Proteste gegen das Business- und Banking Forum am 19.9.2019 / Protests against the Business and Banking Forum

English follows German

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Liebe Unterstützer_innen von STOP THE BOMB,

Wir protestieren am 19. September gegen das „Banking- und Business Forum Iran-Europa“ und laden Sie ein, an der Protestkundgebung teilzunehmen. Wenn Sie mit Ihrer Organisation unsere Kundgebung unterstützen wollen, schreiben Sie uns bitte!

Wir haben außerdem einen offenen Brief an Klaus Ernst (DIE LINKE) geschrieben und ihn aufgefordert, seine Teilnahme an der Veranstaltung abzusagen. Als Politiker, der sich für faire Löhne und soziale Gerechtigkeit einsetzt (was wir sehr schätzen) fragen wir uns: Wo bleibt die Solidarität mit den Arbeitskämpfen im Iran? Zudem zeigt eine neue Studie, dass der deutsche Export-Boom auch die soziale Ungleichheit in Deutschland verschärft. Es gibt also zahlreiche Gründe, die Teilnahme an der Lobby-Veranstaltung, die lediglich den Interessen weniger Unternehmer in Deutschland und dem autoritären Staat im Iran dient, nicht teilzunehmen. Den kompletten offenen Brief an Klaus Ernst finden Sie hier

Wir freuen uns, wenn Sie unsere Proteste unterstützen.

Übrigens: Unsere Proteste gegen den Empfang des Teheraner Bürgermeisters im Roten Rathaus konnten zwar den Besuch selber nicht verhindern, erzielten aber eine breite Debatte. Bürgermeister Michael Müller will demnächst Exiliraner empfangen. Informationen dazu hier

Beste Grüße,
STOP THE BOMB

Aufruf:

Proteste gegen das 8. Banking und Business Forum Iran – Europa

Keine Geschäfte mit Irans Terror-Regime!

Am 19. und 20. September lädt die Maleki Corporate Group GmbH zum 8. Banking und Business Forum Iran Europe ein. Geladen sind neben deutschen Politikern wie Klaus Ernst und Vertretern der Finanzaufsicht auch Vertreter des iranischen Regimes wie der neue iranische Botschafter Mahmoud Farazandeh. Sinn der Konferenz ist es, den Handel zwischen Europa und dem Iran auch trotz der amerikanischen Sanktionen in Gang zu bringen.

Als Bündnis verurteilen wir die Versuche, die Beziehungen zu diesem menschenverachtenden, frauenfeindlichen, antisemitischen Regime zu normalisieren und es als akzeptablen Partner für Geschäftsbeziehungen darzustellen.

Wir rufen daher zu Protesten gegen die Veranstaltung auf: Solange im Iran Geschlechterapartheid herrscht und die Todesstrafe Alltäglichkeit ist, solange Dissidenten verfolgt und getötet werden, solange das Regime den Nahen Osten destabilisiert und Terrorgruppen auf dem ganzen Globus fördert, solange es den Holocaust leugnet und Israel mit Vernichtung droht, ist es verbrecherisch, seine Politik zu fördern und zu ermöglichen.
Daher rufen wir zu einer Protestkundgebung am 19. September auf, um dem Botschafter und all den Unterstützern des islamofaschistischen Regimes in Teheran zu zeigen, dass ihre fortwährenden Angriffe auf die Menschenwürde nicht unbeobachtet sind.

Keine Geschäfte mit dem iranischen Regime, weder in Berlin noch anderswo!

Protestkundgebung:

Wo: Maritim Hotel Berlin, Stauffenbergstraße 26, 10785 Berlin
Wann: Donnerstag, 19. September 2019, 8:45 morgens

Unterstützt von:

Green Party of Iran
Iranische säkulare Demokraten Hannover ISDH

Beste Grüße,
STOP THE BOMB

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English

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Dear supporters of STOP THE BOMB,
We protest against the „Banking and Business Forum Iran-Europe“ which will take place on 19 September and invite you to attend the protest rally. If you want to support our rally with your organization, please write us!
We also wrote an open letter to Klaus Ernst (DIE LINKE) and asked him to cancel his participation in the event. As a politician who works for fair wages and social justice (which we appreciate very much), we ask ourselves: where is the solidarity with the labor disputes in Iran? In addition, a new study shows that the German export boom is also exacerbating social inequality in Germany. There are, therefore, many reasons for not participating in the lobby event, which merely serves the interests of a few entrepreneurs in Germany and the authoritarian state in Iran. The complete open letter to Klaus Ernst can be found here.
We are happy if you support our protests.
PS. Our protests against the reception of the Tehran mayor in the Red City Hall could not prevent the visit itself, but lead to a broad debate. Mayor Michael Müller plans to  to receive exile-Iranians soon. You can find more information here.
Best regards,
STOP THE BOMB

