Pax Christi und die Geschichtsklitterung

Die internationale katholische Friedensbewegung, wie sich Pax Christi darstellt, hat in einem öffentlichen Aufruf zur Anerkennung der Nakba nach 71 Jahren aufgerufen.

Damit verbunden sind auch finanzielle Forderungen, wie es da im Vorspann heisst: „Die pax christi Nahostkommission fordert mit Pax Christi International die internationale Gemeinschaft auf, eine ausreichende finanzielle Unterstützung des Hilfswerks UNWRA sicherzustellen und effektive Schritte in Richtung eines Friedensprozesses für Israel und Palästina zu unternehmen.“

https://www.audiatur-online.ch/2019/05/15/pax-christi-und-die-geschichtsklitterung/

Der Atomdeal zerfällt

Von Matthias Küntzel

Noch am 7. Mai 2019 sandte Frankreich eine Botschaft an die Machthaber Irans: „Wir wollen nicht, dass Teheran morgen Aktionen ankündigt, die das Atomabkommen verletzen würden. Denn dann wären wir nach den Vorgaben des Abkommens verpflichtet, erneut Sanktionen zu verhängen.“ Der Warnruf war vergeblich. Am Folgetag, genau ein Jahre nach dem Rückzug der USA aus dem Atomdeal, gab Irans Präsident Rohani zweierlei bekannt: Er erklärte, dass sich das Regime ab sofort […]

Link zum Beitrag: https://www.mena-watch.com/mena-analysen-beitraege/der-atomdeal-zerfaellt/

Palästinensischer Islamischer Jihad: „Diesen Sommer wird es Krieg geben“

„Der Generalsekretär des Palästinensischen Islamischen Dschihad (PIJ) Ziad al-Nakhla sagte, dass jeglicher Versuch, den Gazastreifen zu demilitarisieren und die palästinensischen Fraktionen zu entwaffnen, diesen Sommer zu einem Krieg führen würden. ‚Das, was in Gaza geschah, war eine Live-Übung zur Vorbereitung auf die große Schlacht, die wir für unvermeidlich halten‘, sagte al-Nakhla. In einem Interview mit dem libanesischen Nachrichtensender Al Miyadeen sagte der palästinensische Anführer auch, dass […]

Link zum Beitrag: https://www.mena-watch.com/palaestinensischer-islamischer-jihad-diesen-sommer-wird-es-krieg-geben/

Iran-Atomabkommen – Europäer, erkennt an, was ist ! (Deutschlandfunk

Diesen Beitrag von Bettina Klein von Deutschlandfunk sollte man unbedingt lesen, oder hören – am besten beides.

Es sind Tatsachen, die die maßgeblichen europäischen Politiker nicht wahr haben wollen, nach dem Prinzip „es kann nicht sein, was nicht sein darf …“ Manchmal auch als „Vogel- Strauss-Politik“ bezeichnet.

Halbe Sachen führen selten zum Ziel, eher fast nie … Und dieses Abkommen war, ist und bleibt eine „halbe Sache“ … , wenn man sich vergegenwärtigt welche aggressive Politik Teheran seit Jahren unbeirrt weiter fährt …

Menschen mit „Weitsicht“ und „bewussten Kenntnissen“ der Geschichte brauchen kaum weitere Erklärungen …

Wo die wahre Motivation einiger damaligen Unterhändler, wie z.B. Sigmar Gabriel, wichtiges zu übersehen, oder im besten Fall nicht wahr haben wollen, war zu entnehmen u. a. der Tatsache, daß „Stunden“ nach der Unterzeichnung dieses mehr als fragwürdig ausgehandelten „Iran-Abkommens“ Minister Gabriel mit einer Delegation von über hundert Vertretern der deutschen Wirtschaft zur Verhandlungen in Teheran gelandet ist.

Da war die Tinte unter dem Vertrag noch nicht richtig „trocken“.

