Auf dem Weg zum Supermarkt hört er „Du Scheißjude“

Levi Ufferfilge ist Jude und Lehrer an einer jüdischen Schule. Er trägt seine Kippa jeden Tag. Früher erlebte er Antisemitismus heimlich und verstohlen, heute laut und penetrant. Dem Bundesbeauftragten Klein und dessen Warnung, die Kippa zu tragen, widerspricht er vehement.

https://www.welt.de/vermischtes/plus194412503/Antisemitismus-in-Deutschland-Du-Scheissjude-hoert-er-auf-dem-Weg-zum-Supermarkt.html

Iran nähert sich seinem Ziel: "Israel von der Landkarte tilgen"

  • Da das theokratische Establishment des Iran glaubt, dass der Oberste Führer Allahs Vertreter auf Erden ist, gelten alle Worte und Wünsche, die der Oberste Führer äußert, als Allahs Wünsche, die von Allahs wahren Gläubigen zum Leben erweckt werden müssen.

  • Der Iran hat mehr als 10 Militärbasen in Syrien gebaut oder ist dabei, diese zu bauen, von denen einige nahe der israelischen Grenze liegen.

  • Wann wird die internationale Gemeinschaft damit beginnen, die klare verbale Drohung und physische Aggression der iranischen Regierung ernst zu nehmen? Oder möchte die internationale Gemeinschaft insgeheim, dass Israel unter Europas orwellscher Inversion der Worte „Der Friedensprozess“ zerstört wird?

https://de.gatestoneinstitute.org/13914/iran-israel-von-landkarte-tilgen

Erklärung

Hervorgehoben

Am Dienstag, 28. Mai 2019 kam der Autor und Journalist Alex Feuerherdt zu uns nach Aachen und hielt einen sehr gelungenen Vortrag zum Thema „Mythos ‚Nakba‘ – Die Entstehung Israels und die Vertreibung der Juden aus den arabischen Staaten“. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft Aachen e.V. dankt Herrn Feuerherdt für sein spannendes, sachliches, wissenschaftlich fundiertes und ausgewogenes Referat. Wir freuen uns über die vielen Zuhörer, die an der Veranstaltung teilgenommen haben, und über deren Resonanz. Dazu rechnen wir ausdrücklich auch jene Zuhörer, die dem Vortrag von Herrn Feuerherdt kritisch gegenüberstanden und die Diskussion im Anschluss an den Vortrag nutzten, um kritische Fragen zu stellen und kritische Kommentare zu äußern. Wir danken Herrn Feuerherdt, dass er auch auf diese kritischen Beiträge sachlich und ausführlich geantwortet hat. Kein Verständnis haben wir hingegen für das Verhalten des Vertreters unseres Mitveranstalters, der Aachener Volkshochschule, der den Vortrag als unsachlich, einseitig und unwissenschaftlich darstellte. Besonders befremdlich finden wir das, da diese Kritik zuvor vor allem von anwesenden Sympathisanten der antisemitischen BDS-Bewegung geäußert wurde. In diesem Zusammenhang fordern wir alle politischen und gesellschaftlichen Akteure vor Ort auf, dem gemeinsamen Bundestagsbeschluss von CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis90/Die Grünen zu folgen und der antisemitische BDS-Bewegung entschlossen entgegenzutreten.

Ein Skandal, dass Berlin wieder die Al-Kuds-Demo zulässt

Der Antisemitismus-Beauftragte Felix Klein hat recht, wenn er vor der grassierenden Judenfeindlichkeit warnt. Doch seine Empfehlung, sich zu verleugnen und auf das Tragen der Kippa zu verzichten, ist falsch. Es gibt nur einen Weg, sich zu behaupten.

