„Aber die Israelis greifen doch immer an!“

Sinneswandel in Nahost

In der arabischen Welt galt bislang: Israel ist an allem schuld. Das ändert sich gerade – auch deshalb, weil der Antisemitismus manchem Autokraten die geopolitische Strategie durchkreuzt. Doch in manchen Ländern gibt es einen echten Sinneswandel.

https://www.welt.de/politik/ausland/plus194529839/Antisemitismus-in-Nahost-Aber-die-Israelis-greifen-doch-immer-an.html

Bericht: Christentum im Nahen Osten droht die Auslöschung

Horrorprognose der Gesellschaft für bedrohte Völker: In Ländern wie dem Irak oder Syrien könnte das Christentum in absehbarer Zeit zur Gänze verschwinden. Ein Grund sei die geringe Unterstützung aus anderen Teilen der Welt – scharfe Kritik richten die Menschenrechtler hier an die Kirchen im Westen.

https://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/bericht-christentum-im-nahen-osten-droht-die-ausloschung

EU spielt Schlüsselrolle bei der Finanzierung von palästinensischen Terror-Häftlingen

Die EU hat der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) im Juni erneut 15 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Wie Palestinian Media Watch aufgezeigt hat, ist dies die zweite derartige Spende.

https://www.audiatur-online.ch/2019/06/28/eu-spielt-schluesselrolle-bei-der-finanzierung-von-palaestinensischen-terror-haeftlingen/

Bataclan-Anschlag in Paris – Terrorverdächtiger in Deutschland festgenommen

Die Staatsanwaltschaft in Dresden hat mitgeteilt, dass ein Mann festgenommen wurde, der vor vier Jahren am Anschlag in Paris beteiligt gewesen sein könnte. Gegen ihn liegt ein Europäischer Haftbefehl vor.

https://www.spiegel.de/politik/ausland/paris-anschlag-2015-verdaechtiger-in-deutschland-festgenommen-a-1274563.html

Kundgebung in Köln am 29.6. & Dokumentation der Proteste gegen den Quds-Marsch // Rally in Cologne & documentation of the Protests against the Quds-March

English follows German

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Liebe Unterstützer/innen von STOP THE BOMB,

an diesem Samstag organisieren verschiedene exiliranische Gruppen aus dem monarchistischen Spektrum eine Kundgebung in Köln mit der Forderung, die Revolutionsgarden und die Hisbollah in Deutschland und in der EU auf die Terrorliste zu setzen.

Kundgebung: „Die EU soll die iranische Revolutionsgarde als Terrororganisation einstufen“

Wann: Samstag, 29.6.2019, 14.00 – 17.00 Uhr
Wo: Roncalliplatz, 50667 Köln

Dokumentation der Kundgebung gegen den Quds-Marsch

Die Proteste gegen den Quds-Marsch am 1. Juni waren ein Teil-Erfolg: es gab eine große Resonanz in den Medien, alle Parteien im Berliner Abgeordnetenhaus unterstützten die Proteste. (Einen Teil der Medien-Berichte haben wir hier dokumentiert.)
Im Berliner Abgeordnetenhaus wurde ein Antrag der FDP angenommen, mit dem „alle Berlinerinnen und Berliner“ aufgerufen wurden, an „den Gegendemonstrationen“ teilzunehmen. „Begründung: In Berlin gibt es keinen Fingerbreit Platz für Antisemitismus und Israelfeindlichkeit. Aus diesen Gründen lehnen wir die Durchführung des sogenannten Al-Quds-Marsches in Berlin entschieden ab.“

Trotz dieses Entschlusses fand der Quds-Marsch dennoch statt.

Berlins Innensenator Andreas Geisel forderte in seiner Rede ein Verbot der Hisbollah. Wir begrüßen diese Forderung und werden beobachten, ob sich der Berliner Innensenator mit seinem Vorschlag auf der nächsten Innenministerkonferenz durchsetzen wird. Geisel sagte: „Die Aufteilung der Hisbollah in einen militärischen und einen politischen Flügel entspricht nicht einmal ihrem Selbstbild. Deutschland sollte deshalb eine Einstufung der Hisbollah in ihrer Gesamtheit erwägen. Eine solche Einstufung als Terrororganisation wäre nicht nur geeignet, die finanzielle Unterstützung der Hisbollah einzudämmen, Deutschland würde ein eindeutiges Zeichen setzen, dass Israelhass und Antisemitismus in unserem Land nicht geduldet werden.“ Die gesamte Rede von Andreas Geisel können Sie hier nachhören

Auf unserer Webseite haben wir alle Reden der Kundgebung der bürgerlichen Kundgebung zum Nachhören dokumentiert (eine Dokumentation der antifaschistischen Proteste ist noch nicht online):

Übrigens: STOP THE BOMB ist dringend auf Spenden angewiesen. Jede kleine Spende hilft uns. Wie Sie uns mit Spenden helfen können, sehen Sie hier.

Beste Grüße,

STOP THE BOMB


English

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Dear supporters of STOP THE BOMB,

this Saturday, several exile-Iranian groups organize a rally in Cologne: they call upon the EU, to put the Iranian revolutionary guards on the terror list. 

Rally: „The EU must list the Iranian Revolutionary Guards as a terror organization“

When: Saturday, June 29, 2019, 2.00 p.m. – 5.00 p.m.
Where: Roncalliplatz, 50667 Köln

Documentation of the Rally against the Quds March

The protests against the Quds March on 1 June were a partial success: there was a great response in the media, all parties in the Berlin House of Representatives supported the protests. (We have documented a selection of media reports here.)
In the Berlin House of Representatives, a motion of the FDP was accepted. This motion called upon „all Berliners“ to participate at the demonstrations against the Quds-march. „In Berlin, there is no space for anti-Semitism and hostility to Israel. This is why we oppose the so-called Al-Quds march in Berlin“, the motion stressed.

