Kindersoldaten gegen Israel

Wenn Kinder in den Kampf geschickt werden

Die Ritualmordlegende, dass Juden gierig nach dem Blut von Kindern wären, die sie zu Pessach schlachten würden, ist fast 1000 Jahre alt und diente Jahrhunderte lang als Vorwand für Pogrome in ganz Europa. Der Stürmer belebte die Legende neu und stellte Juden in unzähligen Karikaturen als Blutsauger dar. Heute fehlt der Ruf „Kindermörder Israel“ auf kaum einer pro-palästinensischen Demonstration. Der Boden ist also gut bestellt, wenn man Israel vorwirft, Kinder in Gefängnisse zu werfen und zu misshandeln.

https://www.schlaglichter.at/kindersoldaten-gegen-israel/

When Angela Merkel started to fail the Jews and Israel

After 10 years of Merkel’s chancellorship, more than 40% of Germans still believe Israel is conducting a war of extermination against the Palestinians.

http://www.jpost.com/Opinion/When-Angela-Merkel-started-to-fail-the-Jews-and-Israel-543074

Und für die, die nicht so fit in englisch sind, der Versuch, es zu übersetzen:

Als Angela Merkel begann, Politik gegen die Interessen der Juden und Israels zu machen….

Nach 10 Jahren Kanzlerschaft Merkels glauben immer noch mehr als 40% der Deutschen, dass Israel einen Vernichtungskrieg gegen die Palästinenser führt. Mit ihrer Ankündigung der Willkommenspolitik für Flüchtlinge im Sommer 2015 hat Bundeskanzlerin Angela Merkel Deutschland, ihre Partei, ihr Image und wahrscheinlich ihren Platz in der Geschichte beschädigt. Sie hat auch deutschen Juden und Israel Schaden zugefügt. Bis zum Sommer 2015 hatte Merkel eine sehr gute Bilanz in diesen beiden Bereichen. Im November 2005 wurde Merkel Kanzlerin. Im Januar 2006 besuchte sie Israel und die Palästinensische Autonomiebehörde. In den Jahren 2007, 2008, 2009, 2011 und 2014 kam sie auch nach Israel. Im letzten Jahr wurde Merkel von 16 deutschen Ministern begleitet, um die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern zu diskutieren. Sie hatte kein Problem damit, deutsche Schuld gegenüber den Juden zuzugeben. Im Januar 2018 forderte Merkel anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages angesichts der rückläufigen Zahl von Holocaust-Überlebenden eine neue Erinnerungskultur.

Merkels Haltung unterschied sich stark von der Haltung einiger hochrangiger Führer der Juniorkoalitionspartner der Christlich-Demokratischen Union, der Sozialdemokraten (SPD). Ihr bisheriger Anführer Sigmar Gabriel, derzeit deutscher Außenminister, ist ein konsequenter anti-israelischer Anstifter. Kürzlich hat er Israel erneut der Apartheid bezichtigt. Israel hatte vor Jahrzehnten Probleme mit einem SDP-Führer. 1981 besuchte dann Kanzler Helmut Schmidt Saudi-Arabien. Danach sagte er, die Deutschen hätten eine moralische Verpflichtung gegenüber den Palästinensern.