Call for protest:

Protests against the 8th Banking und Business Forum Iran – Europa

On September 19 and 20, the Maleki Corporate Group GmbH is holding their 8th Banking and Business Forum Iran Europe. Besides German politicians like Klaus Ernst and representatives of the Federal Financial Supervisory authority, representatives of the Iranian regime will be present, among them the newly appointed Iranian Ambassador to Germany Mahmoud Farazandeh. It’s the purpose of the conference to get accounts moving again between Germany and Iran despite the US-sanctions. As a coalition we strongly condemn the attempts to normalize relationships to this misogynist, antisemitic regime.
Therefore, we call for protests against the event: as long as there is gender-apartheid in Iran and executions are carried out on a daily basis, as long as the regime persecutes its dissidents and supports terrorists around the globe, as long as the regime denies the Holocaust and threatens Israel with annihilation we consider it to be a crime to support its policies.
We call for protest on September 19 to show the Iranian ambassador and all other supporters of the Islamofascist regime in Teheran, that their ongoing attacks on human dignity do not go unnoticed. 

No business with the Iranian regime, neither in Berlin nor anywhere else!
Where: Maritim Hotel Berlin, Stauffenbergstraße 26, 10785 Berlin
When: Donnerstag, 19. September 2019, 8.45 am
Supporters
Green Party of Iran
Iranische säkular Demokraten Hannover e.V. ISDH

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Mein neues Buch: Nazis und der Nahe Osten. Wie der islamische Antisemitismus entstand

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde,

ich möchte Sie über mein neues Buch über den gegenwärtigen islamischen Antisemitismus und dessen historische Kontexte informieren. Es wird in der ersten Oktoberhälfte im Verlag Hentrich & Hentrich erscheinen. Weiter unten finden Sie die Verlagsankündigung sowie einen kurzen Auszug aus meiner Vorbemerkung zu diesem Buch. Im Anhang finden Sie die Darstellung des Buchcovers sowie eine Buchanzeige, die gern weiterverbreitet werden darf. 

Freundlich grüßt

Ihr Matthias Küntzel

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Nazis und der Nahe Osten

Wie der islamische Antisemitismus entstand

Sprache: Deutsch
264 Seiten, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-95565-347-7
19,90 €

1937 kam mit der Broschüre „Islam und Judentum“ eine neue Form von Judenhass in die Welt: der islamische Antisemitismus. Die Nationalsozialisten taten alles, um diese neue Hassbotschaft mithilfe ihrer arabischsprachigen Radiopropaganda zu verankern. Das Buch beleuchtet dieses bislang unbekannte Kapitel deutscher Vergangenheit. Es präsentiert neue Archivfunde, die belegen, wie sich das Judenbild im Islam zwischen 1937 und 1948 unter dem Einfluss dieser Propaganda und sonstiger Nazi-Aktivitäten veränderte. 

Dieser neue Blick auf die Nahostgeschichte ermöglicht eine präzisere Beurteilung der Gegenwart: Was genau ist „islamischer Antisemitismus“? Wie tritt er gegenwärtig in Deutschland und Frankreich in Erscheinung? Was macht ihn besonders gefährlich? 

Erst wenn wir begreifen, wie stark die moderne Nahostgeschichte von den Nachwirkungen des Nationalsozialismus geprägt ist, werden wir den Judenhass in dieser Region und dessen Echo unter Muslimen in Europa richtig deuten und adäquate Gegenmaßnahmen entwickeln können. 

Aus dem Inhalt


Kapitel I Islamischer Antisemitismus

Islamischer Antijudaismus

Europäischer Antisemitismus

Sayyid Qutb: „Unser Kampf mit den Juden“

Die Charta der Hamas

„Al-Aqsa in Gefahr!“


Kapitel II 1937: Das Jahr der Weichenstellung

Terror gegen den Teilungsplan

Berlin greift ein

„Islam und Judentum“

Der Kongress von Bludan

War es der Mufti?

