Drei Jüdinnen und Juden erzählen, wie sie sich in Deutschland fühlen

„Denken Sie einmal 70 Jahre zurück. Deshalb habe ich zwei Pässe.“

Wer sich mit Shmuel Havlin verabredet und etwas zu früh dran ist, bekommt es mit der Polizei zu tun. Die Synagoge der jüdischen Gemeinde Hamburg, in der er Rabbiner ist, wird seit Jahren geschützt. Betonpoller, Straßensperren, Zivilbeamte.

Havlin ist einer von zwei Rabbinern der jüdischen Gemeinde in Hamburg. Dunkler Anzug, Bart, Kippa. Auf Händeschütteln verzichtet er, der orthodoxen Tradition folgend. Zum Gespräch bittet er in einen Nebenraum.

Menschen wie er werden in Deutschland beleidigt, bedroht, attackiert. Lange wurde nicht mehr so intensiv über den Hass auf jüdisches Leben diskutiert, wie in der vergangenen Zeit.

http://www.bento.de/politik/antisemitismus-juden-erzaehlen-wie-sie-anfeindungen-in-deutschland-erleben-2497209/#refsponi

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