Ministerpräsident Menachem Begin reagierte zornig und sagte unter anderem: „Aus moralischer Sicht sind Schmidts Aussagen sicher die gefühllosesten, die je gehört wurden.“ Er fügte hinzu: „Es scheint, dass der Holocaust seine Erinnerung geglättet hatte, und er erwähnte nicht, dass anderthalb Millionen kleine Kinder ermordet und ganze Familien ausgelöscht wurden. Die deutsche Schuld gegenüber dem jüdischen Volk kann niemals enden, nicht in dieser Generation und nicht in jeder anderen. Die ganze Nation jubelte den Mördern zu, solange sie siegten. Aber was hören wir? Wir hören von einer Verpflichtung gegenüber denjenigen, die sich bemühen, das zu vollenden, was die Deutschen in Europa begonnen haben. “ Martin Schulz, der derzeitige SPD-Chef, der nächsten Monat von seinem Amt zurücktreten wird, sprach 2014 in der Knesset. Damals war er Vorsitzender des Europäischen Parlaments. Ihn einzuladen, dort zu sprechen, war ein Fehler. Wegen eines Irrtums und seiner politischen Provokationen verließen Minister Naftali Bennett und einige andere Bayit Yehudi Parlamentarier während seiner Rede das Knesset-Plenum. Der erste Kandidat für die Nachfolge von Schulz als SPD-Vorsitzender ist Andrea Nahles. Zur Zeit ist sie Vorsitzende der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag. 2012 traf Nahles sich mit Vertretern der Fatah in Berlin. Die Presseerklärung des Treffens kündigte an, dass SPD und Fatah an gemeinsame Werte und einen strategischen Dialog gebunden seien.

Daß Nahles glaubte, die Sozialisten seien an gemeinsame Werte mit den Verherrlichern der Mörder israelischer Bürger gebunden, ist noch ein konkretes Beispiel für die Probleme, die Israel mit dem heutigen Deutschland hat. Diese sind nicht auf die Parteien auf der extremen linken oder rechten Seite beschränkt. Sie sind tief in den Mainstream des Landes eingebettet. Ein wichtiger Beweis für die weitverbreitete Dämonisierung Israels in Deutschland ist, dass nach 10 Jahren Merkels Kanzlerschaft immer noch mehr als 40% der Deutschen glauben, Israel führe einen Vernichtungskrieg gegen die Palästinenser. Die Meinungen von Gabriel, Schulz und Nahles repräsentieren jedoch nicht ausschließlich die Sozialdemokraten. Ich habe Justizminister Heiko Maas 2015 auf dem Globalen Forum zur Bekämpfung des Antisemitismus in Jerusalem über die kriminelle Vergangenheit Deutschlands sprechen hören. Im Dezember 2017 verbrannten Muslime in Berlin israelische Flaggen, ein Ereignis, das in der ganzen Welt zu sehen war. Maas sagte später, wer Israelische Flaggen brennt, „verbrennt unsere Werte“. Doch all die guten Taten und Worte Merkels sind jetzt überschattet von den Ergebnissen ihrer Flüchtlingspolitik. In diesem Rahmen sind mindestens 1,3 Millionen Menschen in Deutschland angekommen, hauptsächlich Muslime. Eine Studie zeigt, dass der muslimische Antisemitismus in Deutschland in der gleichen Größenordnung zu einem Problem geworden ist wie rechtsextremer Judenhass. Zwei weitere Studien illustrieren den extremen klassischen Antisemitismus und Anti-Israelismus unter den neuen muslimischen Ankömmlingen. Das Abkommen für die geplante Koalition aus CDU und SPD stellt fest: „Nach der Abschaffung der Rechte der Juden und der Ermordung von sechs Millionen von ihnen haben wir Deutsche eine immerwährende Verantwortung im Kampf gegen den Antisemitismus.“ Deutschland hat das nicht getan, da es in der letzten Zeit Hunderttausende zusätzliche Antisemiten importiert hat. In ein Land mit vier antisemitischen Vorfällen pro Tag. Vor diesem Hintergrund sind andere Aussagen des Koalitionsvertrags grob fehl am Platz. Die zukünftigen Führer dieses Landes der Importeure von Antisemiten verurteilen die israelischen Siedlungen, ein Text, der nicht in der Vereinbarung der aktuellen Koalition erschien. Wenn in der Vereinbarung über Anstiftung und Gewalt gesprochen wird, werden die Palästinenser nicht erwähnt. All dies sind zusätzliche Indikatoren für den Verfall im deutschen Mainstream. Der Autor ist emeritierter Vorsitzender des Jerusalem Center for Public Affairs. Er erhielt den Lifetime Achievement Award von der Zeitschrift für das Studium des Antisemitismus und den International Leadership Award des Simon Wiesenthal Center.

