Israelischer Soldat bei Terroranschlag in Gush Etzion ermordet

In Gusch Etzion ist am Donnerstagmorgen ein seit Mittwoch vermisster israelischer Soldat aus Ofra leblos am Strassenrand gefunden worden. Er wurde mit mehreren Messerstichen ermordet. Die Behörden betrachten den Mord als Terroranschlag. Das Militär ist in das arabische Dorf Beth Fadschar eingedrungen, um nach den Tätern zu suchen.

https://www.audiatur-online.ch/2019/08/08/israelischer-soldat-bei-terroranschlag-in-gush-etzion-ermordet/

Die Pogrome des 20. Jahrhunderts gegen die Juden im Nahen Osten: Werden die Christen das gleiche Schicksal erleiden?

Vor dem Hintergrund der Christenverfolgung im Nahen Osten im Allgemeinen und in den von der Palästinensischen Autonomiebehörde verwalteten Gebieten im Besonderen sollte an ein Sprichwort erinnert werden, das seit Generationen von Muslimen weitergegeben wird: „Erst kümmern wir uns um die Leute vom Samstag, dann um die vom Sonntag.“

https://www.audiatur-online.ch/2019/08/05/die-pogrome-des-20-jahrhunderts-gegen-die-juden-im-nahen-osten-werden-die-christen-das-gleiche-schicksal-erleiden/

Replik auf Spiegel Geschichte Cover

Liebe Freunde, 

Wen dieses Thema auch nur ganz, ganz wenig „angeht“, oder auch nur ganz wenig interessiert, aus welchem Grund auch immer, sollte dieses Schreiben der Frau Gabriela Hermer an den Spiegel unbedingt lesen, (und auch weiterreichen), falls er es schon nicht aus dem „Facebook“, oder anderen Quellen kennt.

BESSER kann man es nicht beschreiben, oder auf die Spiegel-Artikeln zum Thema „Juden“ generell reagieren. 

Von: Gabriela Hermer
Datum: 6. August 2019 um 07:04:41 GMT
Betreff: Replik auf Spiegel Geschichte Cover

Aus diversen Gründen wurde meine Replik auf das Cover von SPIEGEL Geschichte nicht veröffentlicht. Deshalb nun, mit leichter Verzögerung, hier:

Liebe Spiegel-Redakteur*innen, ich muss euch enttäuschen: Ich habe keine krumme Nase und keine Glubschaugen. Weder mein Vater noch meine Großväter trugen Schläfenlocken. Ich esse für mein Leben gern Schweinefleisch. Meine Tochter ist blond. Gestatten: Die Unbekannte von nebenan – Jüdin. 

Ich führe ein säkulares Leben, kann an einer Hand abzählen, wie oft ich im Jahr in die Synagoge gehe. Damit bilde ich keine Ausnahme innerhalb der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland, sondern eher die Regel. 

Zu meinen Vorfahren zählen Patrioten und Zionisten. Wohlhabende Großindustrielle und arme Kommunisten. Gläubige und Atheistinnen. So unterschiedlich ihre Biographien und Weltanschauungen auch waren –  eines einte sie: Sie alle wurden in der Shoah ermordet, weil die Mehrheit sie als Unbekannte, als Fremde sah, die es auszulöschen galt. 

Meiner Großmutter mütterlicherseits gelang die Flucht – als einziger von neun Geschwistern. Auch meine Großeltern väterlicherseits konnten fliehen. Doch nach dem Krieg war es der größte Wunsch meines Großvaters zurückzukehren, nach Deutschland. Trotz allem.  

Ich wuchs in den 70er und 80er Jahren in einer westdeutschen Kleinstadt auf. Wenn ich mal in die Synagoge ging, nahm ich oft nichtjüdische Freunde mit. Aber viel lieber hing ich mit ihnen auf Partys oder in Kneipen ab, hörte Nena oder Neue Deutsche Welle. 

