40 Jahre iranisches Regime sind 40 Jahre Unterdrückung und Antisemitismus

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40 Jahre iranisches Regime sind 40 Jahre Unterdrückung und Antisemitismus

Vor 40 Jahren kehrte Ayatollah Khomeini am 1. Februar 1979 aus dem Pariser Exil in den Iran zurück. Unter seiner Führung wurde eines der repressivsten und antisemitischsten Regime der Gegenwart etabliert. Seit 40 Jahren herrschen im Iran Unterdrückung  und Terror: Verfolgung und Hinrichtung von nationalen und religiösen Minderheiten, von Homosexuellen, von Frauen, von Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern sowie von Oppositionellen.

Seit 40 Jahren gibt es Vernichtungs-Drohungen gegen Israel, die jetzt besonders bedrohlich sind, da iranische Einheiten und vom Iran kontrollierte Milizen in Syrien, an der Grenze zu Israel, operieren.

Seit Bestehen des islamistischen Regimes haben Iranerinnen und Iraner gegen die Unterdrückung gekämpft. Ende 2017 wurden die Proteste zu Massenprotesten, die sich auf das ganze Land ausweiteten. Die Demonstrationen gegen Misswirtschaft und Korruption wandelten sich in kürzester Zeit zu einer offenen Kampfansage gegen das System der Islamischen Republik, gegen die terroristische Expansion des Regimes, gegen Präsident Rohani und gegen den religiösen Führer Khamenei persönlich. Frauen standen häufig an der Spitze der Proteste, darunter Vida Movahed, die ihr Kopftuch abnahm und an der „Revolutionsstraße“ an einem Stock schwenkte. Sie wurde zum Symbol des Widerstands.

Die Proteste gegen das Regime, gegen Misswirtschaft und Korruption, flammten im ganzen Jahr und über den Iran verteilt, immer wieder auf. Über diese Proteste wird in Deutschland kaum berichtet. Das Regime reagiert mit voller Härte: Amnesty International berichtete für das Jahr 2018 von über 7.000 Festnahmen, Hunderten Auspeitschungen und 26 Hinrichtungen von Protestierenden. Mindestens 9 Menschen starben in der Untersuchungshaft.

Trotzdem hören die Proteste gegen das Regime nicht auf. Als Zeichen der Solidarität organisieren verschiedene exiliranische Gruppen am 9. Februar eine Solidaritäts-Kundgebung, die wir unterstützen:

Kundgebung gegen das Regime im Iran in Berlin

STOP THE BOMB unterstützt die Kundgebung von Exil-IranerInnen in Berlin:
Demonstration gegen das Mullahregime im Iran.
Wo: Am Brandenburger Tor, 10117 Berlin (vor der amerikanischen Botschaft)
Wann: 9. Februar 2019, ab 14.00 Uhr

„Gleichgültigkeit ist der größte Verrat – wir kämpfen gegen die Politik der Willkür und Ungerechtigkeit der Islamischen Republik.“

Bild
                                                          Kundgebung

Kommentar zu 40 Jahre „Islamische Republik“

In der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“ ist von Stephan Grigat anlässlich von 40 Jahre „Islamische Republik“ der Gastkommentar „Die Iran-Politik der EU braucht eine Kehrtwende“ erschienen.

Video: Diskussion zu Iran-Politik & Opposition

Am 25. November 2018 haben Stephan Grigat von STOP THE BOMB, Michael Spaney vom Mideast Freedom Forum Berlin, Martin Patzelt von der CDU und Adel Fayzi von der Demokratischen Partei Kurdistan-Iran beim 5. Deutschen Israelkongress über das iranische Regime, die europäische Iran-Politik und die iranische Opposition diskutiert. Ein Video-Mitschnitt der Veranstaltung findet sich hier.

Veranstaltungen 

weitere Informationen auf unserer Webseite
Dienstag, 5.2.2019
Lübeck, 19:00
Iran – Israel – Deutschland: Antisemitismus, Außenhandel & Atomprogramm
Vortrag von Stephan Grigat
Essigfabrik, Kanalstraße 26
Dienstag, 5.3.2019
Chemnitz, 19:00
Iran – Israel – Deutschland: Antisemitismus, Außenhandel & Atomprogramm
Vortrag & Buchpräsentation mit Stephan Grigat
DASTietz, Moritzstrasse 20
Mittwoch, 13.3.2019
Stuttgart, 19:00
Iran – Israel – Deutschland: Antisemitismus, Außenhandel & Atomprogramm
Vortrag & Buchpräsentation mit Stephan Grigat
Hotel Wartburg, Lange Straße 49
Donnerstag, 14.3.2019
Aachen, 19:00
„Wegen Auschwitz in die Politik“
Die deutsche Linke, der Antisemitismus und das iranische Regime
Vortrag von Stephan Grigat
VHS, Raum 241, Peterstraße 21-25
Freitag, 26.4.2109
Jena
Der Antisemitismus der Ajatollahs. Warum die EU-Politik gegenüber Teheran falsch ist und die Linke angesichts der iranischen Bedrohung versagt
Vortrag von Stephan Grigat
Details demnächst
Mittwoch, 3.7.2019
Trier
Iran – Israel – Deutschland: Antisemitismus, Außenhandel & Atomprogramm
Vortrag & Buchpräsentation mit Stephan Grigat
Details demnächst

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English

40 years of Iranian regime are 40 years of oppression and antisemitism

On Feb. 1, 1979, Iran’s exiled Ayatollah Ruhollah Khomeini returned to Tehran. He led the Islamic revolution, and became the leader of the most repressive and antisemitic regimes of our time. For 40 years, repression and terror have reigned in Iran: persecution and execution of national and religious minorities, homosexuals, women, trade unionists and members of the opposition.
For 40 years, there have been threats of extermination against Israel, which are now particularly threatening as Iranian units and Iran-controlled militias operate in Syria, on the border with Israel.
Since the establishment of the Islamist regime, Iranians have fought against oppression. At the end of 2017, protests began in the northern Iranian city of Mashhad against price increases and have since spread to the whole country. The demonstrations against mismanagement and corruption very quickly turned political and protesters now fight against the Islamic Republic itself, against the terrorist expansion of the regime, against President Rohani and against religious leader Khamenei. Women are often at the forefront of the protests, including Vida Movahed, who took off her headscarf and waved it on a stick.
The protests against the regime, against mismanagement and corruption, flared up again and again throughout the year and across Iran. These protests are hardly reported in Germany. The regime reacts with full force: Amnesty International reported more than 7,000 arrests, hundreds of floggings and 26 executions by protesters in 2018. At least 9 people died in custody.
Nevertheless, the protests against the regime do not stop. As a sign of solidarity, various exile-Iranian groups are organizing a solidarity rally on February 9, which we support:

Rally against the regime in Iran in Berlin

STOP THE BOMB supports the rally of exiled Iranians in Berlin:

Demonstration against the mullah regime in Iran.
Where: Am Brandenburger Tor, 10117 Berlin (in front of the American Embassy)
When: 9 February 2019, from 14.00 clock
„Indifference is the biggest betrayal – we fight against the politics of arbitrariness and injustice of the Islamic Republic!“

Rally
                                                          Logo

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