«Wir haben eine immer grösser werdende muslimische Minderheit, die sich radikalisiert»

Der Historiker Michael Wolffsohn sagt, er kenne viele Juden, die auswandern wollen oder mit dem Gedanken spielen. Ein Gespräch mit einem, der sich selbst als deutsch-jüdischen Patrioten bezeichnet.

https://www.nzz.ch/feuilleton/der-historiker-michael-wolffsohn-sieht-in-einer-radikalisierten-muslimischen-minderheit-den-grund-fuer-wachsenden-antisemitismus-ld.1359869

EU-Parlament: Antisemitische Tagung ja, Kritik am iranischen Regime nein

Omar Barghouti, der Gründer der BDS-Bewegung, die anstrebt, den Staat Israel durch einen Boykott von Waren und Personen zu zerstören, wird am 28. Februar im Europäischen Parlament eine Konferenz unter dem Titel: „Die israelischen Siedlungen in Palästina und die Europäische Union“ abhalten. Eingeladen ist er von der Abgeordneten Ana Gomes von der Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten (S&D).

https://www.mena-watch.com/mena-analysen-beitraege/europaparlament-antisemitische-konferenz-ja-kritik-am-iranischen-regime-nein/

28.02.2018 Schreiben des Büros Verheyen

Sehr geehrter Herr Weyermann,
wir haben uns über die morgige Veranstaltung der Abgeordneten Ana Gomes von der Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten „Die israelischen Siedlungen in Palästina und die EU“ mit Herrn Omar Barghouti näher informiert. Der Leiter des Sicherheitsdienstes des EU-Parlaments teilte uns mit, dass sich in den letzten Tagen sehr viele Organisationen und Abgeordnete über die Teilnahme von Herrn Barghouti an der Konferenz beschwert und in dieser Angelegenheit sogar den Präsidenten des EU-Parlaments, Antonio Tajani, kontaktiert haben. Trotz all dieser Bemühungen hat der Parlamentspräsident letztlich jedoch entschieden, dass Herrn Barghouti der Zugang zum EU-Parlament nicht verwehrt wird, da keine Restriktionen gegen ihn verhängt wurden und er nicht in der Liste steht, in der Personen und Organisationen aufgeführt sind, die an terroristischen Handlungen beteiligt sind und ihnen daher der Zugang systematisch verweigert wird. Es gibt derzeit keine formalen Vorgaben des Parlaments, die gegen seine Teilnahme an der Konferenz sprechen. Leider wird nur einem sehr limitierten Personenkreis der Zugang zum Europäischen Parlament im Rahmen von Veranstaltungen der Abgeordneten tatsächlich verwehrt.
Mit freundlichen Grüßen
Sandra Wellershausen
__________________________
Sabine Verheyen MdEP
Europabüro Aachen
Monheimsallee 37
52062 Aachen
Tel.: 0241 – 560069-33/-34
Fax: 0241 – 56006885
Büro Brüssel
Europäisches Parlament
Rue Wiertz 60 – ASP 15E116
B – 1047 Brüssel
Tel.: 0032 – 228-37299/-47299
Fax: 0032 – 228 49299
www.sabine-verheyen.de
www.facebook.com/mdep.ac
twitter.com/sabineverheyen

27.02.2018 Kommentar: Mit Verwies auf die unten stehende Erklärung von Frau Verheyen haben wir uns heute an Sie gewandt mit der Bitte, für ein Verbot der Veranstaltung zu sorgen. 