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article194437729/Antisemitismus-Ein-Skandal-dass-Berlin-wieder-die-Al-Kuds-Demo-zulaesst.html?wtrid=socialmedia.email.sharebutton

Das Problem in Deutschland ist mehr als nur eine „Kippa”

Wer könnte wirklich überrascht sein von der Geschichte, die am vergangenen Wochenende die Aufmerksamkeit der jüdischen Welt auf sich zog? Als Felix Klein, der erste Beauftragte der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus (das ist tatsächlich sein vollständiger Titel), Juden vor der Gefahr warnte, in der Öffentlichkeit eine Kippa zu tragen, war es kaum ein Schock, dass dies in dem für den Holocaust verantwortlichen Land möglich war. Aber die erschreckende Offenheit seines Eingeständnisses macht es unmöglich, die Tatsache, dass Juden in Europa bedroht sind, noch länger zu ignorieren.

https://www.audiatur-online.ch/2019/05/29/das-problem-in-deutschland-ist-mehr-als-nur-eine-kippa/

Bundestag verurteilt Boykottaufrufe gegen Israel

Der Bundestag hat am Freitag, 17. Mai 2019, einen gemeinsamen Antrag von CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen mit dem Titel „BDS-Bewegung entschlossen entgegentreten – Antisemitismus bekämpfen“ (19/10191) angenommen. Für den Antrag stimmten die CDU/CSU, SPD, FDP, große Teile von Bündnis 90/Die Grünen und der fraktionslose Abgeordnete Mario Mieruch. Dagegen stimmten große Teile der Linksfraktion und Teile der Grünen-Fraktion. Enthalten haben sich die AfD-Fraktion sowie Teile der Linksfraktion und Teile der Grünen-Fraktion.

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2019/kw20-de-bds-642892

Debatte über das Risiko, die Kippa zu tragen

Interessanter Artikel der Aachener Nachrichten – Stadt

Debatte über das Risiko, die Kippa zu tragen
<p>Antisemitismusbeauftragter warnt. Nicht nur Israels Präsident ist entsetzt über die Gefahren für Juden in Deutschland.</p>

Den Artikel finden Sie im ePaper unter:
https://epaper.zeitungsverlag-aachen.de/2.0/article/f52aa1f090

27.05.2019

Debatte über das Risiko, die Kippa zu tragen

Antisemitismusbeauftragter warnt. Nicht nur Israels Präsident ist entsetzt über die Gefahren für Juden in Deutschland.

Berlin/Jerusalem Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung hat Juden dazu geraten, ihre Kippa nicht überall in Deutschland öffentlich zu zeigen, und nicht nur hierzulande, sondern auch in Israel reagieren Politiker und Repräsentanten des Judentums bestürzt.

„Ich kann Juden nicht empfehlen, jederzeit überall in Deutschland die Kippa zu tragen. Das muss ich leider so sagen“, sagte der Antisemitismusbeauftragte Felix Klein den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Vertreter der jüdischen Gemeinde in Deutschland forderten, der Staat müsse ihren Mitgliedern ein Leben ohne Angst gewährleisten. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) betonte, es sei nicht hinnehmbar, wenn Juden ihren Glauben verstecken müssten. Die Kippa, eine kleine kreisförmige Mütze, wird von manchen jüdischen Männern als sichtbares Zeichen ihres Glaubens traditionell den ganzen Tag lang getragen.

No-Go-Areas

2018 war die Zahl antisemitischer Straftaten bundesweit stark gestiegen. Der jüngste Jahresbericht zur politisch motivierten Kriminalität wies 1799 Fälle aus, 19,6 Prozent mehr als 2017.

Klein sagte der Deutschen Presse-Agentur, er habe mit seiner Aussage aufrütteln wollen. Mit seinem provozierenden Statement habe er bewusst eine Debatte über die Sicherheit der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland anstoßen wollen. „Natürlich bin ich der Auffassung, dass es nirgendwo in Deutschland No-Go-Areas für Juden oder Angehörige von anderen Minderheiten geben darf.“

Israels Staatspräsident Reuven Rivlin reagierte entsetzt auf die Empfehlung des Antisemitismusbeauftragen; der Rat von Klein habe ihn „zutiefst schockiert“. „Die Verantwortung für das Wohl, die Freiheit und das Recht auf Religionsausübung jedes Mitglieds der deutschen jüdischen Gemeinde liegt in den Händen der deutschen Regierung und ihrer Strafverfolgungsbehörden.“ Die deutsche Regierung sei zwar der jüdischen Gemeinde verpflichtet, „aber Ängste über die Sicherheit deutscher Juden sind eine Kapitulation vor dem Antisemitismus und ein Eingeständnis, dass Juden auf deutschem Boden wieder nicht sicher sind“, sagte Rivlin. Man werde im Angesicht des Antisemitismus nie kapitulieren. „Und wir erwarten und fordern von unseren Bündnispartnern, ebenso zu handeln.“

