Rabbiner in Berlin bespuckt – „So etwas habe ich noch nie erlebt“

Der Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Berlin, Yehuda Teichtal, ist beleidigt und bespuckt worden.

  • Er war laut seiner Gemeinde mit seinen Kindern unterwegs, als zwei Männer ihn auf Arabisch beschimpften und bespuckten.
  • Die Gemeinde erklärte, nach dem Vorfall vom Wochenende ermittle die Polizei.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article197730579/Antisemitismus-in-Berlin-Rabbiner-Yehuda-Teichtal-beschimpft-und-bespuckt.html

Warum funktioniert die Propaganda-Aktion des palästinensischen Präsidenten?

Alle Welt redet über die Drohung von „Palästinenserpräsident“ Abbas, die „Friedensverträge“ mit Israel aufzukündigen. Niemand fragt, wann und wo denn ein „Friedensvertrag“ unterzeichnet worden ist. Und was hätte Abbas davon, wenn er seine Ankündigung wahr machen würde?

https://www.israelnetz.com/kommentar-analyse/2019/07/29/warum-funktioniert-die-propaganda-aktion-des-palaestinensischen-praesidenten/

Irans Landbrücke nach Westen

Interessanter Artikel der Aachener Nachrichten – Stadt

Den Artikel finden Sie im ePaper unter:
https://epaper.zeitungsverlag-aachen.de/2.0/article/6d80ae442d

30.07.2019

Irans Landbrücke nach Westen

Der Bogen reicht vom Kaspischen Meer bis zum Mittelmeer. Das Regime verschafft sich damit einen gewaltigen strategischen Vorteil gegenüber seinen Konkurrenten im Nahen Osten.

Von Michael Wrase

Limassol/Al QAim Die vom israelischen „Meir Amir Intelligence and Information Center“ (ITIC) am vergangenen Freitag veröffentlichten Satellitenbilder der syrisch-irakischen Grenzstädte Abu Kamal und Al-Qaim sind gestochen scharf. Sie zeigen frisch geteerte Parkplätze, Lagerhallen, von hohen Mauern umgebene Abfertigungsgebäude sowie eine breite Umgehungsstraße, die westlich von Abu Kamal in die Autobahn nach Damaskus mündet. Im Juni 2014 hatten die Terrormilizen des sogenannten „Islamischen Staat“ (IS) die strategisch bedeutende Grenzregion besetzt und kurz darauf das „Kalifat“ proklamiert.

Schreckensvision wird Realität

Dreieinhalb Jahre später konnten von iranischen Revolutionsgardisten kommandierte Schiitenmilizen aus dem Libanon, Irak und Afghanistan das Gebiet nach extrem blutigen Kämpfen vom IS zurückerobern und sich anschließend in den beiden Grenzstädten festsetzen. Teheran hatte damit auch das letzte Teilstück einer Landbrücke unter seine Kontrolle gebracht, die nun vom Kaspischen Meer über das iranische Kurdistan und den Zentralirak bis nach Syrien und die libanesische Bekaaebene reicht, wo sich ein größerer Stützpunkt der iranischen Revolutionsgardisten befindet.

Die Schreckensvision eines „schiitischen Halbmonds“, vor dem der jordanische König Abdullah II. bereits im Jahr 2004 gewarnt hatte, war damit Wirklichkeit geworden: Anstatt mit dem Flugzeug können iranische Revolutionsgardisten fortan auch auf dem nur schwer zu kontrollierenden Landweg ihre Verbündeten im Libanon und Syrien erreichen.

Der strategische Vorteil, den sich Teheran mit diesem Korridor vor allem gegenüber Israel verschafft hat, ist gewaltig. Entsprechend alarmiert reagiert vor allem die israelische Luftwaffe, die in den letzten eineinhalb Jahren fast im Wochenrhythmus mutmaßliche iranische Stellungen in Syrien bombardiert und Mitte Juli erstmals ein Militärlager pro-iranischer Schiitenmilizen im irakischen Kurdistan attackiert hat.

Wirklich aufgehalten werden, so klagen israelische Militärbeobachter, konnte der iranische Vormarsch dadurch offenbar nicht. Am 18. März erklärten die Kommandeure der syrischen, irakischen und iranischen Armee auf einer Pressekonferenz in Damaskus Israel „zum gemeinsamen Feind“ und kündigten für den Sommer die offizielle Wiedereröffnung der syrisch-irakischen Grenze bei Al Qaim an. Das Treffen zeige, dass „Iran trotz der gewaltigen Anstrengungen der USA der wichtigste Verbündete des Irak bleibe“, kommentierte Nicholas Heras vom „Centre for New American Security“.