Und auch Barack Obama unterzeichnete dieses Abkommen für d. USA ohne den in Amerika üblichen Ratifizierungsprozess der us.-parlamentarischen Gremien, wohlwissend, daß es mit größter Wahrscheinlichkeit nicht ratifiziert worden wäre …

Aber jetzt hier der Link zu dem aktuellen Beitrag von Bettina Klein v.Deutschlandfunk. (Entschuldigung für meine etwas längere „Einführung“ und die „Binsenweisheiten“) :

https://www.deutschlandfunk.de/iran-atomabkommen-europaeer-erkennt-an-was-ist.720.de.html?dram:article_id=448392

Der Atomdeal zerfällt

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde,

Vorgestern erklärte das iranische Regime, sich an bestimmte Klauseln des Atomabkommens nicht mehr halten zu wollen. Es drohte den Europäern, die für die Bombe besonders relevanten Projekte weiterzuentwickeln, sollte die EU in den kommenden 60 Tagen keinen Weg findet, die amerikanischen Sanktionen zu torpedieren. Dazu wird die EU aber nicht in der Lage sein. „Es schmerzt, sich die eigene Impotenz einzugestehen“, kommentiert am heutigen Freitag die FAZ. „Aber so ist die Realität.“ Was also wird werden?

Gestern veröffentlichte das Wiener Online-Portal mena-watch meine Bewertung dieser neuen Situation. Sie finden den Text hier  

https://www.mena-watch.com/mena-analysen-beitraege/der-atomdeal-zerfaellt/

sowie fast gleichlautend auf meiner Homepage:

http://www.matthiaskuentzel.de/contents/der-atomdeal-zerfaellt

Freundlich grüßt Ihr/Euer

Matthias Küntzel

P.S.: Am 23. Mai werde ich in Hamburg Verbindung mit der Ausstellung „1948“ zum Thema: „Warum gab es 1948 keinen arabisch-palästinensischen Staat?“ referieren. Ort: Kontorhaus, Messberg 1 in 20095 Hamburg, Beginn: 19:00 Uhr.

Am 6. Juni werde ich in Wiesbaden einen Vortrag zum Thema „Islamischer Antisemitismus“ halten. Ort: Theater im Pariser Hof, Spiegelgasse 9, 65183 Wiesbaden. Beginn: 19:00 Uhr.

Video-Gruß des israelischen Botschafters

Liebe Veranstalterinnen und Veranstalter der Israeltage,

heute wurde von der Botschaft des Staates Israel ein Video-Gruß von S.E. Botschafter Jeremy Issacharoff veröffentlicht, in dem er sich für die Unterstützung Israels auch durch die Israeltage bedankt. In dem Facebook-Beitrag ist auch der Link zu allen Terminen genannt.

https://www.facebook.com/IsraelinGermany/videos/678285649271225/

Auf diesen Dank wollten wir Sie natürlich hinweisen und zugleich die Möglichkeit nennen, dass dieses Video von Ihnen auch weiter genutzt werden kann. Zudem stehen online die schriftlichen Grußworte des Botschafters als Schirmherr des bundesweiten Israeltags 2019 sowie des weiteren Schirmherren, Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden, auf unserer Website zur Verfügung:

https://i-like-israel.de/israeltag-2019-schirmherren/

Abschließend möchten wir noch darum bitten, bei Ankündigungen oder auch den Berichten von Israeltagen in den Social Media die Hashtags #Israeltag und/oder #Israeltag2019 zu benutzten, so dass auf diesem Wege viele Beiträge zum Israeltag 2019 schnell zu finden sind und die Gesamtaktion des bundesweiten Israeltags noch stärker deutlich wird.

Gerne teilen wir seitens ILI Ihre veröffentlichten Beiträge zu den Israeltagen, sei es auf Websites oder bei Facebook, Twitter oder Instagram, dann auch auf unseren ILI Webpräsenzen. Insbesondere Fotos und Videos, in denen die Freude und Vielfalt der Israeltage deutlich wird, sind gut als Impressionen von den diversen Israeltagen für die Öffentlichkeitsarbeit geeignet.

Bei Rückfragen können Sie uns gerne kontaktieren.

