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            dass wir andere Meinungen ertragen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            dass wir das Leid der jeweils „anderen“ Seite versuchen, zu verstehen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            dass wir keinen Hass zulassen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir alle, die wir in diesem Land leben, sind Menschen, wie Michel Friedmann es in seinem eindrucksvollen Vortrag formulierte, jüdische Menschen, christliche, muslimische, atheistische, männliche, weibliche und queere Menschen. Alle haben wir nach unserer Verfassung dieselben Rechte, die unantastbare Menschenwürde, die Glaubens- und Meinungsfreiheit und vieles mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nutzen wir diese Grundrechte konstruktiv zur Festigung unserer Gesellschaft und lassen wir es nicht zu, dass Menschen diese grundrechtlich verbrieften Freiheiten dazu nutzen, unsere Demokratie und eben diese Freiheiten abzuschaffen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Feiern wir heute diesen doppelten Geburtstag. Senden wir ein starkes Signal in unsere Gesellschaft und in die Welt für Demokratie gegen die Autokrat*innen, Imperialist*innen, Theokrat*innen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 25 May 2024 08:48:32 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/geburtstag-des-grundgesetzes</guid>
      <g-custom:tags type="string">Rede-Stellungnahme</g-custom:tags>
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    </item>
    <item>
      <title>2. Mahnwache auf dem Münsterplatz</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/2-mahnwache-auf-dem-muensterplatz</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Am Freitag, den 17. Mai fand unsere 2. Mahnwache auf dem Münsterplatz statt. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Trotz heftigen Regens, kamen ca. 40 bis 50 Menschen, um der Geiselopfer zu gedenken, die nun seit mehr als sieben Monaten unter unvorstellbaren Bedingungen in unterirdischen Gängen von der Hamas gefangen gehalten werden.  Kinder, Männer, Frauen. Niemand weiß, ob sie noch leben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ute Haupts von der UWG merkte in ihrem nachdenklichen Redebeitrag ihren Wunsch nach einem Leitfaden oder Kompass an, um sich in der schwierigen Lage orientieren zu können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tim Herkens von der FDP thematisierte den grassierenden Antisemitismus, insbesondere die Angriffe auf die israelische Teilnehmerin auf dem ESC, sowie die aggressiven Camps an vielen Hochschulen, die sich als palästinasolidarisch darstellen, aber Israel- und Judenhass predigen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In weiteren, auch kritischen Redebeiträgen wurde die Politik Netanjahus kritisiert und die Frage nach der Angemessenheit der militärischen Operationen gestellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die nächste Mahnwache findet am kommenden Freitag, den 24.5.2024 um 17 Uhr auf dem Münsterplatz statt. Der für die letzte Mahnwache vorgesehene musikalische Beitrag des Pianisten Luis Castellanos wird bei der übernächsten Mahnwache, am Freitag, den 31.5.2024 stattfinden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 17 May 2024 08:51:27 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/2-mahnwache-auf-dem-muensterplatz</guid>
      <g-custom:tags type="string">Veranstaltungsberichte</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/92939f516c80405b867914836fc84ddd/dms3rep/multi/Mahnwache_20240517.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>1. Mahnwache der DIG Aachen auf dem Münsterplatz</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/1-mahnwache-der-dig-aachen-auf-dem-muensterplatz</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Am Freitag, den 10. Mai um 17 Uhr fand die erste gemeinsame Mahnwache 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Aachen e.V. und des Jungen Forums“ der DIG Aachen auf dem Münsterplatz am Aachener Dom statt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwischen 50 und 70 Menschen nahmen teil (Vertreter*innen von im Rat vertretenen demokratischen Parteien, Passant*innen, die zufällig vorbeikamen, Mitglieder der DIG Aachen und des JuFo der DIG Aachen).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Elisabeth Paul, die 1. Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Aachen e.V. sprach einige einleitende Worte, in denen sie darauf hinwies, dass mit dieser nun wöchentlich stattfindenden Mahnwache drei Ziele verfolgt werden:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1.  das Gedenken an die immer noch in Geiselhaft befindlichen Geiseln,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          2.  ein starkes Statement gegen jede Form des Antisemitismus,