Nach arabischen Medienberichten steht die „offizielle Wiedereröffnung“ des irakisch-syrischen Grenzüberganges bei Al Qaim unmittelbar bevor. Die Kleinstadt werde vollständig von den sogenannten „Volksmobilmachungskräften“ (PMU) kontrolliert. Die schiitischen Milizionäre würden trotz Zurechtweisungen der irakischen Zentralregierung ihre Befehle weiterhin aus Iran erhalten und auch befolgen, hieß es aus Al-Qaim.

In der Grenzstadt herrsche Aufbruchsstimmung, was auch daran liege, dass „die Grenze schon vor der offiziellen Freigabe durch die irakische und syrische Regierung passiert werden könne“. Neben Iran, der schon jetzt Waren im Wert von mehr als zehn Milliarden US-Dollar in den Irak exportiert, dürfte auch Syrien davon profitieren.

Nachdem die britische Marine Anfang des Monats einen iranischen Supertanker am Erreichen des syrischen Ölterminals von Banyias hinderte, könnten Irak und Iran nun auf dem Landwege der syrischen Armee den dringend benötigten Treibstoff liefern. Die Gefahr, dabei von der israelischen Luftwaffe angegriffen zu werden, ist allerdings hoch.

USA blicken eher zum Golf

Die noch in Syrien sowie im Irak stationierten US-Truppen dürften sich dagegen wohl kaum auf einen Abnutzungskrieg mit den pro-iranischen Kräften in beiden Ländern einlassen. Die rund 6000 amerikanischen Soldaten sind dazu nicht mehr in der Lage. Die Landbrücke in den Libanon, mit der sich Iran als führende Macht im Nahen Osten etablieren will, wird in Washington zwar als Bedrohung wahrgenommen. Trotzdem liegt der Fokus der USA auf dem Persischen Golf, den Iran in seinem Selbstverständnis als regionale Supermacht ebenfalls für sich reklamiert.

"Die Europäer sind dem Iran auf den Leim gegangen"

Liebe  Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde,

vielleicht interessieren sich einige von Ihnen für mein Statement zur derzeitige Zuspitzung am Persischen Golf. Das Interview wurde gestern aufgezeichnet und heute bei israelnetz.com veröffentlicht:

https://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/politik/2019/07/30/die-europaeer-sind-dem-iran-auf-den-leim-gegangen/

Freundlich grüßt Ihr/euer

Matthias Küntzel

Bundesregierung macht bei Front gegen Israel mit: Deutschland deckt Dämonisierung Israels mit Enthaltung ( … bei „Vorkämpfern für Frauenrechte“, wie Iran, Pakistan, Saudi-Arabien, Sudan, Yemen, etc. )

Liebe Freunde,

… wer es noch nicht mitbekommen hat über diverse Medien, soziale Netzwerke, „Facebook“, etc. , sollte es sich hier über diese Mail „anschauen“ und insbesondere den umfassenden, äußerst LESENSWERTEN, wenn auch längeren Kommentar, von Gerd Buurmann zu den UNO-Resolutionen generell (über die hier kritisierte aktuelle Resolution hinaus) sich gründlich „zur Gemüte führen … Es erklärt einiges … ( sofern man es erklärt haben will … )

Und Deutschland macht wiedereinmal („schändlich“) mit (!) … warum auch immer … Ob es an der „Strategie“ liegt, wie man sicher dann, wie schon öfters, zu begründen versuchen wird, oder an der persönlichen Gesinnung Einzelner weisungsgebundener, oder ausführender Personen liegt ( ist ja, insb. in einer Demokratie nicht unwichtig – so entsteht nämlich die berühmte „Volksmeinung“ in der „Mainstream-Gesellschaft“, der z.Zt. Juden, aber insb. Israel – wenn es nicht gerade identisch ist – täglich begegnen !

Wer solche „Freunde“ (u.a. via unzählige „Lippenbekenntnisse“ von „Staatsräson“ bis zu „Vergangenheitsbewältigung“, etc., etc.) hat, braucht sicher keine Feinde mehr, um wiedereinmal das abgedroschene alte Sprichwort zu strapazieren.

Was der Historiker Prof. Michael Wolffsohn in diesen Tagen in der aktuellen Ausgabe des Politikmagazins „Cicero“ zur „Sicherheit Israels als deutsche Staatsräson“ gesagt hat… :

„Sollte Israels Untergang bevorstehen und Israel auf deutsche Hilfe angewiesen sein, wäre Israels Untergang besiegelt. Weder wäre die Bundeswehr zur Hilfe in der Lage, noch die deutsche Gesellschaft zur Hilfe bereit .“

… ist schon lange Realität, die hoffentlich nie wird verifiziert werden müssen …

Wer immer noch nicht sieht, was die UNO heute noch „wert“ ist, insb. i.S. Israel, der will es auch nicht sehen, … aus welchem Grund auch immer …

https://haolam.de/artikel/Welt/38316/Deutschland-deckt-Daemonisierung-Israels-mit-Enthaltung.html