Beste Grüße, Yom Haatzmaut Sameach und erfolgreiche Israeltage (sofern diese noch nicht stattgefunden haben),

Jörg Gehrke

ILI Team Israeltag 2019

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Team Israeltag 2019

ILI – I Like Israel e.V.
Friedrichstr. 37, 60323 Frankfurt/Main

israeltag@il-israel.org

#Israeltag2019

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„Gaza“, „Wahlsieg von Netanyahu“ und die „Zweistaatenlösung“

Ein recht kurzer aber interessanter Beitrag, den ich hier aus dem Tschechischen übersetzt habe. ( Bitte um Nachsicht falls sich Fehler „eingeschlichen“ haben“). Der Artikel bringt „Gaza“, „Wahlsieg von Netanyahu“  und die „Zweistaatenlösung“

mit ein paar Sätzen „auf den Punkt“. 

Ich habe leider „hierzulande“ nichts der gleichen lesen können … und es wäre gut …

Übersetzung des Artikels  „Gaza als Memento“ (Mahnmal) , aus der tschechischen Tageszeitung „Lidove Noviny“ vom 7. Mai 2019 : 

Gaza als „Memento“

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Sie sollte „Singapur“ sein, aber sie wurde zum „Afghanistan“.

Warum gewann Benjamin Netanjahu seine fünfte Wahl und wurde Rekordhalter bei Israels Ministerpräsidenten ? (Im Juli „übersteigt“ er die Dienstzeit des Gründers Ben-Gurion.) Warum gewinnt der Mann, der den „Friedensprozess“ mit den Palästinensern „verdrängt“ hat?  Es gibt mehrere Antworten aber „Gaza“ ist auch dabei.

Am Wochenende forderte der „Minikrieg“ vier tote Israelis (getötet durch Raketen aus Gaza) und zwanzig tote Palästinenser (getötet bei den Vergeltungs-maßnahmen gegen die Raketenabschussrampen).

Das sind Zahlen, die weit unter denen von Syrien, Irak, Jemen oder Libyen liegen, und sie würden die großen Berichte nicht rechtfertigen. Aber sie veranschaulichen die Atmosphäre, die Gaza in den Augen der Israelis zu einem „Memento“ gemacht hat und die dortige linke Opposition (Labour Party) „ausradiert“ hat. 

Gaza verkörpert ein Experiment, das gescheitert ist. Im Jahre 2005 war es das erste wirklich große Gebiet der Palästinenser, aus dem sich Israel vollständig zurückgezogen hat. Sie hatte die Chance, eine Avantgarde zu sein; Infrastruktur zu entwickeln; nutzen den bereits fertiggestellten internationalen Flughafen, der mit ausländischer Hilfe gebaut wurde; profitieren von der Sympathien der westlichen und der muslimischen Welt.

Stattdessen haben die dortigen Bürger schon im ersten Jahr die Regierung der Hamas gewählt ! (eine Gruppierung , die auch die EU als terroristisch betrachtet ). Gaza ist nicht nur ein Feind Israels (immer effizientere Raketen starten von seinem Territorium), sondern auch ein Feind Ägyptens (das die gemeinsame Grenze ähnlich wie Israel streng bewacht) und sogar ein Feind der Palästinensischen Autonomiebehörde von Mahmud Abbas im Westjordanland.

Es ist wahr, dass die Blockade durch Israel und Ägypten den „Gazanern“ das Leben schwer macht. Aber die Wahrheit ist auch, dass die Israelis, als sie den Beton aus den, unter israelischem Territorium verlaufenden Tunnels analysierten, herausfanden, dass er aus dem von ihnen gelieferten Zement stammte. Der Journalist Ben-Dror Jemini hat es letztes Jahr so zusammengefasst: „Im Jahre 2005 hieß es, Gaza wird zum Singapur des Nahe Ostens, aber statt Singapur haben wir Afghanistan“.

Versuchen sie einen Israeli zu finden, der keine Angst davor hat, dass ein ähnlicher flächenmässiger und großzügiger Rückzug aus dem Westjordanland nicht gleiches dem Gaza-Rückzug bringen würde, und das auch noch mit dem Effekt, daß die potentiellen Raketen-Abschußrampen  dann noch näher an das Herz und Fokus des jüdischen Staates rücken würden.

Auch Deshalb gewinnt Netanyahu souverän die Wahlen und an den Begriff „Friedensprozess“ wird er erinnert nur von dem „fortschrittlichen Westen“

http://neviditelnypes.lidovky.cz/glosa-gaza-jako-memento-0vi-/p_zahranici.aspx?c=A190507_203229_p_zahranici_wag