„Prophezeiungen über die Schicksalsschlacht“


Kapitel III 1939–1945: Goebbels auf Arabisch

Kurzwellensender Zeesen

Im Moslem-Kostüm

Judenhass per Radio

Aufrufe zum Pogrom

Farhud – das Massaker an irakischen Juden

Wie wirkte die Radiopropaganda?

Exkurs: Die Nazis und der Iran


Kapitel IV 1948: Arabisch-Israelischer Krieg

Die Muslimbrüder und der Mufti 

Der erste Nahostkrieg

Skrupel der Arabischen Liga 

Antisemitische Mobilisierung

Nachbeben des NS

Israels Schuld?


Kapitel V Im Namen des Islam

„Was hältst du von Adolf Hitler?“

Aktive Ignoranz

Islamischen Antisemitismus bekämpfen – aber wie?

Ankara und Teheran

Epilog

Dokument: „Islam – Judentum. Aufruf des Großmufti da die islamische Welt im Jahre 1937“

Auszug aus der Vorbemerkung zu „Nazis und der Nahe Osten. Wie der islamische Antisemitismus entstand“

(…) Dass Berlin zwischen 1937 und 1945 keinen Aufwand scheute, um den Antisemitismus gerade unter Muslimen zu schüren, ist in Deutschland wenig bekannt. Dabei ist gerade diese Facette der deutschen Vergangenheit hochaktuell. Die Begegnung des Nahen Ostens mit der Nazi-Ideologie war kurz, doch sie wirkt bis heute weiter nach. Denn während nach 1945 der Nazi-Antisemitismus überall sonst auf der Welt diskreditiert war, konnte er sich in der arabischen Welt als Weltanschauung erhalten. Mehr noch: Dieser Antisemitismus kehrt heute, wie dieses Buch ebenfalls berichtet, über die Massenmedien des Nahen Ostens und arabischstämmige Einwanderer nach Europa zurück. (…)

Sich damit abzufinden, dass viele Muslime in Europa Juden hassen, ist keine Option. Wir müssen wissen, woher das kommt.  Der Erfolg einer Therapie hängt von der Präzision der Diagnose ab. Dies gilt auch für die ,Krankheit‘ des Antisemitismus, die zahllose Muslime infiziert. Während viele den Islam weißzuwaschen suchen und andere ihn nicht minder pauschal schwarz zeichnen, kommt es auf den differenzierenden Blick, auf die semantische und historische Analyse, auf die Abweisung jeglicher ideologischer Vorgaben an.

Dies ist der Anspruch dieses Buchs. Ich habe es einerseits geschrieben, weil Forschungseinrichtungen, die aus öffentlichen Mitteln finanziert werden, dieses Thema seit Jahrzehnten ignorieren. So enthält mein erstes Kapitel erstmals den Vorschlag einer präzisen Definition, was unter der Bezeichnung ‚islamischer Antisemitismus‘ zu verstehen ist und was nicht. Ich habe es andrerseits geschrieben, um öffentlich zu machen, was man derzeit über die Entstehungsgeschichte des islamischen Antisemitismus weiß. Ich zeige, wie die Nazis den islamischen Antisemitismus im arabischen Raum verankern konnten und wie sich das Judenbild im Islam unter dem Einfluss der arabischsprachigen Nazi-Propaganda verändert hat. (…)

Zur Buchbestellung:

https://www.hentrichhentrich.de/buch-nazis-und-der-nahe-osten.html

Von wegen Frieden

Westeuropa setzt im Iran-Konflikt auf Appeasement. Das zeigt keine Grenzen auf, sondern ermuntert den Aggressor

Ketzerisch sind meine Gedenk-Gedanken, denn: Nicht allein dem Rückblick sollte das Gedenk-Denken gelten, sondern vor allem der Gegenwart und Zukunft. Aufschlussreich ist dabei der Vergleich zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Unser Blick richtet sich auf die Iranpolitik Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens. »Die« Juden, genauer: der jüdische Staat sowie »die« USA können dabei nicht außer Acht gelassen werden.

