Jüdische Flüchtlinge aus arabischen Ländern

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Jüdische Flüchtlinge aus arabischen Ländern

Die Ausstellung, eine Kooperation zwischen VHS Aachen und DIG Aachen, dokumentiert das Schicksal der 850 000 Juden in arabischen Ländern und dem Iran, die nach der Staatsgründung Israels aus ihren Heimatländern vertrieben wurden. Dabei bestand beispielsweise die jüdische Gemeinde im Irak seit mehr als 2 500 Jahren und war nicht nur als Wiege des Babylonischen Talmud lange ein kulturelles Zentrum des Judentums. Diese alte Gemeinde wurde im Zuge der Staatsgründung Israels von der irakischen Regierung diskriminiert, von den Medien angegriffen und von der Justiz aus politischen Gründen verfolgt. Schließlich, nachdem es zu Anschlägen gegen jüdische Einrichtungen gekommen war, wurden diejenigen Juden, die sich für eine Auswanderung nach Israel registriert hatten, enteignet, ausgebürgert und ausgewiesen. So oder ähnlich erging es den Juden in allen islamischen Ländern des Nahen und Mittleren Ostens. Ein Menschheitsverbrechen, das damals, wenige Jahre nach dem Holocaust, keine internationale Empörung auslöste und das heute neben den dauerpräsenten palästinensischen „Flüchtlingen”, die unter einer beispiellosen internationalen Alimentierung jährlich mehr werden, fast vergessen ist.
Die Eröffnung der Ausstellung erfolgt am 9. April 2019 um 19 Uhr VHS, Peterstraße 21–25, Forum 2. Stock.
Begrüßung: Richard Gebhardt (Volkshochschule Aachen)
Einführung: Jörg Lindemann (DIG Aachen)
Die Ausstellung dauert bis zum bis 31. Mai 2019
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