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          3.  und ein Zeichen der Solidarität mit dem jüdischen Staat Israel, ausdrücklich nicht mit der derzeitigen Regierung.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach einer Rede vom Vorsitzenden des neu gegründeten „Jungen Forums“ der DIG Aachen e.V. Felix Kehren, sprachen die Bürgermeisterin der Stadt Aachen, Hilde Scheidt. Anschließen sprachen Orkun Şensebat (Vorsitzender des Ortsvorstandes der Grünen in Aachen), Sebastian Becker (Ratsherr der SPD Fraktion im Aachener Stadtrat) und weiteren Vertreter*innen der Aachener Kommunalpolitik. Nach dem offiziellen Teil kam es zu angeregten Gesprächen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es war ein starkes Zeichen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In den kommenden Tagen werden wir hier die Reden veröffentlichen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 10 May 2024 08:54:53 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dig-aachen.de/1-mahnwache-der-dig-aachen-auf-dem-muensterplatz</guid>
      <g-custom:tags type="string">Veranstaltungsberichte</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Benefizkonzert für den Kibbuz Nir Oz</title>
      <link>https://www.dig-aachen.de/benefizkonzert-fuer-den-kibbuz-nir-oz</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Vielen Dank an alle, die am 16.03.2024 in der Citykirche in Aachen beim Benefiz Konzert für den Kibbuz Nir Oz waren. Insgesamt waren mehr als 100 Gäste dort und an dem Abend sind 1.300€ an Spenden zusammengekommen. Zusätzlich sind bisher 400€ auf dem Spendenkonto eingegangen.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Einstieg wurde die Ha Tikwa vorgetragen durch den kolumbianischen Pianisten Luis A. Castellanos, 1. Preisträger des Chopin-Wettbewerbs in Kolumbien, und dem Sänger Liam Hen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach der feierlichen Begrüßung durch Elisabeth Paul, 1. Vorsitzende der DIG Aachen, und dem Grußwort von Hilde Scheidt, Bürgermeisterin der Stadt Aachen, zeigte Petra Hemming Bilder aus dem Kibbuz Nir Oz, vor und nach der Zerstörung durch die Hamas. Sie war in der Woche vor dem Konzert im Kibbuz Nir Oz und hat sich vor Ort ein Bild machen können. Am Tag vor dem Konzert kehrte sie aus Israel zurück, um von ihren Eindrücken berichten zu können.   
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann folgte das großartige Konzert von Luis A. Castellanos und Liam Hen. Anschließend berichtete Petra Hemming von ihren Besuchen im Kibbuz Nir Oz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie berichtete, dass bei dem terroristischen Angriff viele Einwohner von Nir Oz in ihren Häusern ermordet wurden, Häuser zerstört und niedergebrannt wurden und Zivilist:innen nach Gaza entführt wurden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Petra Hemming setzt sich seit langem für ein faires Israelbild, jüdisches Leben in Deutschland und gegen Antisemitismus ein. Sie hat einige Zeit in Israel gelebt und bereist das Land seit über 45 Jahren. Unmittelbar nach dem mörderischen Angriff der Hamas auf den Süden Israels hat sie mit anderen Mitstreiter*innen einen Solidaritätspartnerschaftsverein gegründet, der die Menschen im Kibbuz Nir Oz unterstützt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Vorstand des Vereins Solidaritätspartnerschaft Bergisch Gladbach – Nir Oz e.V. steht im ständigen Kontakt mit seinen Freunden aus Nir Oz und generiert im engen Austausch Hilfsprojekte. Der Verein möchte seinen Beitrag leisten, dass Nir Oz wieder aufgebaut wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wer den Verein beim Wiederaufbau des Kibbuz unterstützen möchte, kann das durch Spenden für den Aufbau des Gartens in Kiyat Gat, Manpower beim Anlegen des Gartens, Unterstützung im Verein und bei der Pflege der langjährigen Partnerschaft.﻿
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spenden für den Wiederaufbau des Kibbuz Nir Oz können Sie auf das folgende Konto überweisen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Solidaritätspartnerschaft Bergisch Gladbach - Nir Oz e.V.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          IBAN: DE 50 3706 2600 4048 2270 10                   
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           BIC: GENODED1PAF                                              
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VR Bank eG  Bergisch Gladbach       
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
             
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 16 Mar 2024 09:59:59 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
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