However, the antisemitic Quds-march took place.

Andreas Geisel, Berlin’s senator for the Interior spoke at our rally and demanded a ban of Hezbollah. We welcome this demand and will observe whether Berlin’s Interior Senator can convince his colleagues at the next Conference of Interior Ministers in Germay. Geisel said: „The division of Hezbollah into a military and a political wing does not even correspond to their self-image. Germany should therefore consider listing Hezbollah in its entirety. Such a classification as a terrorist organization would not only be suitable for curbing the financial support of Hezbollah, Germany would send out a clear signal that hatred of Israel and anti-Semitism will not be tolerated in our country.“ You can hear the entire speech of Andreas Geisel here.
On our website we have documented all the speeches of the rally:

Last, but not least: Please consider to donate to STOP THE BOMB. Contributions help us cover overhead costs, maintain, upgrade and expand activities, public lectures and interventions. Every donation makes a big difference. Contributions can be designated for special project. Let us know. You can easily donate via paypal here.

Best wishes,

STOP THE BOMB

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Palästinenser nennen Bahrain-Friedenskonferenz einen Holocaust

„Als Teil der palästinensischen Opposition gegen die US-geführte Konferenz in Bahrain [diese] Woche, haben einige Palästinenser die Konferenz einen ‚Holocaust‘ genannt: ‚Palästinensische Führer und Fraktionsvertreter betonten, dass der »Bahrain-Workshop« gleichbedeutend mit einem Holocaust für die arabischen Prinzipien und palästinensischen Rechte sei.‘ [Al-Quds, 12. Juni 2019] Eine Veranstaltung, die den Widerstand gegen die Konferenz bezeugen soll, bezeichnete US-Präsident Trumps ‚Deal of the Century’ als einen […]

Link zum Beitrag: https://www.mena-watch.com/palaestinenser-nennen-bahrain-friedenskonferenz-einen-holocaust/

Was dem Chefkorrespondenten des Deutschlandradios schlagartig klar zu werden schien

Von Stefan Frank

Man stelle sich vor, Deutschlandradio würde über homosexuellenfeindliche Äußerungen oder über rassistische Diskriminierung von Schwarzen berichten – und würde denjenigen, die Homophobie und Rassismus kritisieren, vorwerfen, „die Diskursräume wirklich eng“ zu machen, also die Meinungsfreiheit einzuschränken. Etwas Vergleichbares tut der Chefkorrespondent des Deutschlandradios im Hauptstadtstudio Berlin und frühere Chefredakteur des Deutschlandfunks, Stephan Detjen. Am 14. Juni schrieb er auf Twitter […]

Link zum Beitrag: https://www.mena-watch.com/mena-analysen-beitraege/was-dem-chefkorrespondenten-des-deutschlandradios-schlagartig-klar-zu-werden-schien/

»Wir werden die Angriffe nicht tolerieren«

Nach den dauerhaften Attacken mit Feuer‐Ballons hat Israel Treibstofflieferungen an Gaza gestoppt

Weil gewalttätige Palästinenser aus dem Gazastreifen Israel weiterhin mit Brandballons überziehen, hat Jerusalem Treibstofflieferungen in den Gazastreifen gestoppt. Es werde vorerst keine Treibstofflieferungen an das Kraftwerk in dem Küstengebiet mehr geben, teilte die zuständige israelische Behörde am Dienstag mit. »Wir werden die Angriffe nicht länger tolerieren«, hieß es aus israelischen Sicherheitskreisen.

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/wir-werden-die-angriffe-nicht-tolerieren/

Konto gekündigt

Bank für Sozialwirtschaft beendet Zusammenarbeit mit »Jüdische Stimme«. Zentralratspräsident Schuster begrüßt die Entscheidung

Die Bank für Sozialwirtschaft hat entschieden, die Geschäftsbeziehungen mit der »Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost« zu beenden. Bereits 2016 war dem Verein wegen der Unterstützung der BDS‐Kampagne das Konto gekündigt worden. 2018 war das Konto wiedereröffnet worden. Seit Längerem gab es Kritik an der Geschäftsbeziehung.

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/konto-gekuendigt/

Maas warnt Iran vor Bruch des Atomabkommens

Interessanter Artikel der Aachener Nachrichten – Stadt

Den Artikel finden Sie im ePaper unter:
https://epaper.zeitungsverlag-aachen.de/2.0/article/ccb6de8461

18.06.2019

Maas warnt Iran vor Bruch des Atomabkommens

Brüssel Bundesaußenminister Heiko Maas hat den Iran eindringlich vor einem Bruch des internationalen Atomabkommens gewarnt. „Eine einseitige Reduzierung der eigenen Verpflichtungen werden wir sicherlich nicht akzeptieren“, sagte der SPD-Politiker am Montag nach Beratungen bei einem EU-Außenministertreffen in Luxemburg. Alle Seiten seien dazu aufgefordert, sich an ihre Verpflichtungen zu halten. Nur dann habe das Abkommen eine Zukunft. Der Iran hatte zuvor angekündigt, dass er bereits in der kommenden Woche eine vorgesehene Obergrenze für Vorräte mit niedrig angereichertem Uran überschreiten werde. Allerdings kann nur hoch auf 90 Prozent angereichertes Uran für Atombomben benutzt werden. (dpa)