Eine völlig durchschnittliche Kindheit in Westdeutschland, wären da nicht die Gymnasiallehrer, die mich regelmäßig zur „Anderen“, zur „Fremden“ abgestempelt haben. Der Mathelehrer, der mir vor der Klasse Fragen stellte zu dem einen oder anderen jüdischen Feiertag, den ich nicht kannte. Mir war es peinlich, dabei weiß ich nicht, wie viele meiner Klassenkameraden die Bedeutung von Fronleichnam hätten erklären können. Aber die fragte mein Mathelehrer ja auch nicht. 

Mein Gesellschaftskundelehrer, der mich fragte, ob ich auch den Irrglauben teilte, sechs Millionen Juden seien im Holocaust umgekommen. Dabei waren es doch viel weniger, meinte er. Als ich mich in einem Artikel für die Schülerzeitung darüber empörte, wurde ich vom Studienrat beiseite genommen und gefragt, ob ich als Jüdin denn nicht etwas zu empfindlich sei. 

Auf der gesamten Schule gab es nur zwei Juden. Wir waren die Fremden, egal wie gut wir den pfälzischen Dialekt beherrschten, egal, wie viel oder wenig jüdisch wir uns fühlten. 

Nach dem Abitur hatte ich den Status des exotischen Vogels endgültig satt und wanderte nach Israel aus. Ich habe das Land und die Leute geliebt. Tue ich immer noch. Doch nach 10 Jahren Israel sehnte ich mich zurück nach Roggenbrot und Herbstblättern, nach der vertrauten Sprache und meinen Freunden. Ich ging nach Berlin. Hier, hoffte ich, könnte ich in der Multikulti-Großstadtszene abtauchen. Endlich eine von vielen sein, ohne ständig auf meine Herkunft reduziert zu werden. 

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Doch spätestens seit Veröffentlichung der jüngsten „Spiegel Geschichte“-Ausgabe ist meine Hoffnung in ein tiefes Koma gefallen. Das Cover der Ausgabe zeigt zwei ärmliche Juden mit langen Bärten, Schläfenlocken und Kopfbedeckung. Die Illustration erinnert an ein ganz anderes deutsches Blatt aus der Vergangenheit.  Dazu die Überschrift: „Jüdisches Leben in Deutschland – Die unbekannte Welt nebenan“. 

Euer Titelblatt ist keine Provokation, auch keine Anregung zur Diskussion, liebe Spiegel-Redakteur*innen. Es ist hochgradig diskriminierend und bedient alte, wie ich dachte, längst überwundene antisemitische Klischees. Wie kann ich da eure besorgten Artikel über Rassismus in den USA noch ernst nehmen? Oder Eure kritischen Artikel über die AFD? Ihr macht mir genauso viel Angst wie die AFD, grenzt mich nicht weniger aus, als die es tun. 

Im Jahr 2019 sind deutsche Juden für euch noch immer die Fremden mit den Schläfenlocken. Und wenn nicht mit Schläfenlocken, dann zumindest mit direktem Draht zum Mossad, mit dessen Hilfe sie die deutsche Nahostpolitik manipulieren, wie Ihr in einem anderen Artikel, der kürzlich in Eurem Blatt erschienen ist, vermutet. Beweislage  – versteht sich von selbst – gleich null.

Geht mal in Euch, liebe Spiegelredakteur*innen. Fragt Euch, was mit Euch los ist, warum Ihr eigentlich ein Problem mit den Juden habt. Falls Ihr Hilfe braucht: Ich kenn‘ da einen guten Therapeuten. Auch ein Unbekannter. 

Gabriela Hermer

Rabbinerfamilie in München angegriffen und bespuckt

Erst vergangene Woche wurde der Berliner Rabbiner Yehuda Teichtal auf der Straße angegriffen. Jetzt bespuckten und beschimpften Unbekannte eine Rabbinerfamilie in München. Für Charlotte Knobloch sind diese Vorfälle „symptomatisch“.

https://www.welt.de/vermischtes/article198051683/Antisemitismus-Rabbinerfamilie-in-Muenchen-angegriffen-und-bespuckt.html

Antisemitismusbeauftragter plädiert für Streichung deutscher UNRWA-Gelder

Von Stefan Frank.

