Das Verhältnis der Kirchen zum Staat Israel

Vortrag
Wie hat sich das Verhältnis zwischen Kirche(n) und Israel seit der ersten Einwanderungswelle am Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt? Was hat sich mit der Staatsgründung 1948 verändert? Diese und andere Fragen werden im geschichtlichen Überblick thematisiert.
Es gibt viele Beispiele dafür, dass kirchliche oder kirchlich geförderte Organisationen gegen Israel aktiv sind oder sich entsprechend äußern. Zu nennen wären unter anderem Pax Christi, Brot für die Welt oder das Dokument „Kairos Palästina“. Ein aktuelles Beispiel ist zudem eine geplante Israelreise der Evangelischen Kirche im Rheinland, die vom Jüdischen Landesverband wegen einer antiisraelischen Handreichung abgesagt wurde. Außerdem soll der Vortrag darauf eingehen, wie kirchliche Vertreter auf kritische Fragen zu derlei Verhalten reagiert haben und welche Ursachen für dieses Verhalten bestehen. Neben den negativen Vorfällen gibt es auch Beispiele für Christen und kirchliche Initiativen, die sich an die Seite Israels stellen. Hierzu gehören etwa die Sächsischen Handwerker, die in ihrer Freizeit kostenlos Wohnungen von Holocaustüberlebenden renovieren. Oder Initiativen wie „Ebenezer“, eine Organisation, die Juden bei der Einwanderung nach Israel unterstützt.
Elisabeth Hausen arbeitet beim Christlischen Medienverbund KEP als Redakteurin für das Nachrichtenportal Israelnetz und hält Vorträge zum Judentum und zum Nahen Osten.
Elisabeth Hausen 191-01004
21. Mai 2019 (2 Ustd.)
Di 19–20.30 Uhr • Kein Entgelt
VHS, Peterstraße 21–25, Forum

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.