Der Zentralrat der Juden prangerte die wachsende Zahl antisemitischer Bedrohungen und Gewalttaten hierzulande an. „Insgesamt neige ich nicht zum Dramatisieren, doch die Lage hat sich insgesamt wirklich verschlechtert“, sagte Verbandspräsident Josef Schuster der „Welt am Sonntag“. Das aggressive politische Klima wirke sich aus. „Wir fühlen uns von den Sicherheitsbehörden zwar ausreichend geschützt, aber es wird Zeit, dass sich in der Gesellschaft der Wind wieder dreht.“

„Es ist seit längerem eine Tatsache, dass Juden in einigen Großstädten potenziell einer Gefährdung ausgesetzt sind, wenn sie als Juden zu erkennen sind“, sagte Schuster. Darauf habe er bereits vor zwei Jahren hingewiesen. „Es ist daher zu begrüßen, wenn diese Situation auch auf höchster politischer Ebene mehr Aufmerksamkeit erfährt.“ Die Bekämpfung des Antisemitismus müsse sich die ganze Gesellschaft zu eigen machen, betonte er. „Es ist höchste Zeit.“

Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, rief die Bundesregierung auf, Juden in Deutschland ein Leben ohne Angst zu gewährleisten. „Jüdisches Leben muss in ganz Deutschland ohne Angst möglich sein.“ Gleichzeitig teilte sie mit: „Die Verunsicherung in der jüdischen Gemeinschaft ist heute groß, und ich kann jeden verstehen, der sich hierzulande nicht öffentlich sichtbar als jüdisch zu erkennen geben will.“

„Es macht mich unendlich traurig, dass wir in unserem Land überhaupt diese Diskussion führen müssen“, sagte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm. „Und ich schäme mich dafür. Die einzig angemessene Reaktion darauf ist null Toleranz gegenüber dummen antisemitischen Sprüchen oder allen anderen Formen von antisemitischen Angriffen auf Juden.“ Das gelte für jeden einzelnen Bürger. Antisemitismus widerspreche allem, wofür das Christentum stehe.

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) sagte: „Ich kann Jüdinnen und Juden nur ermuntern, sich nicht einschüchtern zu lassen und stattdessen stolz und erhobenen Hauptes durch Deutschland zu gehen – selbstverständlich auch mit Kippa.“ Es dürfe „in Deutschland nie wieder No-Go-Areas für Mitbürger jüdischen Glaubens geben“. (dpa/kna/epd)

Selbst Trump mischt in Israels Koalitionspoker mit

Netanjahu wirbt, Lieberman taktiert

TEL AVIV, 28. Mai. Sieben Wochen nach der Wahl hatte Israel am Dienstag immer noch keine neue Regierung. Die Zeit läuft Benjamin Netanjahu davon. Gibt es bis Mittwochabend keine Einigung, kann Präsident Reuven Rivlin einem anderen Abgeordneten das Mandat erteilen, eine Koalition zu bilden. Da Netanjahu und Rivlin in tiefer Abneigung zueinander stehen und der Präsident das Mandat nach Lesart des Likud wahrscheinlich dem zweitplazierten Benny Gantz erteilen würde, ist die Nervosität im Netanjahu-Lager hoch.

https://edition.faz.net/faz-edition/politik/2019-05-29/913e73284c246c78de9db2f5231c8283/?GEPC=s9

Kippa und Quds‐Marsch

Am kommenden Wochenende kann Antisemitismus in Berlin live erlebt werden

Nach der sensationellen Meldung vergangene Woche, dass Juden in Deutschland nicht mehr sicher sind, wenn sie als solche zu erkennen sind, haben sich führende Politiker »besorgt«, »entsetzt« und »beschämt« geäußert. Offenbar war das Phänomen ihnen bis dato nicht bekannt. Möglicherweise lesen sie keine Zeitungen.

https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/kippa-und-quds-marsch/