Herf über "Nazis und der Nahe Osten";

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde,

ein Interview über mein neues Buch, das Radio Dreyeckland am 3. Dezember 2019 sendete, finden Sie hier:

https://rdl.de/beitrag/die-nazis-und-der-nahe-osten-wie-der-muslimische-antisemitismus-entstanden-ist

Professor Jeffrey Herf, dessen Studie Nazi Propaganda for the Arab World in meinem Buch eine wichtige Rolle spielt, schreibt über  Nazis und der Nahe Osten:

„This is a splendid and important work of historical research, synthesis and interpretation. […]Kuentzel blends the insights of an earlier generation of historians, with fresh research. I don’t know of another work, certainly another work in recent decades written in Europe and the United States that makes such a compelling cause for the causal importance of the Nazi interaction with the Arabs. ‚Nazis und der Nahe Osten‘ is a very fine work of historical interpretation that is going to have an impact, especially among young scholars, journalists, writers and citizens.

Informationen über künftige Buchveranstaltungen in Halle, Leipzig, Wuppertal und Dorsten finden Sie weiter unten.

Vor 40 Jahren besetzte das gerade an die Macht gekommene Khomeini-Regime die US-Botschaft in Teheran und nahm dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 444 Tage lang als Geiseln. Dies war die erste große Kraftprobe zwischen Islamismus und westlicher Welt, die damals Teheran – auch aufgrund der Weigerung der Europäer und der Deutschen , den USA wirklich beizustehen – gewann. Mein Aufsatz über diesen gewalttätigen Auftakt macht Kontinuitäten bis zur Gegenwart transparent. Sie finden ihn auf meiner Homepage:

http://www.matthiaskuentzel.de/contents/vor-40-jahren-botschaftsbesetzung-in-teheran

sowie in seiner ursprünglichen Fassung, die mena-watch.com in zwei Teilen veröffentlichte, hier

https://www.mena-watch.com/botschaftsbesetzung-in-teheran/ und hier: https://www.mena-watch.com/vor-40-jahren-botschaftsbesetzung-in-teheran-wie-der-krieg-gegen-den-westen-begann-teil-ii/ .

Ich finde es erschreckend, mit welcher Nonchalance man hierzulande nach dem Beinahe-Massaker in der Synagoge von Halle zur Tagesordnung überging. Meinen Protest hiergegen, den das Kulturmagazin Perlentaucher am 31. Oktober veröffentlichte, finden Sie nunmehr auch auf meiner Homepage

http://www.matthiaskuentzel.de/contents/glueck-im-unglueck oder in der Originalversion hier:

https://www.perlentaucher.de/essay/die-deutsche-politk-reagiert-ausschliesslich-mit-sicherheitsmassnahmen-auf-halle.html

Freundlich grüßt Ihr/euer

Matthias Küntzel

Veranstaltungshinweise:

Nazis und der Nahe Osten. Wie der islamische Antisemitismus entstand

Buchpräsentationen mit Matthias Küntzel

HALLE (SAALE): Mittwoch, den 11. Dezember, 19:00 Uhr, Melanchthonianum, Universitätsplatz 8/9, 06108 Halle.
Veranstalter: Alternatives Vorlesungsverzeichnis des Studierendenrates der Universität Halle.

LEIPZIG: Donnerstag, den 12. Dezember, 19:00 Uhr, Universität Leipzig, Hörsaal 2. Veranstalter: Junges Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Leipzig und Verlag Hentrich & Hentrich, Leipzig.

WUPPERTAL: Mittwoch, den 12. Februar 2020. Veranstalter: Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal. Einzelheiten werden folgen.

DORSTEN: Donnerstag, den 13. Februar 2020. Veranstalter: Jüdisches Museum Westfalen. Einzelheiten werden folgen.

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