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/von-wegen-frieden-2/

Pressemitteilung

Mit Bedauern geben wir bekannt, dass wir unsere, in der Vergangenheit sehr erfolgreiche, Kooperation mit der Volkshochschule Aachen nicht weiter fortsetzen können. Grund dafür ist die unzumutbare Art und Weise, in der sich die derzeitige Leitung der Volkshochschule unseren Referenten und uns gegenüber verhalten hat. Bis zu einem Wechsel in der Leitung der Volkshochschule werden wir unsere Veranstaltungen und Vorträge mit anderen Kooperationspartnern oder alleine durchführen. Eine Pressekonferenz, bei der wir ausführlich über die Hintergründe der Angelegenheit informieren werden, ist in Planung. Den Termin werden wir rechtzeitig bekannt geben.

Wir freuen uns auf den Vortrag von Dr. Ralf Balke zum Thema „Jüdische Flüchtlinge aus arabischen Ländern“, der morgen, Donnerstag, 12. September 2019, von 19 bis 21 Uhr in den Räumen der Jüdischen Gemeinde Aachen, Synagogenplatz 23 stattfinden wird. Aufgrund der in der Jüdischen Gemeinde notwendigen erhöhten Sicherheitsvorkehrungen ist eine Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bei der DIG und bei Vorlage eines gültigen Personalausweises beim Einlass möglich. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite (www.dig-aachen.de/). Wir danken der Jüdischen Gemeinde für Ihre Gastfreundschaft. Herr Dr. Balke wird nicht in der Volkshochschule vortragen, wie dies fälschlicherweise im Vorlesungsverzeichnis derselben angegeben ist. Auch die Vorträge von Oliver Vrankovic am 24. Oktober 2019 und Cahit Basar am 9. Januar 2020 werden nicht in der Volkshochschule, sondern an anderen Orten stattfinden, die wir noch bekannt geben werden. Oliver Vrankovic wird zum Thema „Israel als multikulturelle und multiethnische Gesellschaft“ sprechen. Der Vortrag von Cahit Basar, Generalsekretär der Kurdischen Gemeinde Deutschland, wird sich mit gemeinsamen strategischen Interessen von Kurden und Israel im Nahen Osten befassen. Weitere Informationen zu unserem Programm finden Sie im Internet unter: www.dig-aachen.de/ sowie auf unserer Facebookseite: https://www.facebook.com/DIGAachen.

Nach Angriff auf Israelis: Antisemitismusbeauftragter spricht von „Jagd auf Juden“ in Berlin

Ein 21-Jähriger Tourist aus Israel wurde in Berlin angegriffen, weil er Hebräisch sprach. Es ist bereits der vierte antisemitische Angriff in kurzer Zeit. | Tagesspiegel: https://honestlyconcerned.info/links/nach-angriff-auf-israelis-antisemitismusbeauftragter-spricht-von-jagd-auf-juden-in-berlin-ein-21-jaehriger-tourist-aus-israel-wurde-in-berlin-angegriffen-weil-er-hebraeisch-sprac/

Verbot der Hisbollah in Deutschland gefordert

Damit würde das Land ein starkes Zeichen setzen, dass es Gewalt, Terror und antisemitischen Hass in Europa nicht dulde

Die USA haben ihre Forderung nach einem Verbot der radikal-islamischen Hisbollah in Deutschland erneuert. »Ungeachtet der Haltung der EU könnte die Bundesrepublik – wie die Niederlande und Großbritannien – für Deutschland ein vollständiges Verbot aussprechen«, schreibt der US-Botschafter in Berlin, Richard Grenell, in der »Welt« am Freitag.

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/verbot-der-hisbollah-in-deutschland-gefordert/

Hamas greift an – Israel reagiert

Nach Beschuss aus Gaza greift die israelische Armee Stützpunkte der Terrororganisation an

Nach Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen hat die israelische Armee nach eigenen Angaben mehrere Stützpunkte der palästinensischen Terrororganisation Hamas angegriffen. Zuvor hatten palästinensische Terroristen fünf Raketen nach Israel abgefeuert. Nach Medienberichten schlug eine Rakete in einem Feld nahe der Stadt Sderot ein und löste ein Feuer aus.

https://www.juedische-allgemeine.de/israel/hamas-greift-an-israel-reagiert/