Gesendet: Mittwoch, 29. November 2017 18:01
Betreff:
RE: AW: Leila Chaled

Sehr geehrter Herr Weyermann,
untenstehend lasse ich Ihnen die Antwort von Frau Verheyen zukommen, die Sie so auf Ihrer Homepage veröffentlichen können.
Mit freundlichen Grüßen
Sandra Wellershausen

Bei der aufgeführten Veranstaltung handelt es sich um eine Veranstaltung der GUE/NGL-Fraktion, also der Linken im Europäischen Parlament (siehe das Poster der Veranstaltung weiter unten). Den politischen Fraktionen steht es zunächst frei, wen sie zu ihren Veranstaltungen einladen. Wenn es sich allerdings um Personen handelt, die an terroristischen Handlungen beteiligt sind, dann greift nun der Beschluss des Präsidiums des Europäischen Parlaments vom 2. Oktober 2017. Dieser sieht vor, den Zugang aller Einzelpersonen, Gruppen oder Organisationen, die an terroristischen Handlungen beteiligt sind, systematisch zu verweigern, wie auch in dem Beschluss des Rates (GASP) 2017/1426 (http://eur-lex.europa.eu/legal-content/de/TXT/PDF/?uri=CELEX:32017D1426&from=EN) dargelegt. In Anbetracht dieser Entscheidung des Präsidiums und im Zusammenhang mit der Terrorismusbekämpfung werden die Mitglieder des Europäischen Parlaments und der Fraktionen aufgefordert, Personen, die in diesem Ratsbeschluss aufgeführt sind, oder Einzelpersonen, die auf dieser Liste stehende Vereinigungen oder Körperschaften repräsentieren, nicht einzuladen oder ihnen den Zugang zum Parlament zu ermöglichen. Darüber hinaus dürfen diese Personen, Vereinigungen und Körperschaften nicht durch audiovisuelle Mittel oder andere Veranstaltungen in den Räumlichkeiten des Parlaments gefördert werden. Im Zweifelsfall oder im Falle einer möglichen Präsenz oder Unterstützung von Personen, Vereinigungen, Körperschaften oder mit diesen verbundene Einzelpersonen in den Räumlichkeiten des Parlaments können wir Abgeordnete dies melden. Der Rat kann jederzeit Änderungen an der Liste beschließen. Künftige Aktualisierungen der Liste müssen also bei der Entscheidung über Einladungen oder Unterstützungsaktionen berücksichtigt werden. Die aufgeführte Person steht nicht als Einzelperson auf der Liste, aber ihre Vereinigung Volksfront für die Befreiung Palästinas. Der Zugang zum Europäischen Parlament ist ihr daher zukünftig nicht mehr gestattet. Mit dem Beschluss vom 2. Oktober, der also kurz nach der besagten Veranstaltung angenommen wurde, reagierte das Präsidium somit entsprechend darauf.

Türkei warnt vor US-Botschaftsumzug nach Jerusalem

„Gefährdet den Frieden“

Schon im Mai wollen die USA den Umzug ihrer Botschaft in Israel nach Jerusalem vollziehen – zumindest symbolisch. Die Türkei zeigte sich nun „sehr besorgt“ über diese Entscheidung.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/us-botschaft-in-jerusalem-umzug-gefaehrdet-den-frieden-warnt-tuerkei-a-1195233.html

„Zu viele Journalisten sehen die Welt durch dieselbe Brille“

Journalisten sind zu oft Akademiker mit linksliberalen Ansichten, findet der Chef von Reporter ohne Grenzen in Deutschland. Letztlich sei das eine Gefahr für die ausgewogene Berichterstattung. Seiner Branche empfhielt Christian Mihr Selbstkritik.

https://www.welt.de/politik/ausland/article173913260/Pressefreiheit-Christian-Mihr-von-Reporter-ohne-Grenzen-mahnt-Journalisten.html

Wie sich heutige Deutsche die NS-Zeit schönlügen

Jeder Fünfte meint laut einer repräsentativen Umfrage, dass die eigenen Vorfahren im Dritten Reich Juden oder anderen Verfolgten geholfen hätten. In Wirklichkeit waren es viel weniger. Auch bei den Tätern liegen die Deutschen klar daneben.

https://www.welt.de/geschichte/article173890821/Geschichtsbewusstsein-Wie-sich-heutige-Deutsche-die-NS-Zeit-schoenluegen.html