Jüdische Flüchtlinge aus arabischen Ländern

Vortrag von Dr. Ralf Balke, Historiker und Buchautor, Berlin / Tel Aviv
Do. 12. September 2019,
19 – 21 Uhr in der Synagoge Aachen,
Synagogenplatz.

Teilnehmer bitte bis 10.September per E-Mail anmelden: Info@dig-aachen.de

Aufgrund der Sicherheitsvorkehrungen kann es beim Einlass zu Wartezeiten kommen. Sie werden deshalb gebeten, frühzeitig zu erscheinen und Ihren Personalausweis bereitzuhalten. Bitte führen Sie keine größeren Taschen oder Rucksäcke mit sich, da deren Kontrolle sehr zeitaufwändig ist und den Einlass verzögert! Herzlichen Dank.
Der Eintritt ist kostenlos.Anmeldeschluss 11.09.2019 15 Uhr.

In Darstellungen des israelischen Unabhängigkeitskriegs überwiegt seit jeher ein Motiv: die 750.000 arabischen Palästinenser, die im Zuge der Kriegshandlungen – unter äußerem Zwang oder aus freien Stücken – ihre Heimat verließen. Auch in tagespolitische Debatten hält das Thema regelmäßig Einzug; so etwa im Herbst letzten Jahres, als die US-Regierung die Zahlungen an das Palästinenser-Hilfswerk der UN (UNRWA) einstellte. Das Schicksal einer anderen Bevölkerungsgruppe hingegen, das ähnlich eng mit den damaligen Ereignissen verwoben ist, stößt bis heute vornehmlich auf Desinteresse: In den Jahren 1948 ff. fand die Geschichte der jüdischen Minderheit in der arabischen Welt ein radikales und plötzliches Ende, als der Großteil der ca. 900.000 arabischen Juden aus ihren Heimatländern ausgewiesen wurde. Die Zahl in arabischen Staaten lebender Juden liegt heute bei gerade einmal 4.500. Ein unfreiwilliger Exodus, der freilich eine Vorgeschichte reich an Entrechtung und sozialer Ausgrenzung aufweist. Die Geschichte der arabischen Juden, von der Verfolgung in und Vertreibung aus ihren Heimatländern bis zur Aufnahme in Israel und ihre von Konflikten gezeichnete Integration in die israelische Gesellschaft, ist bis heute im Gedächtnis der mizrahischen Israelis lebendig.

Um über dieses Thema vorzutragen, haben wir den Historiker und Buchautor Dr. Ralf Balke eingeladen. Als Journalist schreibt er u.a. für die Wochenzeitungen Jüdische Allgemeine und Jungle World. Seine Dissertation befasste sich mit der Landesgruppe der NSDAP in Palästina. Er lebt in Berlin und Tel Aviv.

Zur Information: Bis auf weiteres finden keine gemeinsamen Veranstaltungen mit der VHS Aachen mehr statt, daher findet die Veranstaltung in der Synagoge statt.

Die Palästinensische Gesellschaft zu Zeiten des Britischen Mandats

Nach Ende des Ersten Weltkrieges war Palästina noch ein Teil des Osmanischen Reiches. Mit dem Sieg der Briten über die türkischen Truppen 1917 fiel Palästina unter britische Herrschaft. Aber welche Politik verfolgten die Briten und welche Rolle spielte die arabische Bevölkerung in ihrer Politik?

http://www.bpb.de/internationales/asien/israel/44991/gesellschaft-palaestinas?p=all

Assad will sehr viel mehr, als nur die Macht zurückerobern

In naher Zukunft wird beinahe ganz Syrien wieder unter der Kontrolle von Assad stehen. Den Westen scheint das nicht zu interessieren. Doch die Folgen von Assads Triumph werden verheerende weltpolitische Auswirkungen haben.

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article198621029/Syrien-Baschar-al-Assad-will-mehr-als-nur-die-Macht-zurueckerobern.html

Wolffsohn kritisiert „doppelzüngige Solidarität“ mit Juden

Berlin (idea) – Eine „doppelzüngige Solidarität von Anti-Antisemiten“ mit Juden hat der deutsch-jüdische Historiker und Publizist Prof. Michael Wolffsohn (Neubiberg bei München) beklagt. Einerseits verurteilten Politiker Judenfeindlichkeit, etwa jüngst nach der Spuckattacke auf den orthodoxen Rabbiner Yehuda Teichtal in Berlin.

https://www.idea.de/gesellschaft/detail/wolffsohn-kritisiert-doppelzuengige-solidaritaet-mit-juden-110097.html