Vorbild Schweiz: Kein Geld an UNRWA

Auch die Bundesregierung sollte überlegen, ob das umstrittene UN-Hilfswerk wirklich gefördert werden muss

Der Fisch stinkt vom Kopf her. Wie viel Wahrheit in diesem Satz steckt, durfte man dieser Tage beim UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge, kurz: UNRWA, erleben. So soll dessen Generalkommissar Pierre Krähenbühl seiner Freundin auf dem kurzen Dienstweg einen Posten als »Special Advisor« verschafft haben, weshalb sie ihn auf teuren Business-Flügen überallhin begleiten konnte. Die Tickets zahlte das Schweizer Außenministerium.

https://www.juedische-allgemeine.de/meinung/vorbild-schweiz-kein-geld-an-unrwa/

Aus Aktualitätsgründen: Neuer EU-„Außenminister“ – Mit der Vernichtung Israels leben?

Wer dem Ende der Amtszeit Frederica Mogherinis als EU-Außenbeauftragte in freudiger Erwartung entgegensah, dürfte wohl bitter enttäuscht werden: denn Mogherini folgt als „Hoher Vertreter der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik“ aller Voraussicht nach der gebürtige Katalane Josep Borrell. „Wir werden uns noch nach Mogherini zurücksehnen“, kommentierte ein mit der Causa vertrauter israelischer Beamter die Personalie gegenüber Mena Watch.

https://www.mena-watch.com/mena-analysen-beitraege/neuer-eu-aussenminister-mit-der-vernichtung-israels-leben/

Jüdisches Museum: Keine Israelis im Stiftungsrat

Berlin Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) lehnt Vertreter des israelischen Staates im Beirat des Jüdischen Museums Berlin ab. „Im Jüdischen Museum Berlin geht es um die Geschichte des Judentums in Deutschland, nicht um die des Staates Israel“, sagte Grütters, die Vorsitzende des Stiftungsrats ist. Das Museum solle dabei helfen, die jahrhundertealte deutsch-jüdische Geschichte zu erzählen. „Das ist seine Zweckbestimmung. Dazu brauchen wir keinen offiziellen Vertreter des Staates Israel im Beirat.“ (dpa)

https://epaper.zeitungsverlag-aachen.de/2.0/article/2897114d5b

Wer half Jemens Rebellen beim Angriff auf das Öl der Saudis?

Nach dem Angriff auf die weltweit größte Ölraffinerie in Saudi-Arabien droht der Konflikt zwischen den USA und Iran zu eskalieren. Was steckt hinter dem Anschlag – und welche Rolle spielen Jemens Rebellen?

https://www.spiegel.de/politik/ausland/eskalation-am-golf-wer-half-jemens-rebellen-beim-angriff-auf-das-oel-der-saudis-a-1286971.html

Netanjahu untergräbt den liberalen Charakter Israels

Nach zehn Jahren im Amt hat der Premier einiges erreicht. Aber er hat die Koordinaten seines Landes hin zu jüdisch-nationalistischen Werten verschoben. Gut möglich, dass Israels Bürger bei der Wahl am Dienstag eine Kurskorrektur vornehmen.

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article200321086/Benjamin-Netanjahu-untergraebt-den-liberalen-Charakter-Israels.html?wtrid=socialmedia.email.sharebutton

Eine Attacke auf die Deeskalation

Zwischen den USA und Iran schien eine Annäherung möglich. Der Drohnenangriff in Saudi-Arabien ändert das. Über den Umweg von Partnern wie den jemenitischen Huthi-Rebellen erhält Teheran die Möglichkeit, Ziele im ganzen Nahen Osten anzugreifen.

https://www.welt.de/politik/ausland/article200344442/Oelanlagen-in-Saudi-Arabien-Eine-Attacke-auf-die-Deeskalation.html?wtrid=socialmedia.email.sharebutton

Das Rätseln der Waffenexperten

Waren es tatsächlich Drohnen, mit denen die weltgrößte Ölraffinerie angegriffen wurde? Oder doch Marschflugkörper? Wer könnte sie abgefeuert haben? Und warum ließen sie sich nicht abfangen? Experten versuchen sich an Antworten.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/angriffe-auf-saudische-oelanlagen-das-raetseln-der-waffenexperten-a-1287091.html

Israelisches Filmfestival in Berlin mit Geschrei und Transparenten gestört

Mehrere Störer haben eine Kinoveranstaltung des deutsch-israelischen Film- und Fernsehfestivals „Seret International“ in Berlin-Charlottenburg mit Transparenten und lautem Geschrei unterbrochen. Auf den Bannern stand laut Polizeimeldung: „No Culture in white-washing Apartheid.“

https://www.bz-berlin.de/berlin/charlottenburg-wilmersdorf/israelisches-filmfestival-in-berlin-mit-geschrei-und-transparenten-gestoert

Antisemitische Straftaten

95 Prozent rechtsextreme Täter?

In Debatten über den wachsenden „neuen“ Antisemitismus wird regelmäßig darauf hingewiesen, dass etwa 95 % der registrierten antisemitischen Taten in Deutschland auf das Konto von Rechtsextremisten gingen und nicht von Muslimen. So meldet es mit kleinen Schwankungen Jahr für Jahr die Bundesregierung auf Kleine Anfragen, die meist von der Bundestagsfraktion der Linken oder der Grünen gestellt werden. Ihre Angaben gründen auf der jährlichen polizeilichen Statistik zur „Politisch Motivierten Kriminalität“ (PMK). Im Jahr 2017 wurden zum Beispiel 94 % der 1504 erfassten Taten rechtsextremen Tätern zugeordnet.1

https://www.ezw-berlin.de/html/15_9950.php