Der Antisemitismusbeauftragte des Landes Baden-Württemberg, Dr. Michael Blume, hat gegenüber Mena Watch für eine Streichung der deutschen Zahlungen an die umstrittene UN-Agentur UNRWA plädiert. „Selbstverständlich!“, schrieb Blume per E-Mail auf die Frage, ob die Bundesregierung dem Beispiel der Schweiz und der Niederlande folgen und kein Geld mehr an die UNRWA überweisen sollte. Die Vereinigten Staaten, der früher größte Beitragszahler, hatten ihre Zahlungen bereits 2018 eingestellt. Bei der Schweiz und den Niederlanden war der jüngste Skandal um mutmaßlichen Machtmissbrauch und Veruntreuung von Geldern auf höchster Ebene der Anlass für den Stopp der Zahlungen […]

Link zum Beitrag: https://www.mena-watch.com/mena-analysen-beitraege/antisemitismusbeauftragter-plaediert-fuer-streichung-deutscher-unrwa-gelder/

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Bischof hält Anti-Israel-Rede

Bizarre Israel-Anti-Rede des evangelischen Bischofs Abromeit!

Am 1. August sprach Hans-Jürgen Abromeit auf der Jahreskonferenz der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA). Er hielt dort einen Vortrag über die aktuelle Lage in Israel und lieferte eine sonderbare Interpretation des Konflikts. Der Auftritt lief unter dem Titel „Zwei Völker – ein Land. Eine biblische Vision für Frieden zwischen Israel und Palästina“.

► Die Kern-Aussage: Laut Abromeit würden die Deutschen sich zu sehr mit Israel solidarisieren – und achteten deswegen zu wenig auf „palästinensische Sicherheitsinteressen“.

https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/erschreckender-auftritt-von-abromeit-bischof-haelt-anti-israel-rede-63737710.bild.html#fromWall

Iran kündigt dritten Verstoß gegen Atomabkommen an

Nüchtern, aber bestimmt kündigte Irans Außenminister Außenminister Mohammad Dschawad Sarif an: Sein Land werde von weiteren Verpflichtungen des Internationalen Atomabkommens zurücktreten. Gemeint sein könnte, dass der Iran seine Zentrifugen wiederanfährt.

https://www.welt.de/politik/ausland/article197897861/Iran-kuendigt-dritten-Verstoss-gegen-internationales-Atomabkommen-an.html

Kritik an „Spiegel“-Cover – „Klischeevorstellungen von Juden bedient“

Das Magazin „Spiegel Geschichte“ macht mit einem Cover auf, das aus Sicht des Zentralrats der Juden Klischeevorstellungen bedient. In den sozialen Medien löst der Titel eine Kontroverse aus. Beim „Spiegel“ gibt man sich zerknirscht.

https://www.welt.de/wirtschaft/article197896763/Spiegel-Geschichte-Kritik-am-Cover-Klischeevorstellungen-von-Juden-bedient.html

Iran streicht vier Nullen bei der Landeswährung

Interessanter Artikel der Aachener Nachrichten – Stadt

Den Artikel finden Sie im ePaper unter:
https://epaper.zeitungsverlag-aachen.de/2.0/article/1c96ea2762

Iran streicht vier Nullen bei der Landeswährung

Teheran Nach starkem Wertverlust der iranischen Landeswährung Rial will die Regierung vier Nullen streichen. Das gab ein Regierungssprecher am Mittwoch in Teheran bekannt. Die Maßnahme soll eine positive psychologische Wirkung auf den Markt haben. Viele Iraner müssen allein für einen einfachen Einkauf im Supermarkt derzeit mehr als eine Million Rial bezahlen. Außerdem sei die Streichung notwendig für die Umsetzung der Bankreformen im Land. (dpa)