Juden in Europa fühlen sich stärker bedroht

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22.11.2018

Juden in Europa fühlen sich stärker bedroht

Wien Nach Darstellung ihrer Dachorganisation fühlen sich die Juden in Europa durch den wachsenden Antisemitismus dramatisch bedroht. Es sei nicht fünf vor zwölf, sondern fünf nach zwölf, sagte der Vizepräsident des Europäischen Jüdischen Kongresses, Ariel Muzicant, bei einer Antisemitismuskonferenz am Mittwoch in Wien. „Wir stehen an einem Scheideweg“, erklärte Muzicant. Die Situation für die rund 1,5 Millionen europäischen Juden werde schlimmer und schlimmer.

Einige Experten betonten, dass es höchste Zeit sei für entscheidende Schritte zum Schutz der Juden. Bei der Konferenz, die auf Initiative des österreichischen Kanzlers Sebastian Kurz in seiner Funktion als EU-Ratsvorsitzender organisiert wurde, wurde ein von Wissenschaftlern erstelltes Handbuch präsentiert, das Maßnahmen gegen Antisemitismus vorschlägt.

In der EU zählt laut Experten vor allem Frankreich zu den Brennpunkten. Nach früheren Angaben des Jüdischen Weltkongresses hat in Deutschland die Zahl der antisemitischen Vorfälle im ersten Halbjahr 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zehn Prozent auf 400 zugenommen. (dpa)

Winziges Steingewicht aus der Zeit des Ersten Tempels bei Ausgrabungen in Jerusalem entdeckt

Ein extrem seltenes, winziges Steingewicht aus biblischer Zeit, mit eingravierten althebräischen Buchstaben, welches das Wort „Beka“ zeigt, wurde in dem aus den Fundamenten der Klagemauer stammenden Erdaushub entdeckt.

https://www.audiatur-online.ch/2018/11/22/winziges-steingewicht-aus-der-zeit-des-ersten-tempels-bei-ausgrabungen-in-jerusalem-entdeckt/

Stürzt das Land ins Chaos, hat der Westen ein Problem

Jordanien

In Jordanien leben eine Million Flüchtlinge aus Syrien. Die EU unternimmt viel, um das Königshaus zu unterstützen. Doch der Wüstenstaat steckt in einer Krise – und die Stimmung gegenüber den Flüchtlingen droht zu kippen.

https://www.welt.de/politik/ausland/plus184269904/Jordanien-Die-EU-bangt-um-ihren-Stabilitaetsanker-im-Nahen-Osten.html

Das hat mit Antisemitismus natürlich gar nichts zu tun

Airbnb

Airbnb ist ein unpolitisches Unternehmen, das Privatleute zusammenbringt. Nun aber hat es beschlossen, keine von jüdischen Siedlern in der Westbank angebotenen Unterkünfte anzuzeigen. Airbnb will Reisenden vorschreiben: Schlaft nicht beim Juden!

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article184256510/Airbnb-schreibt-Besuchern-der-Westbank-vor-Schlaft-nicht-beim-Juden.html?wtrid=socialmedia.email.sharebutton