Als jüdische Kinder nach Belgien flüchteten

Interessanter Artikel der Aachener Nachrichten – Stadt

Denkmal am ehemaligen Bahnhof im ostbelgischen Herbesthal erinnert ab Sonntag an das Geschehen vor 80 Jahren

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24.01.2019

Als jüdische Kinder nach Belgien flüchteten

Denkmal am ehemaligen Bahnhof im ostbelgischen Herbesthal erinnert ab Sonntag an das Geschehen vor 80 Jahren

Von Peter Pappert

Aachen/Herbesthal Vier Kinder – eines sitzt auf einem Koffer. Sie machen einen verlorenen Eindruck – eine Gefühlslage zwischen Angst und Hoffnung, Tapferkeit und Verletzlichkeit. Das Denkmal in Lebensgröße aus Modellierbeton hat der Aachener Künstler Sebastian Schmidt geschaffen. Es steht jetzt auf dem Gelände des ehemaligen belgischen Bahnhofs Herbesthal (Gemeinde Lontzen), wird dort am Sonntag eingeweiht und erinnert an jene jüdischen Kinder, die 1938/39 nach den Pogromen im Deutschen Reich vor der brutalen Verfolgung durch die Nazis flüchteten.

Am Grenzbahnhof Herbesthal spielten sich damals dramatische Szenen ab. Hier landeten rund tausend Kinder, deren Eltern jede sich bietende Möglichkeit nutzten, um ihre Töchter und Söhne in Sicherheit zu bringen. Etwa 250 Unbegleitete hatte die belgische Regierung schon Ende 1938 ins Land gelassen. Anfang des folgenden Januars – genau vor 80 Jahren – wurde aber rund 70 Jungen und Mädchen die Einreise verweigert; sie mussten zurück nach Deutschland.

Überleben in Verstecken

„Der Zug Anfang Januar war von den jüdischen Organisationen nicht angemeldet worden“, sagt der ostbelgische Historiker Herbert Ruland unserer Zeitung. „Die Eltern hatten in ihrer Verzweiflung die Kinder einfach in den Zug gesteckt.“ Die belgische Öffentlichkeit habe mit Empörung reagiert, worauf dann Ende des Monats doch noch einmal rund 750 Unter-14-Jährige in Herbesthal aufgenommen worden seien. „Sie wurden in Waisenhäusern oder Familien untergebracht.“

Die Kinder kamen laut Ruland von überall her: aus dem Rheinland, aus Berlin, sogar aus Wien und Prag. „Sieben leben noch und können sich zum Teil gut an die Ankunft in Herbesthal erinnern“, sagt er. Eines der während des Krieges in Belgien versteckten Kinder ist der Physiker François Englert, der 2013 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde und am kommenden Sonntag in Herbesthal anwesend sein wird. „Belgien ist das Land, wo die meisten Juden versteckt wurden“, sagt Ruland. Als die deutsche Wehrmacht Belgien 1940 überfiel, lebten dort 110.000 Juden; rund 55.000 seien nach Frankreich geflüchtet. Von den übrigen konnte etwa die Hälfte untertauchen und überlebte. „Das ist ein Ruhmesblatt für so ein kleines Land wie Belgien.“

Der Kampf gegen das Vergessen ist nach Rulands Überzeugung unbedingt nötig. „Es gibt so viele junge Menschen, die überhaupt nichts mehr davon wissen.“ Ihm geht es um das Vorbild der Zivilcourage. „Man konnte damals etwas tun. Viele haben Juden versteckt. Man kann sich wehren. Daran müssen wir permanent erinnern.“ Das funktioniert nach seiner Erfahrung am besten, wenn es konkret mit dem Geschehen an einem Ort verknüpft werden kann. „Kinder und Jugendliche brauchen einen Bezug zum Ort. Deshalb wollten wir mit dem Denkmal nichts großes Intellektuelles, sondern eines, das realistisch zeigt, was hier passiert ist.“

Palästinensische Autonomiebehörde: Mindestens 137 Mio. Dollar für Zahlungen an Terroristen

Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) gab im Jahr 2018 mindestens 502 Millionen NIS (137 Millionen Dollar) für Gehälter und andere Zahlungen an inhaftierte Terroristen und Entlassene aus, so das Ergebnis der PA-Finanzübersicht, die von Palestinian Media Watch (PMW) analysiert wurde.

https://www.audiatur-online.ch/2019/01/24/palaestinensische-autonomiebehoerde-hat-2018-mindestens-137-mio-dollar-fuer-zahlungen-an-terroristen-ausgegeben/

Theologie- und Jurastudenten waren die eifrigsten Nazi-Unterstützer

Theologie- und Jurastudenten waren die eifrigsten Nazi-Unterstützer – Mainzer Historiker beschreibt Parallelen und Unterschiede zu AfD-Zulauf | Evangelisch: https://honestlyconcerned.info/links/theologie-und-jurastudenten-waren-die-eifrigsten-nazi-unterstuetzer-mainzer-historiker-beschreibt-parallelen-und-unterschiede-zu-afd-zulauf-evangelisch/

Unterschätzte Bedrohung

Satellitenaufnahmen zeigen, dass in der iranischen Wüste Raketen mit Reichweiten von bis zu 16.000 Kilometern getestet wurden. Für den Sicherheitsexperten Hans Rühle zeigt das eine konkrete Bedrohung des Westens durch den Iran.

Hans Rühle, Jahrgang 1939, war von 1982 bis 1988 Leiter des Planungsstabes im Bundesverteidigungsministerium und anschließend in Leitungsfunktionen der Nato tätig. Er ist einer der führenden deutschen Experten für Massenvernichtungswaffen.

https://www.welt.de/politik/ausland/plus187624290/Sicherheitsexperte-Ruehle-Der-Iran-entwickelt-Interkontinentalraketen.html

Bericht: EU finanziert weiterhin den Boykott gegen Israel

In einem am Mittwoch vom israelischen Ministerium für strategische Angelegenheiten (MSA) veröffentlichten Bericht wurde festgestellt, dass die EU im Zeitraum 2017-2018, weiterhin Millionen Euro an Nichtregierungsorganisationen überwiesen hat, die Boykotte gegen Israel fördern. Dies entgegen der erklärten Politik der Europäischen Union und früherer Aussagen der Vertreterin der EU für Aussen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini.

https://www.audiatur-online.ch/2019/01/23/bericht-eu-finanziert-weiterhin-den-boykott-gegen-israel/

IAF Warplanes Bomb Hamas Military Camp after Arab Sniper Shoots Officer’s Helmet

Israeli Air Force warplanes late Tuesday night attacked a number of terrorist targets in a Hamas military camp in the northern Gaza Strip. “The IDF considers the Hamas terrorist organization solely responsible for what is happening in and from the Gaza Strip,” the spokesperson said.

https://www.jewishpress.com/news/eye-on-palestine/hamas/iaf-warplanes-bomb-hamas-military-camp-after-arab-sniper-shoots-officers-helmet/2019/01/23/